Erfahrungsbericht über

Nintendo DS

Gesamtbewertung (66): Gesamtbewertung Nintendo DS

215 Angebote von EUR 45,00 bis EUR 143.013,20  

Alle Nintendo DS Testberichte

 Eigenen Erfahrungsbericht schreiben


 


Prämierter Erfahrungsbericht

Mit dem Zweiten spielt es sich besser?

3  16.04.2005

Pro:
innovativ dank Tochscreen, WLAN und Mikrofon; neben einer guten 2D -  auch ansprechende Grafikleistung, Sound aus 16 Kanälen in Stereo oder Virtual Surround; relativ günstiger Preis für Konsole und auch Spiele; breite Softwareunterstützung; onlinefähig

Kontra:
miserables Start - line - up sowie derzeitig kaum Softwarenachschub; einige Geräte scheinen Mängel bei der Verarbeitung aufzuweisen; technisch gegenüber der Konkurrenz schon fast wieder veraltetet, Displays sind nicht entspiegelt

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Benutzerfreundlichkeit

Spieleauswahl

Ausstattung

Grafik

Sound


AndreasSawallisch

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:23

Diesen Bericht empfehlen auf Google+
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 149 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Nintendo hat mal wieder eine neue Konsole auf den Markt gebracht. An sich schon ein Grund zur Freude, beim DS aber ganz besonders. Was hat man den Zocker nicht schon vor Monaten heiß gemacht mit Ankündigungen von "ungeahnten Spielewelten" und anderen vollmundigen Statements. Als man das Gerät dann das erste Mal zeigte, ging ein Raunen durch die Presse, zwei Bildschirme, einer davon als Touchscreen konzeptioniert, das ist mehr oder minder wirklich neu und einzigartig. Bis zum Release des DS vergingen dann erstaunlicherweise nur noch einige Monate und zumindest der gemeine Amerikaner (sowie importierfreudige Zocker) konnten sich bereits seit Ende November 2004 von Spielspaßbringer überzeugen. Ich besitze meinen Import-DS mittlerweile schon einige Zeit und habe mir zum Europa-Release außerdem noch eine deutsche Variante gekauft. Meine Erfahrungen mit dem DS werde ich euch in diesem Bericht schildern.

IST-ZUSTAND

Wie schaut es zur Zeit auf dem Konsolenmarkt aus? Bei den Heimgeräten verkauft sich keine Konsole besser als die PlayStation, auf das Unterwegs-Zocken hat Nintendo praktisch das Monopol. Die Marke "Game Boy" kennt jeder und seit dem ersten Gerät verkauft man die Handhelds wie geschnitten Brot. Konkurrenz-Produkte wie der "Game Gear" (von Sega), Neo Geo Pocket (SNK), Wonderswan (Bandai) oder auch Nokias N-Gage konnten trotz zeitweiser technischer Überlegenheit nie an Nintendos Handheldthron rütteln und jeder weitere Versuch adelt die japanische Firma nur noch mehr. Nun steht Big N aber eine echte Konkurrenz ins Haus, nämlich die Sony PSP (PlayStation Portable). Der Elektronikriese knackte in den Neunzigern bereits den Heimkonsolenmarkt und nun möchte man auch bei den Handheld-Geräten Fuß fassen. Ob das mit der PSP gelingt, ist von mir nicht zu beurteilen. Jedenfalls muss Nintendo ziemlich geschockt gewesen sein von Sonys Vorstoß. Die aktuelle Handheldkonsole Game Boy Advance (SP) steckt mehr oder minder noch in voller Blüte und es wäre viel zu zeitig für einen Nachfolger. Aber einfach zusehen wie Sony mit einer der wichtigsten Marken überhaupt auf dem Handheldsektor einzieht konnte Nintendo auch nicht. Und nun kann man spekulieren. Ist der DS der eigentliche Game Boy-Nachfolger oder nur ein Schnellschuss um den Erfolg der PSP zu schmälern? Nintendo sagt nein zu ersterem und möchte den DS als dritte Konsolenreihe neben dem Game Boy und der stationären Konsole etablieren. Meiner bescheidenen Meinung nach recycelt man jedenfalls schon längt veraltete Hardware (und wahrscheinlich auch noch die dazu passende N64-Software) und ebnet den Weg für einen neuen Game Boy, der vermutlich relativ schnell nach dem Game Cube-Nachfolger erscheint.

Zurzeit scheint Nintendos Plan jedenfalls aufzugehen, wobei aber Sony auch einen Fehler nach dem anderen macht und so Nintendo nur in die Hände spielt. Big N schaffte es immerhin, den DS innerhalb von fünf Monaten auf allen drei großen Märkten (Amerika, Europa, Japan) zu releasen, während Sony die PSP gerade mal in Japan auf dem Markt hat, seit Ende März nun auch in Amerika. Ein Europa-Start wurde dagegen noch nicht datiert, während Nintendo hier schon innerhalb der ersten Woche über eine halbe Million DS unters Volk brachte. Weltweit sind sogar schon 6 Millionen DS an den Handel ausgeliefert. Was natürlich nicht heißt, dass diese bereits verkauft wurden. Man kann sich bei dieser Zahl jedoch die ungefähre Größenordnung der DS-Verkaufszahlen ausrechnen.

Kommen wir nun mal zum Objekt der Begierde...

