Nuuk, Grönland

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Nuuk, Grönland

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Erfahrungsbericht über "Nuuk, Grönland"

veröffentlicht 20.03.2011 | gudy2
Mitglied seit : 23.06.2002
Erfahrungsberichte : 81
Vertrauende : 108
Über sich :
Ich werde nicht in euren Kreisen tanzen, weil ich eure Schritte nicht lernen will! Allen wirklichen Lesern ein ganz herzliches Dankeschön für ihre Lesungen und liebenswerten Kommentare! Im Moment ganz wenig Zeit für Ciao! Sorry. . .
Ausgezeichnet
Pro Lebendig mit traumhaften Umfeld
Kontra Teuer, wie alle Hauptstädte dieser Welt
besonders hilfreich

"Eine wirklich ganz besondere Hauptstadt!"

Flaniermeile Nuuk:-)

Flaniermeile Nuuk:-)

Die meisten Hauptstädte dieser Welt sind uns doch einigermaßen geläuftig. Von vielen kennen wir nur den Namen, haben sie aber noch nie persönlich zu Geischt bekommen. Fernsehbilder übermitteln uns eine wage Vorstellung von den Landesmetropolen dieser Welt und unsere Fantasie bastelt uns ein Bild von einer Stadt, an deren Leben wir nie Teil hatten und deren Duft uns nie in die Nase gestiegen ist. Ja, ich finde, jede Stadt riecht anders und der Geruch einer Stadt ist für mich immer der erste Eindruck. Rabat riecht für mich nach Gewürzen, London stinkt ein bisschen, Stockholm riecht nach Meer, Seoul bietet eine Mischung aus Abgasen, Fisch und verschiedenen süßlichen Parfüms, Apia in West Samoa riecht fruchtig und Suva, die Hauptstadt der Fidschi Inseln, duftet nach indischem Curry (finde ich:-).
Nuuk, die Hauptstadt Grönlands, riecht nach Schnee!


Klein ist dieses

Nuuk

,

das von den Dänen Godthåb genannt wird. Die Dänen nannten diese Stadt gute Hoffnung.
Für die Inuit reichte die Bezeichnung Kap oder auch Nase aus, weil sie mit diesem Fleckchen Erde keine besonderen Hoffnungen verbanden. Nur etwas mehr als 15.500 Menschen leben im gesamten Einzugsgebiet Nuuks - rund 14.000 in der Stadt selbst und alle weiteren, weit verteilt, in den kleineren Siedlungen der Gemeinde Nuuk, die rund 88 200 km² groß ist.
Die, dem Rest der Welt so winzig erscheinende Hauptstadt Grönlands ist zugleich nicht nur die größte Stadt
Grönlands, sondern auch die größte Stadt der gesamten, restlichen, arktischen Welt. Sie ist das Zentrum einer Insel die 6 mal so groß ist wie Deutschland.

Nuuk liegt ca. 250 km unterhalb des Polarkreises am Eingang des Nuuk-Fjords. Trotz, der für mich ungewohnt grausigen Wintertemperaturen, ist der Fjord, durch den Einfluß des Golf Stromes, weitestgehend eisfrei. Wirklich wunderschön sind die himmelblaunen Gletscherbrocken, die im offenen Wasser vorbeitreiben, aber sie eröffnen mir auch gleich die Frage, wieso im Winter Gletscherbrocken vorbeitreiben.
Nuuk ist eine sehr moderne Stadt, in der es wirklich an nichts fehlt. Trotzdem ist die über 4000 Jahre alte Jagdkultur der Inuit überall sichtbar.

Alltag in Nuuk


Wann immer ich an so einsame und abgeschieden liegende Ort, wie Nuuk komme, frage ich mich, was die Einwohner so den ganzen Tag treiben, womit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten oder wie sie mit den klimatischen Bedingungen zurecht kommen, die mir anfangs doch ein einige Probleme bereiteten.
Nicht auf alle meine Fragen finde ich immer eine Antwort, aber die, die ich gefunden habe, will ich gern an euch weitergeben.


