" Mama, mein Kopf juckt so...", mit diesem Satz kam mein Jüngster vor ein paar Wochen aus dem Kindergarten und ich war sofort alamiert, war doch erst vor kurzem in seiner Kindergartengruppe und auch in der Grundschule meines älteren Sohnes wieder einmal Kopfläusebefall gewesen.
Solangsam kräuselten sich bei mir die Nackenhaare und ich dachte nur " Oh nein, bitte nicht...", aber ein genaues Ansehen der Kopfhaut und ein anschließendes Auskämmen der Haare mit Hilfe eines feinen Läusekammes bestätigte leider meine schlimmsten Befürchtungen, wir hatten ungebetene "Haustiere", winzige kleine und besonders ecklige Krabbeltierchen namens pediculosis humanis capitis...
Natürlich gaben wir sofort Kindergarten , Spielkameraden und auch der Schule Bescheid, denn auch mein großer Sohn hatte sich eine Familie dieser Tiere eingefangen und um das Ganze abzurunden, auch mein Mann und ich wurden davon nicht verschont...
Was also tun, noch nie in meinem jetzt 44 jährigem Leben bin ich mit solch einer Situation konfrontiert worden, kenne das Thema Kopfläusebefall nur vom Hörensagen und war demzufolge immer äußerst froh, das es nur " die anderen " erwischt hatte.
Nun half aber alles Gejammere und Eckel nicht , eine rasche Lösung mußte her.
Also ab in die Apotheke und nach kurzer Beratung kam mein Mann mit
NYDA L- gegen Läuse und Nissen
nach Hause und sofort machten wir uns an die Bekämpfung und Ausrottung dieser ungebetenen "Gäste".
Ich weiß, kein schönes Thema und sicherlich juckt jetzt bei dem ein oder anderem Leser spontan der Kopf .
Da ein Kopfläusebefall aber jeden Treffen kann, insbesondere dann, wenn Kinder in der Familie sind, und es auch Erwachsene betreffen kann, die sich z.B. in Gemeinschaftsinstitutionen wie Schulen oder Kindergärten etc. aufhalten, halte ich es für wichtig, nicht nur über das Produkt an sich zu schreiben, sondern meinen Bericht mit einigen Erfahrungswerten und fundierten Informationen rund um das Thema zu erweitern.
Zartbeseitete unter den Lesern dürfen gerne weiterklicken, Interessierte aber bitte ich, den umfassenden Bericht aufmerksam zu lesen.
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1. Allgemeines zum Thema Läuse
2. NYDA L - Produktbeschreibung
- Allgemeines zum Produkt
- Inhalts- und Wirkstoffe
- Nebenwirkungen / Gegenanzeigen
3. NYDA L - wie gehe ich jetzt vor ?
- Anwendung / Praxis
- Wiederholung der Anwendung
4. Der Kopf ist behandelt, worauf ist noch zu achten ?
5.. Fazit / Abschließende Meinung zum Produkt und seiner Wirkung sowie dem Thema
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1. Allgemeines zum Thema LÄUSE
Bevor ich mit dem eigentlichen Produktbericht beginne, möchte ich Eingangs erst grundlegende Informationen zum Thema Läuse geben, dies dient nicht der künstlichen Verlängerung dieses Berichtes, sondern stellt für mich als Betroffener und auch als potentieller Verbraucher eines solchen Produktes einen wesentlichen Hintergrund dar, um die Wirkungsweise eines Anti-Läuse-Mittels zu verstehen und die allgemeine damit verbundene Hysterie und Vorurteile in der Gesellschaft zu entschärfen.
Meine Informationen beruhen auf einem intensiven Studium und Auseinandersetzen mit diesem Thema, Quellenangaben findet Ihr im Anhang.
Die Kopflaus
Hat erst einmal eine Laus den Weg auf unseren Kopf gefunden, so nimmt das Drama seinen Lauf, denn da sie kein Einzelgänger bleiben will und nur auf Fressen und Fortpflanzung bedacht ist, wimmelt es binnen ein paar Tagen nur so auf dem Haupt.
