Erste Erfahrungen nach einer Woche
04.01.2007
Pro:
viel Platz, stadttauglich, sparsamer Verbrauch, flexibel
Kontra:
Lenkrad nur höhenverstellbar, sehr leichtgängige Lenkung, hakeliges Getriebe
Empfehlenswert:
Ja
 Beobachter7
Über sich:
Mitglied seit:04.01.2007
Erfahrungsberichte:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 19 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Wie aus der Überschrift erkennbar, fahren wir das Auto erst seit einer Woche. Dieser Bericht enthält daher zwangsläufig nur erste Eindrücke und noch keine belastbaren Erfahrungswerte. Da hier aber noch keine anderen Erfahrungsberichte zu lesen sind, wollten wir unsere ersten Eindrücke schildern. Unser Nissan Note hat den 1,4 Liter-Motor mit 65 KW/88 PS, die mittlere Ausstattung (Acenta) und eine Metallic-Lackierung. Zusätzlich zu den vier serienmäßigen Airbags (2 Front- und 2 Seitenairbags) sind Window-Airbags für die vorderen und hinteren Seitenscheiben sowie ESP eingebaut. Da das Auto serienmäßig auch noch ABS und aktive vordere Kopfstützen besitzt, konnten keine weiteren werksseitigen Sicherheitseinrichtungen mehr geordert werden. Die maximale werksseitige Sicherheitseinrichtungen zu bestellen schien uns wegen unserer eigenen Sicherheit und der späteren möglichen Wiederveräußerbarkeit sinnvoll und erforderlich. Denn wahrscheinlich werden in einigen Jahren auch Autos dieser Größenordnung ESP und Windowairbags serienmäßig haben. Um hier aber niemanden mit technischen Details zu langweilen, sei Interessierten die Website des Herstellers empfohlen.
Das Auto besticht durch seine erstaunliche Variabilität, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und niedrige Unterhaltskosten. Zum Stichpunkt Variabilität ist zu sagen, dass der Note über eine um 16 cm nach vorne/hinten verschiebbare Rücksitzbank verfügt, deren Lehnen im Verhältnis 1/3 zu 2/3 umgelegt werden können. Ist das Flexi-Board, dazu später, eingebaut, ergibt das bei umgelegten Rücksitzlehnen eine fast ebene Ladefläche. Befindet sich die Rücksitzbank mit aufgerichteten Rückenlehnen in der hintersten Position, reichen die Platzverhältnisse hinten an die einer Mercedes S-Klasse heran und können durchaus als fürstlich bezeichnet werden. Soll der Kofferraum auf sein Maximal-Volumen erweitert werden, wird es naturgemäß auf den Rücksitzen eng.
Bei dem vorgenannten Flexi-Board handelt es sich um zwei auf der einen Seite mit dem Innenraumteppich und auf der anderen Seite mit Kunststoff beklebte "Bretter", die die Kofferraummulde auf Höhe der hinteren Karosserieöffnung abschließen. Der Kofferraum hinten ist so aufgebaut: ganz unten befindet sich die Reserveradmulde mit dem Notrad, über dem der Innenraumteppich liegt. Dort beginnt die eigentliche Kofferraummulde. Die Karosserie hinten ist höher als die Kofferraummulde, so dass Lasten über die Karosserieöffnung gehoben und dann in die Kofferraummulde abgesenkt werden müssen. Das kann bei schwereren Lasten, wie z.B. Getränkekästen, recht beschwerlich sein. Damit der Kofferraum wie bei einem Kombi auf Höhe der hinteren Karosserieöffnung benutzt werden kann, kann mit Hilfe des Flexi-Boards die Kofferraummulde verschlossen werden. Damit sind dann Ladekante und Kofferraum auf einer Ebene, so dass Getränkekisten von der Ladekante auf einer Ebene in den Kofferraum geschoben werden können. Heckklappe auf, Kiste rein. Vor allem Frauen werden dafür dankbar sein, wenn sie schwere Tüten ins Auto laden müssen. Zudem ermöglicht die Kunststoffseite des Flexi-Boards auch den Transport von schmutzigen Gegenständen, ohne direkt den Kofferraum zu verdrecken. Die Wagenabmessungen sind noch absolut stadttauglich. Einen geignet großen Parkplatz zu finden, ist auch im Innenstadtbereich möglich. Auch die Motorleistung von 88 PS reicht völlig aus, wobei dazu gesagt werden muss, dass wir uns noch in der Einfahrphase befinden, in der schonende Behandlung angesagt ist. Wie der Motor sich bei höheren Drehzahlen verhält, kann also noch nicht gesagt werden. Andererseits hat die schonende Fahrweise den angenehmen Effekt, dass sich der Verbrauch in der Stadt (ohne Nutzung der Klimaanlage) zwischen 6,5 und 6,8 Liter pro 100 km Fahrtstrecke bewegt. Der Note kann also sehr sparsam bewegt werden. Der Verbrauch bei voller Nutzung der Motorleistung bleibt allerdings noch abzuwarten.
Was uns nicht so gefällt ist der für uns (wir sind beide groß gewachsen) nicht passende Abstand zwischen Fahrersitz, Pedalen und Lenkrad. Unsere Beine müssten kürzer sein, damit wir den Fahrersitz weiter vorne fixieren und dann entspannter an das Lenkrad greifen könnten. Auch verlangt das Getriebe nach einer gefühlvollen aber zupackenden Hand; denn die Gänge wollen passgenau aber nachdrücklich eingelegt werden. Wir hoffen, dass sich das Getriebe nach der Einfahrphase leichter schalten lässt. Vielleicht muss aber auch nur die Viskosität des Getriebeöls verändert werden. Wir werden sehen. Unser erster Eindruck des Nissan Note nach einer Woche Nutzung ist sehr positiv, wenn auch einige kleine Unzulänglichkeiten bemerkbar sind. Aber die gibt es wohl bei jedem Auto.
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03.02.2007 14:32
Netter Bericht, kann dir in einigen Punkten zustimmen, haben ebenfalls den nissan Note, nur als 110PS-Version.. :)
04.01.2007 20:30
Hallo, hat mir gut gefallen. Interessant ........LG Anja
04.01.2007 18:12
Super, Dein erster Bericht und schon so umfangreich un informativ...B R A V O. Weiterhin viel Erfolg.....Gruß...MS