Nuuk ist das Bildungszentrum Grönlands, in dem sich die einzige Universität der Insel befindet. Um die 150 Studenten werden in 4 verschiedenen Instituten von 14 Dozenten unterrichtet. Zu den Instituten für Lehramt, Ökologie, Grönländische Philologie, Verwaltung, Ökonomie, Kultur- und Sozialgeschichte, Jura und Betriebswirtschaft, gibt es auch ein theologisches Institut, dass jährlich ca. 15 Studenten ausbildet.
Ein Besuch dieses modernen Gebäudes lohnt sich, zumal auch das Landesarchiv in den Räumlichkeiten der Universität untergebracht ist. Für mich ist es immer eine große Freude, in den alten Archiven zu stöbern, weil man dort viele Dinge in Erfahrung bringt, die den Blickwinkel plötzlich in eine ganz andere Richtung drehen können. Schon oft, wenn ich mir die archivierten Dokumente genauer anschaute, stellte ich fest, dass unsere Überzeugungen oft nur eine Illusion unseres Halbwissens sind.
Akademiker sind in Grönland Mangelware und somit sind die Berufsaussichten der Studenten sehr gut.
Man begegnet an der kleinen Universität Forschern aus aller Welt.


Grundschulen und Gymnasien hat Nuuk ausreichend zu bieten, im Gegensatz zu den meisten anderen kleinen Orten, an denen schon die Lehrer Mangelware sind. Oft werden die Kinder von dänischen Lehrern unterrichtet, die kein Wort Inuktitut sprechen oder verstehen. Dänisch wiederum ist für die Kinder eine Fremdsprache, die sie erst ab der 6. Klasse lernen.


Während ich mich so in Nuuk umschaue, fällt mir der Unterschied zum Rest des Landes, schon bezüglich des Straßenferkehrs ins Auge. Nuuk hat Taxen und sogar Busse verkehren innerhalb der Stadt. Wer zum ca. 3 km entfernten Flughafen möchte, kann sich für ca. 119 DKK vom Taxi dort hinbringen lassen. Im Winter absolut empfehlenswert! Die vielen Taxen, die durch die Hauptstadt rollen bieten natürlich auch einen Arbeitsplatz, der in Grönland, bei einer Arbeitslosenquote von über 10 % nicht selbstverständlich ist.
Größere Arbeitgeber sind in Nuuk die Stadtverwaltung, die großen Lebensmittelläden, wie Bruxeni und Pissifiki, die Royal Arctik Line mit ihren Kontoren, die verschiedenen Hotels, Schule und Universität, der Flughafen und die Touristik. Die Löhne sind nicht hoch. Die Hauptstadtpreise jedoch sehr! Allein in den Lebensmittelläden geriet ich ins Staunen. Ein Blick in Möbelgschäfte und Elektroläden veranlasste mich, doch mal eben meine Brille zu putzen. Bekleidung findet man oft in einer Abteilung der großen, gut sortierten Lebensmittelläden. Geht man in eine der zahlreichen kleineren Bekleidungsboutiquen, sollte man sich vorher mit einem Sauerstoffgerät ausrüsten, für den Fall, dass die Preise einem den Atem verschlagen.
Auch der neue überdachte Fischmarkt, auf dem der fangfrische Fisch angeboten wird, hat absolut seinen Preis.

Gleich am Ende der kleinen, aber sehr sehenswerten Einkaufspassage, liegt Nuuks Bibliothek, in der zu den Öffnungszeiten reger Betrieb herrscht. Schüler, Jugendliche und auch Erwachsene nutzen scheinbar gern das Bibliotheksangebot zur Vertreibung der winterlichen Langeweile.
Am Stadtrand bietet die eisige Hauptstadt ein modernes Hallenbad ( Svømmehal), auf das ich, aufgrund der Wetterbedingungen wirklich keine Lust hatte.
Ich weiß nicht, ob das kleine Nuuk eine Fußballmanschaft hat, denn davon habe ich nie gehört, aber ein Stadion, dass für ca. 2000 Gäste konzinpiert ist, besitzt es.

Am Abend gehen die Einwohner von Nuuk gern in die Kneipen oder in die Bars der unterschiedlichen Hotels.
Das Hotel Hans Egede hat eine gemütliche Piano Bar in der 5. Etage, mit einem schönen Blick über die ganze Stadt. Hier finden sich am Abend viele Einheimische ein, um zu plaudern, Musik zu hören oder einfach nur, um den Abend nicht allein verbringen zu müssen.

