No Country for Old Men

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Lakonien war ein Landstrich der Peloponnes im antiken Griechenland, der von den Spartanern beherrscht wurde. Man traf dort auf Wortkargheit. Soweit das Lexikon… Warum ich das nachgeschlagen habe? Weil "lakonisch" das erste Worte war, was mir zum neuen Film der Coen-Brüder einfiel. Lakonisch ... Bericht lesen





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FSK: ab 16 JahreTon: Mehrkanalton AC3Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, ... mehr
Italienisch, SpanischUntertitel: Deutsch,
Englisch, Spanisch, TürkischRegie: Ethan u. Joel
Coen. Nach e. Roman v. Cormac McCarthy; Mit Tommy
Lee Jones, Javier Bardem, Josh Brolin u. a.Die
mehrfach ausgezeichneten Filmemacher Joel und
Ethan Coen schufen mit diesem fesselnden und
spannungsgeladenen Actionthriller ihr bis jetzt
ergreifendstes und ambitioniertestes Werk. Ein
Mann stolpert förmlich über einen blutigen Tatort,
einen Pick-up-Truck, vollgeladen mit Heroin, und
unwiderstehlichen zwei Millionen Dollar in bar.
Seine Entscheidung, das Geld für sich zu behalten,
setzt eine gewaltvolle Kettenreaktion in Gang, die
noch nicht einmal das Gesetz von West-Texas
aufhalten kann. Basierend auf dem Roman von
Pulitzer-Preisträger Cormac McCarthy und mit einer
herausragenden Besetzung, angeführt von Tommy Lee
Jones, fesselt dieses wagemutige
Katz-und-Maus-Spiel – weit über das bisher
Bekannte hinaus – bis zum Herzschlagfinale!
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Mit "No Country for Old Men" zeigen die Gebrüder Coen wieder ein weiteres ... mehr
Meisterwerk, das bei der 80. Oscarverleihung als
"Bester Film" ausgezeichnet wurde.
Basierend auf dem gleichnamigen Roman des
Pulitzer-Preisträgers Cormac McCarthy ist ein
ebenso mörderischer wie poetischer Western um
einen Koffer voller Geld und eine Ladung Heroin
entstanden.  Anfang der 80er-Jahre, irgendwo im
Südwesten von Texas nahe dem Rio Grande
beginnt der dramatische Krimi, als Llewelyn Moss
(Josh Brolin) über die Folgen eines
offensichtlich schiefgelaufenen Drogendeals
stolpert - umgeben von Patronenhülsen und
toten Männern, einer Menge Drogen und einem
Koffer mit zwei Millionen Dollar. Moss kann der
Versuchung nicht widerstehen, nimmt das Geld und
löst eine Lawine der Gewalt aus, die
anscheinend nicht zu stoppen ist. Auch der
alternde Sheriff Bell (Oscarpreisträger Tommy
Lee Jones) hat den Verfolgern, die Jagd auf Moss
machen, nichts entgegenzusetzen. InsbesoFSK: ab 16
JahreTon:  Mehrkanalton AC3Sprache: Deutsch,
Englisch, TürkischUntertitel: Deutsch, Englisch,
TürkischRegie: Ethan u. Joel Coen. Nach e. Roman
v. Cormac McCarthy; Mit Tommy Lee Jones, Javier
Bardem, Josh Brolin u. a.
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No Country for Old Men No Country for Old Men
Anfang der 80er-Jahre, irgendwo im Südwesten von Texas nahe dem Rio Grande beginnt der ... mehr
dramatische Krimi, als Llewelyn Moss (Josh Brolin)
über die Folgen eines offensichtlich
schiefgelaufenen Drogendeals stolpert - umgeben
von Patronenhülsen und toten Männern, einer  
Menge Drogen und einem Koffer mit zwei Millionen
Dollar. Moss kann der Versuchung nicht
widerstehen, nimmt das Geld und löst eine Lawine
der Gewalt aus, die anscheinend nicht zu stoppen
ist. Auch der alternde Sheriff Bell (Tommy Lee
Jones) hat den Verfolgern, die Jagd auf Moss  
machen, nichts entgegenzusetzen. Insbesondere der
Münzen werfende Killer Chigurh (Javier Bardem) mit
seiner tödlichen Philosophie ist eine
unaufhaltsame Naturgewalt...
