| Notebooks (18.904)
Sie wollen beim Spielen, Arbeiten, Surfen oder Mailen am Notebook unbeschränkte Mobilität genießen? Sie suchen einen Laptop, der optimal zu Ihren Bedürfnissen passt? Lesen Sie hier Erfahrungsberichte anderer Nutzer, durchstöbern Sie die Preisvergleiche und finden Sie das perfekte Notebook für Ihre Ansprüche.[...]
mehr
|
Einleitung
Wer einen neuen PC sein eigen nennen möchte, kommt heutzutage um ein Notebook nicht mehr herum. Die Vorteile der mobilen PCs sind vielseitig. So kommt neben einem geringeren Energieverbrauch auch die Mobilität nicht zu kurz. Wer nicht das letzte Quäntchen Leistung benötigt, der ist mit einem Notebook besser beraten. Doch die Auswahl ist aufgrund des vielseitigen Angebotes nicht einfach. Dieser Kaufberater soll bei der Kaufentscheidung helfen, sodass Sie das für Sie beste Notebook finden.
Diese Fragen sollten Sie sich vor dem Kauf stellen
- Welches Betriebssystem soll auf meinem Notebook laufen? Möchte ich Windows oder Apples MacOS X? Es ist möglich, auf Apple-Notebooks Windows zu betreiben, umgekehrt gibt es keine legale Möglichkeit, das Apple-Betriebssystem MacOS X auf einem Windows-Notebook zum Laufen zu bringen.
- Was möchte ich auf dem Notebook machen? Von dieser Frage hängen eine Reihe von Faktoren ab. Einerseits können so die Display-Größe, Leistung der CPU, die Größe des RAM bzw. die Anschlüsse eingeschränkt werden.
- Wieviele Daten möchte ich speichern? Wenn Sie viele Filme, Fotos und Musik besitzen, benötigen Sie eine große Festplatte.
- Benötige ich Sonderfunktionen? Möchten Sie mit Ihrem Notebook unterwegs ins WWW einsteigen, so muss ihr Notebook anders konfiguriert werden. Wenn Sie auf ein schnelles Betriebssystem großen Wert legen, werden Sie nicht zu einer herkömmlichen Festplatte greifen, sondern zu einem Solid State Drive. Wer ein zuverlässiges Gerät unterwegs benötigt und selbstständig ist, sollte sich Gedanken über ein Vor-Ort-Service machen, um im Fall der Fälle nicht auf dem Schaden sitzen zu bleiben.
- Welches Budget steht mir zur Verfügung? Kann ich mir ein besser ausgestattetes Modell leisten? Im Zweifelsfall werden Sie bei einer der Notebook-Komponenten Kompromisse eingehen müssen, es sei denn, Sie setzen sich von vornherein ein fixes finanzielles Limit und schränken so die Suche entscheidend ein.
nächste Seite Windows, MacOS X oder gar Linux - welches Betriebssystem?
Es gibt neben Windows eine Reihe anderer Betriebssysteme. Dazu zählen Apples MacOS X und diverse Linux Abwandlungen. In der Regel werden Sie zu einem Windows-Notebook greifen, allerdings kann ein Blick in Richtung Apple nicht schaden, überhaupt wenn Sie als Handy und/oder Tablet ein iPhone oder iPad besitzen. Beide Hersteller versuchen mit ihrem eigenen Ökosystem zu überzeugen.
Windows Vorteile:
- Weit verbreitet und somit das größte Softwareangebot
- Ist auf vielen Notebooks bereits vorinstalliert
- Ist aufgrund seines hohen Marktanteils der Standard
Windows Nachteile:
- Im Vergleich zu MacOS X teuer
- Neue Version von Windows ist in der Bedienung durch das Tiles-Konzept (Programme werden durch Kacheln aufgerufen) nicht unumstritten und gewöhnungsbedürftig
MacOS X Vorteile:
- Perfektes Zusammenspiel mit iPod, iPad, iPhone und iCloud
- Einfache Benutzeroberfläche und grafisch übersichtlich
- Günstige Major-Updates von MacOS X
- Es ist möglich, Windows auf Apple-Hardware laufen zu lassen
MacOS X Nachteile:
- Hardware-Auswahl beschränkt sich auf Apple-Produkte
- Apple-Hardware ist teuer
- Auswahl an Programmen ist zwar umfangreich, allerdings durch den geringen Marktanteil geringer als bei Windows
Wer hingegen auf Linux schwört, für den scheiden Apple-Notebooks aufgrund ihres Preises aus. Es gibt Notebooks, die gänzlich ohne vorinstalliertem Betriebssystem ausgeliefert werden. Zu diesen Geräten sollten Sie greifen, wenn Linux das gewünschte Betriebssystem ist. Beachten Sie allerdings, dass alle notwendigen Hardware-Driver für Linux vorhanden sind, da Sie ansonsten zum Beispiel ein Multitouch-Touchpad nicht in vollem Umfang nützen können.
