Was schieflaufen kann...
31.07.2009
Pro:
k . A .
Kontra:
schlechter Service, Kundenunfreundlichkeit
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Navigation / Übersichtlichkeit:
Umfang des Angebots:
Aktualität der Website:
Produktbeschreibungen:
Strukturierung der Angebote:
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 Bitfrickler
Über sich:
Mitglied seit:31.07.2009
Erfahrungsberichte:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 19 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
...geht auch schief :-( Leider ist meine kurze Zeit als Kunde bei notebook.de denkbar schlecht verlaufen.
Kurz zur Vorgeschichte: Einige Tage vor meiner Bestellung musste ich bereits das gleiche Modell (Acer Aspire Timeline 3810T) an Amazon zurücksenden, da mir bei den vorangegangenen Recherchen zu möglichen Geräten leider entgangen war, dass es in diversen Konfigurationen verkauft wird. Reviews erwähnten u.a. immer wieder das Vorhandensein eines internen Bluetooth-Moduls. Leider stellte ich erst zum Zeitpunkt der Lieferung fest, dass das von mir bestellte Modell ohne selbiges beworben wurde. War also mein Fehler. Bei der erneuten Suche nach einem Shop war ich dann auf notebook.de gestoßen. Dort wurde das Gerät für einen etwas höheren Preis aber dafür eben inklusive Bluetooth angeboten. Als das Paket dann endlich eingetroffen war, machte ich mich gleich daran, Windows 7 RC zu installieren, da ich vorinstallierte Betriebssysteme an sich schon gar nicht verwenden und langfristig Windows 7 betreiben wollte. Bei dem Versuch, den Treiber für das Bluetooth-Modul zu installieren, wurde ich dann mit der Fehlermeldung konfrontiert, dass kein entsprechendes Modul gefunden werden konnte. Um sicherzustellen, dass der Fehler nicht bei mir lag, hatte ich dann zu Testzwecken nacheinander Vista und Ubuntu 9.04 installiert. Beides leider ohne Erfolg.
Per Kundenformular auf der Webseite des Shops hatte ich dann nachgefragt, ob eventuell ein Lieferfehler vorliegen könnte oder ich bei der Treiberinstallation etwas nicht beachtet hätte, da das Gerät auf den ersten Blick nicht wie beworben mit Bluetooth-Funktionalität geliefert wurde. Am gleichen Tag erhielt ich Antwort, dass laut Acer alle Geräte mit Bluetooth ausgestattet seien und meine Anfrage an Acer weitergeleitet wurde. Jetzt passierte erst mal gar nichts. Nach ACHT Tagen schrieb ich dann erneut eine Mail an den Support von notebook.de mit einer Statusanfrage. Wieder erst zwei Tage später erhielt ich dann Antwort, dass man sich noch in Klärung mit Acer befände und dass das Modul voraussichtlich nachgerüstet werden würde. Da mir diese Antwort etwas zu schwammig war, beschloss ich, von meinem Rückgaberecht Gebrauch zu machen und teilte dies notebook.de per Mail mit. Am Tag danach brachte ich das Paket dann zur Post und die Sache war für mich erledigt. Drei Tage später schrieb ich eine weitere Mail um nochmals darauf hinzuweisen, dass der Artikel bereits zurückgeschickt wurde und der Kaufpreis inkl. Porto für die Rücksendung doch bitte auf mein Konto überwiesen werden sollte. Und wieder bekam ich tagelang keine Antwort, sodass ich dann telefonisch versuchen musste die Angelegenheit zu klären. Gleich zu Beginn des Gesprächs wurde beim Gegenüber erst mal auf ahnungslos geschaltet. Von dem Paket wüsste dort niemand etwas. Leicht „irritiert“ verwies ich dann auf die Sendungsverfolgung der Post und bemerkte, dass das Paket an einen Herrn O. übergeben wurde und ob dieser Herr O. nicht eventuell dort arbeite. Dies wurde mir dann glücklicherweise bestätigt. Das Paket war also angekommen und wurde auch gefunden. Jetzt ging’s aber erst richtig los. Angeblich wäre die Rückgabefrist von 14 Tagen abgelaufen gewesen, da seit dem Rechnungsdatum bereits 18 Tage vergangen seien. Ich wies dann darauf hin, dass wohl eher das Datum der Zustellung ausschlaggebend sei und man das ganze doch bitte schnellstens klären möchte. Jetzt sollte ich meine Handynummer zwecks Rückruf hinterlassen. Der Rückruf erfolgte dann, wer hätte das erwartet, noch am SELBEN Tag. Leider erst um kurz vor acht Uhr abends. Möchte ich mal als „unfreundliche“ Zeit bezeichnen. Dem Tonfall zufolge war wohl der Geschäftsführer am anderen Ende der Leitung. Leider sollte ich ihm den ganzen Verlauf meiner „Kundenbeziehung“ nochmal vorbeten. Nachdem das erledigt war, kam dann folgende Frage: „Warum haben sie das Betriebssystem gelöscht?