Nissan Almera 1.4

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Nissan Almera 1.4

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Was war der Kaufgrund / Kauf an sich lief wie ab? Der Nissan Almera N15 war mein erstes eigenes Auto das ich kurz nach dem Führerschein hatte. Ich habe mir damals ein Auto eingebildet, das etwas größer sein sollte als Golf und Co. , und der Almera hat mir dies bieten können. Das Fahrzeug ... Bericht lesen





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1-6 von 41 Fahrberichten    
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Golf auf Japanisch
Erfahrungsbericht von Neu_auf_Ciao über Nissan Almera 1.4
03.08.2011


Fahrzeugbewertung des Autors:   


Pro: Design, Motor, Getriebe, Fahrverhalten,  .  .  .
Kontra: Sicherheit, Komfort, Rost ( ! ), Platzangebot,  .  .  .

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Fahrbericht
Was war der Kaufgrund / Kauf an sich lief wie ab?


Der Nissan Almera N15 war mein erstes eigenes Auto das ich kurz nach dem Führerschein hatte.
Ich habe mir damals ein Auto eingebildet, das etwas größer sein sollte als Golf und Co. , und der Almera hat mir dies bieten können.

Das Fahrzeug habe ich über ein Online-Inserat gefunden. Ein Besichtigungstermin war schnell ausgemacht, der Verkäufer wirkte sehr kompetent.
Bei der Probefahrt hat er mich das Auto auch ausgiebig testen lassen, ich durfte es eine Weile fahren und mir alles genau ansehen.

Recht bald waren wir uns über das Auto einig, es hatte noch TÜV und kostete dann weniger als 1000 Euro, in der Farbe Chiantirot. Der Kauf ging recht bald und schnell über die Bühne. Der Vorbesitzer verkaufte es weil er einen Neuwagen bekommen hatte.

Der Wagen war ein Zweitbesitz, Erstbesitz war eine alte Dame gewesen. In der Farbe Chiantirot mit unter 150.000 km Laufleistung hatte ich den Nissan erworben, Dieselantrieb, 75 PS, das entspricht 55 KW.
In der Versicherung hat mich das Fahrzeug als Neueinsteiger und absoluter Fahranfänger 700 Euro im Jahr gekostet, also nicht gerade wenig aber knapp noch vertretbar.

Das Äußere des Autos / Das Design / Modellgeschichte

Ich besaß das Auto als Modell GX, da waren eine Alarmanlage und eine Zentralverriegelung serienmäßig.

Die Farbe war Chiantirot, die Seitenspiegel waren aus schwarzem Kunststoff (in Wagenfarbe erst nach dem Facelift 1998 erhältlich).
Außen waren vorne Milchglasscheinwerfer, hinten große Rückleuchten mit zwei Rückfahrscheinwerfern.
In der Rückscheibe war noch eine zusätzliche Bremsleuchte integriert.

Im Innenraum dominierte Grau, die Farben und die Innenraumgestaltung waren leider recht lieblos. Überall leicht verkratzendes Plastik.

Der Nissan Almera N15 wurde von 1995-2000 gebaut, als Fahrzeug der Kompaktklasse in den Varianten Schrägheck und Stufenheck. Ich hatte es als Limousine, Baujahr 1997.

Schon ab den ersten Baujahren hatte das Fahrzeug auch seitliche Blinker installiert.
Ausreichende Sicherheit war leider erst mit den höheren Modellen (etwa SLX) vorhanden. Da gab es dann Kopfstützen und auch elektrische Fensterheber + 4 Airbags serienmäßig.

1998 kam dann ein großes Facelift, das Fahrzeug bekam vorne Klarglasscheinwerfer montier (in den Vorjahren waren diese undurchsichtig und milchig), Kühlergrill, Rückleuchten und Frontschürze wurden auch verändert, um dem Fahrzeug ein moderneres Auftreten zu verpassen.
Auch ABS und immerhin Seitenairbags gab es von nun an serienmäßig.

Anfang des Jahres 2000 wurde die Produktion des Almera N15 zugunsten des Nachfolgemodells N16 weltweit eingestellt.

Innenraum / Ausstattung

Der Almera N15 wurde mit einem vierspeichigen Lenkrad ausgeliefert.
Die verwendeten Farben im Innenraum waren in der Regel verschiedene Grautöne, wobei Karomuster sehr beliebt waren.