Die Nächte in Nuuk sind dann doch sehr speziell und ein bisschen ungewöhnlich. Ich rede hier nicht von den Polarnächten mit Polarlichtern, die ich hier wirklich nicht zu sehen bekommen habe. In meiner ersten Nacht, wachte ich so gegen 3 Uhr auf, weil mir die Zeitumstellung wohl noch irgendwie in den Knochen steckte. Aus meinem Zimmerfenster hatte ich einen sehr guten Blick auf die Hausptstraße und die Fußgängerzone.
Verwundert sah ich, dass die Stadt um diese Zeit noch genauso belebt war, wie am Tage. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, zog mich an und ging auf die Straße, um herauszufinden, was die Menschen nachts auf die Straße treibt. Was macht man in eisiger Kälte nachts draußen?
Die Inuit machen nichts, außer sich treffen, plaudern, lachen oder zugsammen singen. Bei diesen nächtlichen Treffen werden weder die kleinen Kinder oder ältere Personen, die im Rollstuhl sitzen, daheim gelassen. Man schwatzt, unterhält einander mit lustiger Pantomime, packt die Thermoskanne aus und geht im Morgengrauen wieder heim. Mir hat es ganz viel Spaß gemacht dem nächtlichen Treiben zu zuschauen und so manche Pantomime Darstellung war einfach absolut gelungen, witzig und klasse inszeniert. Das Lachen der Inuit ist ansteckend, weil es absolut nicht gekünstelt klingt.
Pantomime ist eine wortlose Sprache, die jeder aufmerksame Zuschauer versteht. Sie war mir sehr willkommen, weil ich kein Wort Inuktitut verstehe.

Entstehung der Stadt


Bevor der Missionar Hans Egede (auch Apostel der Eskimos genannt) 1721 meinte die Inuit bekehren zu müssen, lebten in Nuuk nur 12 Familien in einer winzigen Ansiedlung. Vorwiegend wurde Nuuk als Sommertreffpunkt, für die Inuit der gesamten Region genutzt, denn Nuuk hat einen Zugang zum Meer, der für die Jagd auf Robben, Wale und Seelöwen von großer Wichtigkeit war.
Das Stadtarchiv, in dem ich mich mal wieder zu gern rumgetrieben habe, bietet viel Material, dass über die Zeit, das Leben und Wirken Hans Egedes in Grönland Auskunft gibt.
Der norwegische, evangelische Pfarrer hatte sich vorgenommen zu kontrollieren, ob die Nordmänner, die viele Jahre vorher nach Grönland ausgewandert waren und von denen man lange Zeit nichts gehört hatte, nicht vielleicht von Glauben abgefallen wären. Er wollte ihnen das Wort Gottes, von dem er überzeugt war, wieder näher bringen und reiste mit Frau und 4 Kindern am 12. Mai 1721 nach Grönland. Nach langer, nicht ungefährlicher Bootsfahrt, fand er zwar keinen einzigen Wickinger mehr vor, aber er stieß schnell auf ein paar Inuit, die bislang ja auch noch nicht viel vom lieben Gott erfahren hatten. So machte sich der tapfere Hans ans Werk und begann die Inuit zu guten Christen zu machen. Dazu musste er erstmal die schwierige Sprache der Ureinwohner lernen, was ihm tatsächlich gelang. Er schrieb sogar der Vaterunser um, weil kein Inuit mit dem Begriff Brot etwas anfangen konnte. So hieß es im Vaterunser der Inuit " Unseren täglichen Seehund gibt uns heute".
Hans Egede gründete, nach seiner Ankunft in Grönland, unter denkbar schwierigen Voraussetzungen, die erste dänische Kolonie, die er Godthåb nannte. Aus ihr entwickelte sich im Laufe von vielen Jahren die Hauptstadt Nuuk.
Das ehemalige Haus von Hans Egede ist heute der Regierungssitz des Landes.