LIEFERUMFANG

Der deutsche DS kommt in einer schicken schwarzen Verpackung zum Zocker, auf der lustigerweise sogar ein "Testsieger"-Aufkleber meiner Lieblingszeitschrift Computer-Bild Spiele klebt. Wer nun immer noch nicht glaubt, dass der DS gut ist, dem kann ich auch nicht mehr helfen. ;-) Jedenfalls dürft ihr euch die stylische Verpackung erstmal auf einem meiner beigefügten Fotos anschauen. Wichtig ist natürlich, was drin ist und deshalb werfen wir auch gleich mal einen Blick aufs Innere. Hier erwartet uns die Konsole, ein Ladegerät, zwei Stylus-Stifte für den Touchscreen, ebenso ein Wrist Strap (erkläre ich euch später noch genauer) sowie jede Menge Anleitungskam. Als mündiger Zocker schafft man es aber auch gerade so allein, den DS in Betrieb zu setzen und deshalb lassen wir das Altpapier auch (erstmal) unbeachtet.

Nintendo führt beim DS eine Art Novum ein und legt jedem DS eine Demoversion des Spiels Metroid Prime Hunters bei. Sicherlich wird es diese Vorversion nicht ewig geben, denn irgendwann steht ja dann auch der Release von Metroid Prime Hunters an. An sich ist die Idee aber gut, denn immerhin sind knapp 150 Euro für die Hardware nicht wenig und mancher kann sich erstmal gar kein Spiel extra kaufen. Andere sind schlichtweg auch nicht begeistert vom derzeitigem Spiele-Line-up und begnügen sich solange mit der Demo, bis mal ein nach ihrer Meinung vernünftiges Spiel erscheint.
Metroid Prime Hunters - First Hunt zeigt jedenfalls schon mal recht eindrucksvoll, warum es sich gelohnt hat zum Nintendo DS zu greifen. Metroid müsste für geübte Zocker sicherlich ein Begriff sein, auch bei diesem Spiel greift man natürlich wieder der wehrhaften Neuzeitkriegerin Samus Aran unter die Arme. Ganze drei Modi warten schon auf den Spieler, außerdem lassen sich bereits mit dieser Demo Multiplayerduelle veranstalten, nichts neues für Handhelds, sehr wohl aber auf dem DS in einer frischen Variante. Dazu aber ebenfalls später etwas mehr.

Jedenfalls kann man mit dem Lieferumfang des DS ganz zufrieden sein. Ein zweiter Stylus ist hoffentlich kein Hinweis, dass diese Stifte nicht lang halten, mancher hätte sich sicherlich auch über eine beigefügte Schutzfolie für die Displays gefreut, aber was solls. Eine gute Idee ist dagegen sicherlich die beigefügte Demo, aus bereits erwähnten Gründen. Selbst wer beim Erwerb des DS kein extra Spiel kauft, kann so gleich loslegen.

HARDWARE/TECHNISCHE FAKTEN

Nehmen wir uns nun mal den DS etwas genauer vor. Signifikant an diesem Handheld sind sicherlich die zwei Bildschirme, deswegen trägt das Gerät schließlich auch seinen Namen (DS = Dual Screen). Beide sind 3 Zoll groß (46,1mm x 61,4mm) und verfügen über eine Auflösung von 256x192 Pixeln. Außerdem bringen es die TFTs fertig immerhin 262144 mögliche Farben darzustellen. Weiterhin sind beide Bildschirme natürlich auch hintergrundbeleuchtet. Und nun die Besonderheit, beim unteren Bildschirm handelt es sich um einen Touchscreen, wie man ihn bereits von Organizern kennt. Der TFT reagiert also auf Berührung, wahlweise durch den Stylus, den Wrist Strap oder schlichtweg wenn ihr mit euren Griffeln drauf herumtatscht. Das sich mit einem Touchscreen ziemlich abgefahrene Spieleideen verwirklichen lassen, versteht sich von selbst. Das berührungsempfindliche Zweitdisplay ist aber nur eines von Nintendos Haldheldinnovationen.

Nun aber mal weiter mit den trockenen Fakten. Als Prozessor hat man in den DS einen mit 67 MHz getakteten ARM946E-S sowie als Co-Prozessor einen mit 33MHz laufenden ARM7TDMI eingepflanzt. Grafisch leistet der DS den 2D-Bereich betreffend im Hintergrund maximal 4 Layer sowie bis zu 128 Objekte (Sprites) gleichzeitig. Wichtiger scheint die 3D-Leistung, hier beschränke ich mal auf die theoretische maximales Polygonleistung von 120.000 Vielecken. Hardwaretechnisch haben wir es mit dem DS also mit einer Konsole zu tun, die im 2D-Bereich den Game Boy Advance übertrifft, die 3D-Leistung dürfte sich etwa an der des N64 orientieren. Übersetzt auf die PlayStation-Generation heißt das, der DS kann grafisch mehr als die gute alte PlayStation 1. Sonys Handheld, der PSP ist man natürlich gnadenlos unterlegen. Immerhin machen die Entwickler Hoffnung mit der Aussage, dass die ersten Spiele gerade mal 40% der Hardwareleistung des DS nutzen. Stimmt das und schaut man sich mit diesem Fakt die grafisch aufwendigeren Spiele Super Mario 64 DS oder Metroid Prime Hunters an, dann darf man wohl von zukünftigen Games grafisch noch einiges erwarten.