Es gibt speziell bei Windows viele verschiedene Versionen. In der Regel werden Sie auf Ihrem neuen Notebook die richtige Version finden. Achten Sie nur auf die Unterscheidung zwischen Windows 7 und Windows 8. Windows 8 ist seit Ende 2012 der Nachfolger von Windows 7 und unterscheidet sich im Bedienkonzept erheblich von Windows 7. Sollte Ihnen ein Notebook mit Windows XP unterkommen, lassen Sie die Finger davon. XP ist ein veraltetes Betriebssystem.
vorhergehende Seite | nächste Seite Nachdem Sie sich für das Betriebssystem entschieden haben, stellen Sie sich die Frage, wofür Sie das Notebook einsetzen möchten. Die Displaygröße hängt davon ab.
Displaygröße
Die Spannweite von Notebooks reicht von kleinen 10 Zoll Netbooks, über 11.6 Zoll große Subnotebooks bis hin zu 18 Zoll großen Notebooks. Ein Zoll entspricht dabei in etwa einer Daumenbreite (1 Zoll = 2,54 Zentimeter). Der Trend geht derzeit weg von Netbooks zu mittelgroßen 13 Zoll Notebooks. Diese stellen einen Kompromiss zwischen Mobilität und Displaygröße dar. Wann aber nehmen Sie welche Größe?
- 10 - 13 Zoll (25,4 - 33,0 cm): diese Notebooks sind leicht, lassen sich gut in eine Tasche einstecken und mitnehmen. Allerdings haben sie ein kleines Display. Langes Arbeiten ist mit ihnen daher nur schwer möglich. Meistens haben sie schwächere Hardware, sodass ressourcenhungrige Programme und Spiele nicht flüssig laufen.
- 13 - 15 Zoll (33,0 - 38,1 cm): die derzeit beliebteste Größe an Notebooks schafft den Spagat zwischen Mobilität und Leistung. Einerseits bewegt sich das Gewicht dieser Notebooks zwischen 2 und 3 Kilogramm, andererseits können diese Modelle auch mit leistungsstarken Komponenten ausgestattet werden.
- 15 - 18 Zoll (38,1 cm - 45,7 cm): ein Notebook mit dieser Größe ist für den Einsatz im Heimbüro gut geeignet. Es hat eine vollwertige Tastatur inklusive Ziffernblock. Das Display verfügt über eine hohe Auflösung, sodass für die Programme viel Platz ist. Allerdings ist die Mobilität aufgrund der Größe, des Gewichtes und der kurzen Akkulaufzeit eingeschränkt.
vorhergehende Seite | nächste SeiteDisplayauflösung
Neben der Displaydiagonale gibt es als weiteres Qualitätkriterium die Auflösung. Die Auflösung beschreibt die Bildpunkte in horizontaler und vertikaler Richtung. Je höher die Auflösung ist, desto schärfer erscheint das Bild am Notebook. Achten Sie darauf, dass die Auflösung zur Displaydiagonale passt. Außer bei Apple-Notebooks führt eine sehr hohe Auflösung zwangsläufig zu sehr kleinen Symbolen, die nur durch Untermenüs wieder zum Teil größer gemacht werden können.
- Auflösung 1024 x 768, 1280 x 800: 10 Zoll große Geräte
- Auflösung 1280 x 800, 1440 x 900: 13 Zoll große Geräte
- Auflösung 1440 x 900, 1680 x 1050, 1920 x 1080: 15 Zoll große Geräte
- Auflösung ab 1920 x 1080: 17 Zoll große Geräte
Sollten Sie Beispielsweise ein 10 Zoll Gerät mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln erwerben, werden Sie durch die kleinen Symbole schnell Augenschmerzen bekommen. 1920 x 1080 Pixel entsprechen FullHD, also der Auflösung von Blu-rays. Möchten Sie viele Blu-rays auf ihrem Notebook abspielen, wählen Sie daher ein 15 oder 17 Zoll großes Gerät, dass diese Auflösung unterstützt.