Ausgewachsene , weibliche Läuse legen innerhalb ihres normalen Lebens von ca. 1 Monat ( männliche Läuse leben ca. 2-3 Wochen ) 100 - 300 Eier , die sie mit einem wasserunlöslichen Klebstoff in der Nähe der Kopfhaut seitlich an die Haare klebt.
Aus diesen 0,8 mm großen, weißen Eiern schlüpfen nach ca. 7 - 10 Tagen die Larven ( auch Nissen genannt ) .
Die Nisse durchlebt in weiteren 7 - 10 Tagen zwei Larvenstadien, nach der Verpuppung schlüpft eine erwachsene Laus, die sich wiederum 2 Tage später schon fortpflanzen und dann selbst Eier legen kann.
Beachtet man nun die Lebensdauer und die Entwicklung vom Ei zur Laus, so dauert ein Läusezyklus ca. 14 - 21 Tage oder anders gesagt, nach diesem Zeitraum " lebt " der Kopf.
Kopfläuse brauchen auch Nahrung zum Überleben und dies finden sie reichlich auf unserem Kopf.
Sie ernähren sich ausschließlich von unserem Blut , welches sie alle 2-4 Stunden mit Hilfe ihres Saugrüssels aus unserer Kopfhaut trinken.
Der im Saugrüssel enthaltene Speichel enthält einen Gerinnungshemmer, der dafür sorgt, dass das Blut flüssig bleibt.
Ohne ihren Wirt - und somit ohne ihre Nahrung- sind Läuse binnen 2 Tagen so geschwächt, das sie sich nicht mehr fortpflanzen können. Ohne Nahrung können sie maximal 55 Stunden überleben, dannach sind sie verhungert.
Der Gerinnungshemmende Stoff aus dem Speichel der Laus ,aber auch die ausgeschiedenen Fäkalien der Laus, sorgen dafür, das unsere Kopfhaut juckt.
Das extreme Kopfhautjucken ist dann auch das erste bemerkbare Anzeichen für einen möglichen Kopflausbefall, denn die Läuse sind mit ihrer Größe von 2 mmm - 3,5 mm so klein, das sie im Haar nur sehr schwer mit dem bloßen Auge erkennbar sind.
Ein weiteres Anzeichen können kleine rote Pünktchen ( Bißstellen ) hinter den Ohren und im Nackenbereich sein, diese Stellen werden von den Läusen für die Eiablage bevorzugt, da hier die Kopfhaut freier zu erreichen ist.
Die Ansteckung
Gleich zu Anfang sei hier bemerkt, das Kopfläuse jeden betreffen können. Sie sind kein Zeichen von mangelnder Hygiene und treten auch nicht nur in bestimmten Schichten etc. auf, denn mal ganz ehrlich, woher soll eine Laus - bei ihrem Wechsel von Kopf zu Kopf- denn auch wissen , ob die Eltern eines Kindergarten - oder Schulkindes nun viel oder wenig verdienen.. .
Vorurteile und rümpfende Nasen sind hier also fehl am Platz..
Es ist aber wohl so, das gerade Mädchen - wegen den langen Haaren - häufiger betroffen sind und sich Läuse gerade auf frisch gewaschenem Haar sehr wohl fühlen.
Kopfläuse können nicht springen oder fliegen, sie sind auf die Fortbewegung in Haaren spezialisiert. Demzufolge findet die Ansteckung auch von Kopf zu Kopf statt, also beim Kuscheln, beim Köpfe zusammenstecken während des Spiels oder beim gemeinsamen Übernachten im Bett, denn so kann die Laus von einem Wirt zum nächsten krabbeln.
Kopfläuse verlassen ihren menschlichen Wirt nie, denn sie sind auf deren Blut als Nahrung angewiesen.