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Mit No Country for Old Men ist Joel und Ethan Coen ein Meisterwerk gelungen. Mit vier ... mehr
Oscars ausgezeichnet brillieren James Brolin,
Javier Bardem und Tommy Lee Jones in diesem
Neo-Noir-Western aus den staubigen Weiten an der
texanisch-mexikanischen Grenze. Die Karriere der
Coen-Brüder zeichnet sich seit jeher durch ihr
unausgeglichenes Werk aus. Neben Geniestreichen
wie The Big Lebowski oder Fargo findet sich
beinahe Peinliches wie Ladykillers oder Ein
unmöglicher Härtefall. No Country for Old Men ist
in gewisser Weise eine Rückkehr zu den eigenen
Wurzeln. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von
Pullitzerpreisträger Cormac McCarthy wird eine
archaisch anmutende Geschichte im kargen Grenzland
zwischen Texas und Mexico erzählt. Vietnam Veteran
Llewelyn Moss (James Brolin) stösst bei der Jagd
auf Wild im Grenzgebiet zufällig auf den blutigen
Tatort eines misslungenen Geschäfts. Zwischen den
Leichen, ein Schwerverletzter, eine Ladefläche
voller Drogen und zwei Millionen Dollar in Cash.
Moss überlegt nicht lange. Das Geld ist der Ausweg
aus Trailer Park Elend und Perspektivlosigkeit.
Zurück bei seinem Mädchen meldet sich sein
Gewissen. Er schnappt sich einen Kanister Wasser
und fährt zurück um zu helfen. Es ist dies die
einzige "gute" Tat im Film die bezeichnenderweise
eine unausweichlich erscheinende Eskalation der
Gewalt auslöst. Formal erinnert vieles an Blood
Simple, den düsteren Erstlingsfilm der Coen
Brüder. Knappe Dialoge, der Verzicht auf einen
unterstreichenden Soundtrack, die Verdichtung der
Handlung auf das Wesentliche. Dazu die archaische
Landschaft, die weit ab von Großstädten beinahe
zwangsläufig existentielle Themen in den
Mittelpunkt rückt. Die Romanvorlage hat großen
Anteil daran. Neben Moss werden mit dem eiskalten
Killer Chigurh (gespielt von einem umwerfenden
Javier Bardem, der für seine Leistung auch mit dem
Oscar ausgezeichnet wurde) und dem
verwittert-desillusionierten Sheriff Bell (Tommy
Lee Jones) zwei Figuren eingeführt, die den
minimalistischen Plot über das Genre hinausheben.
Bell steht für eine Generation oder vielmehr eine
Haltung, die den Bezug zur Postmoderne verloren
hat. An einer Stelle wird kopfschüttelnd
festgestellt dass man der unkontrollierbaren
Gewalt nichts entgegenzusetzen hätte um
gleichzeitig darüber zu lamentieren wie junge
Mädchen mit grün gefärbten Haaren durch die
Strassen laufen. Chigurh auf der anderen Seite
irritiert alleine schon durch seinen Namen. Wie
ein schwarzgekleideter Todesengel metzelt sich der
Killer stoisch und emotionslos durchs Geschehen.
Er verwendet für seine Exekutionen ein
Bolzenschussgerät als handle es sich bei den
Opfern um Schlachtvieh. Das Absurde der Figur wird
durch seine lächerliche Topffrisur unterstrichen.
Am Ende verstört No Country for Old Men durch
seine dekonstruktivistische Kraft. Die
immergleichen Bilder von staubigen Strassen,
primitiven Tankstellen oder öden Motels im
Nirgendwo erfahren eine Neubewertung. Sie haben
nichts von der Vorhersehbarkeit der Geschichten
mit denen man sie verbindet. Moralische Kategorien
werden aufgehoben und im letzten großartigen
Monolog von Sheriff Bell hat No Country for Old
Men endgültig die Fesseln des Genrekinos
gesprengt. Thomas Reuthebuch
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Coen-Brüder zeichnet sich seit jeher durch ihr
unausgeglichenes Werk aus. Neben Geniestreichen
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beinahe Peinliches wie Ladykillers oder Ein
unmöglicher Härtefall. No Country for Old Men ist
in gewisser Weise eine Rückkehr zu den eigenen
