No Way Out - Es gibt kein zurück

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Roger Donaldson („White Sands“, 1992; „The Getaway“, 1994) widmete seinen Thriller „No Way Out“ seinem kurz nach den Dreharbeiten verstorbenen Kameramann John Alcott (1931-1986), der u.a. die drei Kubrick-Klassiker „The Shining“ (1980), „Clockwork Orange“ (1971) und „Barry Lyndon“ (1975) ... Bericht lesen





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was er vorgibt.  Dieser sexgeladene Thriller ist
sowohl eine Spionage-Geschichte, als auch die
Charakterstudie zweier Männer, die versuchen,
ihren Prinzipien und Verpflichtungen treu zu
bleiben. Costner beginnt eine heiße Affäre mit der
Gespielin (Sean Young, Blade Runner) des
amerikanischen Verteidigungsministers. Als diese
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nationale Sicherheit gefährdet und private
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seine Leute versuchen die Angelegenheit zu
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Way Out ist ein Standard-Thriller, der sein
Publikum bei der Stange zu halten weiß. Die
temporeiche Verfolgungsjagd in der Untergrundbahn
Washingtons ist einer der Höhepunkte. --Robert
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Von Maulwürfen und Intrigen
Erfahrungsbericht von Posdole über No Way Out - Es gibt kein zurück
26. Januar 2004


Produktbewertung des Autors:   

Humor: wenig humorvoll 
Spannung: ziemlich spannend 
Anspruch: anspruchsvoll 
Action: geht so 
Romantik: geht so 

Pro: Spannend, Hauptdarsteller in Form
Kontra: Erster Teil etwas zu langatmig

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht


Roger Donaldson („White Sands“, 1992; „The Getaway“, 1994) widmete seinen Thriller „No Way Out“ seinem kurz nach den Dreharbeiten verstorbenen Kameramann John Alcott (1931-1986), der u.a. die drei Kubrick-Klassiker „The Shining“ (1980), „Clockwork Orange“ (1971) und „Barry Lyndon“ (1975) fotografiert hatte.

Donaldson siedelte seine Geschichte um Verrat, Mord und Vertuschung, die auf einem Roman von Kenneth Fearing basiert, im Pentagon an.


• I N H A L T •

Verteidigungsminister David Brice (Gene Hackman) hält sich eine Geliebte – die reizende Susan Atwell (Sean Young), deren Appartement selbstverständlich der Minister bezahlt. Auf einem Empfang allerdings lernt auch der Marineoffizier Tom Farrell (Kevin Costner) Susan kennen. Und nach einer ganz bezaubernden Taxifahrt landen beide dort, wo das Leben (manchmal) am schönsten ist.

Brice selbst hat andere Sorgen. Er will ein teures Projekt, die Entwicklung eines sog. Phantom-Boots, verhindern, dessen Bau insbesondere von seinem Erzfeind, Senator Duvall (Howard Duff), Vorsitzender des Verteidigungsausschusses, und dessen Verbündeten, CIA-Direktor Marshall (Fred Dalton Thompson), vehement betrieben wird. Der persönliche Berater des Ministers, Scott Pritchard (Will Patton), sorgt dafür, dass Farrell, mit dem er befreundet ist, einen Posten im Pentagon bekommt: Farrell soll Brice mit Informationen der CIA über die sowjetische Abwehrplanung versorgen, um Duvall den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Nachdem Susan und Tom ein schönes Wochenende miteinander verbracht haben, gesteht sie ihm, dass Brice ihr Liebhaber ist. Sie verspricht Tom, mit dem Minister Schluss zu machen. Doch dazu kommt es nicht mehr. Brice taucht bei Susan auf. Während Tom durch die Hintertür die Wohnung Susans verlässt, macht Brice der jungen Frau eine Szene. Es kommt zu Handgreiflichkeiten – und Susan stürzt über das Geländer. Sie ist tot.

Brice gesteht verzweifelt seinem Sonderberater Pritchard den Vorfall, der nun die Sache in die Hand nimmt. Er beseitigt die Spuren und Fingerabdrücke in Susans Wohnung und vertuscht die Tat – um Polizei und FBI aus der Sache herauszuhalten – als Mord eines sowjetischen Maulwurfs, den man schon seit Jahren im Pentagon vermutet, um Brice zu schützen. Ausgerechnet Farrell wird zum Leiter der Ermittlungen in Sachen „Maulwurf“ bestellt ...