Somit ist die Übertragung durch Mützen oder Kuscheltiere sehr unwahrscheinlich ( binnen 2-3 Tagen würde sie mangels Nahrung sterben und auch eine Eiablage kann hier nicht stattfinden, da sie nur an den Haaransätzen abgelegt und angeklebt werden ) und auch eine Übertragung vom Tier zum Mensch und umgekehrt findet nicht statt. Kopfläuse mögen nur Menschenblut.
Kämme und Bürsten können aber durchaus für 1-2 Tage zum Aufenthalts- und somit auch zum Übertragungsort werden.
Habe ich Kopfläuse ? Diagnose !
Kopfläuse sind kleine , flinke und sehr lichtscheue Tiere, demzufolge würde man sie nicht wirklich auf dem Kopf krabbeln sehen.
Eine ausgewachsene Laus hat eine Größe von 2 mm - 3,5 mm, also kleiner als ein Gewitterwürmchen, der grau-braune Körper ist oval, die sechs Beinchen sitzen vorne am eher schlanken Rumpf , dahinter folgt ein langer ovaler Körper, der die Eier trägt.
Allerdings - richtig deutlich erkennen kann man sie nur, wenn man sie mit der Lupe betrachten würde,denn die gerade geschlüpften Läuse sind nicht größer als ein Stecknadelkopf.
Zur Sicherheit und Bestimmung sollte man hier einmal einen Blick in ein Lexikon werfen, oder im Internet unter den unten angegebenen Seiten nachlesen.
Folgende Möglichkeiten zur Diagnose gibt es :
1. Auskämmen mit einem Läusekamm
Der Läusekamm ist ein sehr feinzinkiger Kamm, mit einem Zinkenabstand von weniger als 0,3 mm. Dieser Zinkenabstand ermöglicht das erfassen der Läuse sammt ihrer Eier und Larven und verhindert, das die Läuse durch die Zinken schlüpfen können. ( Zur Erinnerung : Läuse sind 2 - 3,4 mm groß, ihre Eier und Nissen ca. 0,8 mm)
Mit Hilfe des Läusekammes kämmen wir nun - am Haaransatz beginnend - die Haare Strähne für Strähne nach oben aus. Anschließend sollte man den Kamm auf einem hellen Papier ausklopfen und in diesem Rhythmus solange fortfahren, bis der gesammte Kopf durchgekämmt ist.
Sollte ein Kopflausbefall vorliegen, so wird man mindestens eins dieser ungefähr Stecknadelkopf großen eckligen Tierchen auf dem Papier krabbeln sehen. Zerdrückt man eine lebende Laus, so knackt sie hörbar.
2. Suche nach Nissen auf dem Kopf
Die Läuseeier haben eine ungefähre Größe eines Sesamkornes, die Farbe ist weiß bis fast durchsichtig. Somit sind sie nur schwer von Schuppen zu unterscheiden.
Wie Eingangs schon beschrieben, werden sie mit Vorliebe im Bereich der Nackenhaare oder in Nähe der Ohren an den Kopfhaut nahem Haaransatz festgeklebt, im Gegensatz zu den Schuppen lassen sich die Läuseeier - wegen dem unlöslichen Klebstoff - allerdings nicht vom Haar abstreifen oder abschütteln.
Volle, noch lebende Eier sind nicht von den toten oder ausgeschlüpften zu unterscheiden.
Vermutet man also einen noch bestehenden Befall von Nissen, muß in jeder Hinsicht eine Behandlung wiederholt werden.
Nach diesen Hintergrundinformationen möchte ich nun zur Beschreibung des o.g. Produktes NYDA L kommen und anhand des Produktes auch die Bekämpfung der Läuse beschreiben.
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PRODUKTBESCHREIBUNG NYDA L
NYDA L ist ein öliges Pumpspray, welches zur physikalischen Behandlung des Kopfhaares bei Befall mit Kopfläusen angewendet wird.
Bei bestimungsgemäßer Anwendung werden nicht nur die erwachsenen Läuse, sondern auch deren Jugendstadien ( Eier und Larven ==> Nissen ) abgetötet.