Wurzeln. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von
Pullitzerpreisträger Cormac McCarthy wird eine
archaisch anmutende Geschichte im kargen Grenzland
zwischen Texas und Mexico erzählt. Vietnam Veteran
Llewelyn Moss (James Brolin) stösst bei der Jagd
auf Wild im Grenzgebiet zufällig auf den blutigen
Tatort eines misslungenen Geschäfts. Zwischen den
Leichen, ein Schwerverletzter, eine Ladefläche
voller Drogen und zwei Millionen Dollar in Cash.
Moss überlegt nicht lange. Das Geld ist der Ausweg
aus Trailer Park Elend und Perspektivlosigkeit.
Zurück bei seinem Mädchen meldet sich sein
Gewissen. Er schnappt sich einen Kanister Wasser
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einzige "gute" Tat im Film die bezeichnenderweise
eine unausweichlich erscheinende Eskalation der
Gewalt auslöst. Formal erinnert vieles an Blood
Simple, den düsteren Erstlingsfilm der Coen
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unterstreichenden Soundtrack, die Verdichtung der
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Landschaft, die weit ab von Großstädten beinahe
zwangsläufig existentielle Themen in den
Mittelpunkt rückt. Die Romanvorlage hat großen
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Killer Chigurh (gespielt von einem umwerfenden
Javier Bardem, der für seine Leistung auch mit dem
Oscar ausgezeichnet wurde) und dem
verwittert-desillusionierten Sheriff Bell (Tommy
Lee Jones) zwei Figuren eingeführt, die den
minimalistischen Plot über das Genre hinausheben.
Bell steht für eine Generation oder vielmehr eine
Haltung, die den Bezug zur Postmoderne verloren
hat. An einer Stelle wird kopfschüttelnd
festgestellt dass man der unkontrollierbaren
Gewalt nichts entgegenzusetzen hätte um
gleichzeitig darüber zu lamentieren wie junge
Mädchen mit grün gefärbten Haaren durch die
Strassen laufen. Chigurh auf der anderen Seite
irritiert alleine schon durch seinen Namen. Wie
ein schwarzgekleideter Todesengel metzelt sich der
Killer stoisch und emotionslos durchs Geschehen.
Er verwendet für seine Exekutionen ein
Bolzenschussgerät als handle es sich bei den
Opfern um Schlachtvieh. Das Absurde der Figur wird
durch seine lächerliche Topffrisur unterstrichen.
Am Ende verstört No Country for Old Men durch
seine dekonstruktivistische Kraft. Die
immergleichen Bilder von staubigen Strassen,
primitiven Tankstellen oder öden Motels im
Nirgendwo erfahren eine Neubewertung. Sie haben
nichts von der Vorhersehbarkeit der Geschichten
mit denen man sie verbindet. Moralische Kategorien
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Anfang der 80er-Jahre, irgendwo im Südwesten von Texas nahe dem Rio Grande beginnt der ... mehr
dramatische Krimi, als Llewelyn Moss (Josh Brolin)
über die Folgen eines offensichtlich
schiefgelaufenen Drogendeals stolpert - umgeben
von Patronenhülsen und toten Männern, einer Menge
Drogen und einem Koffer mit zwei Millionen Dollar.
Moss kann der Versuchung nicht widerstehen, nimmt
das Geld und löst eine Lawine der Gewalt aus, die
anscheinend nicht zu stoppen ist. Auch der
alternde Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) hat den
Verfolgern, die Jagd auf Moss machen, nichts
entgegenzusetzen. Insbesondere der Münzen werfende
Killer Chigurh (Javier Bardem) mit seiner
tödlichen Philosophie ist eine unaufhaltsame
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1-6 von 11 Erfahrungsberichten    
> Alle 11 No Country for Old Men Erfahrungsberichte anzeigen
Bad Hair Day for Javier
Erfahrungsbericht von MissVega über No Country for Old Men
29.02.2008