• I N S Z E N I E R U N G •

Bis zum Mord an Susan Atwell vergeht fast eine ganze Stunde. Donaldson legt sehr viel Wert auf die Einführung der Personen und die Schilderung der Liebesbeziehung zwischen Susan und Tom. Erst ab dem Mord beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Dieser erste Teil des Films war mir ehrlich gesagt etwas zu lang, wenn auch nicht langweilig. Im nachhinein allerdings erweist sich die Dramaturgie dieses ersten Abschnitts als durchaus sinnvoll. Denn Donaldson zieht Fäden: er erzählt von der scheinbar ungebrochenen Freundschaft zwischen Tom und Berater Pritchard, der Tom einen Gefallen tut, indem er ihn ins Pentagon holt, von der scheinbar sich normal entwickelnden Liebesbeziehung zwischen Tom und Susan, von der engen Beziehung zwischen Brice und seinem Sonderberater Pritchard. Das alles erweist sich im zweiten Teil des Films als brüchig.

Denn nach dem Mord werden wir mit einigen Wendungen und Überraschungen konfrontiert, die sich alle um die brenzlige Situation von Tom herum abspielen. Man kann sich vorstellen, was mit Tom passiert, wenn bekannt wird, dass er der Mann ist, der neben Brice mit Susan eine Beziehung hatte, wenn die Suche nach diesem Mann unter dem Motto „Jagd auf den sowjetischen Maulwurf“ verläuft. Ein Polaroid-Foto, das man in der Wohnung der Toten gefunden hat, auf dem Tom jedoch nicht zu sehen ist, weil er es zu früh aufgerissen hat, wird durch ein Computerprogramm „gejagt“, um durch eine spezielle Technik das Gesicht des Abgebildeten wieder annähernd sichtbar zu machen. Zeugen werden gesucht und gefunden, die Tom und Susan an ihrem einzigen gemeinsamen Wochenende gesehen haben. Der Strick zieht sich zu, und Tom muss versuchen, Anhaltspunkte für die Täterschaft von Brice zu finden.

Am Schluss überschlagen sich die Ereignisse. Die Lösung des Falls ist einigermaßen überraschend, allerdings auch derart über-konstruiert, dass man kaum von einer realistischen Geschichte, die sich im Pentagon so oder so ähnlich abspielen könnte, sprechen kann. Dramaturgisch gesehen allerdings versteht man vom Ende der Geschichte her gedacht durchaus die Verhaltensweisen der einzelnen Akteure. Costner spielt hier ähnlich gut wie in „The Untouchables“ (1987), Hackman tut mehr als sein Bestes, um die zunehmende Belastung des Verteidigungsministers zu demonstrieren, Will Patton spielt zwischen Machtbesessenheit und Devotion für mich die beste Rolle im Film.


• F A Z I T •

„No Way Out“ ist spannend, der erste Teil allerdings etwas zu lang; weniger wäre hier mal wieder mehr gewesen. Die Geschichte ist im großen und ganzen logisch und dramaturgisch durchdacht, wenn auch nicht sehr realistisch, zumal andere Regierungsmitglieder, insbesondere der Präsident und sein Stab, aus der Geschichte völlig herausfallen, was im Ernstfall sicher anders verlaufen würde.

Wertung: 8 von 10 Punkten.

No Way Out – Es gibt kein Zurück
(No Way Out)
USA 1987, 114 Minuten
Regie: Roger Donaldson

Drehbuch: Robert Garland, nach einem Roman von Kenneth Fearing
Musik: Maurice Jarre
Director of Photography: John Alcott
Schnitt: William Hoy, Neil Travis
Produktionsdesign: J. Dennis Washington
Hauptdarsteller: Kevin Costner (Lt. Commander Tom Farrell), Gene Hackman (Verteidigungsminister David Brice), Sean Young (Susan Atwell), Will Patton (Scott Pritchard), Howard Duff (Senator William Duvall), George Dzundza (Sam Hesselman), Jason Bernard (Major Donovan), Iman (Nina Beka), Fred Dalton Thompson (CIA-Direktor Marshall), Leon Russom (Kevin O’Brien, CIA)

Internet Movie Database:
http://german.imdb.com/title/tt0093640

Weitere Filmkritik(en):
„Chicago Sun-Times“ (Roger Ebert) (4 von 4 Punkten):
http://www.suntimes.com/ebert/ebert_reviews/1987/08/247916.html

© Ulrich Behrens 2004

 
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Thriller und Liebesdrama in einem!
Bewertung für No Way Out - Es gibt kein zurück von Laundry

Pro: Liebesszenen, Spannung.
Kontra: siehe letztes Statement.