“ Da war ich erst mal verwirrt (mangels Relevanz). Ich versuchte ihm dann klarzumachen, dass ich zu Testzwecken diverse Betriebssysteme installiert und die ab Werk vorhandene Installation entfernt hatte. Leider hatte ich dabei wohl zuvor „vergessen“ einen Wiederherstellungsdatenträger zu erstellen. Ich war (irrtümlich) davon ausgegangen, dass sich in dem eingeschweißten Bündel aus Handbuch und Garantiepamphlet auch eine Installations-DVD befände (die Vermutung wurde dadurch bestärkt, dass sich im Handbuch ein Stück Pappe von der Stärke einer DVD befand). Finde ich irgendwie „irreführend“ (mal ganz abgesehen davon, dass das Notebook gar kein optisches Laufwerk, sprich KEINEN BRENNER enthielt; soll ich sowas immer bereithalten, oder wie?). Die Aussage, dass mittlerweile ALLE Hersteller dazu übergegangen seien, keine Datenträger mehr mitzuliefern kann ich nicht bestätigen. DELL und Asus beispielsweise legen bis heute mindestens eine DVD bei. Jedenfalls hatte ich die Festplatte vor dem Rückversand komplett geleert, da sich darauf zwischenzeitlich auch private Dateien von mir befanden. Jetzt wurde es richtig lustig. Da die Festplatte nun komplett leer war, müsse man mir eigentlich 75€ berechnen, weil ein Mitarbeiter erst einmal ein Image eines baugleichen Modells erstellen und dieses dann auf das zurückgesandte Gerät aufspielen müsse. Laut notebook.de würde dies zwei bis drei Stunden dauern (wobei ich mir dann nur dachte, dass jemand, der dafür drei Stunden benötigt, keine 75€ wert sein kann ;-) ). Mittlerweile wurde mir die Angelegenheit etwas zu wirr, ich wurde am Telefon etwas lauter (lauter, nicht ausfallend oder unverschämt!!) und erwähnte, dass die Reaktionsfähigkeit Mails betreffend arg zu wünschen übrig lässt, versucht wurde, mir was von abgelaufenen Rückgabefristen und von nie erhaltenen Paketen zu erzählen und dass man mir jetzt auch noch zusätzliche Kosten auferlegen wolle. Vom anderen Ende kamen jetzt Aussagen wie „Nun werden sie mal nicht laut“, „ansonsten können wir auch anders“, „dann beenden wir das Gespräch und klären alles weiter schriftlich“. „Schriftlich dauert mir bei euch aber viel zu lang“ hab‘ ich gedacht (aber leider nicht gesagt). Dann hatte ich mich wieder beruhigt und wurde für gefühlte zehn Minuten in die Warteschleife gehangen. Danach wurde mir dann endlich mitgeteilt, dass mir der Kaufpreis vollständig erstattet werden würde, da auch auf Seiten von notebook.de Fehler gemacht wurden (well, duh). Die Kosten für den Rückversand (6,90€) würden sie jedoch nicht erstatten (sie wären dazu nicht verpflichtet, das könne ich ja nachlesen). Obwohl ich mir sicher war, dass diese Aussage völlig falsch war (sogar laut deren eigener AGBs), dachte ich mir nur „drauf gesch***en“. Das Gespräch wurde dann mit der Bitte beendet, bei späteren Kaufabsichten notebook.de weiterhin mit in Betracht zu ziehen. Und wieder dachte ich mir nur „drauf gesch***en“.
Mir ist durchaus bewusst, dass jeder Shop mal einen schlechten Tag haben kann, aber hier kam einfach zu viel Negatives zusammen. Bei notebook.de bestell‘ ich jedenfalls nichts mehr!!
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01.08.2009 10:18
Herzlich willkömmen. Guter Erstbericht. LG
31.07.2009 22:37
Es ist mittlerweile tatsächlich üblich, keine Datenträger mehr mitzuliefern, egal ob da jetzt ein optisches Laufwerk (oder gar Brenner) im Gerät ist, oder nicht. Jedoch müssen wir eines mal ganz klar festhalten: Du darfst bei einem im Internet gekauften Notebook das Gerät bis zu vierzehn Tage testen. Wirklich benutzen (für private Daten) oder gar ein anderes Betriebssystem aufspielen, geht eigentlich über diesen Anspruch hinaus. Deshalb wäre ich an Deiner Stelle froh, dass die Rückgabe jetzt noch so gut geklappt hat.
31.07.2009 19:44
guter Erstbericht! LG Beate