°DIE KNIPST SUPER°
07.04.2003
Pro:
einfache Bedienung und vieles mehr
Kontra:
noch nichts gefunden
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Bildqualität
Ausstattung
Bedienung
Verarbeitung
Akkulaufzeit
Zuverlässigkeit
Service
mehr
 tamia2
Über sich:
Mitglied seit:18.09.2001
Erfahrungsberichte:59
Vertrauende:57
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 148 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo liebe Leser, seit kurzer Zeit besitze ich eine Nikon F55 und es wird Zeit, endlich meine Erfahrung aufzuschreiben, vielleicht ists für den einen oder anderen hilfreich.
<> Vorweg <> Schon lange spuckte in meinem Kopf der Kauf einer Spiegelreflexkamera, nur welche war die große Frage. Ich suchte endlos. Kurz vor Weihnachten 2002 war dann die Nikon F55 im Angebot bei Saturn. So kam ich dazu, mich zu informieren, über Preis und Technik und Ausstattung und Zubehör und und und. Dazu sei erwähnt das ich blutiger Anfänger bin und keine Erfahrungen im Bereich Spiegelreflexkamera vorzuweisen habe. Eine große Hilfe hierbei war mir eine Freundin, die eine F65 von Nikon besitzt und hierbei schon praktische Erfahrungen gesammelt hatte. Schlussendlich kaufte ich im Februar dieses Jahres endlich das Gerät bei Saturn, im Angebot und mit einem Tamron Objektiv 28 – 80 mm.
<> Lieferumfang <> Gut verpackt war die F55 in dem kleinen goldenen Päckchen schon und, obwohl ich damit nicht gerechnet hatte, waren auch die Batterien enthalten. Zu dem Kameragehäuse bekommt man Handbuch, Garantieschein, Schulterriemen (AN-6W), 2 Batterien CR2 3V, Okularabdeckung (DK-5), Zubehörschuh-Deckel und Gehäusedeckel. Es ist empfehlenswert diesen Schulterriemen in die entsprechenden Halterungen an der Kamera anzulegen, und den Gurt bei Benutzung der Kamera immer um den Hals zu tragen, denn er bietet zusätzliche Sicherheit, falls die Kamera mal fallen sollte.
<> Überzeugungskauf <> Für mich als Neuling war es wichtig, eine Kamera zu kaufen, die leicht zu bedienen ist. Sicherlich erfüllen diesen Anspruch zur heutigen Zeit alle anderen Anbieter auch. Trotzdem haben mich nach Vergleichen zu anderen, gleichwertigen Kameras einige Eigenschaften überzeugt, die wären:
1. das Design der Kamera: Das silberfarbene Gehäuse wirkt trendy und viel schöner als ein klassisches Schwarzes, schließlich soll auch etwas fürs Auge dabei sein, wenn man schon die Wahl der Qual hat. 2. großes Display für die manuellen oder automatischen Einstellungen.
3. ergonomische oder auch „handgerechte“ Anordnung der Bedienelemente. Zur Erklärung: das Gehäuse liegt gut in der Hand. 4. Gewicht der Kamera: die F55 ist leicht und kompakt und lässt sich somit überall mit hinnehmen (dies natürlich in einer gut gepolsterten Kameratasche, empfehlenswert hier: Samsonite)
<> Highlights <> Die Kamera hat fünf Motivprogramme, ein Autofocus-System mit 3 Messfeldern (welche auch manuell einstellbar sind), ein vollautomatisches Blitzlicht und natürlich vier Belichtungsprogramme, die da wären:
P – Multi-Programmautomatik S – Blendenautomatik A – Zeitautomatik M – Manueller Belichtungsabgleich Durch diese Belichtungsprogramme ist eine präzise Belichtungssteuerung möglich.
Auch die Scharfstellung der Fotos lässt sich automatisch regeln. Die fünf Motivprogramme, die die Kamera automatisch einstellt sind folgende:
Landschaftsaufnahmen (Bsp. Kornfeld mit Wald im Hintergrund) Portraitaufnahmen (Bsp. eine Person im Vordergrund ist scharf, der Hintergrund wirkt verschwommen) Sportprogramm (Bsp. Läufer, trotzdem scharfes Objekt) Nahaufnahmen (Bsp. Blume ganz nah) Nachtprogramm (Bsp. Nachtaufnahme einer Stadt) Man hat es also wirklich einfach, um verschiedene Dinge auszuprobieren und eventuell auch professionelle Fotos zu schiessen. Die Autofocussensoren der F55 decken einen breiten Aufnahmebereich ab und gewährleisten gestochen scharfe Bilder, selbst wenn das Motiv seitlich und nicht mittig angeordnet ist.