Technisch
Bilder von Nintendo DS
  • Nintendo DS Bild 2256871 tb
  • Nintendo DS Bild 2256873 tb
  • Nintendo DS Bild 2256874 tb
  • Nintendo DS Bild 2256875 tb
Nintendo DS Bild 2256871 tb
Verpackung des deutschen DS
einigermaßen überzeugend ist auch die Soundleistung des Nintendo DS. 2 Lautsprecher sorgen für Stereo-Sound sowie Virtual Surround, eine Art simulierter Raumklang, der gar nicht mal so schlecht tönt. Der Sound sprudelt zudem in ganzen 16 Kanälen wahlweise auch aus dem Kopfhörer, was gerade für Unterwegs-Zocker nicht ganz uninteressant sein dürfte. CD-Qualität darf man natürlich vom akustischen Output des DS nicht erwarten, aber Sound und Sprachausgabe klingen doch recht "hochwertig".

Neben der Innovation "Touchscreen" bietet der DS noch zwei weitere interessante Gimmicks. Zum einen ist das Handheld W-LAN fähig (Wireless 802.11 Protokoll (2,4 GHz)), zweitens verfügt der DS über ein integriertes Mikrophon. Beides Features lassen natürlich wiederum einige Spielereien zu. So denkt man bei W-LAN sicherlich vor allem an drahtlose Kommunikation, was beim DS im Multiplayer- oder auch Online-Zocken mündet. Interessant ebenso das Mikrophon lässt es doch Sprachsteuerung zu, möglich ist wiederrum ein Einsatz bei Onlinespielen.

Zuletzt ist der DS auch noch abwärtskompatibel zum GBA. Womit sich Nintendo zwar selbst widerspricht, weil man ja den DS als eigenständige Konsole vermarkten will. Den nintendo-treuen Handheldspieler dürfte es freuen, erlaubt der Dual Screen es doch immerhin, Game Boy Advance-Module abzuspielen. Leider nur diese, die "alten" Game Boy-Spiele bleiben leider außen vor. Und dies ist wirklich schade, ich hätte auch aus der Hardware hervorstehende Module in Kauf genommen. So hat man neben dem Mini-Schacht für die DS-Games wenigstens einen für die GBA-Spiele am Gerät untergebracht. GBA-Spiele lassen sich zudem leider auch nur im Einzelspieler-Modus auf dem DS zocken. Wer also denkt, cool mein Kumpel hat auch ein DS mit alten GBA-Spielen und so sparen wir uns mal das Linkkabel, der hat zu viel gehofft.

Alles in allem lässt die Hardware bis auf die angesprochenen Innovationen ebenfalls die Vermutung aufkommen, dass der DS eine Art Sofortmaßnahme gegen die PSP von Sony ist. Grafisch ist man dem "Feind" gnadenlos unterlegen, was sicherlich nichts heißen muss, wenn Nintendo dies durch das exzessive Nutzen der neuen Features und vor allem durch viele gute Spiele wieder wegmacht. Reine Hardwarepower ist für viele natürlich trotzdem allein ein Kaufgrund und so geht Nintendo mit einem N64 für die Handtasche gegen eine fast PS2 von Sony sicher ein Risiko ein. Was sich durchsetzen wird, Innovation oder Power, dass wird sicherlich die Zukunft zeigen.

DESIGN/VERARBEITUNG/HANDLING

Wenn man sich so bisher die Handhelds anschaut, die Nintendo fabriziert hat, dann kann man zum Design eigentlich immer eines sagen - nicht unbedingt schön, aber zweckmäßig. Und so würde ich auch das Aussehen des DS beschreiben. Im Vergleich zur Ur-Fassung, die auf der letztjährigen E3 gezeigt wurde, hat sich zwar noch einiges getan, gegenüber einer PSP, einem Sega Game Gear oder Nomad (ein Mega Drive-Handheld, gab es leider nur in den USA/Japan) macht der Dual Screen aber trotzdem kaum einen Stich. Schade eigentlich, eine anvisierte Zielgruppe von 18 aufwärts hätte sich wahrscheinlich auch über ein edles Design gefreut. So wirkt die Konsole wie ein weiteres Kinderspielzeug. Obwohl, so schlimm ist nun wieder nicht, zwei Bildschirme unterzubringen, hätte sicherlich für jeden Produktdesigner eine große Herausforderung dargestellt. Nintendo orientiert sich beim DS ganz klar an der eigenen Game&Watch-Serie. Dabei handelt es sich um eine Telespielserie, einige der Geräte waren auch mit zwei Bildschirmen ausgestattet.
Wie schaut der DS nun aus? Zunächst dürft ihr euch natürlich mal das Ciao-Produktbild sowie meine beigefügten Fotos anschauen und euch einen ungefähren Eindruck vom Gerät machen. Wir haben als mit dem DS eine Art Game Boy Advance SP in groß oder auch einen Laptop in klein, halt nur mit zwei Bildschirmen. Im geschlossenen Zustand kommt der Dual Screen mit den Maßen von 148,7 mm in der Länge, 84,7 mm in der Breite und 28,9 mm in der Höhe daher und wiegt immerhin stolze 275 Gramm. Ein prachtvoller Bursche also... Klappen wir das Baby nun mal auf. Ja und was schaut uns da an, es sind doch Zwillinge - zwei Bildschirme. Werfen wir unseren Blick zunächst auf den unteren Teil des Gerätes, mittig haben wir hier den Touchscreen, der leicht eingelassen ist. Das ist leider nicht so vorteilhaft, gerade für Sauberkeitsfanatiker. Diese fiesen kleinen Staubkörnchen machen es sich doch immer wieder gern in den Ecken des Displays bequem und sie da weg zu bekommen ist nicht so einfach. Hier gibt es also schon mal einen kleinen Minuspunkt.

