Im Moment fahre ich einen Nissan Micra 1,5 Diesel. Und ich kann sagen, daß ich mich an die Sprache des Micras ganz langsam gewöhnt habe.
War ich es zuvor immer gewöhnt relativ große Fahrzeuge zu fahren wie zum Beispiel einen Ford Mondeo Kombi oder einen Ford Sierra, so war es doch eine Umstellung ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Sylviane über Nissan Micra 1.5 dCi 19. Juli 2003
Fahrzeugbewertung des Autors:
Zuverlässigkeit:
ausgezeichnet
Fahreigenschaften:
ausgezeichnet
Bedienung:
ausgezeichnet
Platzangebot:
wenig
Pro:
klein, guter Verbrauch, tolle Servolenkung, Funkverriegelung
Kontra:
mit Kindern zu wenig Platzangebot
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Fahrbericht
Im Moment fahre ich einen Nissan Micra 1,5 Diesel. Und ich kann sagen, daß ich mich an die Sprache des Micras ganz langsam gewöhnt habe. War ich es zuvor immer gewöhnt relativ große Fahrzeuge zu fahren wie zum Beispiel einen Ford Mondeo Kombi oder einen Ford Sierra, so war es doch eine Umstellung auf den Kleinwagen.
Zunächst hatte ich Bedenken, ob ich mich in der "Kasperkiste" überhaupt wohlfühlen würde. Denn in meinen großen Auots hatte ich immer ein Gefühl der Sicherjeit wegen der Knautschzone, die sie mir bieten konnten. Das sieht in einem Kleinwagen wie dem Mirca einfach anders aus. Doch so schlimm wie ich es mir am Anfang ausgemalt habe, ist es im Nissan Micra gar nicht. Die erste Fahrt war etwas gewöhnungsbedürftig, doch inzwischen fühle ich mich in meinem kleinen Flitzer recht wohl. Denn eines ist er, einfach spritzig. Für seine knapp über 60 Ps bringt er es auf der Autobahn immerhin auf 180km/h und das nenne ich doch ganz anständig. Genau verfügt er über 65 PS.
Aber nicht nur auf der Autobahn erweist sich der Micra als ein flottes Auto. Bein Fahren in der Stadt macht es richtig Spaß mit ihm unterwegs zus ein, denn eine Parklücke zu finden, ist mit dem Mirca kaum ein Problem. Er verhält sich beim Einparken einfach super, da er einegeschwindigkeitsgeregelte Servolenkung hat. Das bedeutet für mich als Fahrer, daß er beim Einlenken in eine Parklücke super leicht reagiert und man absolut nicht herumwuchten muß, um das Fahrzeug in die gewünschte Position zu bringen. Andersherum wird er auf der Autobahn zum Beispiel, also bei höherer Geschwindigkeit recht schwergängig in der Lenkung, so daß ein Verreißen aus Versehen nicht mehr möglich ist. Eine tolle Sache und vielleicht auch gerade für Fahranfänger erstrebenswert.
Ich fahre einen Mirca in der Ausstattung visia. Das ist sozusagen eine Grundausstattung mit wenig Extras. Enthalten sind darinnen ein CD-Player, eine Klimanlage,Airbag, Seitenairbag.Gurtstraffer, Leselampe vorne, höhenverstellbare Lenksäule, Kofferruambeleuchtung,Funkzentralverriegelung mit Doppelschließung und elektrische Fensterheber.
Diesen Wagen kann man in vielen Farben erwerben. Ich persönlich habe einen in Samtblau Mineraleffekt auf dem hof stehen. Das ist eine sehr schöne Farbe zu diesem Auto. Man kann ihn ind er visia Ausstattung auch noch in den Farben schneeweiß, Laserrot, Vegasgold Mineraleffekt,,Vesuvgrau Metallic, Kornblumenblau Metallic, Vulkanschwarz Metallic oder Quarzsilber Metallic bekommen. In dem hübschen Seeegrasgrün Metallic ist es für den visia leider nicht möglich, obwohl es eine sehr schöne extravagante Farbe ist. Doch die ist den beiden besseren Ausstattungen acenta mit Polstern in grau und mit Polstern in ecru vorhalten...
Für den Mineraleffekt im Lack sowie dem Metallic muß man einen geringen Aufschlag bezahlen. Das ist leider bei vielen Autofarben so. Kostenfrei kann man nur die beiden Töne Laserrot und Schneeweiß bekommen. Obwohl ich denke, daß gerade der Trend vom weißen Auto ziemlich weggeht. Denn ich persönlich würde mir, wennich die Wahl beid er Farbe habe, keinen weißen Wagen mehr zulegen, denn mein Zweitwagen, der Ford Sierra ist weiß und ziemlich empfindlich. Also da würde ich dann doch lieber auf eine andere Farbe ausweichen... Die Sitze im Mirca sind hellgrau gefärbt und somit recht unempfindlich.
