Die Nikon F80 ist meiner Meinung nach eine der besten semiprofessionellen Spiegelreflexkameras die der Markt zu bieten hat und das zu einem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis. Doch bevor ich auf die technischen Details der Nikon F80 und meine persönlichen Erfahrungen eingehe, möchte einige ... Bericht lesen
Blitzlicht mit Wolfram-Glühlampe!Bei unserem Angebot handelt es sich um einen hochwertigen Akku, der sich ideal als Austauschakku für Ihren alten oder defekten Digitalkamera Nikon Akku, aber auch als zusätzlicher Ersatzakku für unterwegs eignet. Die Verwendung und das Laden des Akkus erfolgt wie gewohnt, problemlos über Ihr Standard-Ladegerät/Netzteil.Eine Schutzelektronik und die Verarbeitung hochwertiger Komponenten bieten Ihnen ein hohes Maß an Sicherheit, sowohl gegen Überladung, als auch gegen Kurzschluss. So kann der Akku eine höhere Anzahl von Lade-Entlade-Zyklen erreichen. Dies bedeutet eine längere Lebensdauer Ihres neuen Akkus.Es wurden ausschließlich neue Qualitäts-Markenzellen verwendet, z.B. von Samsung, Panasonic, Sanyo und weiterer namhafter Hersteller.Als einer der größten deutschen Direktimporteure von Akkus verfügen wir über ein umfangreiches Lager. Diese hohe Verfügbarkeit von Akkus aus neuester Produktion, gepaart mit einem ausgezeichneten Preis-/Leistungsverhältnis, schätzen unsere Kunden in vielen europäischen Ländern.
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Erfahrungsbericht von guglemuk über Nikon F 80 31.03.2004
Produktbewertung des Autors:
Bildqualität
sehr gut
Ausstattung
sehr gut
Bedienung
ausgezeichnet
Verarbeitung
ausgezeichnet
Akkulaufzeit
ok
Zuverlässigkeit
ausgezeichnet
Service
gut
Pro:
Preis/Leistung; Qualität; Funktionalität
Kontra:
Serienbildfunktion, Blitzsynchronisation
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Die Nikon F80 ist meiner Meinung nach eine der besten semiprofessionellen Spiegelreflexkameras die der Markt zu bieten hat und das zu einem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis. Doch bevor ich auf die technischen Details der Nikon F80 und meine persönlichen Erfahrungen eingehe, möchte einige generelle Tipps für den Kauf einer Spiegelreflexkamera geben, da sie meiner Meinung nach im Vorfeld entscheidet ob man später für sich und seine Zwecke die richtige Kamera findet.
1. Tipps vor dem Kauf einer Spiegelreflexkamera
Speziell beim Kauf einer Spiegelreflexkamera und dem schier undurchdringlichen Wust an Fachbegriffen, Spezialfunktionen und Superspezialfunktionen, ist doch in erster Linie vor allem eins wichtig: In ein großes Fachgeschäft gehen (wegen der Auswahl und Vorrätigkeit), nachdem man sich einen ungefähren Überblick verschafft hat welche Kameras zur Auswahl stehen könnten und sie einfach in Hand nehmen und ausprobieren. Nichts ist so wichtig, wie dass die neue Kamera auch wirklich gut in der Hand liegt. Hierzu später noch mal mehr.