Das Produkt enthält keine gesundheitsschädlichen Insektizide.
Die Lösung verklebt die feinen Atemöffnungen der Laus, der Larven und der Eier und somit ersticken und sterben sie. Aufgrund dieser physikalischen Wirkung ist die Gefahr einer Resistenzentwicklung nicht möglich.
NYDA L ist ein Apothekenpflichtiges Medizinprodukt und wird von der
G. Pohl-Boskamp GmbH & Co.KG
Kieler Straße 11
25551 Hohenlockstedt
Deutschland
hergestellt.
Wir haben das Produkt ( 50 ml Inhalt, ausreichend für 2 kmplette Anwendungen ) in der Apotheke in unserem Ort für ==> 12,72€ erworben, man kann es aber auch über verschiedene Internetapotheken zu einem ähnlichen Preis kaufen.
Es kann aber auch per Rezept vom Kinderarzt verschrieben werden.
Der 50 ml Packung liegt kein Läusekamm bei, wohl aber der 100 ml Version.
==> INHALTS - und WIRKSTOFFE
- Dimeticone ( Wirkstoff, gehört zu den Silikonen )
- mittelkettige Triglyceride
- Jojobawachs
- Duftstoffe
==> NEBENWIRKUNGEN und GEGENANZEIGEN
NYDA L darf bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einer dieser Stoffe nicht angewendet werden. Bei Auftreten von eventuell allergischen Hautreizungen sollte das Produkt sofort abgesetzt werden. Da bislang noch keine Erfahrungen mit der Behandlung während einer Schwangerschaft oder der Stillzeit vorliegen, sowie bei der Behandlung von Kindern unter 2 Jahren, sollte das Produkt hier nicht angewendet werden.
NYDA L ist nur zur äußerlichen Anwendung gedacht, darf also nicht inhaliert oder in die Augen gesprüht werden. Sollte es dennoch versehentlich in die Augen geraten, sollte 10 - 15 Minuten mit viel Wasser gespült und bei anhaltender Reizung der Augen ein Arzt aufgesucht werden.
Aufgrund seiner öligen Konsistenz kann es zu einer Rutschgefahr kommen, wenn das Produkt auf dem Fußboden gelangt.
Anmerkung noch zur Verpackung :
Im Produktfoto leider nicht zu erkennen : Auf der Vorderseite der Verpackung ist eine Lupe abgebildet, unter der sich eine original Abbildung einer Kopflaus befindet. Dies macht zumindest die Diagnose etwas deutlicher.
In der Verpackung befindet sich eine Blisterschale ,die die 50ml Flasche mit der Lösung und eine Dosierpumpe enthält, welche vor dem Erstgebrauch noch auf die Flasche aufgeschraubt werden muß.
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3. NYDAL L - wie gehe ich jetzt vor ?
Ganz wichtig :
Vor der Behandlung sollten alle Familienmitglieder auf Lausbefall untersucht werden. Unbehandelte Personen können sonst eine behandelte Person wieder infizieren. Um dem vorzubeugen, sollten alle Köpfe gründlich mit dem Läusekamm bearbeitet und bei Befall zeitgleich behandelt werden !
Das Produkt wird dann auf dem trockenem Haar aufgetragen.
Anwendung - Praxis
1. Haaransatz gründlich einsprühen und im Anschluß die aufgetragene , ölige Lösung gründlich einmassieren. So ist gewährleistet, dass alle Läuse und Nissen mit der Lösung in Kontakt gekommen sind. Je nach Haarlänge benötigt man dafür ca. 1/2 Flasche ( bei meinen Söhnen hat eine Flasche für beide - für die Erstanwendung - ausgereicht ). Besonders wichtig ist, das man hinter den Ohren und am Haaransatz arbeitet, da ja hier - wie Eingangs schon beschrieben - die meisten Tiere und Eier sitzen.