Glänzendes oder mattes Display / Blickwinkel
Wer schon die Erfahrung gemacht hat im Freien am Notebook im Internet zu surfen, dem werden die Displayspiegelungen aufgefallen sein. Das liegt daran, dass die Oberfläche des Displays glatt ist und somit perfekt spiegelt. Solche Displays werden mit dem Begriff “Glare” bezeichnet. Der große Vorteil von Glare-Displays ist der Kontrast sowie die gute Farbsättigung. Damit erscheinen Bilder knackiger und frischer.
Bei einem matten Display müssen Sie zwar weniger mit Spiegelungen kämpfen, allerdings müssen Sie zu teureren Geräten greifen um ein gutes Bild zu erhalten. Generell sind Non-Glare-Displays etwas teurer, ermöglichen aber ein besseres Arbeiten. Speziell wenn Sie in der Bildbearbeitung tätig sind, vergleichen Sie unbedingt beim Fachhändler die Glare- und None-Glare-Version des Notebooks.
Eine ebenfalls typische Situation ist das Betrachten eines Videos am Sofa. Ihr Partner möchte auch zusehen, sieht am Display aber nur seltsame Farben, weil der Betrachtungswinkel zu groß ist. Ein gutes Display ist blickwinkelstabil. Das bedeutet, dass Sie von allen Seiten das Display betrachten können und trotzdem die normalen Farben mit der normalen Helligkeit sehen. Beachten Sie, dass diese Displays teurer sind.
vorhergehende Seite | nächste Seite Ein großer Nachteil von Notebooks ist die verbaute Hardware. Im Gegensatz zum Stand-Rechnern kann sie kaum gewechselt werden. Daher sollten Sie sich vor dem Kauf genau überlegen, welche Spezifikationen Sie benötigen.
CPU (Central Processing Unit)
Die zentrale Recheneinheit des Notebooks wird umgangssprachlich Prozessor genannt. Er ist die Rechenmaschine des Notebooks und sorgt dafür, dass die Befehle ausgeführt werden. CPUs gibt es in verschiedenen Varianten und Generationen. Ein hoher CPU-Takt (wird in GHz angegeben) ist allerdings kein Garant für schnelles Arbeiten. Einerseits müssen die übrigen Komponenten ebenso leistungsstark sein wie die CPU, andererseits gibt es CPUs mit mehreren Kernen. Ein Kern ist ein Unterelement einer CPU. Hat eine CPU beispielsweise vier Kerne (Quad-Core), wird die Rechenarbeit auf vier Kerne verteilt. Vier Kerne sind allerdings leistungshungriger als zwei Kerne (Dual-Core). Daher sollten Sie, wenn Sie möglichst viel Akkulaufzeit benötigen, nicht auf die schnellste und mit den meisten Kernen bestückte CPU setzen, sondern auf die stromsparendste.
Neben CPUs der Marke AMD ist der Marktführer Intel. Gerade im Bereich von Notebooks werden Sie beinahe ausschließlich Intel-CPUs finden.
RAM (Random Access Memory)
Der Arbeitsspeicher des Notebooks sollte nicht zu knapp dimensioniert sein. Möchten Sie Ihr Notebook länger als zwei Jahre behalten, achten Sie beim Kauf darauf, hier nicht zu sparen. Ein Notebook besitzt in der Regel zwei Schächte für die RAM-Riegel. Am besten ist es, zwei gleich große Riegel einzusetzen. Viele Notebook-Hersteller ermöglichen dem Konsumenten selbst, den RAM zu wechseln. Achten Sie beim Kauf daher darauf, hier selbstständig das Notebook aufrüsten zu können. Dies kann Geld sparen. Die Anforderungen an den RAM steigen von Jahr zu Jahr. Gut sind 4 GB an RAM, wesentlich besser sind 8 bzw. 16 GB RAM. Gerade wenn Sie sehr viele speicherhungrige Programme gleichzeitig offen haben, statten Sie Ihre Notebook mit ausreichend RAM aus, da ansonsten die Daten auf die Festplatte geschrieben werden müssen und diese der Flaschenhals sind.