So auch in meinem Almera. Die Sitze waren mit Karomustern aus grauem Stoff versehen.

Das Fahrzeug hatte eine Klimaanlage, die aber nicht immer funktionierte und überdurchschnittlich oft neues Öl verlangte. Auch kühlte sie meistens etwas zu extrem, und gesund war sie auch nicht wirklich.
Navigationssystem gab es nicht, ein Radio immerhin, aber nichts mit USB.
Zigarettenanzünder und Ascher waren vorhanden und funktionierten (bin aber Nichtraucher).
Der Kofferraum bot ordentlich Platz für das Gepäck von vier Personen, wobei ich aber die genaue Literanzahl nicht sagen kann. Jedenfalls war es für mich immer ausreichend, und wenn man nicht mehr als 2 Kinder hat sollte es in der Regel auch genügen.

Nebelscheinwerfer gab es, Airbags leider nur für Fahrer und bestenfalls noch für Beifahrer.

Fahrverhalten / Motor


Das Fahrverhalten war erstaunlich gut. Das Fahrzeug bot eine exakte Lenkung und die Modellreihe wies auch beim TÜV nie Lenkungsspiel auf. Die Servolenkung war wirklich haltbar, allerdings lief sie mit Öl aus einem Extra Behälter, das man vielleicht immer mal wieder kontrollieren sollte.
Wenn die Servolenkung nämlich ausfällt, wird der 4,40 m lange Almera (Version Limousine) zu einem zähen Hund. Dann ist Muskelkraft gefragt.

Das Fahrzeug ließ sich jedenfalls immer gut lenken, auch mit einer Hand dank der Servolenkung.
Die Kurvenlage war auch sehr gut, der Almera wurde wegen seinem guten Kurvenverhalten auch oft getunt und für (illegale) Straßenrennen missbraucht.
Tatsächlich fährt sich das Auto sehr angenehm und ist in diesem Punkt durchaus mit deutschen Premiumherstellern vergleichbar.

Der Dieselmotor ist ein sehr brummiger Geselle, aber er funktioniert. Meiner war ein Selbstzünder.
An sich ist der Motor ziemlich gut und es gibt wenig, was man beachten muss.
Da es ein Diesel ist, fährt er auch recht lange und verkraftet untertouriges Fahren gut.
Allerdings wird er ziemlich laut, auch das für das Alter typischer Nageln ist laut und deutlich hörbar. Dafür fährt das Auto aber wirklich solide und angenehm.

Die Beschleunigung ist phänomenal, mit dem Almera konnte ich Autobahnfahrten dauerhaft auf der Überholspur zurücklegen. Und das bei nur 75 PS. Der Wagen erreicht sein Tempo schnell und hält es dann auch zuverlässig.

Der Zahnriemen sollte regelmäßig getauscht werden (Intervall so 100.000 KM). Dann fährt das Auto auch in diesem Punkt zuverlässig und der Fahrer / die Fahrerin muss keinen kapitalen Motorschaden befürchten.

Der Verbrauch ist vorbildlich, der Almera genehmigt sich bei sparender Fahrweise und sinnvollem Hochschalten nur so 5 Liter.
Ganz Volltanken hat mich häufig nur 45 Euro (!) gekostet. Sehr angenehm für den Geldbeutel.

Zündung / Getriebe / Kupplung

Die Zündung des Almera ist an sich gut. Allerdings: Man sollte das Baujahr beachten, es gibt beträchtliche Unterschiede.
So haben die Baujahre 1996 und ganz besonders 1997 eine qualitätsmäßig nicht gerade berühmte Zündung.

So kann es durch passieren, dass das Auto nicht so leicht anspringt und mehrer Anläufe / Drehen des Zundschlüssels notwendig sind. Dabei ist es auch vollkommen egal, ob das Auto ein Benziner oder Diesel ist ( wobei der benziner im Winter zumindest den Vorteil hat, dass er keinen besonderen Wintertreibstoff braucht).