1.1 Welche Kamera ist für mich die richtige?
Diese Frage ist sehr individuell und stark abhängig vom gewünschten Einsatzzweck und dem persönlichen Interesse an der Fotographie und ihrer Faszination. Ich für meinen Teil habe mich langsam vorangearbeitet und bin von den allseits bekannten „Knipskameras“ vorerst einmal auf eine gute Kompaktkamera die alle wichtigen Funktionen unterstützt (z.B. 28-105er Zoomobjektiv, Langzeitbelichtung, Mehrfachbelichtung, Serienbildfunktion sowie eine manuelle Korrekturfunktion für Blende, Belichtungszeit und Blitzsyncronisation), so dass man die Möglichkeit hat nebst der Vollautomatik auch mal ein paar Sachen auszuprobieren. In meinem Fall war dies eine Pentax (Modell weiß ich leider nicht mehr). Hier würde ich mich im gut geführten Fachhandel beraten lassen und wenn einem das Finanzielle schmerzt durchaus auch auf eine gebrauchte (z.B. Internetauktion) zurückgreifen. Es muß nicht das neueste vom neuen sein und auch nicht tausende Superspecials (wie tolle Vollautomatikfunktionen) haben. Auch empfiehl sich nicht unbedingt das kompakteste Modell zu wählen. Ganz kleine, leichte, also sehr kompakte Kameras haben eher den Nachteil sehr unpräzise in der Hand zu liegen, was einen ungemein in seiner kreativen Auslebung des Photographierens beeinträchtigt. Als nächstes empfiehlt sich ein gut strukturiertes Buch über Fotographie, das auf seinem eigenen Wissensstand aufbaut. (Hierzu kann der Fachhandel ebenfalls gut Auskunft geben) Jetzt kann man fürs erste mal loslegen. Die Literatur macht einen vertraut mit sämtlichen Fachbegriffen, verrät Tipps und Tricks und man kann einfach mal spielerisch ausloten ob man sich das Hobby Fotografieren wirklich zu eigen machen will. (Als Alternative kann man sich natürlich auch eine solche oder eine Spiegelreflexkamera von z.B. einem Freund ausleihen.) Oft stellt sich nach einiger Zeit heraus, dass man eher zu der Kategorie „professioneller Knipser“ gehört und eine Spiegelreflex das Maß übersteigen würde und so ihr Dasein entweder im Schrank fristen oder als Prestigeobjekt zwar überall hin mit auf die Reise gehen würde, ohne ihre Potentiale aber überhaupt zu nutzen. In diesem Fall, wenn es schon eine Spiegelreflex sein muß würde ich eine Spiegelreflex empfehlen, die mit möglichst vielen Supertollen Vollautomatikfunktionen ausgestattet ist (Motivprogrammen) und Gewichtsmäßig sehr niedrig angesiedelt ist. (Man muß das Ding ja immerhin mit sich rumschleppen). Solche Kameras liegen meist im unteren Preissegment, was zudem noch einen Geldbeutelschonenden Vorteil besitzt. (Wobei der Qualitätsvorteil durchaus bei den guten Kompaktkameras liegt)
Fasst man aber für sich den Entschluss mehr machen zu wollen und auch tiefer in die Thematik einzusteigen zu wollen, kommt man zwangsläufig an den Punkt sich zu fragen welche Kamera es sein soll. Hier sei gesagt, dass man nun durch seine gesammelten Erfahrungen auch sehr gut in der Lage sein sollte einem Fachverkäufer/-berater die Stirn zu bieten. Daher und vor allem wegen des doch sehr individuellen Rahmens und der finanziell unterschiedlichen Möglichkeiten an dieser Stelle nur noch ein paar Tipps:
2. Tipps zum Kauf