vorhergehende Seite | nächste SeiteHDD (Hard Disk Drive)
Die Festplatte dient als dauerhafter Datenspeicher. Im Gegensatz zum RAM werden die Daten auch dann gespeichert, wenn das Notebook keinen Strom hat. In Notebooks werden 2,5 Zoll große Festplatten verbaut. Auf diese Größe müssen Sie achten, wenn Sie eine andere Festplatte selbstständig einbauen wollen. Die Datengröße der Festplatte hängt von Ihren persönlichen Anforderungen ab. Haben Sie sehr viele Daten wie Filme, Fotos und Musik, dann sollte Sie zu einem Notebook mit einer großen HDD greifen. Setzen Sie dann als unterstes Limit 500 GB, besser wären 1000 GB (= 1 TB). Der Nachteil von HDDs ist allerdings ihre Konstruktion. Im Inneren sind Metallscheiben, die mit einem Schreib-/Lesekopf magnetisiert werden. Dabei müssen sie rotieren. Durch mechanische Stöße kann eine Festplatte beschädigt werden. Bei einem Notebook ist das nicht unwahrscheinlich. Außerden sind HDDs im Vergleich zu SSDs langsam, da der Schreib-/Lesekopf erst an die richtige Stelle der Metallscheiben fahren muss.
SSD (Solid State Drive)
Eine SSD ist ein Festkörperspeicher, das heißt es gibt keinerlei bewegliche Teile. Sie hören somit nichts von einer SSD, außerdem ist sie etwas stromsparender. Der größte Vorteil ist aber ihre Geschwindigkeit. Dadurch dass der Speicher direkt angesprochen werden kann, fühlt sich ein Notebook mit einem SSD wesentlich schneller an als eines mit einem HDD. Bereits beim Hochfahren des Notebooks kommt es teils zu erheblichen Unterschieden. Spätestens wenn Sie im laufenden Betrieb Programme öffnen, werden Sie sich über ein SSD freuen. SSDs haben allerdings einen großen Nachteil: ihr Preis. Größen von 500 bis 1000 GB sind sündhaft teuer. Erschwinglich sind 256 GB SSDs. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass sich SSDs langfristig durchsetzen werden, da der Preis/GB stetig sinkt.
Sollten Sie beim Kauf eines Notebooks über den Begriff Hybrid-Festplatten stolpern, bedeutet dies nur, dass die Vorteile von HDDs (Dateimenge) und SSDs (Geschwindigkeit) kombiniert werden. Häufig benötigte Dateien werden auf den SSD-Teil geschrieben, Daten die seltener benötigt werden, sind auf dem HDD-Bereich zu finden. Sie werden diese Hybrid-Festplatten im Betriebssystem allerdings nur als eine Festplatte sehen, da es dafür sorgt, dass beide Festplattenarten optimal zusammenarbeiten.
vorhergehende Seite | nächste Seite Grafik
Die größten Einschränkungen bei Notebooks muss man bei der Grafik machen. Konstruktionsbedingt können leistungsstarke Grafikchips nur in Standrechnern verbaut werden, da diese über eine andere Leistungsaufnahme verfügen. Das bedeutet allerdings nicht, dass man auf Notebooks nicht spielen oder grafisch aufwendige Programme betreiben kann. Ist Ihnen eine gute Grafik wichtig, achten Sie darauf, dass es eine dezidierte Grafikeinheit gibt und keinen Chip, der sich mit dem RAM den Speicher teilt. Dezidierte Grafikeinheiten haben den Vorteil, dass Sie auch Rechenaufgaben übernehmen können und einen eigenen Speicher haben. Darüber hinaus ermöglichen sie flüssigeres Spielen.
Optisches Laufwerk
Wer regelmäßig CDs, DVDs oder Blu-rays lesen oder brennen möchte, sollte auf ein verbautes optisches Laufwerk achten. Gerade sehr kleine Notebooks (Netbooks, Subnotebooks) verzichten aus Platzgründen auf das optische Laufwerk.
Es gibt mittlerweile Laufwerke, die alle Generationen (CD, DVD, Blu-ray) an optischen Medien lesen können. Möchten Sie auch Blu-rays am Notebook betrachten, achten sie zusätzlich darauf, dass ihr Display eine Mindestauflösung von 1920 x 1080 hat.