Produktbewertung des Autors:   

Humor ziemlich humorvoll 
Spannung durchschnittlich spannend 
Anspruch geht so 
Action: geht so 
Romantik: wenig 

Pro: Kein Killer hatte je so eine Frisur .  .  .
Kontra: .  .  .  warum eigentlich nicht?

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Lakonien war ein Landstrich der Peloponnes im antiken Griechenland, der von den Spartanern beherrscht wurde. Man traf dort auf Wortkargheit. Soweit das Lexikon… Warum ich das nachgeschlagen habe? Weil "lakonisch" das erste Worte war, was mir zum neuen Film der Coen-Brüder einfiel. Lakonisch bezeichnet eine knappe und kurze Ausdrucksweise ohne schmückende Elemente und genau das bekommen wir hier geboten, in den unendlichen Weiten von Texas. Alles Überflüssige fällt weg und was bleibt, ist die reine, formvollendete Kunst von Joel und Ethan Coen, die hier nach ihrem lahmen "Ladykillers" endlich wieder zu ihren "O Brother, where art thou?", "The Big Lebowski" und "Fargo"-Wurzeln zurückfinden.

Frisch 4-fach oscarprämiert, und das zu Recht, liefern sie hier ein wundervoll lakonisches Paradebeispiel dafür ab, was nur Wenige in dieser Branche wirklich beherrschen: zu wissen, welche Zutaten ein guter Film braucht und aus vermeintlich wenig ganz viel zu machen.

Irgendwann in den 80ern, als die Bierdosen noch vollständig abziehbare Aluschnippel hatten: Llewelyn Moss (der von Film zu Film besser werdende Josh Brolin), findet beim erfolglosen Jagen in der texanischen Wüste den berüchtigten Koffer voller Geld, zwei Millionen Dollar Drogengeld, um genau zu sein. Neben dem Koffer sind wahllos diverse Autos, Leichen und Waffen verstreut. Moss nimmt das Geld und in Kauf, von nun an auf der Flucht zu sein, denn logischerweise wird irgend jemand dieses Geld vermissen und alles daran setzen, es zurückzubekommen. "Alles" ist in diesem Fall der ebenso psychopathische wie pragmatische Killer Anton Chigurh (Javier Bardem, "Das Meer in mir", "Liebe in den Zeiten der Cholera"), dessen fast mädchenhafte Mireille-Mathieu-Gedächtnisfrisur in krassem Gegensatz zu seinen eiskalten Tötungsmethoden via Bolzenschussgerät und phallusartigen Schusswaffen steht. Chigurh wiederum sitzt Carson Wells (Woody Harrelson) im Nacken, dessen Auftraggeber gerne ihr Geld zurückhaben wollen. Und über der ganzen Szenerie thront Sheriff Ed Tom Bell (Tommy Lee Jones), den eigentlich nichts mehr aus dem Sattel werfen kann und der selbst in der makabersten Situation immer noch Zeit für ein Gläschen Milch hat. Fortan häufen sich Leichen, skurrile One-Liner und absurde Situationen.

Erster Pluspunkt dieses großartigen Films ist die Buchvorlage von Cormac McCarthy und das darauf basierende Drehbuch der Coens. Die Figur des Anton Chigurh ist das Beste, was ich seit Langem im Kino gesehen habe. Natürlich furchtbar skrupellos und brutal, dennoch kann man sich einer gewissen Faszination für Chigurh nicht entziehen. Die Story wird stringent und chronologisch erzählt, verzichtet auf unnötigen Firlefanz, wozu auch übertriebene Darstellungen der Schauspieler zählen. Rau, ehrlich, brutal und nicht hoffnungs- aber mitleidlos, so sieht die Welt in Ed Tom Bells Augen aus, und genauso zeigen sie die Coen-Brüder. Angereichert wird das Ganze mit dem unvergleichlichen schwarzen Humor, der alle Coen-Filme, mal mehr, mal weniger, auszeichnet. Darin sind sie einfach unschlagbar.

Zweiter Pluspunkt ist der grandiose Cast. Javier Bardem, dieser großartige spanische Schauspieler, ist ein wahrer Meister seines Fachs. In jeder Minute nimmt man ihm diesen eiskalten, völlig durchgeknallten Profikiller ab, der nicht immer nur des Geldes wegen tötet, und auch nicht nur dann, wenn es zwingend erforderlich ist. Je nach Tagesform lässt er einfach mal eine Münze entscheiden, ob jemand ein Treffen mit ihm überlebt oder nicht. Er ist klug, er ist schnell und er ist mehr als effizient. Er ist gemein, böse und sarkastisch. Und jede einzelne Nuance spielt Bardem aus. Es sei ihm zu wünschen, dass er nun endlich einem breiteren Publikum als das bekannt wird, was er in meinen Augen schon längst ist: ein Ausnahmetalent. Josh Brolin, der Sohn von James Brolin ("Hotel"), tritt in die nicht allzu großen Fußstapfen seines Vaters und macht diese locker ein paar Nummern größer. Nach "Planet Terror" und "American Gangster" stellt er auch hier wieder unter Beweis, wie wandlungsfähig er ist. Lange kann es bis zu den richtig großen Hauptrollen also nicht mehr dauern. Verdient hat er's allemal. Und dann natürlich Scarface Tommy Lee Jones, der alte Haudegen. Seit "Man in Black II" entwickelt er sich immer weiter weg vom Hollywood-Allerweltsfilm-Kino hin zum Independent-Film, wo er vorzugsweise den kauzigen, wortkargen, aber immer ehrlichen Kerl gibt. Ein großer Schauspieler mit einem unnachahmlichen traurigen Hundeblick… oder eben einfach nur lakonisch. Ebenso sind die Nebenrollen außerordentlich gut und stimmig besetzt.