Am einfachsten ist das Auftragen, wenn man Strähne für Strähne vorgeht. Im Anschluß soll das Mittel mindestens 30 Minuten einwirken ( ich habe es bei meinen Jungs aber 2 Stunden einwirken lassen, war mir sicherer...). Der Geruch des Mittels ist leicht zitronig, also angenehm .
2. Nach dieser Einwirkzeit müssen die Haare mit Hilfe des Läusekamms sorgfältig ausgekämmt werden. Da die Haare ja nun sehr ölig / fettig sind, geht dies ohne jegliches Ziepen und der Kamm gleitet leicht durch die Haare. Am besten teilt man die Haare in Strähnen auf und kämmt von der Kopfhaut / Haaransatz bis zu den Spitzen durch. Bevor es an die nächste Strähne geht, sollte man den Kamm mit einem Papiertuch säubern, damit man die erstickten - und sich in der öligen Lösung befindenden - Läuse und Nissen nicht auf die nächste Haarsträhne überträgt.
3. Haare nicht auswaschen , sondern mindestens 8 Stunden trocknen lassen ( notfalls auch über Nacht, wobei man das Kopfkissen ja mit einem Handtuch schützen kann ). Nissen sind sehr widerstandsfähig und aufgrund ihres starken Klebers nur sehr schwer zu beseitigen, d.h. selbst das sorgfältigste Kämmen reicht nicht aus, um alle Nissen von den Haaren zu entfernen. Je länger die Einwirkzeit, desto wirksamer das Mordkomplott...
4. Nach Ablauf der kompletten Einwirkzeit können die Haare mit einem handelsüblichem Shampoo gewaschen werden. Da die Haare noch sehr ölig sein können, macht es Sinn, diese Haarwäsche mindestens zweimal durchzuführen, die Lösung läßt sich aber Problemlos entfernen. Ich habe die Köpfe meiner Söhne nach der ersten Wäsche nochmal mit einer Pflegespülung eingerieben, diese für 30 Minuten einwirken lassen und dann - vor dem auswaschen - die Haare nochmals mit dem Läusekamm durchgekämmt und danach alles ausgewaschen, ich fühlte mich damit sicherer.
Wiederholung der Anwendung
Da man sich nicht wirklich sicher sein kann, ob die erste Anwendung nun auch wirklich Erfolgreich genug war, sollte man in den nächsten 9 - 10 Tagen täglich und besonders aufmerksam den Kopf inspizieren. Auch ein zwischenzeitliches Kämmen mit dem Läusekamm ist sicherlich sinnvoll.
Zur vollständigen Beseitigung des Kopflausbefalles muss die Behandlung, welche ich unter dem Punkt Anwendung - Praxis schon beschrieben habe nach Ablauf der Frist von 9-10 Tagen unbedingt wiederholt werden. Das gilt natürlich für jedes Familienmitglied.
Ich weiß, klingt streßig, aber lieber Streßige und sorgfältige Aufmerksamkeit als erneuter Eckel und Lausbefall...!
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4. Der Kopf ist behandelt- worauf ist noch zu achten ?
Nachdem alle Familienmitglieder zeitnah behandelt wurden, war und ist natürlich noch nicht alles vorbei, denn in meinem Kopf wuselten zahlreiche Fragen herum, die wohl jeden beschäftigen, wenn er mit solch einer unangenehmen Situation konfrontiert wird. - Wie bekomme ich wieder eine Lausfreie Zone ?
- Muß ich jetzt alle Möbel etc. desinfizieren ? Und wenn ja, wie und womit gehe ich da vor ?
- Bettwäsche etc. kann ich kochen, aber was ist mit dem Rest der Kleidung ? Muß nun alles für 4 Wochen in Plastiksäcke ?
- Muß ich jetzt alle Kuscheltiere und Kuschelkissen - die nicht waschbar sind - wegwerfen ?
- und was ist mit sozialen Kontakten...sind wir jetzt ein Quarantäne-Fall ?
