Ist da wirklich das drin, was draufsteht?
11.02.2007
Pro:
Camera mit hohem Prestigewert
Kontra:
Camera mit zweitklassigen Qualitäten
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 hjesche
Über sich:
Ich bin ..... unbeschreiblich!
Und Totgesagte leben offensichtlich länger.
Mitglied seit:27.04.2000
Erfahrungsberichte:110
Vertrauende:23
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 32 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Leider nur zweiter Klasse ist die Nikon D 70s SLR-Camera, bei der der Herstellername eigentlich Omen sein sollte. Legt sich heute ein Hobby-Fotograph eine digitale Spiegelreflexcamera zu, dann tut er dies, weil er bei manch anderen preiswerteren Kompaktangeboten schnell Unterschiede zu seiner analogen Kamera bemerkt, die er sich vielleicht vor 10 Jahren einmal geleistet hat. Wenn die Wände plötzlich schief werden , die Gesichter vielleicht verloren im Gesamtbild untergehen oder das Objekt der fotografischen Begierde sich gerade in der Sonne räkelt und man sich nicht weiter nähern kann, ist eine Kamera mit Wechselobjektiv sicher die richtige Maßnahme. Wenn der Hirsch auf der Lichtung die 400 Milimeter des Objektivs nicht doch als Mündung eines Gewehrlaufs interpretiert und man kommt hier wirklich zum Schuß, sollte grundsätzlich die digitale Spiegelreflex so gewissen Schätzchen, die es ja auch von Sony oder Panasonic zu kaufen gibt, bei denen man aber mit der Optik rumwerkeln muss, die vorne dran ist, deutlich im Vorteil sein.
Steht aber Nikon auf dem Gehäuse und handelt es sich um ein kleineres Modell des edlen Stalls, kommen mir da doch gewisse Zweifel. Wir reden jetzt mal so von Mann zu Mann, also so zwischen dem potenziellen Umsteiger und dem gelernten Umsteiger. Ich bin dabei jetzt mal der gelernte. Der potenzielle Umsteiger hat vielleicht, wie ich noch eine gute Sony F828 mit einer klangvollen Optik von Zeiss, die zwar auch so ihre Schwächen hat, ab und zu mal in der Tasche und will jetzt mit seiner angebeteten Nikon D 70 s schöne Farben, gerade Linien, einfach Bilder, wie sie das bloße Auge sieht. Mit der Sony ist das nicht immer möglich, mit der Nikon aber auch nicht. Und da kommen beide dann sicher zum ersten mal ins Grübeln. Sicher kann ich mir zur Nikon D70s für gutes Geld Spielzeug zulegen, das den Kaufpreis eines D 70s Gehäuses schnell um ein Vielfaches überschreitet, zum Beispiel ein schönes Weitwinkelobjektiv anstatt nur so eine Vorsatzlinse oder ein imposantes Tele mit 300 Milimetern Brennweite, an dem man ganz wichtig nur durch Ziehen anstatt durch Drehen am Objektiv ins optische Zentrum der Begierde gelangt - aber ich muss sagen, so doll gerade sind die Bäume an den Bildrändern dann auch nicht, dass ich hierfür eine Panasonic Lumix (immerhin mit Leitz Optik) oder die besagte Sony ganz aus der Hand legen würde. Sicher wäre auch dieses Problem mit der ultimativen Optik zu lösen, aber wir wollten hier sicher nicht über eine Investition reden, die sich etwa in der Größenordnung eines Automobils bewegen kann, wenn man die Sache konsequent zu Ende bringt.