Links und rechts vom Touchscreen sehen wir geschickt die meisten Steuerelemente des DS angebracht. Links haben wir zum einen das Steuerkreuz, oberhalb davon den Power-Schalter. Das Steuerkreuz liegt gut am Finger, ist nachgiebig und frisst sich somit selbst bei stundenlangem Spielen nicht in den Daumen. Auch vom Druckpunkt ist es ordentlich. Zum Power-Schalter gibt es nichts weiter zu sagen, außer das er es gern hat, wenn er etwas länger gedrückt wird.

Rechts vom Touchscreen finden wir vier kleine Tasten, die schlauerweise kreuzförmig angelegt worden sind. Für eine Handheld sind vier Aktions-Tasten schon recht viel, Game Boy-Modelle kamen bisher immer gut mit A- und B-Tastern aus, nun gibt es noch X und Y dazu. Die vier Knöpfe sind recht filigran und ich finde sie im Vergleich zum Steuerkreuz auch etwas rutschig. Im großen und ganzen kann man aber gut damit spielen und vom Druckpunkt her gibt es auch wieder wenig zu bemängeln. Oberhalb der vier Aktionstasten haben wir dann noch den Select- und den Start-Schalter, im Gegensatz zum Power-Button funktionieren diese sofort.

Blickt man am Touchscreen leicht nach unten, fallen drei kleine "Einkerbungen" auf. Die Linke ist mit MIC. beschriftet und verrät somit schon von selbst ihre Funktion, die zwei rechten leuchten dafür gern mal vor sich hin. Hier haben wir es nämlich einerseits mit der Ladeanzeige zu tun, hängt der DS an der Steckdose, so leuchtet die LED fein orange bis der Akku aufgeladen ist. Die Betriebsanzeige zeigt sich dagegen vornehmlich grün, nur wenn der Akku fast leer ist, dann wird sie auch mal rot. Und wenn die LED gar blinkt, dann wird entweder gerade multiplayermäßig gezockt (schnelles Blinken) oder der DS macht ein kleines Nickerchen und befindet sich im Standby-Modus (langsames Blinken)

Vergessen sollte man natürlich auch nicht die L- und R-Taste, beide befinden sich seitlich am Touchscreengehäuse und füllen jeweils eine Ecke aus. Damit sind sie angenehm groß und liegen auch gut in der Zeigefingerbeuge. Weiterhin haben sie einen recht großen Spielraum und lassen sich recht tief drücken. Der Druckpunkt wirkt dadurch zwar extrem schwammig, was aber täuscht, die Taster führen ihre Arbeit hervorragend aus.

So, nun schließen wir den DS mal und drehen ihn herum. Schick in schwarz lacht er uns an. Und sofort fällt natürlich auch der Stylus-Schacht auf, der sich links oben neben dem DS-Kartenschlitz befindet. Rechts davon hat übrigens das Ladegerät seine Einfahrt. Und der passende Stecker wird übrigens auch nie falsch einparken, weil die Plasteumrandung an ihm genau zeigt, wo es lang geht.

Ansonsten bietet die Rückseite natürlich noch Platz für den weggeschlossenen Akku, den GBA-Modulschacht, sowie links und rechts davon den Lautstärkeregler und die Audiobuchse. Zu letzterer ist nicht viel zu sagen, der Lautstärkeregler dagegen ist ein ganz fieser Bursche. Zunächst lässt es sich schieben und nicht drehen und dann versteckt er sich auch noch etwas im Gehäuse. Jedenfalls ist es ein Unding, damit genau die Lautstärke festzulegen, man bewegt sich mit dem Schalter wohl eher zwischen 4-5 Lautstärkepegeln hin und her. Ich wäre jedenfalls über einen Drehregler glücklicher gewesen.

So, abschließend zum Designexkurs klappen wir den Bildschirm nochmal hoch. Ja, auch gern ganz bis hinter. Habt ihr etwas bemerkt? Genau, das Scharnier, was beide Teile des DS zusammenhält rastet an genau zwei Stellen ein. Im Extremfall liegen beide Displays so senkrecht untereinander, ich mag es dagegen lieber, wenn der obere Bildschirm leicht schräg auf den anderen herabblickt. Natürlich ist es auch kein Problem, wenn jemandem diese zwei vorgegebenen Raster nicht gefallen, denn der Bildschirm hält eigentlich in jeder Position still, nur einrasten, dies tut er nur an zwei Punkten.

Zum Schluss noch ein paar Worte zum oberen Bildschirm: Dieser trägt einen schwarzen Rahmen und ist zudem von einem Plaste-Fenster überdeckt, logisch ist ja auch kein Touchscreen. Die Abdeckung lässt zudem eine leichtere Reinigung des Displays zu, Staubecken wie beim eingelassenen Touchscreen wird es nicht geben.