Auch ob die Wartungsintervalle eingehalten wurden, hat auf die Zündung kaum Einfluss.
Allerdings ist die Bedienung von bedeutung: Wer nach dem erstmaligen Starten nicht mindestens eine halbe Minute Zeit verstreichen lässt (soviel braucht die Zündung laut Handbuch mindestens, um sich halbwegs zu erholen), gefährdet die Lebensdauer der Zündspüle und Zündung gewaltig.
Das unmäßige Anstarten ist sehr kontraproduktiv, die Zündung wird bloß abgenudelt, der Wagen springt durch die bereits beim ersten Start zum Großteil verpuffte Energie aber trotzdem nicht an.

Also bei einem missglückten Start besser mehr Zeit verstreichen lassen und es dann nochmal probieren.


Das Getriebe ist nicht besonders spektakulär. Es gibt beim Rückwärtsgang keine Überraschungen, man muss keine besonderen Tricks und Kniffe kennen. Das Getriebe ist angenehm zu schalten und im Stadtverkehr gut nutzbar.

Die Kupplung sollte natürlich immer wieder gewartet werden, hält aber recht lange. Der Schleifpunkt ist angenehm und auch für Anfänger gut kontrollierbar.

Verarbeitung (Innenraum) / Platzangebot /Sicherheit


Der Inneraum ist wie oben schon erwähnt ziemlich nüchtern gestaltet. So zielte der Almera darauf ab, auch die konservative Käuferschicht der ähnlich gehaltenen Volkswagen Passat und Golf / Jetta / Vento aus diesen Baujahren zu erreichen.

Das Lenkrad ist immerhin passgenau eingefügt und lässt sich höhenverstellen. Auch nach 150.000 Km zeigt es keine gröberen Gebrauchsspuren, es bleibt grifft und wird nicht porös oder rauh wie Sandpapier.
Das gilt auch für den Schalthebel - der Knauf ist angenehm gestaltet und zielführendes Schalten ist auch bei höheren Laufleistungen noch gut möglich.

Der Fahrersitz und der Beifahrersitz lassen sich vor- und zurückschieben, damit sie auf die individuelle Körpergroße des Fahrzeugführers und Beifahrers eingestellt werden können.
Zusätzlich lässt sich der Fahrersitz auch höhenverstellen - was mir leider nie gelungen ist. Der im Handbuch angegebene Hebel war nicht auffindbar, was zum Schluss führt dass diese Funktion auch nur den höheren Ausstattungsvarianten vorbehalten ist.

Die Sitze sind leider häufig durchgesessen, und auch die Abnutzung ist an den labilen, uninteressanten Polsterungen allzu deutlich erkennbar. Das Gestühl wackelt, der Beifahrersitz bleibt häufig nicht in seiner Halterung und rutscht zwischen verschieden Einstellungen hin und her. Das ist für größere Passagiere im Fond sehr unangenehm und bisweilen schmerzhaft.

Die Ablagen vorne sind sehr begrenzt und das Schloss des Handschuhafches (welches auch sehr klein ausgefallen ist) in der Regel abgenudelt und nicht mehr wiederverschließbar.

Die Mittelarmlehne vorne ist unfassbar schlecht verarbeiten und fällt bei jedem Schlagloch aus ihrer Fassung. Zum Abstützen oder Ablegen der Arme (ihr eigentlicher Zweck) ist sie nicht geeignet.
Unter ihr könnte man an sich Dinge ablegen, was aber unnötig wird wenn diese ständig herausfallen, weil der 'Deckel' nicht schließt.

Dieser Eindruck zieht sich durch die ganze Fahrgastzelle fort. Die Rücksitze sind sher unangenehm und durchgesessen. In meinem Fall waren sie auch schmutzig, und wirklich waschen kann man die Sitzbezüge nicht da sie nicht abnehmbar sind. Kopfstützen gibt es auch keine, was die Fahrt für Personen über dem Kleinkindalter sehr unangenehm und überdies gefährlich macht.

Auch ist das Platzangebot in der Limousine hinten leider sehr beschränkt. Da bieten selbst manche Kleinwagen mehr.

Airbags gibt es bestenfalls zwei, was das Auto zu einem sehr unsicheren Gefährt macht.