Die Nikon D70 s ist und bleibt eine Digital SLR in der Klasse einer Canon 350D, um auch mal eine schöne Tochter aus anderem Hause zu nennen, nämlich ein Budgetprodukt so in der Kragenweite 500 bis 1000 Euro hier und da mit und dort ohne Linsen. Wer schraubt schon ein 2500 Euro teures Objektiv auf so eine billige Camera ? Das ist dann eben doch schon stimmiger bei einer Nikon D 200 oder gar einer D2H, die den Namen des Hauses Nikon wahrscheinlich auch eher zu recht tragen, als die D 70s. Die Farben bei der D70s sind mitunter sehr nüchtern. Ich meine, eine Schwarz-Weiß Fotographie macht man heute auch eher, weil man sich als Künstler bestätigt sehen will - aber wenn nur bei etwas schlechterem Licht der Grauschleier mitregiert, macht mir das schon einige Sorgenfalten auf der Stirn. Übrigens ist das Problem bei Nikon wohl bekannt, dennl man hat bei der D80 Besserung gelobt ( ob mit großem Indianerehrenwort oder bei vollem Bewußtsein, weiß ich noch nicht so genau ). Wenn man bei seiner Analogen früher in die falsche Filmkiste geriffen hat, waren halt auch so ein paar farbliche Individualismen vorhanden, also warum nicht mal etwas grau, wie bei der digitalen Nikon. Man muss ja schließlich mit geübtem Auge sehen können, dass da keine digitale Canon oder gar so unadliges wie von den Unterhaltungselektronikern vielleicht noch aus Korea ( übrigens auch sehr Chic mit Schneider-Kreuznach Optik) am Werk war. Und dann die 6.3 Mio Pixel. Also Leute ! Nein! Warum soll ich mir eigentlich so was kompliziertes, wie eine SLR mit Wechselobjektiven zulegen, wenn es immer heißt: "Also auf die Pixelzahl kommt es nicht an, sondern auf die gute Optik". Klar, die gute Optik holt mir schon die Besucher auf dem frankfurter Hochhaus gestochen schärfer auf die kleine Mattscheibe als bei der damals etwa gleich teuren Sony. Aber ... (!) was ich dann bei einer Vergrößerung auf DIN A 4 Format auf meinem Bildschirm zu sehen kriege , da liegen doch Welten dazwischen. Die Nikon leistet sich hier ein Mosaik aus Vierecken, das man kaum bei einer 6,3 Megapixel Auflösung vermuten sollte. Also dieser Vergleichstest mit meiner alten F828 von Sony ging schonmal in die Hose.
Das nächste "Ding" ist, dass ich auf dem kleinen Monitor auf der Rückseite der D 70s nicht sehen kann, was ich gerade fotographieren will. Das kann ich erst, wenn ich mein Meisterwerk durch den konventionellen Sucher anvisiert und dann den Auslöser abgedrückt habe. Zwar ist es ganz schön, dass ich die Einstellungen der Camera auf einem weiteren kleinen LCD Bildschirm betrachten kann, der hinter der Auslösung sitzt und angenehm ist sicherlich, dass die gleichen Informationenen, jedenfalls die wichtigeren davon auch noch einmal im Sucher der Camera erscheinen, warum ich mit so einer Camera aber keine Shots machen kann, indem ich das Gerät überkopf halte und das Geschehen vor dem erlösenden Klick auf dem Bildmonitor auf der Geräterückseite sehe, ist mir schleierhaft. Also ein weiterer dicker Minuspunkt - auch wenn jetzt vielleicht ein paar Profis langsam laut aufheulen mögen, dass doch das Fotographieren eine Kunst sei und bei den von mir geforderten Hilfsmitteln bald jeder niveauvolle Bilder machen kann. Schön ist hingegen, dass ich fast alle Objektive von meiner alten analogen Nikon F benutzen kann und zwar durchaus so, dass etwa das auf dem digitalen Foto erscheint, was ich vorher auch im Sucher gesehen habe, Desweiteren ist es auch ganz schön, dass man diese Camera überall kaufen kann, bei Mediamärkten , bei Fachhändlern, die auch noch exzellent beraten und erklären können und auch bei Ebay. Man stelle sich einmal den Preis dieser Camera vor, wenn die nur noch bei den wenigen verbliebenen Fachhändlern käuflich zu erwerben wäre . So macht's eben die Masse und an die hat sich Nikon eben auch angeglichen. So bekommen die Käufer beim Markt x schonmal einen Posten vom französichen Markt, die Italiener vom deutschen und so maccher Österreicher eben was ab vom polnischen Posten Bei Nikon Deutschland in Düsseldorf scheint das allerdings noch nicht ganz angekommen zu sein. Und hier kommen wir dann noch zum Hammer Nummer 3.