Sehenswertes in Nuuk


Da ist für mich, neben der atemberaubenden Landschaft im direkten Umfeld Nuuks, an erster Stelle das Nationalmuseum (Kalaallit Nunaata Katersugaasivia) zu nennen.
Es liegt nur einen kurzen Fußmarsch von der Innenstadt entfernt an der Küste.
Neben Einblicken in die Kultur, Geschichte und Geologie Grönlands, haben hier auch die vier weltberühmten Mumien von Qilakitsoq ihre letzte Ruhe gefunden, die eine Gruppe von Jägern 1972 entdeckt hatte. Die Mumien, die laut dänischer Untersuchungen ungefähr auf das Jahr 1450 datiert werden können (mit
Abweichungen nach ober und unten von bis zu 50 Jahren) sind ausgesprochen gut erhalten. Als man sie entdeckte, waren sie alle komplett bekleidet. Ich muss ehrlich sagen, dass der Anblick der wirklich sehr gut erhaltenen Muminen sehr interessant, aber alles andere als schön war.
Die Ausstellung der Kinderspielzeuge, die die Inuit früher für ihre Kinder aus Knochen hergestellt haben, war doch erfreulicher für mich.

Seit langem schon stellt sich für Kinder immer wieder die Frage, wo denn nun der Weihnachtsmann wohnt. Wohnt er in schwedischen Tomteland, am Nordpol oder vielleicht in Norwegen?
Ich weiß es nun, denn ich habe sein Postamt besucht. Natürlich wohnt der Weihnachtsmann in Grönland!
Sein Briefkasten ist viel größer als ich, damit auch viel Post rein passt. Die Kinder dieser Welt können, gleich neben dem Nationalmuseum, ihre Wünsche bei ihm einwerfen - egal auf welcher Sprache. Der Weihnachtsmann versteht jede Sprache!

Einen kurzen Fußmarsch vom Nationalmuseum entfernt, steht auf einem Hügel das Hans Egede Denkmal, gleich neben der Erlöserkirche. Das Innere der Kirche ist eher schlicht gehalten, aber auffallend sind ein Relief von Hans Egede und seiner Frau und ein paar schwermütig wirkende Gemälde von Carl Rasmussen.
Bei gutem Wetter, dass ich in Nuuk jedoch zur Winterzeit nie erlebt habe, hat man gewiss einen schönen Rundblick von der Anhöhe. Ich war froh, wenn ich die Anhöhe nicht auf allen Vieren wieder runterkriechen musste, denn der Schneesturm, den ich viele Tage in Nuuk erlebt habe, erschwerte das Gehen auf zwei Beinen gewaltig.

Das Kulturzentrum Katuaq dient Nuuk als Ausstellungsfläche unterschiedlichster Art und kulturelle Begegnungsstätte. Das moderne Gebäude beheimatet auch das einzige Kino Grönlands! Welche Art von Filmen dort gezeigt wird, weiß ich leider nicht, da die Schautafeln alle völlig mit Schnee bedeckt waren, als ich daran vorbei kroch.

Ich bin davon überzeugt, dass Nuuk im Sommer noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Im Winter hingegen, wird es schwierig im dauernden Schneesturm überhaupt etwas zu sehen, außer Schnee.
Sommer wie Winter sind jedoch die entsetzlichen Betonblöcke, diese Wohnkasernen, die die Dänen irgendwann in den 50ern oder 60ern verbrochen haben, unübersehbar. Sie sind absolut potthäßlich und haben mit Wohnkultur oder Gemütlichkeit absolut nichts gemeinsam. Sie passen nicht in diese Stadt, nicht in diese Kultur und wirken, in der wunderschönen Landschft, wie ein architektonisches Verbrechen.
Wenn man bedenkt, dass so ein Klotz rund 500 Menschen ein zuhause bietet, dann muss man auch bedenken, dass das rund 1 % der Gesamtbevölkerung Grönlands ausmacht.