Innen ist die Aussattung recht einfach. Es gibt woie gesagt ein Radio mit Cdplayer, elektrische Fensterheber und hinten für die Rückbank zwischen den beiden Vordersitzen eine kleine Ausbuchtung, in der man Getränkeflaschen oder Becher abstellen kann. Allerdings nur eine solche Vertiefung, was es bei zwei Fahrgästen hinten schon schwierig macht... Der Micra verfügt über Kopfstützen im hinteren Bereich des Fahrzeuges und ist für drei Fahrgäste hinten ausgelegt. Angeschnallt wird außen mit dem Dreipunktgurt und in der Mitte mit dem Beckengurt.
Der Kofferraum des Micra ist recht klein. Man bekommt gerade mal zwei Selterskästen neben einander in den Kofferraum und hat noch ein wenig Stauraum für andere Kleinigkeiten.
Die Rücksitzank im Mirca ist verschiebbar. Schiebt man sie nach hinten,d ann hat man für einen Wagen dieser Größenklasse eine ganze Menge Beinfreiheit. Das ist besodners für größere Menschen auf langen Strecken ideal. Verschiebt man die bank nach vorne, so entsteht ein größerer Kofferraum. Das kann zum Beispiel ideal sein,wenn man den Wagen auf den Weg zum Flughafen nutzte. So kann man mehr Gepäck im Auto verstauen. Der Kofferraum läßt sich dann bis auf 371l Fassungsvermögen vergrößern. Das ist so doch schon was. Allerdings ist er dann mehr für zwei Personen gedacht, weil hinten dann kaum einer sitzen kann.
Die bremsen beim Micra sind sehr gut ausgelegt. Die Gangschaltung geht sehr "knackig", was einen ungeheuren Fahrspaß bietet. Man kann damit sehr präzise schalten und hat einen schönen Fahrkomfort.
Vom Verbrauch her liegt der Nissan Micra bei etwa 5 Liter. Und das, wo er von meinem Mann meistens recht zügig gefahren wird. Er muß dann häufig auf die Autobahn und auch so wird er nicht unbedingt geschont. Bei mir mag er im Verbrauch ein wenig niedirger liegen,da ich den Wagen nicht so zügig fahre wie er. Aber ich denke,d aß das ein Verbrauch ist mit dem man auch in diesen Zeiten gut leben kann, zumal er Diesel tankt.
Preislich liegt der Nissan Micra bei 13000 Euro aufwärts. Daher könnte sich die Anscahffung eines Jahreswagens oder eines dreijährigen lohnen, wo der größte Wertverlust schon gewesen ist. Allerdings wirbt Nissan ja im Moment damit, daß es auf einen neuen Diesel, den man sich dort anschafft, 1000 Euro von Nissan darauf zu gibt. Das sollte man sich dann genau durchrechnen.
Ich denke, ich kann den Nissan Micra empfehlen. Besonders als Pendlerauto ist er gut zu haben. Für die Familie ist er nicht so sehr geeignet, da er über drei Türen nur verfügt und das Ein und Aussteigen etwas unbequem ist, da ja die hinteren Türen fehlen. Man kann ihn aber auch als Fünftürer erwerben,dann allerdings teurer.
Ich gebe alle Sterne für den kleinen blauen Flitzer.
Pro: Sparsam und unsterblich Kontra: beschleunigt wie ein alter Benz
Ich fahre einen Micra Diesel, Bj. 98, bis jetzt (07/2002) 158000 KM (wirklich, kein Schreibfehler). Die Kiste hat einen Peugeot-Diesel, dadurch ist die Lebensdauer viel höher als bei reinen Japan-Produkten.
Positiv: - durch Schwung-Nutz-Fahrweise extrem geringer Verbrauch (4,7l, überwiegend Landstraße in rasender Eile). Dies, wenn man nicht schneller als 130 fährt. Darüber versteht man ohnehin kein Wort mehr.
- Gutes Fahrverhalten auf Landstraßen ... ...Geringe Kosten. Braucht kein Öl, wenig Inspektionskosten, kleine Reifen, die ewig halten ,Auspuff immer noch ohne Rost. Nur die Bremsscheiben verschleißen langsam. Kann an der Fahrweise liegen. .
- Günstig. Da keiner die Karre haben will, gibt es relativ viele Tageszulassungen unter 20000 Mark. VW ist mind. 8000 Mark teurer.
- Langlebiger Motor, Zahnriemenwechsel nur alle 120 Tausend (VW bei 60000)
- wenig dran, was kaputt gehen kann; kein Turbo, ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Fahrbericht insgesamt als sehr hilfreich