... und wann dürfen meine Kinder wieder Schule und Kiga besuchen ?
Wie gesagt, Fragen über Fragen und bevor die aufsteigende Panik und Hysterie in mir sich in einem Nervenzusammenbruch steigerte, studierte ich noch einmal ganz aufmerksam die bisher recherchierten Fakten.
===> Kopfläuse benötigen zum Leben und zur Brutpflege eine Temperatur von 28 - 32 °C
Aha...also alle Betten- und Kopfkissenbezüge, Laken und Handtücher in die Waschmaschine und bei mindestens 60 ° C und viiieeel Weichspüler waschen. Durch die hohe Temperatur sterben die Läuse unweigerlich und die durch den Weichspüler abgelösten Läusekadaver werden weggespült.
Man kann die Wäsche aber auch in den Wäschetrockner geben, denn ab einer Temperatur von mindestens 45 °C , sterben die Läuse sammt ihrer Nachkommen auch.
Damit auch die Buntwäsche, die solche Temperaturen ja nicht verträgt, Läusefrei wird, gibt man sie am besten in einen fest verschließbaren Plastiksack , den man dann in die Gefriertruhe legt. Bei - 18 ° C bekommen die Läuse und ihre Nachkommen einen Kälteschock und sterben ebenfalls ab.
===> Läuse ernähren sich von unserem Blut, welches sie - alle 2-3 Stunden - aus der Kopfhaut trinken. Läuse sind ohne ihren Wirt nach 2 Tagen geschwächt und spätestens nach 55 Stunden tot. Sollten sie in dieser Zeit dennoch Eier abgelegt haben, so werden sich die Nissen mangels Nahrung nicht mehr entwickeln können und sterben ebenfalls.
Ach nee wie traurig...aber gut zu wissen. Somit landeten sämtliche Kuscheltiere und Kuschelkissen, die nicht gewaschen werden konnten, ersteinmal in einen fest verschlossenen Plastiksack .
Damit setzt man die Läuse auf eine sogenannte " Nulldiät ", denn ohne Nahrung - kein Leben. Zur Sicherheit läßt man den Inhalt der Plastiksäcke für mindestens 5 Tage in denselben. Okay, ich habe die Säcke eine Woche fest verschlossen liegen lassen, aber die häufig vertretene Meinung, man müße dies für 4 Wochen tun, ist schon lange überholt und wenn man sich die Vorabinformationen gut durchgelesen hat, ist auch klar warum.
===> Kopfläuse verlassen ihren Wirt nicht freiwillig, denn er ist für sie lebensnotwendig. Sie fallen auch nicht einfach so aus dem Haar ( sind auf die Fortbewegung in den Haaren spezialisiert und die Nissen kleben mit unlöslichem Klebstoff an den Haaren fest ) und sie können weder springen noch fliegen.
Wäre ja auch noch schöner...sportlich ambitionierte Läuse. Demzufolge muß ich - was eine Läusefreie Zone in meiner Wohnung betrifft - auch nicht gleich Hysterisch nach sämtlichen zur Verfügung stehenden Desinfektionsmitteln greifen, zumal es ja sehr unwahrscheinlich ist, das diese kleinen Viecher irgendwo auf den Möbeln oder dem Fußboden rumkrabbeln.
Aber - ein gründlicher Hausputz ist ja nie verkehrt und man kann ja auch mal die Möbel gründlich vom Staub etc. befreien. Auch wenn man bei diesem Hausputz wohl kaum auf Läuse stoßen wird, so haben wir dennoch im Anschluß den Staubsaugerbeutel verbrannt...Friede seiner Asche ...aber anderweitig wäre der Eckel beim nächsten Staubsaugergebrauch irgendwie geblieben.
===> Die Ansteckung mit Kopfläusen geschieht über die Übertragung von Kopf zu Kopf mit Haarkontakt, wobei die Laus von einem Wirt zum nächsten krabbelt, und sich dort durch Eiablage vermehrt. Durch bestimmungsgemäße Anwendung des Mittels NYDA L werden nicht nur die erwachsenen Läuse, sondern auch die Jugendstadien ( Eier und Larven, Nissen ) der Kopfläuse abgetötet.