Zur Verarbeitung: In diversen Foren liest man allerhand über die teilweise miese Verarbeitung des Dual Screens. Zählt man streng genommen technische Mängel mit zur Verarbeitung, dann scheint Nintendo schon einige fehlerhafte DS ausgeliefert zu haben. Leider gehört eines meiner Geräte auch dazu. Zunächst einmal zum amerikanischen Gerät, dies hat absolut keine Mängel. Beide Displays sind pixelfehlerfrei, die Speaker klingen bei jeder Lautstärke toll und auch allein vom Aussehen macht das Gerät einen hochwertigen Eindruck. Bei meinem deutschen DS hatte ich allerdings nicht so viel Glück. Glücklicherweise ist es ebenfalls pixelfehlerfrei, allerdings gehören die Lautsprecher leider zu den "Knarzern". Stelle ich den Sound auf minimale Lautstärke, hört man merkwürdige Knistergeräusche. Klingt etwa so, wie bei wackelkontaktgefährdeten Billigkopfhörern. Läuft der Sound lauter, hört man nichts davon.
Zweiter Schwachpunkt an meinem deutschen DS ist das Scharnier. Vielleicht bin ich zu pingelig, jedenfalls sieht man an diesem bei geschlossenen Zustand des Gerätes einen Spalt. und ich habe so das ungute Gefühl, dass der Spalt sich beim Gebrauch des Scharniers weiter vergrößert. Jedenfalls bin ich bei der Verarbeitung des Dual Screens geteilter Meinung. Mein Erstgekaufter schaut tadellos aus und hat auch sonst keine Mängel, der zweite DS (meine Freundin spielt damit und ist nicht so pingelig, sonst hätte ich das Teil schon längst getauscht) ist allerdings keine Glanzleistung von Nintendo. Und schenkt man den zahlreichen Erfahrungsberichten in diversen Foren Glauben, scheinen wohl auch andere Zocker fehlerhafte Geräte gekauft zu haben. Bei diesem Punkt bin ich etwas enttäuscht von Nintendo. Aus eigener Erfahrung hatte ich noch nie mit einer Konsole der Firma Probleme und ich kann mich auch kaum an Berichte über großartige Verarbeitungsmängel oder Schwächen bei der Technik erinnern.

Wer nun nach der Haltbarkeit des DS-Touchscreens fragt, hm schaut euch mal die extrem getesteten Geräte in Elektronikdiscountern an. Hier schafft man den Touchscreen in einem Monat so aussehen zu lassen, als ob ihn jemand anstatt mit dem Stylus mit dem Schraubendreher bearbeitet hätte. Mit etwas Feingefühl sollte man es aber eigentlich schaffen, den Touchscreen kratzerfrei zu halten. Der Stylus macht einen brauchbaren Eindruck, sollte jedoch sofort gewechselt werden, wen er anfängt zu harken. Wer seinem Fingerspitzengefühl nicht traut, kann den Touchscreen auch mit Displayfolien bekleben. und extrem vorsichtige Naturen wie meiner einer, tauschen den Stylus gar gegen ein Wattestäbchen. Das allerdings ohne Gewähr, der Screen muss so absolut sauber sein, sonst sammelt das Stäbchen den Dreck und zerkratzt das Display ebenfalls.

Zuletzt noch ein paar Worte zum Handling. Der DS ist relativ groß und mit fast 300 Gramm auch ziemlich schwer - denkbar gute Voraussetzungen für ein perfektes Handling eigentlich. Am besten liegt das Gerät noch beim guten alten Controllergriff in der Hand, also Daumen jeweils auf den Steuerelementen, Zeigefinger auf der L- und R-Taste. So kann man auch problemlos spielen, ohne seine Hände irgendwo ablegen zu müssen. Perfekt ist das Handling so allerdings nicht, kann man schwer erklären. Zum einen ist mir das Gerät nicht breit genug, andererseits finde ich die Fläche für das Steuerkreuz und die Aktionstasten zu klein. Jedenfalls habe ich beim Spielen manchmal das Gefühl, als liege der DS nicht 100%ig sicher in der Hand.

Besser wird das Handling in meinen Augen erst recht nicht, wenn man zusätzlich mit dem Stylus oder dem Wrist Strap spielt. Bei ersterem hält man den DS nur noch mit einer Hand fest oder legt ihn gleich irgendwo ab. Beim Wrist Strap ist es ähnlich. Das Teil ist eine Art Trageband für den DS mit einem Plastenubbel dran, der ebenfalls zur Touchscreenbedienung genutzt wird. Diesen Wrist Strap zieht man sich nun am Daumen fest, wobei die Plasteverstärkung genau auf der Fingerinnenseite liegt. Jedenfalls ist das Spielen mit diesem Wrist Strap auch nach mehrmaligem Ausprobieren nicht unbedingt etwas für mich. Und letztendlich bin ich auch nicht unbedingt zufrieden, wie der DS bei den verschiedenen Spielmöglichkeiten in der Hand liegt. Am Besten kommt er wie gesagt noch im klassischen Griff davon, aber selbst da liegt er für mich schon nicht so gut in der Hand wie ein Game Boy oder beispielsweise der Game Cube-Controller. Kommt dann noch die Spielsteuerung per Stylus oder Wrist Strap dazu, bin ich ganz und gar angenervt. Entweder liegt das Teil bei mir auf dem Tisch, was dann die Aktionstasten nicht mehr so gut bedienen lässt, oder man hält den DS mit einer Hand in der Luft, was aber auch kein sicheres Gefühl vermittelt. Beim Handling des DS bin ich jedenfalls noch nicht auf den Innovationsgeschmack gekommen.

