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Einleitung:
Vor kurzem habe ich von einem Bekannten die DVD mit diesem Spiel ohne Hülle und Anleitung geschenkt bekommen. Er meinte, er würde in einem Auftrag hängen bleiben und deshalb mache es ihm keinen Spaß mehr. Wen ich Lust hätte dann könnte ich es mal probieren. Da ich Piratenspielen eiegntlich recht aufgeschlossen gegenüber bin wollte ich halt mal mein Glück versuchen.
Wer den Spieleklassiker "Sid Meier’s Pirates" kennt fühlt sich bei North & South -Pirates unweigerlich an dieses Erinnert. Doch so sehr es seinem vermutlichen Vorbild ähnelt so gravierend sind auch die Unterschiede! Nach dem Spielstart findet man sich in seinem Heimathafen Havanna in der Gestalt des ehrlich gesagt gut animierten Charakter des Abaham Gray wieder. Man kann nun erst mal die Stadt erkunden welche sich in folgende Bereiche Gliedert:
TAVERNE (Seeleute anwerben, mit Barmann sprechen wegen Gerüchten und Handel und Cowboy/Buttler - nur in Havanna trifft man auf den Computercharakter Buttler der einem von Zeit zu Teit Aufträge gibt, in allen anderen Tavernen trifft man auf einen Cowboy mit dem man gegen Geld Boxen kann.)
HANDEL (Kaufen von Nahrung zur Wundheilung, Munition, Krimskrams)
HAFEN (Werft um sein Schiff zu reparien und aufzurüsten, Auktion um sein Schiff zu verkaufen und evtl. neues Schiff zu kaufen, Hafen um Güter zu kaufen und verkaufen bzw. Aufträge a la bring Ware X zu Stadt Y und du bekommst ??? Geld)
ANLEGESTELLE (Hier kann man mit seibnem Schiff in See stechen)
Überflüssigerweise ist die Stadt in mehrere Bildschirmabschnitte aufgeteilt, um einen anderen Stadtteil zu betreten muß man sich mit der recht hakeligen Steuerung (Siehe Punkt Steuerung) an den Rand des sichtbaren Stadtteils begeben der mit einem Pfeil gekennzeichnet ist un dort die Leertaste drücken. ******************************************************************************************* Zur Steuerung:
Gesteuert wird die Spielfigur bzw. das Schiff mittels der Tasten WASD Für Oben-Links-Unten-Rechts sowie der Maus und je nach Bedarf mit Zusatztasten wie TAB - E - Q- Shift - CTRL
Leider lässt sich die Steuerung nicht nach seinen eigenen Wünschen anpassen! Dadurch passiert es mir zumindest leider häufiger vor allem bei Seeschlachten das ich die falsche Taste treffe weil ich mich auf das Geschehen am Bildschirm konzentriere - Als Quittung kassiert man dafür schon den einen oder anderen Treffer des feindlichen Schiffes. Man kann sich jedoch meiner Meinung mit der Zeit daran gewöhnen. ******************************************************************************************* Der Spielablauf:
Man zieht los und treibt Handel, entert Schiffe, Boxt für Geld oder erledigt Aufträge.
Bei jeder Situation die man zum ersten Mal erlebt wie z. B. ein Boxkampf taucht ein Berater auf der sich die innnere Stimme nennt und man sozusagen in einen Gespäch mit seinem inneren Ich eine kurze Anleitung zur folgenden Situation bekommt. Warum darin Beleidigungen vorkommen werden wohl nur die Entwicker wissen!?
Der Handel gestaltet sich recht Einfach: Man kann im jeweiligen Hafen fragen wonach Bedarf besteht und in einer anderen Stadt eben diese Güter kaufen und damit einen Gewinn einfahren wenn man die Waren dann in den ersten Hafen bringt.
Z.B. Kauft man Zitronen und Alkohol in San Juan und verkauft diese gewinnbringend in Nassau. (Der Barmann in der Taverne gibt Hinweise wo man Waren günstig kaufen oder zu höchstpreisen verkaufen kann.)
Das entern von Schiffen ist am Anfang recht schwer zumal man sich wie bereits beim Punkt Steuerung erwähnt meines erachtes so manches Mal mit der entsprechenden Taste vertut. Wenn man mehr Erfahrung dabei gesammelt hat geht es so halbwegs. Zwei Punkte muß ich aus meiner Sicht jedoch negativ bewerten: Zum einen kann es beim Zielen mit der Maus passieren das sich das Ziel durch eine kleine Bewegung mit der Maus total aus dem Bild dreht und man den Gegner z. B. auf einmal im Rücken hat. Zum anderen finde ich es persönlich unfair das der Computergegner anscheinend über unbegrenzte Spezialmunition verfügt wärend man selber mit seiner Spezialmunition haushalten muß, es ist also nicht möglich den Gegner sein Pulver verschiessen zu lassen um dann selber drauf zu hauen!