UMTS/LTE/GPS
Möchten Sie unterwegs im Internet surfen, achten auf ein eingebautes UMTS bzw. LTE-Modem. Sie können dann eine SIM-Karte in das Notebook stecken und online gehen. Sollten Sie zum neuen LTE-Standard greifen, beachten Sie die höheren Kosten bei Ihrem Provider. Klären Sie außerdem, ob Ihr Provider das verbaute LTE-Modem unterstützt. GPS kennen Sie vom Navigationsgerät. Damit ist es möglich, ihre genauen Standort-Daten zu bestimmen.
Webcam
Wer gerne mit seinen Freunden über Skype kommuniziert, sollte auch die verbaute Webcam nicht vergessen. Die Auflösung der Webcam sollte nicht unter einem Megapixel liegen. Besser wären 2-3 Megapixel.
FingerPrint-Sensor
Ein guter Schutz abseits vom Passwort ist ein verbauter FingerPrint-Sensor. Diese Variante ist zwar nicht 100%ig sicher, allerdings erschwert es den Zugang zu den persönlichen Daten deutlich.
Multitouch-Touchpad / Pointing Stick
Fast jedes Notebook verfügt über ein Touchpad. Manche Hersteller werben mit Multitouch. Damit ist es möglich, mit zwei oder mehreren Fingern durch Gesten am Touchpad Befehle auszulösen. Am bekanntesten ist das Auseinanderziehen von zwei Fingern um ein Bild zu vergrößern. Einen anderen Weg geht der Pointing Stick, der ein “Knubbel” in der Mitte der Tastatur ist und durch leichte Bewegung den Mauszeiger am Desktop verschiebt. Speziell Business-Notebooks verfügen über beides. Die Verwendung von Touchpad bzw. Pointing Stick ist Geschmacks- und Gewohnheitssache.
Beleuchtete Tastatur
Blicken Sie beim Tippen auf die Tasten, werden Sie in dunklen Räumen Probleme haben, die Tasten zu treffen. Hintergrundbeleuchtete Tasten helfen dabei. Ein anderer Ansatz ist die Beleuchtung von oben. Dabei ist im Displayrahmen eine LED-Lampe verbaut, die wie eine kleine Glühbirne Licht auf die Tastatur wirft.
vorhergehende Seite | nächste Seite Wenn Sie ein zukunftssicheres Notebook erwerben möchten, achten Sie zusätzlich auf die vorhandenen Anschlüsse.
Kabelgebundene Anschlüsse:
- USB 2.0/3.0 (Universal Serial Bus): der gute alte USB-Anschluss wurde 2008 erneuert und in der Version 3.0 auf den Markt gebracht. Der große Vorteil von USB 3.0 ist die rund 10 mal so hohe Übertragungsrate (5 Gbit/s) im Vergleich zu USB 2.0 (480 Mbit/s). Erkennbar sind USB 3.0-Anschlüsse an ihrer blauen “Zunge”. Nicht jeder Hersteller kennzeichnet allerdings seine USB 3.0-Anschlüsse farblich. Lesen Sie daher das Datenblatt genau durch.
- Firewire 400/800: zu Zeiten von USB 2.0 war Firewire die schnellere Schnittstelle. Mittels Firewire 800 konnten rund doppelt so schnelle Übertragungsraten im Vergleich zu USB 2.0 erzielt werden. Mittlerweile sind Firewire-Anschlüsse vor allem Business-Notebooks vorbehalten.
- Thunderbolt: Apple präsentierte gemeinsam mit Intel bei seinen “Macbooks” diese neue Schnittstelle. Sie überbietet die Übertragungsrate von USB 3.0 um den Faktor 2 (10 Gbit/s). Allerdings ist Thunderbolt nicht stark verbreitet, auch die entsprechende Hardware ist selten und sehr teuer. Der Vorteil von Thunderbolt ist allerdings, dass sich mehrere Geräte in Kette schalten lassen. Eine externe Thunderbolt-Festplatte hat daher zwei Thunderbolt-Anschlüsse.
- eSATA (External Serial ATA): Festplatten und optische Laufwerke werden im Notebook mittels eines SATA-Anschlusses mit dem Motherboard verbunden. Damit auch von außen der SATA-Anschluss genützt werden kann, wurde der eSATA-Anschluss eingeführt. eSATA-Kabel sind abgeschirmt und haben eine hohe Durchsatzrate. Durch USB 3.0 wurde diese Schnittstelle bei vielen Notebooks weggelassen.