Der Kofferraum ist für Gepäck schon recht groß, aber sonst sehr unpraktisch. Es gibt keinerlei Möglichkeit, Verbandskasten und Warndreieck sinnvoll zu platzieren und zu verzurren.
Es gibt seitlich Vertiefungen, wobei auch Gummibänder zum Verzurren vorhanden wären. Diese sind aber nur auf einer Einstellung verwendbar und können in der Länge nicht verändertw erden. Somit sind sie zu lose, um irgendetwas in der Größe eines Verbandkastens zu halten.
Der Kasten kann zwar in der Vertiefung abegelgt werden, kullert aber während der Fahrt dann ungesichert durch den kofferraum. So kann er dann sowohl die Rückbanke mit starker Wucht treffen, was für die Passagiere im Fond sehr schmerzhaft ist. Überdies beschädigt sich der ungesicherte Kasten bei seiner Irrfahrt in der Regel selber und ist danach unbrauchbar.

Der Kofferraum lässt sich außerdem nur von innen öffnen. Links neben dem Fahrersitz befindet sich ein Hebel mit zwei Funktionen: Drück man ihn herab, entriegelt er den Tank, zieht man ihn nach oben, bringt der Kofferraum auf.
Ist am Anfang vielleicht ein nettes Gimmick und vermittelt etwas Mercedes-Feeling, aber im Alltag denkbar unpraktisch. Um seine Einkäufe zu verstauen, kann man den Kofferraum nicht direkt mit dem Schlüssel aufsperren, sondern muss extra die Fahrerseite öffnen um von dort aus den Kofferraum zu öffnen. Dabei verliert man sehr viel Zeit.

Auch die Motorhaube hat in der Handhabung ihre Tücken: Sucht man normalerweise beim Öffnen oben nach einem Riegel, den man zur Seite schieben muss, um sie zu öffnen, so gibt es den Öffner hier auf der Unterseite der Motorhaube. Für Laien fast nicht zu finden und nur dann durchschaubar, wenn man das Handbuch hat.

Der Almera verfügt an sich über einen Alarmanlage, das Nissan Anti Theft System (NATS). Dabei blinkt im Innenraum ständig ein rotes Lämpchen, und auch an den Fenstern wird ein möglicher Eindringling vor dem diebstahlgesicherten Auto gewarnt.
Das ist an sich gut, hat aber gravierende Nachteile, da die Software einige Eigenheiten hat.
So lässt sich selten ein Navigationssystem anschleißen, da die Elektronik dies abstößt und als unerlaubten Eingriff von außen ansieht. Auch das qualitativ schlechte eingebaute Originalradio lässt sich nicht entfernen, da das Auto dann einen Einbrecher vermutet und Alarm schlägt.
Die Diebstahlsicherung lässt sich nur umgehen, wenn man den mehrstelligen Originalcode seines Autos kennt, der ursprünglich auf einer kleinen Plakette mitgeliefert wurde.
Kaum jemand besitzt die aber noch, also wieder mal ein Minuspunkt für den Almera N15.
Das Plättchen ist übrigens nur ein paar Zentimeter groß und kann leicht verloren werden. In meinem Fall war leider nicht einmal ein Zweitschlüssel vorhanden.

Probleme / Mängel


Über einige Probleme des Autos habe ich ja bereits berichtet, wie etwa den Zahnriemen, die Zündspule und die ziemlich schlechte Verarbeitung im Innenraum.

Der schwerwiegendste Mangel des Autos aber ist der Rost.
Der alte Almera wurde nicht nur schlecht verarbeitet, er hat auch dem bösen Rost nicht entgegenzusetzen und steht vollkommen ungeschützt herum.

Der Rost greift beim Almera alles an: Karosserie, Antriebswellen, Fahrwerk, Achsen (!) Kanten, ....
Mein Almera war so verrostet, dass ihm die Plakette verweigert wurde, sodass ich ihn wieder verkaufen musste. Als Bastlerauto mit auslaufendem TÜV, und das bei nur 145.000 KM bei einem Dieselmotor.

Der Motor selbst birgt übrigens auch ein paar Gefahren: Die Dieselpumpe oder Benzinpumpe ist oft defekt, auch die Ölwanne ist nicht dicht. Mein Auto hat so jede Menge Öl UND Diesel gleichzeitig verloren. Da eine neue Dieselpumpe schon vom Materialwert her 1000 Euro kostet (ohne Einbau dazugerechnet, den man von fachlicher Hand her machen lassen sollte), haben die Reparaturkosten schnell den Zeitwert überstiegen.

