Banjo Tooie - eine echte Herausforderung
17.07.2002 (23.08.2003)
Pro:
gute(r) Grafik / Sound , knifflige Rätsel , Story ist sehr gelungen
Kontra:
fast gar nichts ! ! ! ! !
Empfehlenswert:
Ja
 Timo00
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 68 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Liebe Leserinnen / Leser , Heute schreibe ich einen Bericht über mein momentanes Lieblingsspiel auf dem Nintendo 64 . Es heißt Banjo Tooie . Viele denken jetzt wahrscheinlich , dass es sich wohl um ein no-name-Spiel handelt , das keiner kennt . Falsch gedacht ! Das Spiel ist ziemlich bekannt , auch wenn heutzutage kaum noch einer ein Nintendo 64 kauft / besitzt , zumal es ja Konsolen wie den GameCube oder die X-Box mit viel viel besserer Grafik gibt . Egal , ich gehöre leider noch nicht zu denen , die sich als stolzer Besitzer einer Next-Generation – Konsole outen können . Aber nun will ich euch nicht meinem Gerede über Konsolen aufhalten , sondern jetzt erstmal eine Gliederung des Berichtes geben :
1. Die Story von Banjo Tooie 2. Die Steuerung 3. Die Gestaltung der Levels 4. Der Sound 5. Die Grafik 6. Meine Meinung zum Spiel ( Fazit )
Die Story von Banjo Tooie ************************************************ Meiner Ansicht nach eines der schwierigsten Punkte , da die Story von Banjo Tooie schon etwas komplexer ist . Hofentlich kennt ihr den ersten Teil : Banjo Kazooie . Wenn nicht , dann eine kleine Zusammenassung : Im ersten Teil haben Banjo ( ein kleiner Bär ) und Kazooie ( ein noch kleinerer Vogel ) die böse Hexe Gruntilda besiegt , denn sie wollte versuchen sich mit Hilfe einer Maschine und Banjos Freundin ewig jung zu „ zaubern “. Während in ihrem Palast fast alles in die Luft flog wurde sie unter einem riesigen Felsbrocken begraben .
Nun sind 2 Jahre vergangen . Nichtsahnend spielt Banjo mit seinem Rucksackgenossen Kazooie ( Kazooie befindet sich immer in Banjos Rucksack ) , Mumbo Jumbo ( ein Schamane ) und seinem Freund Bottles in seinem schönen gemütlichen Haus Karten . Doch plötzlich kommen Mingella und Blobbelda in einem Grabbohrer um ihre Schwester Gruntilda zu befreien . Zum Pech aller schaffen sie es unbemerkt , aber Gruntilda hat sich in ein klappriges Knochengerüst verwandelt ( kein Wunder , wenn man 2 Jahre unter einem Stein begraben ist ). Natürlich trachtet sie nach Rache und will Banjo in seinem Haus mit einem Fluch umbringen . Durch Mumbo Jumbo schaffen sie es jedoch noch rechtzeitig zu fliehen , alle außer Bootles . Den Überlebenden ist klar : „ Dafür werden die Hexen büßen ! “ . Hier endet das sehr lange Intro und ihr befindet euch sofort mit Banjo und Kazooie im Spiel und macht euch nun auf ein Bottles – Wiederbelebungsabenteuer ... .
Die Steuerung ********************************
Die Steuerung ist für Anfänger sehr schwer , da alle Moves aus dem Vorgänger vorausgesetzt werden . Trotzdem ist der Nintendo 64 Kontroller in der Handhabung sehr einfach . Außerdem gibt es am Anfang eine Art Übungslevel , wo man alle Moves wiederholen kann und man liest sie in der Gebrauchsanleitung nach . Natürlich darf ein Nachschub an neuen Moves nicht fehlen . Da haben sich die Entwickler viel Mühe gegeben . Deshalb können sich Banjo und Kazooie , die man sonst immer zu zweit gespielt hat , nun auch auf spezielle Trennplatten mit ihren Bildern darau trennen . Dies ist bei den vielen kniffligen Rätseln auch oft notwendig . So kann Kazooie alleine zum Beispiel höher springen und Banjo hat einen leeren Rucksack , den er zum Transport von Gegenständen bentzt oder zum attackieren von Feinden benutzt . Ein nennenswertes Problem ist vielleicht bei der Steuerung noch , das diese dadurch das man sich in verschiedene Gestalten verwandeln kann ( mit Hilfe von Humba Wumba und Mumbo Jumbo ) – z.B. Waschmaschinen , Steine , Drachen , Dinosaurier - zum Teil sehr schwierig ist und man sich oft umgewöhnen muß !