Also ich schätze ja die versierte Beratung des Fachhändlers, wenn ich mir nicht selbst helfen kann oder Rat vor einer Kaufentscheidung brauche. Bedienungsanleitungen alleine, waren da noch nie gut und Bücher sind mitunter auch nicht mehr das, was sie früher einmal waren. Für eine gute Beratung soll und muss der Händler ordentlich entlohnt werden, indem man ihm seinen Preis bezahlt. Dienstleistung ist eben auch eine Leistung. Oft ist der Apfel aber durch und durch faul von Innen und dies sehe ich so, wenn Nikon Deutschland versucht, an den Tatsachen unseren heutigen Marktes vorbei ein regelrechtes Kartell bildet, indem ein und die selbe Camera einmal erster Klasse , einmal zweiter Klasse und einmal Holzklasse beim Aftersale-Service eingestuft wird. Klar beim guten Händler kann man nicht sagen was schert's uns, die Ware ist ja verkauft und kümmern wir uns um's nächste Modell... Konkret habe ich meine letzte D70s mit drei digitalen Objektiven bei einem authorisierten Nikonhändler (!!) in New York erworben und zwar zu einem in Deutschland sicher etwas unchristlichen Preis von USD 739,00 , dabei sind dann noch ein paar Kleinigkeiten, wie ein Samsonite Stativ, ein Tischstativ ( was diese Camera übrigens auch dringed braucht, wenn man wackelfreie Bilder machen will), 2 GB Flashspeicher , Linsenputzmittel, eine Tasche und sogar ein Pinsel, da ich aber von vorneherein wußte, was ich wollte, und nicht vorher bei einem netten deutschen Händler schmarotzert habe um danach irgendwo billig zu kaufen, habe ich dem dem Preis auch kein schlechtes Gewissen. Immerhin kommen ja da noch Mehrschweinchensteuer und Zoll drauf. Nachdem ich das reine Gehäuse bei einem deutschen Versandhändler heute auch schon deutlich unter 500 Euro neu beziehen kann, ist der USA Preis sicher auch keine Hausnummer, die vielleicht in den Geruch der Hehlerei kommt.
Was ich auch noch vorausschicken muss: Eine Nikon ist eine Nikon. Egal ob sie für den US-Markt, den Honk-Kong Markt, den japanischen Markt irgendeinen Bananenmarkt gefertigt wird. Selbst die Akku-Ladeteile funktionieren bei 110 Volt 240 Volt oder unseren 220 Volt aus der Steckdose überall klaglos. Immerhin hat sich der New Yorker Händler auch nicht lumpen lassen, kostenlos einen zweiten Akku dazuzulegen. Draufgelegt hat er bei allem sicher auch nicht und man verfolgt bei dieser Art , den Kunden zufrieden zu stellen ganz sicher keine Erbsenzählerei, die den Kunden davon abhält, gerne wiederzukommen. Nun hatte meine neuste Erwerbung allerdings ein kleines Problem, ein Bauteil , für das Nikon Deutschland 5 Euro 75 aufruft und das man halt auswechseln muss, wenn es bei einer funkelnagelneuen Camera nicht funktioniert, die Bilder zu dunkel werden und der Autofokus nicht korrekt arbeitet. 12 Monate Garantie heißt nach meinem Verständnis ( so steht es jedenfalls auf der Garantiekarte), dass ich mich mit so etwas an die offizielle Vertretung des Herstellers in Düsseldorf wenden kann. Nach EU Recht habe ich sogar 24 Monate Garantie und das Recht, bei defekt gelieferter Ware sofort zu wandeln. Bei Pro-Markt und Media Markt, bei dem manchmal zwar die Bertatung nicht so auf dem Niveau eines guten Fachhändlers liegt, kann ich Ware immerhin 14 Tage ohne jeden Grund zurückbringen und das Geld zurückbekommen. Nur eines muss ich mir als Kunde des Herstellers Nikon sicher nicht gefallen lassen: "Für Ihre Camera besteht leider keine Weltgarantie, daher erlauben wir uns die Reparatur mit EUR 134,00 zu berechnen".