Die Bremsschläuche waren zudem auch schon stark abgenutzt, die Bremsen selbst haben noch funktiert aber waren nahe an der Verschleißgrenze.

Ich habe das Auto somit in meinem Inserat deutlich als Bastlerauto gekennzeichnet und hinzugefügt, dass es für Spengler und Mechaniker (umfangreiche Kraftfahrzeugkenntnisse vorausgesetzt!) am besten geeignet sei.
Gemeldet hat sich dann eine Gruppe Südländer mittleren Alters, die zum Kauf dann gleich die ganez Familie mitgenommen haben und keine Ahnung von Autos hatten. Aber den Almera wollten sie unbedingt haben, trotz der Mängel und obwohl ich sie mehrmals darauf hingewiesen habe, das etwas gemacht werden müsse. Sie meinten sie bekämen den TÜV trotzdem (was natürlich nicht sein kann).
Tatsächlich hat den Hauptkäufer der Gruppe dann nur ein kleiner Hagelschaden (!) gestört, und er wollte den Preis verhandeln.
Am Ende des Tages hatte das Auto einen neuen Besitzer.


Das Handbuch des Fahrzeugs ist übrigens schon an die 200 Seiten stark, entbehrt aber leider nicht einer gewissen Komik: So gibt es fett gedruckte Hinweise wie 'Sie sollten immer tanken BEVOR die Anzeige auf 'Leer' steht'. Und 'Beim Verlassen des Fahrzeugs Zünschlüssel abziehen'. Gut auch 'Vergessen Sie nicht, ab und an in den Rückspiegel zu schauen!'.
Mein persönlicher Favorit ist aber: 'Lassen Sie niemals zu, dass eine oder mehrere Personen im Kofferraum mitfahren! Es besteht LEBENSGEFAHR!' <- auf eine derartige Idee würde ich auch nicht kommen und ich denke, wer geistig normal ist macht so etwas nicht.
Ach ja, hatte ich vergessen: 'Pro Sicherheitsgurt nur eine Person, niemals zwei Personen anschnallen!'
Es gibt noch jede Menge weitere solche 'hilfreichen' Kommentare im Serviceheft. Man fragt sich, was der Verfasser wohl dabei gedacht hat. -> 'Legen Sie sich NIEMALS unter ihr Fahrzeug!'

Wirklich notwendige nützliche Infos wie etwa, warum ich meinen Sitz nicht höhenverstellen konnte oder wie man Dinge im Kofferraum sinnvoll verzurren könnte, finden sich in dem Machwerk aber nicht.

Wichtig ist noch die Aussage, dass die elektr. Fensterheber, wenn sie denn vorhanden sind, bei einem Widerstand nicht stoppen. Das kann durchaus ein problem sein, wenn man diesen Service von neueren Fahrzeugen gewöhnt ist und wenn man häufig Kinder transportiert. Denn der Almera lebt von dem Spruch 'Ganz oder gar nicht' - gibt es Fensterheber, so immer vier, also vorne zwei und hinten zwei.

Insgesamt hat der betagte Almera N15 mehr Mängel als der Durchschnitt, was ihn nicht zu einem guten Gebrauchten macht.

Fazit / Schlusswort

Der neuere Almera N16 ist beim TÜV sehr unauffällig, das Rostproblem und die labilen Motorteile hat man hier offensichtlich gut in den Griff bekommen.

Ganz anders beim Vorgängermodell, das wegen der schlechten bereits vorhandenen und verbesserten dringend notwendigen fehlenden Sicherheitseinrichtungen nur einen Stern bekommen hat! Eine katastrophale, aber leider 100 % zutreffende Wertung.

Wegen der im Kapitel Mängen & Probleme aufgelisteten Mängel, des schlechten Platzangebots und der desaströsen Langzeitqualität kann ich hier nur 2 Sterne geben. Ich würde mir dieses Auto nie wieder kaufen und bin auf deutsche Hersteller umgestiegen.


Leider sind die Fotos sehr schlecht, aber ich habe kaum welche gemacht, weil ich das Auto nur knapp ein Jahr hatte, und auch keine besseren Fotos gefunden. Ich hoffe, man erkennt trotzdem genug.


Viel Spaß beim Lesen und bitte kommentieren :) Vielen Dank! :)   
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