Vorweg: Leichter ist im Semi-/Professionellen nicht gleich besser, hier verhält sich das pauschal gesagt genau umgehrt. So „windige“ Dinger bieten kaum Führung und Kontrolle über die Kamera. Als Tipp: Immer gleich ein Batterypack an die Kamera anbringen lassen. Es bewirkt zum einen, dass die Kamera schwerer wird und zum anderen liegt sie meist auch viel besser in der Hand (vor allem bei großen Händen). Außerdem nimmt es Akkus vom Typ AA auf, die dezent viel billiger sind als die kleinen Kamerabatterien. So rechnet sich die Mehrinvestition gleich in drei Punkten. (wie beim Überraschungsei)
- Vor dem ersten Besuch im Fachgeschäft sich Gedanken darüber machen wo und für welche Gelegenheiten ich die Kamera einsetzen will. - Tolle Vollautomatikprogramme sind sicher nett aber absolut unnütze Spielerei. Im Endeffekt wird alles sowieso nur über Blende und Belichtungszeit eingestellt. (Is aber wie gesagt vom Einsatzzweck abhängig ob man es braucht oder nicht) - Fachzeitschriften und Archivberichte im Internet sind eine gute Quelle um eine Vorauswahl zu treffen. - Beraten lassen und sich Prospekte Testberichte usw. zeigen bzw. mitgeben lassen. (Verkäufer wollen einem nur immer alles andrehen, auch wenn’s Schrott ist) - In aller Ruhe ein paar Tage verstreichen lassen und eine Vorauswahl von Kameras treffen. (so um die 2-5 sollten reichen, bei mehr wird es dann nur wieder kompliziert) - In einem großen Fachgeschäft nochmals beraten lassen und die Vorerwählten Modelle in die Hand nehmen und ausprobieren. - Eine Spiegelreflex ist zum einen nur so gut wie ihr Fotograph und zum anderen hängt sehr viel von den Objektiven ab, die man verwendet. Also hier gleich (auch was die Preise angeht) mitinformieren. Den Tollen Sparpacks liegt meist nur Schrott bei, also lieber gleich was Gescheites nehmen. (!!!!!Testberichte lesen!!!!!) - Hat man sein Traummodell gefunden ruhig noch mal ne Nacht darüber schlafen und die Preise vergleichen.
3. Nikon F80
Die Nikon F80 kann in Silber oder Schwarz erworben werden, wobei es hier auf den persönlichen Geschmack ankommt. Des weiteren gibt es sie als reinen Body
3.1 Technische Details
- Die Nikon F80 ist eine Kleinbild-Spiegelreflex-Kamera (24x36mm)mit Autofokus (AF) (Automatische Scharfstellung) - Sie verfügt über das Nikon F-Bajonett für die Aufnahme von allen AF- und MF- Objektiven. D.h. Die F80 kann sowohl Autofokusobjektive als auch Objektive ohne Autofokus aufnehmen. (Natürlich können auch Objektive von Fremdherstellern die für das Nikon F-Bajonett gebaut sind verwendet werden). Weitere unterstützte Objektive: PC Micro-Nikkor 85mm/2.8 D; AI-P Nikkore. Nur die IX-Nikkore werden nicht unterstützt - Der Sucher der F80 ist ein Pentaprismensucher und zeigt 92% der Filmfläche - Der Sucher verfügt über eine feststehende Einstellscheibe (Vollmattscheibe II) mit zuschaltbaren Gitterprojektoren, die beim fotografieren (zwecks Bildaufteilung) äußerst nützlich sind. - Der eingebaute Dioptrienausgleich reicht von -1,8 dpt bis +0,8dpt - Die Autofokusfunktion läuft über einen TTL-Phasendetektor (AF-Modul Multi CAM 900) mit 5 AF-Sensoren (mit AF-Kreuzsensor). Alle Sensoren sind einzeln aktivierbar und manuell oder automatisch wählbar. - Manuelle Scharfstellung ist mit elektronischer Fokussierhilfe oder auf Sicht möglich - Statischer Einzel Autofokus (S-AF), kontinuierlicher Autofokus mit Schärfenachführung (C-AF); In beiden Modi kann die automatische Schärfenachführung bei Objektbewegung aktiviert werden. - AF- Empfindlichkeit: EV -1 bis EV 19 (bei ISO 100/21°) - Belichtungsmessung: 3D-Matrixmessung mit 10 Messsegmenten bei AF-D Objektiven. Objektive ohne D Steuerung: Matrixmessung