BEDIENUNG

Game Boy-Fans werden sich beim ersten Anschalten des DS schon merklich wundern, denn das Gerät möchte konfiguriert werden. Was der DS von euch wissen will, verkneife ich mir hier einmal, mir geht es mehr um die grundlegende Bedienung. Hat man den DS nicht im Auto-Modus, bei dem Spiele automatisch geladen werden, begrüßt uns nach dem Start ein schickes Menü. Auf dem oberen Bildschirm sieht man allerlei Schnickschnack, wie das Datum und die Uhrzeit, der Touchscreen zeigt euch dafür an, mit welchen Spielen der DS-Card-Slot sowie der GBA-Modulschacht belegt ist. Außerdem kann man hier auch den immens wichtigen Pictochat starten, oder sich gewisse Spiele-Demos von Freunden oder Ladestationen ziehen, beides natürlich über WLAN. Noch ein paar Worte zu Pictochat. In meiner Schulzeit wäre das Miniprogramm ja vermutlich die Killerapplikation gewesen, als 27-jähriger Zocker weiß ich allerdings nicht mehr so ganz, was ich damit soll. Chatten und Kritzeleien über WLAN sind für Handheldverhältnisse neu und nett, passen aber sicher nicht zur anvisierten Zielgruppe des DS. Typische PDA-Features, wie Adress-Verwaltung oder to do-Manager hätten mich auf einem DS schon eher angesprochen. Vielleicht tut sich da aber noch etwas bei Nintendo, gerüchtehalber hat man ja eine Lizenz der Palm-Software gekauft... Mehr dazu erfährt man sicherlich auf der diesjährigen E3.

Neben dem richtungsweisenden Pictochat kann man in diesem tollen Menü auch noch einen Wecker einstellen sowie die Hintergrundbeleuchtung (de-)aktivieren. Diese ist übrigens ungleich kräftiger, als die des GBA SP. Dafür sind die zwei Displays nicht entspiegelt, man kann als bei der richtigen Sonneneinstrahlung seine Schönheit damit betrachten (und sieht leider nicht mehr viel vom Spiel).

Und weil wir gerade beim Spielspaß sind... Multiplayerduelle werden nicht mehr mit dem Linkkabel ausgetragen, der DS funkt nun über WLAN zwischen 10-30 Meter weit. So könnt ihr also nicht nur eure Pictochat-Messages durch den Luftraum schicken sondern mit bis zu 16 Personen dem Spielerausch verfallen. Und das teilweise sogar mit einem Modul...

SPIELSPASS

Besonders viele Spiele sind für den DS leider noch nicht herausgekommen. Empfehlenswert sind für mich derzeit folgende Spiele: Zum einen natürlich Super Mario 64 DS, was nicht nur eine einfache Portierung des N64-Klassikers. Empfehlenswert sind sicher auch die Minspielsammlungen mit dem Hang zu Skurilität Wario Ware Touched sowie Project Rub. Die Puzzle-Fraktion kommt mit Polarium und Zoo Keeper ebenfalls voll auf ihre Kosten. Ansonsten schaut es eigentlich ziemlich düster aus, wäre da nicht die GBA-Kombatibilität. Und spielenswerte Game Boy Advance-Titel fallen mir wirklich jede Menge ein: Castlevania (alle drei Teile), die beiden Metroid-Spiele, Final Fantasy Tactic Advance, Fire Emblem, Sonic, die Mario-Hüpfspiele...

AKKU

Ich möchte ja nichts auslassen und so kommt auch noch der auswechselbare DS-Akku in diesem Bericht zu Ehren. Dieser hält laut Nintendo zwischen 7-10 Stunden, was durchaus im realistischen Rahmen liegt. Etwas störend ist "danach" zwar die mit fast vier Stunden recht lange Aufladephase, bei der man aber zum Glück schon wieder weiterspielen kann.

ZUKUNFTSAUSSICHTEN

Sicherlich kauft niemand gern eine Konsole, um ein Jahr später zu bemerken, dass diese von den Softwareherstellern nicht mehr unterstützt wird. Bei Nintendo wird dieser Konsolentod mit Sicherheit nicht (so schnell) eintreten, denn bis auf den Virtual Boy-Fehltritt hat das japanische Traditionsunternehmen Konsolen immer jahrelang mit Spielen gefüttert. Und zumindest im Handheldsektor ist sich Nintendo der Unterstützungen fast aller namhaften Spieleschmieden sicher.

Als Appetitmacher seien hier nur mal ein paar Spieletitel genannt, die für den DS in der Entwicklung sind. Da wären: Advance Wars DS, Age of Empires II, Bomberman, Castlevania, Scratch! Viewtiful Joe, ein neues Secret of Mana-Spiel, Final Fantasy III, ein neues Final Fantasy Crystal Chronicles, Vandal Hearts, ein brandneues Mario-Spiel, ein schicker Zelda-Titel, Mario Kart-DS, Sonic DS, Animal Crossing DS, Metroid Prime: Hunters, NintenDogs, Mystical Ninja, Nanostray, Dragon Quest Monsters... Insgesamt sind derzeit über 100 Spiele für den DS angekündigt.