Die Gestaltung der Levels ********************************
Insgesammt gibt es 9 Levels , die sehr aufwendig gestaltet sind : Hexoland , Mayaos Tempel , Klunkerkluft – Mine , Hexenpark , Jolly Rogers Lagune , Terridaktylusland , Grunty GMBH , Steinhagel – Gipfel , Wolken – Wonneland . Mein Lieblingslevel ist Terridaktylusland , da hier eine schöne Grafik ins Auge sticht , weil es dort urzeitliche Dinosaurier gibt und die Rätsel sind sehr knifflig . In jedem Level muß man versuchen Puuzelos zu finden . Dann kann man die kniffligen Aufgaben des Oberpuzzelos lösen , um so in eine neue Welt zu gelangen . Eines haben alle Level gemeinsam : Überall sind die Schamanen Mumbo und Wumba vertreten , die einem ebenfalls helfen Puzzelos zu finden . Zudem ist es notwendig sogenannte Noten zu finden um neue Moves zu lernen .
Der Sound *******************************
Der Sound gefällt mir eigentlich ganz gut . Leider sprechen Banjo , Kazooie oder all die anderen Charakter nicht wirklich selber sondern man hört immer nur Geräusche wie : Uhu , uuuu , argh argh argh usw. Die Hintergrundmusik in den verschiedenen Levels vermittelt eine ruhige gelassene Stimmung , aber es gibt auch die bedrohliche Variante . Für ein Nintendo 64 Spiel reicht der Sound auf jeden Fall , denn bei vielen anderen Spielen ist er meilenweise schlechter .
Die Grafik **************************** Also für ein schon ca. 1 – 2 Jahre altes Spiele ist die Grafik schon wirklich gut und wahrscheinlich wurde alles mögliche aus dem Nintendo 64 ausgeschöpft , so daß praktisch kein Spiel dieser Klasse besser ist als Banjo Tooie . Viele Landschaften sind gut detailliert und der Bewegungsablauf von Banjo ist fast perfekt . Außerdem fällt auf , das die Kamera frei beweglich ist und man sie um 360 ° drehen kann . Die Grafik ist außerdem sehr gut auf den Sound abgestimmt und wenn ihr z.B. durch Schlamm oder eine Pfütze läuft , hört man auch die richtigen Geräusche . Selbst die Gegner sehen sehr nett aus und sind ihrer Umwelt angepasst . Schneemonster sind dementsprechend nur schwer zu erkennen , wobei wir schon beim nächsten Punkt sind : Landschaften sind entweder saftig mit grünem Böden , voll geschneit , wüstig oder auch mit Lawa übersehen . In der Lawa zu laufen ist aber nicht möglich ( logisch ) sondern nur auf Wegen , sonst würde man wieder automatisch herausspringen und je nachdem wie viel Lebensenergie man noch hat sogar sterben . Etwas weniger schön gefällt mir die pixelige Wumba , die wirklich besser animiert werden konnte . Alles in allem ist die Grafik im Spiel sowie im Anfangsintro wirklich schön und mehr ist da wohl auch wirklich nicht mehr drinnen .
Meine Meinung zum Spiel ( Fazit ) *******************************************
Jedem Besitzer eines Nintendos kann ich das Spiel nur empfehlen . Leider bin ich mir nicht sicher ob man es heute noch kaufen kann du wenn ja wird es wahrscheinlich so zwischen 40 – 50 Euro kosten . Loben muß ich auch noch den Multiplayermodus , in dem bis zu 4 Leute gegeneinander antreten können . Das funktioniert folgendermaßen : Man sucht sich einen Charakter aus , der dann im Spiel Kazooie in der Hand hält , welcher zu einer Handfeuerwaffe umfunktioniert ist und mit Eiern auf den Gegner schießt . Das klingt einfach , macht aber unheimlich viel Spaß ! Die Story ist ziehmlich fesselnd und die witzigen und ironischen Sprechblasen gefallen ! Insgesamt gibt es nur sehr sehr wenig beim Spiel zu bemängeln und deshalb vergebe ich alle mir zur Verfügung stehenden Sterne !!!!
Vielen Dank für das Lesen und Bewerten .
Ein besonderer Dank geht natürlich an alle unbegründeten hilfreichs , weniger hilfreichs und nicht hilfreichs !!!!!!!!! Ciao Timo00 Juli 2002
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ich bin wieder da.cu