mit 10 Messsegmenten (auch bei AI-P Objektiven). Des weiten verfügt die F80 über Mittenbetonte Messung (75% Gewichtung auf 12mm großen Kreis der Suchermitte) und Spotmessung (Mittig: ca. 1% des Bildformates), die an die AF-Sensoren koppelbar sind. Bei Objektiven ohne CPU ist die Belichtungsmessung nicht nutzbar. - Die Messbereiche der Matrix- und Integralmessung liegen von EV 0 bis EV 21. Bei der Spotmessung von EV 3 bis EV 21. (jeweils bei ISO 100/21° mit 1,4/50mm Objektiv) - Die Belichtungssteuerung erfolgt über Programm-, Zeit-, Blendenautomatik (jeweils mit Progammverschiebungsmöglichkeit) und manuelle Belichtungseinstellung. Eine Belichtungskorrektur ist halbstufig über +/-3 LW möglich. - Die Verschlusszeiten der F80 liegen im Bereich von 1/4000s-30s und sind manuell in halbe Stufen einstellbar. Zusätzlich verfügt sie über einen Bulb Modus, bei dem man die Belichtung bis zum lehr werden der Batterien treiben kann. (hier empfiehlt sich ein separater Drahtauslöser) - Die F80 verfügt über eine Belichtungsreihenautomatik mit der man 2 oder 3 Aufnahmen mit einer halben Stufe (0,5 EV) Abstand machen kann. - Die F80 verfügt über einen eingebauten Blitz, der (wie auch zusätzlich zu erwerbende Aufsteckblitze) über einen TTL- Sensor mit fünf Mess-Segmenten bzw. integraler Blitzmessung oder manueller Blitzbelichtungskorrektur angesteuert wird. - Die kürzeste Blitzsynchronisation liegt bei 1/125s (leider auch nur bei Aufsteckblitzen die eine kürzere Synchronisation unterstützen würden) - Eingebauter Blitz: Leitzahl 12 (bei ISO 100/21°); Leuchtwinkel entsprechend der Brennweite 28mm - Blitzfunktionen (generell): 3D-Multi-Sensor Aufhellblitz bzw. matrixgesteuertes Aufhellblitzen; Vollblitz, Langzeitsynchronisation, drahtlose TTL-Blitzsteuerung, Funktion zur Reduzierung des Roten- Augen- Effekts; Synchronisation auf den ersten oder zweiten Vorhangverschluss; Selbstauslöser mit 10 Sec. Vorlaufzeit (kann abgebrochen werden) - Der Filmtransport erfolgt automatisch mit Einzel- oder Serienbildschaltung mit max. 2,5 Bilder/sec.. Die Filmrückspulung erfolgt automatisch aber auch manueller Rückspulstart ist möglich. - Die Filmempfindlichkeit wird automatisch eingestellt (von ISO25/15° bis ISO 5000/38°), kann aber auch manuell eingestellt werden (von ISO 6/9° bis ISO 6400/39° in Drittelstufen) - Die F80 verfügt über eine Abblendtaste zur Schärfentiefenkontrolle (beim fotografieren äußerst sinnvoll) und Schnellrückstellung (bekannt von vielen technischen Geräten um den Auslieferungszustand wieder herzustellen) - Auch besitzt sie eine Funktion für Mehrfachbelichtungen und separaten Messwertspeicher. - Des weiten verfügt die F80 über 18 Individualfunktionen, bei denen oben beschriebene Funktionen (hauptsächlich Sonderfunktionen wie z.B. Gitterlinienprojektoren usw. ein bzw. ausgeschaltet werden können. Auch kann hier die Entfesselte AF-Dynamik in Einzel-AF oder bei kontinuierlichen AF ein-/abgeschaltet werden, sowie die Kamera auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. (z.B. vertauschen der Funktion der Einstellräder u.v.m.) - Die LCD Anzeige der F80 vermittelt einem alle momentan einstellten Werte, so dass man nicht den Überblick verliert. Wichtige Daten wie Belichtungszeit/Blende, Messfeldbetriebsart, Elektronische Analoganzeige für die Belichtung und Anzahl der gemachten Bilder in einem unten liegenden separaten Feld werden im Sucher angezeigt.