Der dritte Pluspunkt sind die Coens selbst. Die gekonnte Regie steht dem exzellenten Drehbuch in nichts nach. Sowas kann man nicht lernen, dafür muss man einfach ein Gefühl haben. Sie haben's einfach drauf, sie machen eigenwillige, spezielle und meist nicht massentaugliche Filme, aber das so gut, dass es schon wieder verwundert, warum ihren Werke nicht eine weitaus größere Fangemeinde angehört. Sie führen ihre Schauspieler mit so schlafwandlerischer Sicherheit durch ihr Story-Konstrukt, dass es eine wahre Freude ist. Die 122 Minuten vergehen wie im Flug und das Ende kommt abrupt und wird den an amerikanische Kino-Massenware gewöhnten Zuschauer ratlos zurücklassen, aber so sind sie eben, die Coens, immer ein bisschen dagegen und dabei sehr, sehr gut. Goodie on top: In der (wie immer vorzuziehenden) Originalversion kann man dem herrlich genuschelten Texas-Singsang, der die Sprache der Texaner auszeichnet, lauschen… so was kann man einfach nicht übersetzen. Also, wer's gut und böse, schwarz und weiß, spannend und ruhig, lustig und sarkastisch, ironisch und ehrlich, eben einfach coen-like mag, nichts wie rein in das Land, das keins für alte Männer ist.   
weitere Erfahrungsberichte
Die Bestie in Menschengestalt
Bewertung für No Country for Old Men von Dr.Ed

Pro: ein typischer Coen-Film
Kontra: man muss deren Filme schon mögen

Hallo Zielgruppe! Einmal mehr war es mir vergönnt, einen Film vor dem offiziellen Start in diesem unseren Lande vorab in einer Sneak zu sehen. Noch erfreuter war ich dann, als ich dann am nächsten Morgen in den Nachrichten erfuhr, dass dieser Film einige ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

26.02.2008
Kopf oder Zahl?
Bewertung für No Country for Old Men von Jean-Luc_Picard

Pro: Tommy Lee Jones, Javier Bardem, Josh Brolin, Humor, Erzählstil
Kontra: leider mit einigen Längen

Vor zwölf Jahren gewannen Joel und Ethan Coen für ihren Film "Fargo" unter anderen die Oscars für die beste Regie und den besten Film. Es war damals das sechste gemeinsame Regiewerk. Zwölf Jahre und sieben Filme (unter beider Regie) später wurden die Coen ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

12.03.2008
No film for intelligent men
Bewertung für No Country for Old Men von templerthomas

Pro: Schauspielerische Leistungen - zu Recht Oscar prämiert
Kontra: unlogisch, langweilig, sinnlos, nicht mehr zeitgemäß, lächerlich

Eine riesige Enttäuschung!! Dieser Film ist - sehen wir mal von den schauspielerischen Leistungen ab - für mich der überbewerteste Film des Jahres 2007. Langweilig, sinnlos und dramaturgisch miserabel. Auf die Gefahr hin von den Coen Fans zerrissen zu we ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

01.05.2008
Dummer Fehler
Bewertung für No Country for Old Men von yesup

Pro: spannend, konsequent, faszinierend banal
Kontra: nicht wirklich neu die Geschichte

Samstag Abend auf dem Westerwald und was macht man da? Kino gehen. Am Samstag Abend den 12.04.08 kommt um 20.15 Uhr der Oscar prämierte neue Film der Coen Brüder "No country for old Men". Gesehen für 5,50 Euro im Cinexx zu Hachenburg. Zum Film De ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