Mit diesen Informationen waren dann auch meine letzten Fragen - in Punkto Quarantäne, Schul - und Kindergartenbesuch - beantwortet. Denn nach der erfolgreichen Erstbehandlung mit diesem Mittel, sind die Läuse und Nissen alle tot und selbst das Gesundheitamt sagt in diesem Fall, das der Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung nach dieser Erstbehandlung wieder erlaubt ist.
Außerdem werden die Läusekadaver mitsammt dem Mittel aus den Haaren gekämmt. Das einzige, was dann zurückbleiben kann, sind die - immer noch fest an den Haaren geklebten - Eier. Allerdings verschließt das Mittel die Atemöffnung dieser Tierchen ( auch die der Nissen / Eier ) , dadurch ersticken und sterben sie.
Um aber ganz sicher zu gehen, macht es Sinn, in den nächsten 9 - 10 Tagen regelmäßig und täglich den Kopf zu inspizieren und die Haare mit dem Läusekamm immer wieder durchzukämmen.
Nach Ablauf dieser Frist sollte man - zur Vollständigen Beseitigung des Kopflausbefalles - die Behandlung mit demselben Mittel wiederholen.
Damit auch die Gemeinschaftseinrichtungen über die erfolgreiche Behandlung informiert werden kann, liegt der Packung des Mittels NYDA L ein Informationsabschnitt bei, er trägt den Namen Bescheinigung für die Wiederzulassung nach Kopflausbefall. Diese dann am besten ausfüllen und dem Kind mit in die Einrichtung geben.
Wir haben unsere Kinder aus Sicherheitsgründen insgesammt 3 Tage zu Hause gelassen, es gab ja schließlich auch noch weitere Fälle in der Schule und im Kindergarten und wir wollten nicht erneut, das eins unserer Kinder mit diesen Tierchen nach Hause kommt.
Generell hätten sie aber schon am nächsten Tag wieder die Einrichtungen besuchen können.( In Anbetracht an das Chaos was sie zu Hause veranstaltet haben, wäre das angenehmer gewesen...)
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=FA ZIT / Abschließende Meinung zum Produkt, seiner Wirkung und dem Thema
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Aufklärung ist die beste Vorbeugung
Der offene Umgang mit diesem Thema, verbunden mit sachkompetenten Informationen sowie einem von Ärzten und Apothekern empfohlenen und sehr wirksamen Mittel zur Behandlung und Vorbeugung von Kopfläusen...das sind die besten Mittel um Panik, Hysterie und Vorurteile in der Gesellschaft zu vermeiden.
Ein Kopflausbefall ist nie das Problem eines einzelnen Kindes oder seiner mehr oder weniger finanziell gesicherten Umgebung, es betrifft immer die Gemeinschaft des Umfeldes, in dem sich das Kind aufhält und nur wenn hier alle gleichermaßen informiert und aufmerksam sind und auch gemeinsam die Verantwortung tragen um das Problem zu beseitigen, kann einem Kopflausbefall positiv entgegengewirkt und Kettenreaktionen in Form von Ansteckung vermieden werden.
Das hier von mir beschriebene Mittel NYDA L ist ein sehr wirksames Mittel, das schon bei der ersten Anwendung für einen Läusefreien Kopf sorgt.
Es ist im Geruch sehr angenehm, läßt sich durch das Pumpsystem der Flasche sehr gut auf dem Kopf, den einzelnen Haarsträhenen und auch dem Haaransatz verteilen und durch seine dünnflüssige und ölige Konsistenz auch problemlos in das Haar einmassieren.
Da es nach ca. 30 Minuten im Haar angetrocknet ist, kann man es auch bedenkenlos die weiteren - vom Hersteller empfohlenen - 8 Stunden - oder auch über Nacht - einwirken lassen.