3.2 Erfahrungen mit der F80
Meiner Meinung nach, wie schon am Anfang dieses Berichtes ist die Nikon F80 eine der besten semiprofessionellen Spiegelreflexkameras, die der Markt zu bieten hat. Sie ist sehr hochwertig und stabil verarbeitet und hat mich nicht mal in Extremsituationen wie auf Island oder in der Wüste im Stich gelassen. (!Man könnte auch sagen Glück gehabt, da Spiegelreflexkameras aufgrund ihrer doch sehr filigranen und empfindlichen Bauteile Feuchtigkeit, Sand, o.ä. Extremsituationen gar nicht mögen!, aber meine F80 hat´s anstandslos durchgehalten) Sie liegt, für mich zumindest, toll in der Hand (aber nur mit Batterypack) und ist mit einer Hand problemlos zu bedienen. Des weiteren besitzt sie alles was das Herz eines Hobbyfotografen begehrt und auch für etwas mehr bietet sie ausreichendes Potential.
3.2.1 Vorteile
- In der Standartausführung ist sie durchaus leicht und mit den einfachen und leichten Nikkon G Objektiven (die alle Funktionen unterstützen) auch für reine Urlaubsfotografen mit ein wenig mehr Anspruch durchaus geeignet. Man sollte sich im Bereich Fotographie aber etwas auskennen, da sie über keinerlei Vollautomatikprogramme/Motivprogramme (Sport, Stand und was es da noch so für´n „Scheiß“ gibt), verfügt. - Mit dem Batterypack erreicht sie ein angenehmes Gewicht und Größe, so das die F80 stabil und ruhig in der Hand liegt und somit eine perfekte Führung bietet. - Äußerst praktische Gimmicks erleichtern das Fotografieren doch ungemein. Gemeint sind hier die Möglichkeit die Einstellrädchen für sich anzupassen, auch die Messwertspeicherung kann entweder komplett oder nur die Belichtung oder nur die Schärfe entweder auf den Auslöser oder auf einen Knopf an der Rückwand, oder auch beide mit unterschiedlichen Speicherfunktionen belegt werden. Die Einblendung eines Gitternetzes im Sucher erleichtert die Aufteilung des Bildes und die Abblendfunktion gibt einen jederzeit einen Hinweis ob man die richtige Blende Gewählt hat (In Bezug auf die Schärfentiefe). Auf Wunsch Blinkt auch das Messfeld im Sucher wenn die Fokussierung abgeschlossen ist. - Zusätzliche Funktionen wie die automatische Schärfennachführung, die Entfesselte AF- Dynamik ( Die Kamera hält die Schärfe auf dem nächstliegenden, von einem der 5 Messfelder erfassten Objekt), und weiter Abstufungen sind vor allem für bewegte Objekte und Serienbilder nicht ganz unsinnvoll. Ich selbst benutze diese Funktionen eher selten. - Die Verschlusszeit von min. 1/4000s ist meines Erachtens für alle Einsatzbereiche absolut ausreichend. - Die Automatische Fokussierung erfolgt sehr schnell (wobei dies auch stark vom Objektiv abhängig ist). - Die Vollautomatik mit 3D-Marix-Messung ist eigentlich perfekt. Man braucht sich in diesem Modus absolut keine Gedanken machen, ob das Bild etwas geworden ist. (ich selbst habe sie aber nur zu Testzwecken am Anfang benutzt). Damit werden eigentlich auch die Motivprogramme so mancher Spiegelreflex irrsinnig. - Für professionellere Schnappschüsse (bei anderen Kameras machen das eben die Motivprogramme) ist die manuelle Umgestaltung der Voll- bzw. Teilautomatikmodi sehr angenehm. Aber man ist eben nicht in seiner künstlerischen Freiheit beraubt. Außerdem wenn man sich ein bisschen mit Fotografieren auskennt ist alles in ein paar Sec. eingestellt (wenn gewünscht ja auch ganz manuell) und man muß nicht immer eine 100 seitige Anleitung in der aufgeführt ist wo sich welches Motivprogramm befindet mitschleppen. (Ist ja auch „Megapeinlich“ und macht keinen Spaß). - Die Bedienung ist sehr klar und übersichtlich bei der sich selbst Laien