Ja, ja, ich weiß, dass nun so manche kleine Verkäuferseele beim einen oder anderen Fachhändler einen inneren Reichsparteitag an sich vorbeiziehen lässt, der jeden Tag seine hervorragende Beratung für Leute leistet, die dann schnell um die Ecke beim Discounter oder gar beim Billigversand über den heimischen Computer kaufen aber was haben wir denn hier ? Das kann doch nicht mein Problem als Kunde sein. Hier versucht doch die offizielle Vertretung eines Herstellers ( in diesem Fall sogar das Tochterunternehmen des Herstellers) Geld für eine Leistung zu kassieren, für die ich mit meinem Kaufpreis -.wenn auch bei einem anderen outlet- mit dem Kauf bezahlt habe. Schützen wir vielleicht so unsere Händler nach der Methode, "weil du so böse warst und hast nicht bei uns oder unseren Freunden gekauft, wirst du jetzt genau mit der Differenz bestraft, die du gespart hast. Wenn ich mir so einige Forumbeiträge durchlese, bei denen Leute über ein mulmiges Gefühl berichten, wenn sie "keine deutsche Nikon-Vertragsware" kaufen, dann muss ich doch mal ganz offen fragen: Was ist denn an der deutschen Ware anders? Riecht die deutsch oder ist die aus höherwertigem Material oder extra handselektiert, damit die anderen Länder die schlechtere Ware bekommen ? Wohl nicht. Nikon tut sich mit solchen anachronistischen Methoden keinen Gefallen. Es gibt keine Nikon Ware erster, zweiter und erst recht keine dritter Klasse, auch wenn man anscheinend in Deutschland Leute findet, die nicht etwa für hervorragende Beratungsleistung sondern nur aufgrund des Umstandes, das Weltgarantie des Herstellers bei Nikon Deutschland durchaus zwei Bedeutungen hat, mehr bezahlen, als in anderen Ländern. Die Camera ist in Russland übrigens noch billiger und Neuheiten kommen dort früher auf den Markt als hier.
Wozu brauche ich eigentlich eine vom Hersteller proklamierte Weltgarantie, wenn sich nationale Vertretungen weigern, Garantie zu leisten? Ich glaube, dass eine in Deutschland gekaufte Nikon, bei der eine Garantieleistung im australischen Busch genauso reibungslos repariert werden muss, wie eine Camera, die in den USA gekauft wurde hi9er in Deutschland. Ansonsten müsste ich einmal hinterfragen , was die Weltgarantie denn bedeutet und ob die Niederlassungen, die die Nikonware eben nicht über den von ihnen kontrollierten Vertriebsweg in den Markt gebracht haben, von Nikon Deutschland dafür extra bezahlt werden. Das würde nämlich bedeuten, dass der deutsche Kunde den Service für andere Markte bezahlt. Also Leute, so einen Quatsch muss man sich sicher nicht darbieten lassen. Nikon ist der Hersteller, er bestimmt, auf welchem Vertriebsweg seine Waren verkauft werden und solange sich die Verkäufer daran halten ( wie es beim Bezug über einen offiziellen US-Dealer unzweifelhaft der Fall ist ), steht der Hersteller mit allen seinen Vertretungen dafür gerade. Da ich noch eine Nikon D70 besitze, kann ich wenigstens noch ein wenig über die Handhabung der Camera hier berichten. Im Gegensatz zu Digitalcameras mit festem Objektiv ist die Nikon D 70 oder D 70s nicht gerade für spontane Schnappschüsse geeignet. Zwar ist sie nach dem Einschlaten recht schnell schussbereit, aber leider auch nur dann, wenn das Objekt zufällig im richtigen Abstand und im richtigen Licht vor der Linse steht. Die Sony F828 schaltet man ein und drückt einfach ab. Die Nikon leiert erst mal mit der Fokusierung hin und her und gibt oft bei kritischen Lichtsituationen bei der automatischen Einstellung auf. In der Hinsicht hatte ich mir von der D 70s mehr erwartet. Mal sehen, was nach der Reparatur wirklich zu sehen ist.