Sicher ist mittlerweile auch, dass der DS dank der integrierten W-LAN-Technik Online-Spiele möglich machen wird (natürlich nur mit einer Zusatzsoftware). Ja, Nintendo hat wohl doch noch ein Einsehen. Genaueres wird man wohl erst bei der Spielemesse E3 (findet im Mai statt) erfahren, Gerüchten zu Folge ist aber ein völlig kostenloser Dienst geplant. Zu lesen war außerdem, dass Nintendo sich das Online-Portal von Square-Enix entwickeln lässt, zwischenzeitlich war auch schon mal GameSpy im Gespräch. Sicher sind dagegen die ersten Titel, mit denen man auf dem DS online spielen kann. Mario Kart DS, sowie Animal Crossing. Gerade ersteres Spiel kann sich jeder sicher im Online-Modus vorstellen. Man fährt gegen menschliche Mitspieler, die besten Zeiten und die geschicktesten Fahrer dürfen sich in High Score-Listen eintragen.

Und auch ohne das ich Gerüchte-Seiten lesen muss, fallen mir zum DS noch jede Menge Einsätze der exklusiven Features ein. Man stelle sich nur Strategie-Spiele im Stil eines Command&Conquer, Warcraft 3 oder auch Fire Emblem vor. Anstatt mit Steuerkreuz und Aktionstasten bewegt man seine Figuren mit dem Stylus über den Touchscreen. Vorstellbar auch, dass gerade bei diesen Typ Spiel ein Online-Modus Sinn machen würde. Genauso wie bei Ego-Shootern, die ich trotz der nicht gerade topaktuellen Hardware auf dem DS kommen sehe. Die Touchscreensteuerung lässt ein vergleichbar gutes Handling wie mit einer Mouse zu, davon kann man sich bereits bei Metroid Prime Hunters: First Hunt überzeugen. Und warum soll man Ego-Shooter nicht auch auf dem DS online spielen können?

Meiner Meinung nach sehen die Zukunftsaussichten für den Nintendo DS durchaus rosig aus. Noch dieses Jahr kommen für die Hardware eine Menge guter Spiele, die nahezu jedes Genre abdecken. Außerdem entschließt sich Nintendo mit dem DS endlich auch, Spieler online gegeneinander zocken zu lassen. Und wie es scheint, geht man dabei nicht den Weg der Konkurrenz, Big N betonte immer wieder, wenn online, dann einfach und vor allem kostenlos.

Vielleicht getraut sich der DS gar noch auf einen anderen Markt und nützt den Tochscreen ja für echte Organizer-Funktionen. Was Nintendo der Hardware softwaremäßig schon einflößt (Wecker- und Chat-Funktion), lässt ja ungefähr erahnen, wie Adress- und Aufgabenverwaltung auf dem DS aussehen könnte. In Japan erschienen für die Hardware bereits Wörterbücher, man stelle sich nur vor, was man mit einem Tochscreen und einem Mikrofon alles anfangen kann.

Insgesamt bin ich ziemlich gespannt, was Nintendo mit dem DS vor hat. Online-Gaming und konsequente Tochsreennutzung stimmt mich jedenfalls hoffnungsvoll und ich hoffe auf interessante Spieleideen und nicht nur auf eine N64-Retro-Welle.

FAZIT

Ein gutes Fazit für eine Spielkonsole ist sicherlich, wenn ich euch die Frage beantworte, ob es Spaß macht, mit dem DS zu zocken. Als Antwort fällt mir spontan "ähm, ja" ein. Der DS ist sicherlich ein tolles Gerät. Wenn man Nintendo glauben schenken darf, soll der Dual Screen zur dritten Big-N-Marke neben Game Boy und stationärer Konsole ausgebaut werden. Und da wünsche ich dem Traditionsunternehmen nur alles Gute in Anbetracht der Konkurrenz. Ein Jahr eher herausgebracht, wäre der DS noch so ziemlich das Nonplusultra unter den populären Handhelds gewesen, mit schicker 3D-Grafik und Touchscreen-Innovation. Nun schaut man auf die PSP und das bleibt Nintendo wirklich nur noch der Innovationsfaktor und wie gewohnt, die guten Spiele. Die leider auf sich warten lassen. Stellt euch vor, ein Gerät kommt heraus und man weiß als Spieler nicht was man sich für ein Game dazu kaufen soll. So ging es mir, ich mag keine 3D Jump-n-Runs und keine Puzzle-Spiele mehr, da blieb vom hundsmiserablen Start-Line-Up nicht mehr viel übrig. Okay, ich hab mir dann doch Super Mario 64 und Wario Ware Touched gekauft, aber lieber wäre mir ein Rollenspiel oder zum Beispiel gleich Castlevania gewesen. Und natürlich mehr Spiele für die der Touchscreen wie geschaffen scheint. Bisher kann ich mich nämlich noch nicht so recht von dessen Vorzügen begeistern, ich halte ungern einen Handheld mit einer Hand. Na vielleicht bin ich auch einfach nur zu altmodisch. Jedenfalls bekommt der DS von nur drei Ciao-Sterne. Zum Release ist die Konsole schon technischer Zweiter und das in Zeiten, wo sich Zocker auch mal allein nach der Hardwarepower ein Gerät aussuchen. Positiv ist dem DS dagegen der Touchscreen anzurechnen, WLAN könnte man ebenfalls nennen, aber das besitzt die PSP auch. Ärgerlich finde ich die Verarbeitung des DS und vor allem, weil es mich selbst getroffen hat, sonst liest man ja meist nur davon. Begeistert bin ich auch nicht, dass das Gerät schon im normalen Controllergriff für meinen Geschmack nicht umwerfend gut in der Hand liegt. Und zuletzt bin ich natürlich auch noch über das Spieleangebot des DS verärgert, ein Rollenspiel zum Start wäre doch sicher drin gewesen. Und Nintendo, eure exzellenten Maskottchen-Titel in Ehren, aber man sollte doch den Game Cube-Fehler nicht noch einmal machen und auch Spiele für eine Zielgruppe jenseits der 18 anbieten.