schnell zurechtfinden, auch ohne die Anleitung studiert zu haben. - Die Bedienungsanleitung verfügt über einen Schnelleinstieg und einen ausführlichen Teil, in dem eigentlich alle Fragen eine Antwort finden. Ich empfehle trotzdem sich ein separates Buch zur Nikon F80 zu kaufen, da es zum einen stabiler ist und manche Funktionen und Techniken noch ausführlicher beleuchtet. - Der Objektivwechsel erfolgt schnell und äußerst unkompliziert. - Der eingebaute Blitz ist für schnelle Schnappschüsse ausreichend. - Mit den Kreuztasten auf der Rückseite lassen sich die einzelnen Messfelder schnell und unkompliziert anwählen und mit dem Sperrriegel auch gegen verstellen sichern. - Die F80 gibt es auch noch in der D und S Version die zusätzlich noch die Möglichkeit bieten den Film mit Daten (Uhrzeit/Datum usw.) zu belichten. Ich persönlich halte dies für überflüssig, aber es mag durchaus Einsatzgebiete geben, wo dies von Nöten ist. (Beweissicherung?) - Der Filmtransport erfolgt äußerst exakt (IR gesteuert) - Das Einlegen des Films ist einfach und die Kamera erkennt zuverlässig wenn er nicht richtig eingezogen wurde. - Die Automatische Langzeitbelichtung (bis30s) ist toll bei geringem Restlicht und somit auch für weniger versierte Fotografen geeignet, die bei der Berechnung der Belichtungszeit graue Haare bekommen. (!Stativ notwendig!) - Die Bulb Funktion erlaubt Langzeitbelichtungen bis die Batterien den Geist aufgeben. (Eine genaue Zeitangabe kann ich nicht machen, aber ich denke eine Stunde oder mehr sollte mit Battypack möglich sein) - Vorteile bietet diese Kamera noch tausende. Ich habe hier Versucht solche herauszuarbeiten, die diese Kamera von so manch anderer unterscheidet.
3.2.2 Nachteile
- 2,5 Bilder pro Sec. sind für echte Serienbilder einfach zu wenig - Durch den IR gesteuerten Filmtransport können spezielle Infrarotlichtempfindlichen Filme nicht eingelegt werden (Sind aber extrem teuer und man wird sie entweder nie, oder nur einmal im Leben verwenden) - Mit 1/4000s Verschlusszeit sind Grenzen gesetzt, aber an diese Grenze stößt man eher selten. Diese Grenze erreicht man nur bei sehr sehr sehr schnellen Objekten. - Die Blitzsynchronisation (wird benötigt um z.B. eine Tageslichtaufhellung zu bewirken) ist mit 1/125s nicht gut. Andere Kameras können dies gar nicht, aber speziell für künstlerische Fotos ist dies nicht ausreichend. Leider kann man sie auch nicht mit einem teuren Aufsteckblitz, der eine kürzere Synchronisation unterstützt verkürzen, da diese Funktion von der Kamera gesteuert wird. - Das Batterypack besitzt keinen Hochkantauslöser und Hochkantgriff, was nicht tragisch, aber einfach manchmal störend wirkt, da man sein Handgelenk bei Hochkantaufnahmen verbiegen muß und somit die Führung der Kamera nicht so optimal ist. - Leider ist es ohne Tricksen nicht möglich einen angefangen Film so zurückzuspulen, das man ihn später wieder verwenden kann. Somit ist ein Wechsel während des Fotografierens z.B. von Farb- auf SW-Negativfilm nur schwerlich möglich. Also wie gesagt besitzt sie keine Rück- und Hinspulfunktion für diesen Einsatzbereich. Als Tipp: Film manuell zurückspulen (sich natürlich merken von wo man zurückgespult hat), sich einen speziellen Filmrausfädler (ich weiß nicht wie das heißt) besorgen, damit man den angefangenen Film wieder aus der Box bekommt und ihn wieder einlegen kann. Dann den anderen z.B. SW Film einlegen, fotografieren, zurückspulen, den vorherigen Film wieder einlegen und (wenn möglich im absolut dunkeln) bei kürzester Verschlusszeit und größter Blende mit Objektivdeckel, so lange auf den Auslöser