- DVI/HDMI/Display Port: diese drei Anschlüsse sind in erster Linie für die Grafikausgabe gedacht. Zum Teil können auch Audio-Signale (insbesondere bei HDMI) übertragen werden. Alle drei Formate sind digital und somit qualitativ besser als der alte VGA-Anschluss. Des weiteren ist die Ausgabe auf hohe Displayauflösungen (1920 x 1080 und höher) möglich. Die beiden zukunftssichersten Anschlüsse sind HDMI (da auch der Standard bei Fernsehern) und Display Port.
- LAN (Local Area Network): um kabelgebunden mit ihrem Notebook in ein Netzwerk zu kommen, kann der LAN-Anschluss benutzt werden. Mit einem LAN-Kabel wird die Verbindung hergestellt. Achten Sie darauf, dass Ihr Notebook zumindest den 100 MBit/s-Standard beherrscht, wesentlich besser wären allerdings 1000 MBit/s. Damit sind - das geeignete Netzwerkkabel vorausgesetzt - hohe Übertragungsraten möglich.
- PCMCIA/ExpressCard: damit Ihr Notebook erweitert werden kann, gibt es Erweiterungseinschübe. Während die PCMCIA-Einschubkarte eine durchgängige Breite von 54 mm hat, existieren von der ExpressCard zwei Varianten. Die gängigere Variante ist jene mit einer durchgängigen Breite von 34 mm. Die zweite Variante hat auf der Anschlussseite eine Breite von 34 mm, am Ende ist sie wie eine PCMCIA-Karte 54 mm breit. Die ExpressCard spart generell Platz und ist daher in Notebooks häufiger anzutreffen.
- Speicherkarten-Slot: viele Notebooks können SD-Karten lesen. Möchten Sie mit ihrer Fotokamera Bilder schießen und diese schnell auf das Notebook übertragen, können Sie dies problemlos erledigen. Voraussetzung ist, dass die Speicherkarte Ihrer Digitalkamera in Ihr Notebook passt.
vorhergehende Seite | nächste SeiteEinen wichtigen Hinweis sollten Sie beim Kauf eines Notebooks beachten: wenn nebeneinanderliegende USB-Anschlüsse zu wenig Abstand zueinander haben, kann es passieren, dass ein dicker USB-Stick den zweiten USB-Port verdeckt und dieser nicht mehr zugänglich ist.
Kabellose Anschlüsse:
- WLAN (Wireless LAN): die kabellose Variante zu LAN heißt WLAN. Heutzutage verfügt jedes Notebook über WLAN. Allerdings gibt es unterschiedliche WLAN-Standards. Während 802.11g Standard ist, gibt es auch eine schnellere Variante namens 802.11n (unbedingt darauf achten, dass sowohl 2.4 GHz als auch 5 GHz unterstützt werden). 802.11n ist nicht nur schneller, sondern hat auch eine größere Reichweite.
- Bluetooth: viele kabellose Tastaturen und Mäuse werden via Bluetooth mit dem Notebook verbunden. Ähnlich wie WLAN verfügt fast jedes Notebook über Bluetooth. Es gibt auch hier verschiedene Versionen. Möchten Sie, dass ihr Notebook zu möglichst vielen Bluetooth-Geräten kompatibel ist, achten Sie auf eine möglichst hohe Versionsnummer (mindestens 4.0). Somit sind Sie auch für die Zukunft gewappnet.
Akku
Ein Notebook ohne Energiequelle in Form eines Akkus wäre nicht mobil. Achten Sie daher auf die Akkulaufzeit ihres Notebooks. Hersteller wie Apple geben realistische Werte an, manche Hersteller übertreiben mit ihren Laufzeitangaben, die nur unter Laborbedingungen zustande kommen. Lesen Sie sich daher Erfahrungsberichte durch. Es hilft Ihnen nicht, wenn ein Hersteller Ihnen 10 Stunden Laufzeit verspricht, wenn dazu aber das Display so dunkel geschaltet werden muss, dass Sie nichts mehr sehen. Erfahrungsberichte spiegeln ein realistisches Bild wieder. Lesen Sie nicht nur einen Bericht, sondern mehrere. So haben Sie eine gute Übersicht.