Hat man es dann doch irgendwann geschafft das Schiff enterreif zu schießen folgen 3 Kampfsequenzen mit jeweils mehr oder weniger vielen Gegnern die einen aus verschiedenen Richtungen mit dem Säbel oder mit dem Gewehr zu Leibe rücken wollen. Man kann nun wahlweise den Säbel schwingen oder sich mit einem Gewehr oder Pistole (kann man im Inventar aussuchen und Anlegen) die Angreifer vom Leibe halten bzw. diese erledigen. Hier sieht man dann auch deutlich warum das Spiel keine Jugenfreigabe bekommen hat. Das Blut spritzt literweise über das Deck und so manch ein Computergegner verliert beim Kampf seinen Kopf oder einen Arm etc.
Hat man diese drei Wellen überwunden folgt der Endkampf mit dem Kapitän des Schiffes. Dieser ist ein reiner Schwertkampf wo man sich mittels Blocken und Angreifen als Sieger behaupten muß. Zu Loben finde ich in diesem Fall das wenn man mal einen Kampf verliert diesen noch einmal absolvieren kann und zwar ab der Stelle wo man den Kürzeren gezogen hat, also entweder Kampf gegen das Schiff, Kampf gegen die 3 Angriffswellen oder Kampf gegen den Kapitän! Hat man nun auch den Kapitän bezwungen so kann man erst mal im Invetnar des Kapitöäs seine Verlusteaus Munition und Ration decken im zweiten Bildschirm kann man das geenternte Schiff entweder behalten im Tausch gegen das eigene, die Handelwaren und die Bewaffnung an nehmen oder das Schiff zur Auktion schicken um damit nach einer gewissen Zeit Geld nach dem Berkauf zu bekommen.
Die Boxkämpfe sind nach einer gewissen Zeit der Eingewöhnung recht schnell und Einfach zu gewinnen. Man muß mit drei Runden Vorsprung gegenüber dem Gegner den Kampf gewinnen. Ist meiner Meinung nach recht simpel. Man wartet bis der Gegner auf einen zu kommt ünd drückt im rechten Moment die Spezialattacke. Fünf bis Sechs dieser Treffer und der Gegener liegt am Boden. Gerade zu Anfang des Spiels eine nette Geldeinnahmequelle.
Die Aufträge sind wie bereits weiter oben erwähnt meinstens in der Art das man Waren von einem Hafen zum anderen bringen soll und bekommt dafür Geld und Erfahung. Gerade an diesem Punkt ist das Spiel jedoch mit Vorsicht zu geniessen wie ich feststellen musste. Nimmt man so einen Auftrag an und das eigene Inventar des Schiffes ist gerade voll sitzt man recht schnell bei diesem Auftrag fest und man kann diesen Auftrag nicht erfüllen bzw. abbrechen. Dort ist wohl auch mein Bekannter von dem ich das Spiel bekommen habe dran gescheitert. Zur Erklärung - Das Problem beruht hier einfach aus Übersetzungsfehlern im Spiel! Hat man z. B. die Aufgabe 20 Einheiten Drechselbank nach Hafen x zu fahren so muß man nach einem Blick in den Laderaum des Schiffes feststellen das da drin statt Drechselbänken z. B. Fleisch liegt!!! Wer an dieser Stelle fest hängt kann nur noch mit allen möglichen Waren den Zielhafen anfahren bis der Händler dort einem die Info gibt man habe den Auftrag erledigt! Dieses ist meines Erachtens sehr ärgerlich aber wohl meiner Vermutung nach auf eine Doppelübersetzung zurück zu führen weil das Spiel von russischen Prgrammierern entwickelt wurde nehme ich an das es erst von Russisch auf Englisch und dann von Englisch auf Deutsch übersetzt wurde! Ist meine Vermutung wieso das so sein könnte ob es wirklich so ist weiss ich nicht!!! So weit ich weis gibt es für die Englische Version des Spiels einen Patch, allerdings kann ich nicht sagen ob dieser Fehler damit behoben wird. Für die deutsche Version gibt es keinen Patch und man kann den englischen Patch auch nicht auf das deutsche Spiel anwenden!
******************************************************************************************* Fazit: Dieses Spiel kann durchaus Spaß machen wenn man über die Steuerung und das Problem mit den Aufträgen hinweg sieht! Empfehlen kann ich das Spiel schon aber ich würde sagen mehr als 5 € sollte man dafür nicht investieren!
21.12.2009 01:33
das thema sagt mir zwar gar nicht zu, jedoch finde ich dass der bericht toll geschrieben ist;)