Ein weiteres Manko: Die Camera ist zu schwer, d.h. mit einem ordentlichen Objektiv sind das mal ganz schnell 2 Kilo, die bei Dämmerlicht schon sehr ruhig in der Hand liegen müssen. Selbst bei Verwendung eines massiveren Cullman-Stativs ist bei Landschafts-Panoramabildern sehr ratsam, die Camera mit einem Fernauslöser zu betätigen, einfach weil durch das hohe Gewicht von Gehäuse und Objektiv die gesamte Mimik zu lange nachschwingt, wenn man den Auslöser per Hand betätigt. Man hat auf die in dieser Preisklasse durchaus übliche Morgengabe verzichtet, leichte Verwackler elektronisch zu kompensieren. Das dürfte wahrscheinlich ein Problem sein, das mit allen SLR Kameras auftreten kann, vor allem, wenn die Auslöser mechanisch so störrisch sind, wie bei der Nikon. Die Einstellungen der Camera erfolgen über ein Menue im Bildschirm der Geräterückseite. Teilweise ist die Handhabung jedoch recht unübersichtlich mitunter sogar verwirrend. An dieser Stelle wäre eine Bedienungsanleitung, die die Camera anhand von praktischen Beispielen erklärt und aufzeigt, mit welchen Einstellungen man bestimmte Ergebnisse erzielt, hilfreich. Auch hier ist die Dokumentation, die im Karton der Sony F828 mitgeliefert wurde, deutlich besser. Ganz ordentlich ist die Möglichkeit, Detailvergrößerungen eines Bildes auf dem rückwärtigen Monitor darzustellen, indem man vorher einen Rahmen auf dem Bildteil positioniert, den man sich vergrößert ansehen möchte. Leider ist aber die Handhabung dieser Funkton über einen Drehregler und eine Taste, die eigentlich für die Darstellung des Chipinhalts als Miniaturfolge vorgesehen ist, ein wenig umständlich.
Abschließend sei auch noch ein Punkt erwähnt, den die Nikon D 70 nicht leistet obwohl man bei einer SLR dieser Preisklasse hier etwas mehr erwarten darf. Schnelle Bewegungen werden nur sehr undeutlich dargestellt. Ich vermute, dass hier der 6,3 MP Chip seine Grenzen hat, sodass hier auch die D 70s nicht wirklich punkten kann. Auffällig war dies beim Fotographieren eines Milans, der gerade startete und in einem Abstand von ca 50 Metern mit einem 400 mm Tamron-Tele und mit festem Stativ ins Visier genommen wurde. Bei hervorragendem Licht war das Objekt bildfüllend perfekt getroffen nur die Flügel waren eine schwarze Masse. Das Tamron war übrigens einmal hochdekoriert als Objektiv des Jahres. Daran kann es also nicht liegen. Die 8 MP der Sony sind der Nikon hingegen auch wieder deutlich überlegen und das mit einem nur 200 mm - Objektiv Gleiches Objekt , gleiches Licht jedoch digitale Vergrößerung ( die bei der Nikon übrigens auch nicht vorhanden ist) und der Vogel war perfekt im Kasten. Also leider ist die Nikon D70s nur 2. Klasse , was sich auch dadurch nicht ändert, dass man bei Nikon in Düsseldorf offenbar Kundendienst in mehreren Klassen anbietet.