Sind Sie lange unterwegs und haben schwer Zugang zu einer Steckdose, kaufen Sie starke Akkus und stellen Sie sicher, dass das gewünschte Notebook einen wechselbaren Akku hat. So können Sie auch längere Distanzen ohne Steckdose überbrücken.
vorhergehende Seite | nächste SeiteLüftung & Hitzeentwicklung
Es gibt im Zusammenhang mit dem Kauf von einem Notebook Dinge, die auf keinem Datenblatt stehen. Dazu zählt der Lüfter und die Hitzeentwicklung. Ein Lüfter dient zur Kühlung der CPU bzw. der Grafikeinheit. Allerdings können schlecht konstruierte Lüfter turbinenähnliche Geräusche hervorrufen, sodass Sie gestört werden können. Auch die Hitzentwicklung auf der Unter- und Oberseite des Notebooks kann durchaus unangenehm werden. Hier sollten Sie unbedingt auf Erfahrungsberichte setzen.
Garantie
Günstige Notebooks haben vor allem im Garantie-Bereich starke Einschränkungen. So wird nur ein Jahr Garantie gewährt. Eine Garantieverlängerung darüber hinaus ist kostenpflichtig. Selbst wenn Ihr Notebook über drei Jahre Garantie verfügt, müssen Sie es im Fall eines Problems einschicken und müssen oft wochenlang warten, bis Sie es wieder repariert in den Händen halten können. Meist ist dann auch die Festplatte formatiert und die Daten weg. Machen Sie daher unbedingt regelmäßig Datensicherungen.
Können Sie auf Ihr Notebook auch im Falle eines Defekts nicht verzichten, sollte die Garantie des Notebooks auch einen Vor-Ort-Service umfassen. Der Vorteil ist, dass Sie sich mit einem Techniker einen Termin vereinbaren, der sich vor Ort Ihr Notebook ansieht und auch reparieren kann. Je nachdem wie kulant die Notebookfirma ist, können Sie ein Ersatznotebook anfordern, wenn der Techniker das Gerät mitnehmen muss, weil der Defekt nicht vor Ort behoben werden kann. Diese besondere Garantie ist allerdings teurer.
Tablet-Notebooks & Touchscreen-Notebooks
Notebooks gibt es in verschiedenen Bauarten. Zwei Sonderformen sind Notebooks, die in Wirklichkeit Tablets mit Tastatur sind. Sie sehen optisch wie Notebooks aus, jedoch lässt sich das Display von der Tastatur trennen. Achten Sie allerdings darauf, dass ein reguläres Betriebssystem installiert ist, da das Arbeiten mit Android oder iOS im Gegensatz zu Windows nur mit Einschränkungen möglich ist.
Touchscreen-Notebooks hingegen sind vollwertige Notebooks, deren Display berührungsempfindlich ist. Gleichzeitig mit der Windows 8-Veröffentlichung haben zahlreiche Hersteller Touchscreen-Notebooks auf den Markt gebracht. Die Touchscreen-Funktion ähnelt jenen von Tablets, jedoch mit dem Vorteil eines vollwertigen Betriebssystems.
Vor Ort ausprobieren
Wenn Sie die Möglichkeit haben das Notebook der Wahl vor Ort beim Fachhändler auszuprobieren, nützen Sie diese Möglichkeit. Ein Notebook kann die besten Leistungsdaten haben, wenn Sie aber mit der Tastatur unzufrieden sind, oder es Ihnen nicht gefällt, werden Sie damit nicht glücklich.
vorhergehende Seite | nächste Seite "Gefallen Ihnen unsere Kaufberater? Sagen Sie uns Ihre Meinung und Schreiben Sie einen Erfahrungsbericht"
|
|
|
Leistung, Optik, Verarbeitung, Komponentenauswahl, Hochfahren uvm. |
|
Touchpad |
Verarbeitung
Akkulaufzeit
Kontraste
Festplatten-Kapazität
Bedienung/Ergonomie
Software-Ausstattung
|
|
|
|
|
|
Design , Bedienung , Service , Software , |
|
Gewicht . |
Verarbeitung
Akkulaufzeit
Kontraste
Festplatten-Kapazität
Bedienung/Ergonomie
Software-Ausstattung
|
|
|
|
|
|
für das Geld ist fast alles gut |
|
Der Sound ist eine Zumutung |
Verarbeitung
Akkulaufzeit
Kontraste
Festplatten-Kapazität
Bedienung/Ergonomie
Software-Ausstattung
|
|
|
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt; Alle Angaben ohne Gewähr.