03.05.2008
Kein Land für alte Säcke
Bewertung für No Country for Old Men von Nedda

Pro: großartige Besetzung
Kontra: zu still, zu langatmig

...Dieser Film hat nicht nur einen Oskar gewonnen, Grund genug um ihn zu sehn? Klar, dachte ich mir. Wies mir gefallen hat, lest ihr hier... FACTS: Titel: No Country for Old Men Genre: Thriller - USA 2007 Freigegeben ab 16 Jahren Dauer: 122 Min. Ve ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

18.04.2008

Berichte die interessant sein könnten für No Country for Old Men    
Film voller Gewalt
Bewertung für No Country for Old Men (DVD) von  timmey2

Pro: Sehr spannend, gute Geschichte
Kontra: Sehr brutal, nicht immer einleuchtend ist außerdem teilweise der Zusammenhang

...Eher durch Zufall bin ich auf den Film "No Country for old men" gestoßen. Wir wussten nicht was wir uns ansehen sollten und wählten in der Videothek etwas, was wir beide schonmal gehört hatte, womit wir nicht direkt aber eine Handlung verbinden konnten und nehmen den Film mit. Die DVD selbst gibt es, wie fast alle DVDs, für 9,99 Euro bei amazon. Das scheint dort derzeit so der Standardpreis zu sein für eine normales DVD, die nicht mehr höchstaktuell ist. ////Daten//// Die DVD erschien am 6. Oktober 2008. Der Film lief 2007 in den Kinos an. Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1) - Ein bisschen komisch finde ich, dass Türkisch als dritte Sprache verfügbar ist. Viel eher hätte man doch eigentlich Spanisch erwartet. Untertitel: Ebenso Deutsch, Türkisch und Englisch. Formate: Dolby... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970
Ein zeitloser, grandioser Film!
Bewertung für No Country for Old Men (DVD) von  DVDs4Me

Pro: Geniale Schauspieler + geniale Story = genialer Film
Kontra: -

...-und-Maus-Spiel, das alle Charaktere durch die Südstaaten der USA und dem angrenzenden Mexiko führt. Es wird viel geballert, noch mehr geblutet und es werden Sprüche gekloppt, die "No Country for old men" zu einem der genialsten Filme des Jahres machen. Kein Wunder, dass es vier Oscars gab! Die Schauspieler: Tommy Lee Jones ("Men in Black", "Batman forever" etc.) als genialer Sheriff Ed Tom Bell, Josh Brolin als Llewelyn Moss, der immer auf der Flucht vor Javier Bardem als Anton Chigurh ist. Diese drei Charaktere machen den Film so sehenswert. Der Sheriff, der mit allen Wassern gewaschen ist und sich eigentlich von Nichts mehr ins Boxhorn jagen lässt. Dann der Killer, der skurpelos aber nicht humorlos ist und nicht zuletzt der ewig auf der Flucht befindliche Finder. Diese Konstellation sorgt für eine rasante Story und überraschende Wendungen im Film, so... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970
No country for old men
Bewertung für Crazy Heart (2009) von  Dr.Ed

Pro: ein herausragender Jeff Bridges
Kontra: nichts - außer, dass Country-Music nicht undbedingt jedermanns Sache ist...

...Hallo Zielgruppe! Was den Deutschen ihr Schlager oder ihre Volksmusik, ist den Amerikanern ihre Country-Music. Allen Musikrichtungen gemeinsam ist, dass sie ähnliche Zielgruppen ansprechen und allen Musikszenen gemeinsam ist, dass sich dort auch jede Menge abgehalfterte Stars tummeln, die sich nicht zu schade sind, auch mal in irgendwelchen Provinz-Clubs oder bei irgendwelchen Supermarkt-Eröffnungen aufzuspielen. Privat fristen diese Leute dann oft ein eher tristes Dasein. Eine solche Figur steht auch im Mittelpunkt des Films, den ich Euch an dieser Stelle vorstellen möchte. Aber keine Sorge: Es ist nicht das Leben von Gunther Gabriel, was hier verfilmt wurde. ### DER INHALT ### ~~~ wie so oft zuerst die ?MissVega hat noch nicht einmal einen Gitarrenkoffer? - Kurzversion ~~~ Bad Blake war einst ein gefeierter Country... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich

sehr hilfreich
01.01.1970

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