Preisvergleich
sortiert nach Preis
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Das könnte Sie interessieren
Verwandte Tags für Nikon D70s
|
|
24.01.2010 00:20
Wenn einer nicht versteht wie eine Spiegelreflex arbeitet und warum es (meistens jedenfalls) eben nicht drauf ankommt ob sie 50 Gramm mehr wiegt, der sollte sich doch ne Mini-Kompakte mit 14 Megapixeln und 100g Gesamtgewicht kaufen - Bildrauschen garantiert! Bitte aber nicht wundern wenn einem beim Warten auf den korrekten Fokus graue Haare wachsen und man sich dann zum x-ten Mal ärgert ein Foto verpasst zu haben. Aber zumindest hat man das Motiv vorher schön im Liveview auf dem Display anschauen können.
15.12.2007 14:15
Bereits solche Formulierungen wie ,,wir reden jetzt mal so von Mann zu Mann" sprechen Bände über das Niveau des Verfassers. ;-) Der erwähnte ,,dicke Minuspunkt", die Tatsache, dass das Display nicht als Sucher dienen kann, ist kein Minuspunkt, da hiervon die digitale Spiegelreflexkameras BAUARTBEDINGT (da hätte man sich durchaus zuvor mal drüber informieren können :-) hierzu überhaupt nicht in der Lage sein können - die Ausnahme bilden einige wenige aktuelle Modelle von z.B. Olympus, die über einen technischen Umweg Live-View realisieren sollen. Standard jedoch ist es noch immer nicht! Wenn die Kamera in den USA eben nur mit nationalem Garantieanspruch erworben wurde, dann gibt's nun mal keine weltweite Garantie. Auch hier wäre es klug gewesen, sich vorher zu informieren, anstatt später herumzustänkern. Ein vernünftiger Mensch WEIß, dass man garantietechnisch Probleme bekommen kann, wenn man in Übersee einkauft. Außerdem: Nikon Deutschland ist zwar eine Tochter von Nikon, aber eben nur eine Tochter, mit eigener Buchhaltung etc.. Ergo hat Nikon Deutschland wahrscheinlich gar nicht die Möglichkeit, Kameras gratis zu reparieren, die formell von einem anderen (!) Unternehmen erworben wurden.
15.12.2007 14:14
Wobei sich, das gebe ich zu, der Hersteller in diesem Falle sicherlich etwas kulanter zeigen hätte können. Ich selbst besitze eine Nikon D70s, und ich besaß eine Sony DSC-F828. Insofern kann ich mit Gewissheit sagen, dass die Aussage, die D70s wäre erst später nach dem Einschalten ,,fotobereit", einfach nicht der Wahrheit entspricht - so ist der Autofokus des Kit-Objektivs nicht langsamer als der der DSC-F828, im Gegenteil. Man sollte allerdings schon in der Lage sein, die Kamera auch zu bedienen und einigermaßen zu verstehen. Wenn die Kamera zu schwer ist, wäre sicherlich der Kauf einer kompakten Zoomkamera (z.B. Canon Digital Ixus) angebrachter gewesen - die sind leicht und klein. Bei einer digitalen Spiegelreflex spielt das Gewicht nur eine untergeordnete Rolle. Abgesehen davon schätzen viele Leute eine Kamera, die gut & stabil in der Hand liegt, und die auch große Hände auszufüllen vermag. Alles in allem kein guter, repräsentativ Bericht, da hier nur vermeintlich schlechte Erfahrung auf Basis eines nicht-vorhandenen Fachwissens wiedergegeben werden. Kamera wird übrigens mit K geschrieben, nicht (!) mit C, auch wenn es manchem vielleicht als cooler erscheinen mag.