Neueste Erfahrungsberichte in Notebooks »
Preislich einfach unchlagbar
Pro: Sehr gute CPu, schnelle Festplatte, viel Speicher, sehr gutes Display Kontra: glänzt mir zu viel
Dieser Bericht handelt vom toshiba Sattelite pro C850 Notebooki. Die genaue Modellbezeichnung ist mir nicht klar, da sie auch auf der verpackung nicht vermerkt ist und das handbuch gleich mehrere Modelle des Notebooks bedient. Das Notebook, dass ich erwor ...
Radi6404 16.12.2012 · Gesamten Erfahrungsbericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als: sehr hilfreich
Erfahrungsbericht über Toshiba Satellite Pro C850
|
Verarbeitung Akkulaufzeit Kontraste Festplatten-Kapazität Bedienung/Ergonomie Software-Ausstattung |
Meiner.
Pro: Sehr gute Qualität- Kontra: Keines.
Mein Toshiba Lap top ist in meinen Augen das beste was es gibt auf dem Markt. Kaufpreis: 599€ erworben im Media Markt in meiner Nähe Windows Vista Satelitte Die Inbetriebnahme war problemlos, hab ich alleine hinbekommen , worauf ich nun auch sehr stol ...
Stella632 25.03.2013 · Gesamten Erfahrungsbericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als: weniger hilfreich
Erfahrungsbericht über Toshiba Satellite Pro C850
|
Verarbeitung Akkulaufzeit Kontraste Festplatten-Kapazität Bedienung/Ergonomie Software-Ausstattung |
-Samsung Series-
Pro: Design, Laufzeit des Akkus, Tastatur, Bildschirm Kontra: Preis
***Preis*** Das Notebook gibt es bei Amazon für 700 Euro. ***Produktmerkmale*** - Prozessor: Intel Core i5-3210M (2,5 GHz) mit 3 MB Intel Smart Cache - Besonderheiten: SuperBright Matt LED Display; 1.3 Mpixel Webcam; 3 W Stereo-Lautsprecher - ...
Ciinneeer 22.05.2013 · Gesamten Erfahrungsbericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als: sehr hilfreich
Erfahrungsbericht über Samsung Series 3 350E7C
|
Verarbeitung Akkulaufzeit Kontraste Festplatten-Kapazität Bedienung/Ergonomie Software-Ausstattung |
Kompaktes Ultrabook mit super Design.
Pro: Ausmaße, Design, Tastatur, Akkulaufzeit Kontra: Display, Windows 7 Installation, Turboboost greift nicht immer , Windows 8
...Vorwort Heute stelle ich euch das neue Ultrabook von Samsung vor. Es ist ein Samsung 530U3C–A0N. Ich habe das für meinen Bruder zu einem Studentenpreis gekauft. Gekauft wurde das Gerät beim Onlinehändler Notebooksbilliger.de. Regulärer Preis beträgt ...
Vodalex 29.12.2012 · Gesamten Erfahrungsbericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als: besonders hilfreich
Erfahrungsbericht über Samsung Series 5 Ultra 530U3C
|
Verarbeitung Akkulaufzeit Kontraste Festplatten-Kapazität Bedienung/Ergonomie Software-Ausstattung |
Silver Surfer
Pro: Leicht, schnell, zuverlässig Kontra: Nicht für alle Komponenten wurden hochwertige Teile verbaut
...Seit letzten Sommer habe ich ein neues Notebook, bzw. viel mehr ein Ultrabook. Und ich nenne es liebevoll den Silver Surfer; es ist flach, silbern und so geschmeidig, wie der "Held" aus der Comicserie *g* Hersteller: Samsung Electronics GmbH Samsung ...
filfil67 26.03.2013 · Gesamten Erfahrungsbericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als: sehr hilfreich
Erfahrungsbericht über Samsung Series 5 Ultra 530U3C
|
Verarbeitung Akkulaufzeit Kontraste Festplatten-Kapazität Bedienung/Ergonomie Software-Ausstattung |
|
|