Das Leben der Grönländer ist auch in der Hauptstadt Nuuk nicht einfach. Nicht nur die klimatischen Bedingungen erschweren das Leben. In Nuuk kommt noch erschwerend hinzu, dass junge Menschen, in den Läden sehen, was sie sich meistens nicht leisten können. Eltern und Großeltern sind noch verbunden mit der alten Kultur, während die Jungen gern den Sprung in die Moderne schaffen möchten. Der Sprung ist allerdings unglaublich groß, denn die Moderne gibt es in Grönland nicht wirklich. Im Fernsehn wird den jungen Menschen Grönlands ein Leben aus einer völlig anderen Welt übermittelt, dass für grönländische Verhältnisse unerreichbar ist. Die Selbstmordrate unter Jugendlichen ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen.
Welchen Hintergrund das hat, kann ich absolut nicht sagen, aber ich persönlich kann mir schon vorstellen, dass die Lebensbedingungen für junge Menschen nicht unbedigt optimal in Grönland sind. Da bietet die Hauptstadt Nuuk, keine große Ausnahme zum Rest des Landes.
Auch Nuuk ist im Winter nur per Flieger zu erreichen. Der internationale Flughafen liegt jedoch nicht in Nuuk, weil dort, auf der zu kurzen Landebahn kein Airbus landen kann. Wer nach Dänemark oder Island ausreisen möchte, muss im Winter immer über Kangerlussuaq fliegen. Die Flüge fallen oft wetterbedingt aus und dann ist man auch in Nuuk völlig von der Welt abgeschnitten. Ich habe 5 Tage in Nuuk festgesessen, wegen Schneesturm. Das war für mich kein großes Problem, denn ich wußte ja, dass es irgendwann weitergehen wird. Ob ich diese Geduld jedoch lebenslang hätte, wage ich zu bezweifeln!

Der Alkoholismus spielt auch in Nuuk eine große Rolle, wie im übrigen Grönland.

Die Menschen dieser kleinen Hauptstadt habe ich als überaus liebenswert, freundlich und hilfsbereit empfunden. Hier trifft man vereinzelt auch auf Leute die englisch sprechen, was den Alltag sehr erleichtert. Übernachtungmöglichkeiten können in der Hauptstadt schon mal knapp werden, wenn zu viele Flugreisende dort stranden und das Wetter den Weiterflug unterbricht. Die Hotels in Nuuk sind nicht günstig, aber zweckmäßig bis modern. Das Hotel Hans Egede, gleich im Zentrum ist empfehlenswert und kostet pro Nacht im Doppelzimmer rund 1890 DKK. Die Polarklasse (2250 DKK) ist etwas teurer, bietet aber nicht viel mehr als die normalen Zimmer.
Für den kleinen Hunger gibt es in Nuuk doch einige Schnellrestaurants und Pizzerien. Richtig gut essen gehen kann man in den verschiedenen Hotels, aber auch in gemütlichen Restaurants.
Zum Schluss möchte ich noch auf einige sehr schöne Kunst - und Handwerksläden aufmerksam machen, die im Stadtzentrum verteilt sind und in denen mal wirklich sehr schöne Handarbeiten aus verschiedenen Naturmaterialien erstehen kann. Die Preise sind gewaltig, die Qualität ist es allerdings auch! Vorsich ist jedoch geboten in dänischen Nobelläden. Dort wird viel verkauft, was sich später als Made in Thailand herausstellt. Sinnvoller ist es sich einen grönländischen Künstler mit Laden zu suchen, dem man bei der Arbeit zuschauen kann.

Für mich ist Nuuk ein Kleinod in der Eiswüste. Gewiss nicht die schönste Hauptstadt der Welt, aber ein Zufluchtsort, dem man gern entgegenstrebt, wenn man viele Wochen grönländischen Einöde hinter sich hat.
Ich komme wieder, aber doch lieber im Sommer:-)

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Monabella veröffentlicht 02.04.2015
    BH - schöner Bericht!
  • Regan veröffentlicht 09.11.2013
    Auf meiner Islandreise hätte ich ja zu gerne noch einen Abstecher nach Grönland gemacht, das hätte aber fürs erste einfach mein Budget gesprengt. Wiedereinmal wunderbar berichtet. LG, Nadine
  • manuelmama veröffentlicht 18.09.2013
    Wow! Das war jetzt wirklich sehr interessant! BH und LG Sabine
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Produktdaten : Nuuk, Grönland

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Kontinent: Nordamerika

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 28/02/2011