drücken bis man die alte Position wieder erreicht hat. Dann noch ein zwei Sicherheitsbilder noch hinterher schießen. So nun alles zurückstellen und weiterfotografieren. - Der Energieverbrauch der Kamera ist recht hoch, was aber bei Verwendung des Batterypacks nicht mehr zum tragen kommt. Vor allem bei Langzeitbelichtung sind einem Grenzen gesetzt, was aber ein generelles Problem von nicht mehr Vollmechanischen Spiegelreflexkameras ist. - Leider ist das Zubehör meist nicht ganz billig, aber dafür Qualitativ auch hochwertig und nicht immer muß es das Nikon original sein. Außerdem ist es glaube ich eine Illusion der man aufliegt, wenn man dem Irrglauben verfällt, dass Fotografieren ein billiges Hobby sei. - Als wichtigster Nachteil: Kauft die Nikon F80 auf keinen Fall im Supersonderangebot mit dem 28-80mm und/oder 70-300mm Nikkor G Objektiven. Beide eignen sich als Urlaubsobjektive, wenn es auf jedes Gramm ankommt, aber für alle anderen Einsatzbereiche sind sie ungeeignet (windig, labil, verzerren). Die D Versionen sind in Ordnung aber auch keine Spitzenobjektive. Hier empfiehlt es sich, sich ausführlich beraten zu lassen (wie oben erwähnt mit Testberichten) und dann lieber ein paar Euro mehr in ein gutes Objektiv zu investieren. Auch hier die Devise: Nikon hat sehr gute Objektive, aber die fangen so um die 700€ an. Fremdhersteller produzieren meist bessere zu viel weniger Euro. (!Unbedingt von fachkundigen Angestellten beraten lassen! Eine tolle Produktbeschreibung macht keine Aussage über die Qualität!).
4. Fazit
Alles in allem ist die Nikon F80 eine TOP Kamera mit herausragender Bildqualität, die ihr Publikum vom etwas versierteren und interessierten Schnappschussjäger bis zum ambitionierten Halbprofifotografen und darüber hinaus, sucht und absolut begeistern kann.
Ich hoffe dieser Bericht konnte einige nützliche Tipps geben und die Entscheidung erleichtern. In dem Sinne sei noch gesagt: Nicht der unkomplizierteste Weg, oder der Weg mit dem geringsten Widerstand ist der einfachste. Unkomplizierte Wege machen im Nachhinein meist alles nur viel komplizierter. In dem Sinne wünsch ich viel Spaß bei der Suche und dann viel Spaß beim Fotografieren.
...Die Entscheidung ist mir schwer gefallen, aber sie ist gefallen und um es gleich zu sagen: „Ich bleibe Nikon treu“. Wie in der Meinung über die Minolta Dynax 7 bereits erwähnt, hatte ich die Modelle Minolta Dynax 7 und die neue Nikon F80 in Betracht g ...
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Pro: Ausstattung, Erweiterungsmöglichkeiten, Bedienbarkeit, Qualität Kontra: Der Preis insbesondere von Zubehör
Auch wenn die Digitalcameras immer günstiger, von der Qualität immer besser und die erstellten Fotos immer näher an die herkömmlichen Fotos aus dem Labor herankommen,
habe ich nach längerer Suche doch wieder eine Spiegelreflexkamera gekauft.
Entscheiden ...
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Pro: preiswert, wird auch dem engagierten Amateur gerecht Kontra: wird leider nicht mehr hergestellt
Ich habe die Nikon F 80 nun schon seit einigen Jahren im Gebrauch und sie hält mich noch immer (glücklicherweise) vom Umstieg auf die digitale Spiegelreflex-Technik ab. Die F 80 wurde als eine der letzten analogen Spiegelreflexkameras für gehobener A ...
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Lange Jahre habe ich nun mit einer Leica R4 photographiert (siehe Meinung dort) und vor gut einem Jahr mußte für meine Frau eine neue Kamera her. Wir haben uns damals für die F70 entschieden, die wir der Einfachheit halber mit einem Sigma-Zoom (2,8-4/28-1 ...
