It's so easy...
15.01.2003 (16.01.2003)
Pro:
sehr einfache Anwendung ! ! !
Kontra:
bisher keine Probleme
Empfehlenswert:
Ja
 gingerx30
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 44 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als weniger hilfreich bewertet
Ich hab vor einem Jahr ziemlich starke Probleme mit der Pille "Marvelon" bekommen und diese sofort abgesetzt. Da der Schreck tief in den Knochen saß, hab ich mich an keine andere Pille mehr rangewagt. Mein Frauenarzt hat mir dann im Dezember erklärt, dass der "Nuva-Ring" genau das Richtige für mich sei. Einfache Anwendung, niedrige Dosierung und im "Notfall" kann ich das Ding selbst entfernen.
Beschreibung ************ Der NuvaRing ist ein mit Hormonen (Ethinylöstradiol und Etonorgestrel) bestückter, weicher, dünner, durchsichtiger Kunststoffring mit einem Durchmesser von etwa 5,3 cm. Es handelt sich um ein neues Verhütungskonzept, welches seit 2001 in USA zugelassen ist und ab Anfang 2003 auf dem deutschen Markt erscheinen soll. Aus dem Ring werden kontinuierlich 120 ug Etonorgestrel und 15 ug Ethinylöstradiol freigesetzt Anwendung ********* Der Vaginalring wird wie ein Tampon in die Scheide eingeführt, wo er für 21 Tage bleibt.Im Anschluss an die 3-wöchige Liegezeit wird der Ring entfernt und es folgt eine Woche ohne den Vaginalring. In dieser Zeit setzt die Periode ein. Dann muss ein neuer Vaginalring für 3 Wochen eingelegt werden. Die genaue Lage des Rings ist dabei nicht entscheidend - kann also nicht falsch plaziert werden.
Nebenwirkungen ************** Der Vaginalring enthält Hormone und ist für alle Frauen geeignet, die eine hormonelle Verhütung wünschen und bei denen dies aus medizinischen Gründen möglich ist. Die Nebenwirkungen sind fast identisch denen der Pille - eine genaue Diagnose mit dem Frauenarzt ist also unerlässlich. Kopfschmerzen, Übelkeit, Brustspannen, Vaginitis sind, wenn auch nur selten, als unerwünschte Nebenwirkungen beobachtet worden. Die Nebenwirkungen auf den Blutdruck und die Blutgerinnung entsprechen in der Häufigkeit in etwa denen, wie sie bei anderen hormonellen Kontrazeptionsmitteln auftreten. Sicherheit ********** Der Pearl-Index liegt zwischen 1 und 2. Wenn der Vaginalring für mehr als 3 Stunden aus dem Körper entnommen wird, sollte in diesem Zyklus ein zusätzliches Verhütungsmittel benutzt werden.
Vorteile ******** Keine tägliche Tabletteneinnahme, geringe Hormonmengen, sehr gute Zykluskontrolle, keine täglichen Schwankungen der Plasmaspiegel, rasche Rückkehr der Eisprünge nach Absetzen, keine gastrointestinalen Nebenwirkungen (Übelkeit etc.). Kosten ****** Kann ich leider noch keine Angaben machen, da ich die Packung von meinem Frauenarzt bekommen hab.
Meine Erfahrungen ***************** Der Ring hat sich bisher nicht von der Stelle bewegt, ist also nicht rausgerutscht. Sollte dies mal vorkommen, wird er einfach mit Leitungswasser gereinigt und wieder eingeführt. Er lässt sich einfacher als ein Tampon einführen und entfernen. Bisher konnte ich keinerlei Nebenwirkungen feststellen und bin sehr zufrieden mit dem Produkt.
Unter www.nuvaring.at kann man sich eine Erinnerungs-SMS aufs Handy schicken lassen, wenn man nach 3 Wochen den Ring wieder entfernen muss.
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21.07.2003 15:56
wahrscheinlich hast du den Bericht umgeschrieben, nachdem so viele gemeckert haben; weil ICH find ihn gut.Und, wei genau ein Hormon über die Schleimhaut aufgenommen wird, ist für einen Laien schlecht zu erklären. Aber, zur frage meiner Vorkommentierein: Durch Schleimhäute können mittels Diffusion ( also bewegung von " gelösten Stoffen" von einem Ort der Hohen Konzentration zu einem Ort der niedrigeren konzentration) Stoffe transportiert werden. Im Endeffekt ist dies der selbe Mechanismus wie wenn man ein Medikament schluckt, auch dort wird der Wirkstoff in gelöster form ( durch die Magensäure) durch die Dünndarmwand ins Blut transportiert. dass der Ring eine niedrigere Hormondosis beeinhaltet als die Pille slebre, liegt daran, dass bei direkter Aufnahme durch eine Schleimhaut ins Blut der Wirkstoff ( pi mal Daumen) 3 mal so stark wirkt. da der Ring sich direkt an einer Schleimhaut befindet,und auch noch zentral am Ort des Geschehen plaziert wird, kann man mit - ich glaube - einem Zehntel der Dosis arbeiten.
26.02.2003 22:29
Meine Frage noch: aber wie können die Wirkstoffe von der Scheide in den Körper kommen, das versteh ich nicht! MH
15.01.2003 19:34
Sorry, aber ich als "Unwissender" weis jetzt so viel wie vorher - Überarbeite den Text, schreib mehr Infos über den Ring, und verweise nicht auf einen anderen Bericht.