Das Ausspülen des Mittels mit Hilfe von Shampoo oder Pflegespülung ist sehr leicht und die Haare können ohne Ziepen mit dem sehr feinen Läusekamm aus- und durchgekämmt werden.
Da das Mittel in der 50 ml Version gerade für 2 Erstanwendungen auf den Köpfen meiner beiden Söhne gereicht hat, mußten wir zur Abschlußbehandlung ( nach 10 Tagen ) eine erneute Packung nutzen.
Diese bekamen wir dann aber zum Glück vom Kinderarzt verschrieben, in einer ausreichenden und " Familienfreundlichen " Größe.
Wichtig zu erwähnen wäre noch, das der 50 ml Packung kein Läusekamm beiliegt, wohl aber der 100 ml Packung. Allerdings kostet ein Läusekamm auch nicht die Welt.
Bezogen auf die notwendige Wiederholungsbehandlung, macht es sicherlich Sinn, sich gleich die große Pumpflasche zu kaufen. Besonders dann, wenn mehrere Personen betroffen sind, oder z.B. Kinder mit sehr langem Haar einen Kopflausbefall haben.
Die Frage, ob ich mit diesem Mittel zufrieden bin, es mich also in seiner Anwendung und Wirkung überzeugt hat, kann ich nur mit JA beantworten.
Und wer den Bericht aufmerksam gelesen hat, dem ist auch klar geworden, das ich hier ebenfalls eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen kann, auch wenn man den Erwerb eines solchen Produktes sicherlich nicht gerne tätigt, das Ergebniss ist äußerst zufriedenstellend.
Kann man für ein Mittel gegen das Tabuthema Kopfläusebefall fünf Bewertungssterne vergeben ?
JA, ich denke schon, da die Leistung / Wirkung stimmt, und wem der Preis zu hoch ist...nun, der kann ja mitsammt seinen Läusen den Kinderarzt aufsuchen, im Wartezimmer Panik verbreiten und auf sein Rezept warten.
Wir haben dies erst nach der - selbstgekauften - Erstanwendung getan, und haben durch das Rezept, welches wir danach einreichen konnten, das Geld von der Apotheke wiederbekommen...
Mein Fazit ist also :
Aufklärung ist die beste Vorbeugung und zur Bekämpfung kann ich das Mittel NYDA L empfehlen.
In diesem Sinne wünsche ich Euch eine Kopflausfreie Zeit...
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Ich weiß, der Bericht ist sehr lang, aber ohne die vielen recherchierten Hintergrundinformationen würde ich jetzt überall Eckelpickel haben und sicherlich hätte ich auch einen Nervenzusammenbruch erlitten . Aber ich habe durch die Recherche gelernt, das Hysterie und Vorurteile nicht notwendig sind und es wirksame Mittel zur Bekämpfung von Kopfläusen gibt. Somit hoffe ich, das ich mit diesem Bericht hilfreiche Informationen rund um das Thema und einem wirksamen Produkt dazu liefern konnte.
Bei weiterer Interesse...oder im Falle X...könnt Ihr Euch folgende Seiten im Netz ansehen :- www.medizInfo.de
- www.netdoktor.de
- www.meine-gesundheit.de
- www.drpabel.de ( Kinderarzt im Netz )
- www.pediculoris-gesellschaft.de
Vielen Dank für Euer Interesse an diesem Bericht, der nächste wird wieder kürzer, versprochen.Das war mal wieder Andrea5464 für Ciao ( April 2008 )
19.01.2011 20:08
Damit haben wir früher in den Ferienlagern immer zu kämpfen gehabt .LG
11.06.2010 18:44
Besser kann man es gar nicht beschreiben. Informativ zu wirklich jeden Bereich dieses Themas!
11.05.2009 12:07
Sehr ausfürhlicher, umfassender Bericht, der viel Hintergrundinformation bietet und kein Detail ausser Acht lässt! Einfach SUPER!!!