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Pro: Funktionsumfang, Verarbeitungsqualität, Preis Kontra: bisher ist mir nichts bekannt
I. Einleitung
Photographieren ist immer schon eine Leidenschaft in unserer Familie gewesen, und so wurde ich bereits in jungen Jahren damit vertraut, was man mit einer Knipse so alles anstellen kann. Logischerweise bekam ich irgendwann, so zum 14. Geburt ...
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Pro: Hohe Flexibilität Kontra: Bildtransportgeschwindigkeit
...Vorab: Ich will einen Eindruck und nicht alle techn. Details aufzählen. Die könnt Ihr auch bei Nikon nachlesen.
Die F80, meine neueste Errungenschaft, schließt endlich die Lücken, die mir bei der F65 begegneten. Diese Kamera verzichtet auf Motivprogramme, die ich nun nicht mehr benötige und stellt gleich zwei neue Belichtungsmessungen zur Verfügung:
1. Spotmessung
2. 10 Segment 3D-Matrixmessung
Des weiteren habe bietet sie Verschlusszeiten von 1/4000s, gestattet die manuelle ISO Einstellung (vorteilhaft zur Lichtmessung, bevor man einen Film einlegt, oder zum pushen von Filmen), Anschlussmöglichkeit eines Fernauslösers, Gitternetzlinien im Sucher, kürzere Blitzsynchronzeit (1/125s), intelligentere Blitzleistung uvm.
Wer's ganz genau wissen möchte kann auch bei Nikon vorbeischauen. Nikon bietet ganz nette Prospekte zum Download...
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Pro: unglaubliche Funktionalität, super Abbildungsleistung Kontra: groß, schwer, Naheinstellgrenze und vor allem: der Preis
...PROLOG
Nach langer Zeit schreibe ich mal wieder ein Bericht und melde mich hiermit zurück! Der Bericht handelt von einem Produkt, welches ich in den letzten Monaten ausgiebig testete (und letztlich vernachlässigte ich Ciao auch deswegen ein wenig...). Es handelt sich sicher um ein Produkt, das nicht für jeden wirklich interessant ist. Da es aber hochpreisig ist, sind vernünftige Informationen darüber schon recht wichtig. Mal schauen, ob ich Kaufinteressierte ein wenig helfen kann...
EINFÜHRUNG
Worum geht es nun?
Naja, das steht ja nun oben: Nikon Zoom-Nikkor - Zoomobjektiv - 80 mm - 400 mm - f/4.5-5.6 D ED VR AF
Was diese Produktbezeichnung bedeutet:
80 mm geringste Brennweite, welche stufenlos bis auf 400mm erhöht werden kann. Dabei verändert sich die geringster Blende (maximale Lichtstärke) von 4,5 gleitend auf 5,6. . AF...
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Pro: klein, leicht, Funktionen umfangreich genug Kontra: keine Abblendtaste, kein TTL mit ext. Blitz
...Motivation zum Kauf
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Als ich Anfang dieser Woche in den Saturn kam, konnte ich kaum glauben, was auf einem Plakat geschrieben stand: Nikon F55 mit Objektiv Sigma 28-80 mm für nur 199 EUR, solange Vorrat reicht. Der Vorrat reicht wohl noch ein bisschen länger, denn heute, Samstag, waren immer noch Stapel dieses Sets vorhanden. Saturn bewirbt dieses Angebot bundesweit, also nix wie hin!
Eigentlich brauchte ich nicht unbedingt eine neue Kamera, habe ich doch eine große, schwere, voll manuelle Spiegelreflexkamera mit mehreren Objektiven sowie eine Kompaktkamera mit Zeitautomatik, für den Fall, dass mir die Spiegelreflexausrüstung zu schwer wird.
In der Praxis nervt mich die Spiegelreflex oftmals dadurch, dass sie so arg schwer ist und dass sie vor "Schnappschüssen" immer erst umständlich eingestellt werden muss, so...
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