Wem kann ich nun den DS empfehlen? Wer Nintendo-Spiele wie Mario, Zelda oder Kirby mag, kann schon mal unbedarft zuschlagen, denn die Sippe wird auch mit zahlreichen Spielen wieder auf dem Doppelbildschirm auftreten. Wer jetzt noch zum GBA (SP) tendiert, der sollte sich ebenfalls den DS kaufen, den der spielt GBA-Spiele ebenfalls ab. Ansonsten sollte man vielleicht noch etwas warten mit dem Kauf des DS. Wer eher auf einen Handheld mit Multimedia-Einsatz wartet, der greift sicherlich zur PSP, ebenso Zocker, die sich für die reine Hardwarepower entscheiden. Wer dagegen die ausgetretenen Spielepfade satt hat, der sollte einfach mal den DS testen und findet vielleicht gefallen an der Touchscreeninnovation.

Okay und um mich nun als Nintendo-Fan selbst zu besänftigen. Ich habe beide Geräte (DS und PSP) und der Doppelbildschirm ist auch im Vergleich ein gutes Gerät. Und dieser Bericht wird natürlich auch geupdatet, sobald sich etwas tut im Nintendo-Land. Und vielleicht wird es sogar noch eine bessere Wertung, wenn tolle Spiele und eine Online-Unterstützung kommen, wer weiß.

Nintendo DS
tragbare Konsole mit zwei Bildschirmen (DS=Dual Screen)
Preis: ca. 149 Euro, Spiele ab 29 Euro
dank Touchscreen neuartige Bedienmöglichkeiten
ausgestattet mit WLAN - für drahtlose Multiplayerduelle
über 100 Spiele in Produktion, darüber hinaus spielt der DS ebenfalls GBA-Spiele ab

Diesen Bericht empfehlen auf Google+
Sponsoren-Links
Ihre Bewertung dieses Erfahrungsberichtes

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
sisteeer

sisteeer

31.12.2007 06:07

alles drinnen, was man braucht. im vergleich zu meiner psp (nein ich kann kein geld sch*****, ich muss als schüler hart dafür sparen) ist die grafik echt mies. aber mit dem neuen ds ist das neue design eher deine richtung oder? und die spieleauswahl hat sich auch erweitert

rix-h

rix-h

20.06.2007 14:21

Na so toll recherchiert, für diesen (Zeit)Aufwand und natürlich die gute Darstellung gibt es ein bh! Ich will auch einen DS! (Meinem Mann schenke ich aber die PSP...

wukiopa

wukiopa

11.12.2006 21:09

TOTAL SUPER BIN GERADE DABEI MICH ZU ENTSCHEIDEN OB ICH DEN DS ODER DIE PSP NEHME ICH GLAUBE ICH NEHME ........ ein bh

Eigenen Kommentar schreiben

max. 2000 Zeichen

  Kommentar abschicken
Preisvergleich sortiert nach Preis
Nintendo DS

Nintendo DS

Buch, gebundene Ausgabe, 140 S., Beilagen: Paperback, Erschienen: 2009

€ 45,00

Händler kann Preis
erhöht haben

Buch24 23 Bewertungen

Versandkosten: versandkostenf...

Verfügbarkeit: sofort lieferbar

     zum Shop  

Buch24

Lets Pilates (Nintendo DS)

Lets Pilates ​(Nintendo DS)

Plattform: Nintendo DS, ESRB-Bewertung: Alle

€ 61,57

Händler kann Preis
erhöht haben

Amazon.de Marketplace Videospiele 167 Bewertungen

Versandkosten: EUR 11,27

Verfügbarkeit: Versandfertig in 4 -​ 5 Werktagen.​.​.

     zum Shop  

Amazon.​de Marketplace Videospiele

Nintendo 2DS, Handheld-Spielkonsole, Schwarz/ Blau

Nintendo 2DS, Handheld-​Spielko​nsole, Schwarz​/ Blau

...

€ 125,89

Händler kann Preis
erhöht haben

future-x.de 41 Bewertungen

Versandkosten: EUR 4,90

Verfügbarkeit: Sofort lieferbar

     zum Shop  

future-​x.​de

* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein,
da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.


Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 17086 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"besonders hilfreich" von (42%):
  1. sisteeer
  2. rix-h
  3. wukiopa
und weiteren 62 Mitgliedern

"sehr hilfreich" von (58%):
  1. Mr.Patt
  2. Laundry
  3. Ronja77
und weiteren 85 Mitgliedern

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.
Das könnte Sie interessieren
Nintendo 3DS Nintendo 3DS
Tragbare Konsole - 2011
39 Testberichte
Zum Angebot für € 104,00
Nintendo Wii Nintendo Wii
Heimkonsole - 2006 - Spielmedium: CD-ROM - für 4 Spieler
187 Testberichte
Zum Angebot für € 9,90
Nintendo 3DS XL Nintendo 3DS XL
Tragbare Konsole - 2012
13 Testberichte
Zum Angebot für € 110,00