Zum Blitzlicht gibt es zu erwähnen, dass dieses bei bestimmten Motivprogrammen vollautomatisch hochklappt, um so ungünstigen Lichtverhältnissen und Gegenlicht entgegen zu wirken. So nun aber mal zu meinen Erfahrungen.
FILM EINLEGEN... Um einen Kleinbildfilm einzulegen, braucht man wirklich kein großes Talent. Es gestaltet sich, wie bei fast jedem Fotoapparat: Klappe auch, Film in die vorgesehene linke Halterung legen, Film über das Belichtungsfeld bis zum roten Punkt ziehen und Klappe wieder zu. Nun zieht die Kamera den Film motorisch durch und knipst dann von 36 (oder 24) auf 0 zurück. Tipp für den Film. Für sonnige Bilder im freien wird ein 200er Kleinbildfilm empfohlen, für den Innenbereich oder Fotos bei Nacht sind 400er Kleinbildfilme am besten geeignet.
...UND DANN KANN ES DIREKT LOSGEHEN... Den Kamera anschalten (rechts) und am besten erst einmal das Einstellrad für die Programmeinstellung (links) auf Auto stellen und schon kanns losgehen. Für meine ersten Motive habe ich alles erdenklich mögliche gewählt. Landschaften, wie Portraits oder auch bewegliche Gegenstände sind festgehalten. Das Objektiv, dass ich mit der Kamera im Set gekauft habe, ist das kleinste der Serie (28 – 80 mm). Somit bekommt man Objekte, die in weiter Entfernung sind, nicht sehr dicht herangeholt. Ich habe bei vielen Motiven gemerkt, dass der Kauf des nächstgrößeren Objektivs bald bei mir anstehen wird. Natürlich wurde auch der Selbstauslöser bereits getestet, wichtig hierbei ist ein fester, ebener Untergrund.
<> Entwickelt <> Als die ersten Bilder entwickelt waren, war ich sehr gespannt und mit meinem Ergebnis zufrieden. Mir ist besonders aufgefallen, dass auf keinem Foto rote Augen zu sehen sind. Dies gewährleistet das eingebaute Vorlicht (recht angeordnet), welche diesen Rote-Augen-Effekt verringern soll.
MEIN FAZIT Als Anfänger bin ich begeistert. Sicherlich sollte man sich eine solche Kamera nur zulegen, wenn man sich wirklich für so etwas interessiert. Im Bekanntenkreis wurde mir oft gesagt, es würde auch eine einfache Kamera mit eingebautem Zoomobjektiv tun. Trotzdem entschied ich mich für diese Spiegelreflexkamera, was sicher nur ein Anfang war, denn es gibt unzählige Zubehörteile und gerade das macht es ja schließlich aus. Die Verkäuferin sagte mir, dass so eine Kamera gute 10 Jahre halten sollte und ich hoffe sie behält recht.
Ich empfehle die Nikon F55, vergebe volle Sternenpunktzahl und hoffe ich konnte dem einen oder anderen mit meinen Erfahrungen weiter helfen. Liebe Grüße
Eure tami
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13.05.2005 23:33
ein super überzeugender und verständliche geschriebener Text, der genau die Fragen beantwortet hat, die mir noch fehlten. Ich bin total begeistert, dass nicht nur "fachnchinesisch" gesprochen wurde sondern als ob eine Freundin einen super Erfahrungsbericht abliefert. Die Autorin hat sich Gedanken gemacht, was wisssensert ist und dies auch super verständlich und äussert umfangreich ausgeführt. SUPER!
20.08.2003 18:40
"Das gehäuse wirkt trendy.." eigentlich wollte ich hier schon nicht mehr weiterlesen. Bei mir reicht das leider nur für wh, so wie du die Kamera beschreibst könnte das jede beliebige SLR sein.
31.07.2003 12:47
Und der Preis? :-) Nikon habe ich am liebsten wenn es um die Spiegelreflex´ geht, habe auch eine Nikon zu hause. Jedoch benutze ich seid kurzem eine Digicam von Sony, da ich halt VIIIIEL Photographieren gehe und meine Bilder gerne SOFORT sehen möchte (jajaaa...bin ungeduldig!). Super Bericht, nicht unterkriegen lassen von den H bewertern, die sind ja hier ein richtiges Virus geworden ;-) Bis dann