Juten Tag alle miteinander! Heute präsentier ich euch mal einen Film aus den 80gern ,,No Way Out - Es Gibt Kein Zurück", mit Kevin Costner und Gene Hackman unter anderem. Der Plott. Auf einer Präsidentenfeier lernt der gutaussehende Navie-Offizier Tom die hübsche Susan kennen. Susan ist die Mätresse des Verteidigungsministers David Brice, doch dass weiß Tom noch nicht. Ohne sich wirklich zu kennen, schlafen die beiden miteinander in Toms Limousine. ...
...Tom bei ihr. Da Tom am nächsten Morgen wieder aufs Schiff muss, gibt es bei Susan Abschiedstränen. Bei einem Sturm droht ein Mann von den Wellen übers Buck geschleudert zu werden, doch Tom rettet ihn. Durch einen Zeitungsartikel über Tomm erinnert sich der Verteidigungsminister David wieder an ihn und bestellt ihn prompt nach Washington um ihm einen wichtigen Posten zu übergeben. Tom versucht vorher aber Susan zu erreichen, aber die ist gerade bei ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor:
Spannung:
Anspruch:
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

18.12.2002
Costner spurtet los
Bewertung für No Way Out - Es gibt kein zurück von Hubert412

Pro: einfach gut
Kontra: no

Kevin Kostner spielt hier eine seiner besten Rollen - zwar nimmt man ihm hier nicht den herzbrecherischen Ladykiller ab, aber auch als zappeliger Schmalhans kommt er gut: als US-Marineoffizier wird er ins Pentagon versetzt. Er arbeitet direkt mit dem Verteidigungsminister (Gene Hackman) zusammen - doch nicht nur den Arbeitsplatz teielen sich die beiden, auch die Geliebte. Als Susan (toll: Sean Young) nach einem Eifersuchts-Ausraster des Ministers ...
...ein fiktiver Sowjetspion. Weil bei der Toten ein Foto auftaucht, wird Costner nun zum Jäger seiner selbst. Durch die vielen Schauplätze wirkt die Story angenehm breit, Costners Sprints über die Pentagon-Flure sind einfach herrlich. Die Sex-Szene im Auto brachte ihm angeblich ernsthafte Eheprobleme ein. Selbst beim Soundtrack stechen 2,3 Stücke ohrwurmmäßig hervor. Das Finale hat eine überraschende Wendung parat. In einer Nebenrolle glänzt Iman, das ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor:
Spannung:
Anspruch:
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

28.07.2000
No Way Out - Es gibt kein Zurück
Bewertung für No Way Out - Es gibt kein zurück von Quarterback

Pro: Kevin Costner
Kontra: kaum bekannt

No Way Out - Es gibt kein Zurück Kevin Costner in der Rolle des Marine Offiziers Tom Farell, der mit seiner blütenreinen Weste ein Musterbeispiel für einen Offizier darstellt. Farell wird als Mitarbeiter des Verteidigungsministers David Brice (Gene Hackman) nach Washington ins Verteidigungsministerium versetzt. Mit dem Minister teilt er sich allerdings auch eine Geliebte, Susan, wovon Brice allerdings nichts weiß. Brice tötet seine Geliebte eines ...
...der Zeit, will er Beweise für die Schuld von Brice finden. No Way Out ist ein interessanter und unglaublich spannender Film, obwohl es einer der unbekannteren Filme von Kevin Costner ist. Dennoch überzeugend und gut gemacht. Außerdem hat der Film ein zum Ende eine Überraschung zu bieten. Sehenswert! ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Humor:
Spannung:
Anspruch:
Action:
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hilfreich

27.06.2000

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