Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
der WOW - Effekt, wenn man das Haus betritt; der Keller ist günstig |
| Kontra: |
# # # sag ich nicht, mir fehlen derzeit sachliche Worte und ich will ja niemanden beleidigen # # # |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Hallo Leute,
mein zweiter Bericht aus dem Großraum Hausbau (der andere ist Baufinanz Bayern). Heute: das bisher hässlichste Kapitel, aber immer der Reihe nach.
Wie kommen wir zu OKAL?
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Eines schönen Sonntags waren wir im Musterhauspark Ottendorf-Okrilla (bei Dresden) spazieren. Einmal, weil mein Mann gelernter Zimmerer ist und immer auf der Suche nach einem Job in Wohnortnähe (Augsburg ist so furchtbar weit weg), zum anderen weil der Wunsch da war, vielleicht zu bauen. Zu dem Zeitpunkt war ich aber noch mit Baby zu Hause, also sollte's nur ein kleiner Ausflug zur Information sein.
Ins OKAL-Haus wären wir beinahe nicht reingegangen: nö, das sieht langweilig aus - aber nur von hinten. Vorne hatte es viiieel Glas und einen Wintergarten, der bis unters Dach ging. Also doch rein. Sobald wir den Fuß in das Wohnzimmer gesetzt hatten, dachten wir WOW, das isses! Die unendliche Weite, das viele Licht... toll!
Mit dem Berater - ich nenn ihn mal AP - stimmte die Chemie und er rechnete uns vor, was diese Traumhütte kosten sollte und was das pro Monat ausmacht. Wir konnten die nächsten Nächte vor Aufregung nicht schlafen und hatten für das kommende Wochenende einen Termin bei uns zu Hause ausgemacht.
Das Haus:
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Es trug den schönen Namen Sunny 95 und wurde als Schnäppchenhaus angeboten. ### gelöscht ### Die 95 besagt, dass 95m² Fläche bebaut werden, d.h. ca. 80m² Wohnfläche unten, oben etwas weniger wegen der Dachschräge. Es gibt dasselbe Konzept noch mit der 85 und 75, aber da geht das Gefühl der Weite verloren und oben war auch in der 95 nicht viel Platz. Wir konnten uns einfach nicht vorstellen,dass es dann noch genauso schön sein könnte (steht ja nirgends in natura rum) und machten deutlich: entweder packen wir die 95er Edition oder wir lassen's.
Um Geld zu sparen, wollten wir viel selber machen, aber einige Sachen wie z.B. Heizung, Estrich usw. nicht.
Keller:
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Kann ich nicht viel dazu sagen, außer dass er sehr günstig war - knapp 20.000 € und nicht aus Fertigteilen. Das Musterhaus hatte keinen. Es hat auch seinen Vorteil, wenn der Keller vom selben Anbieter kommt wie das Haus. Es kann einem sonst passieren, dass die Hausfirma was dran zu meckern hat (Maße, nicht ganz eben...) und dann das Haus in Einzelteilen auf dem Grundstück ablädt, aber nicht aufbaut.
bis Vertragsunterzeichung
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AP ist mit uns mehrere Wochenenden lang durch die Dörfer zu jedem Eigenheim-Acker gefahren - wir hatten ja noch kein Grundstück. Man kann ihm wirklich nicht mangelndes Engagement vorwerfen, allerdings hat er ständig was verdreht (besonders uns das Wort im Munde herum) und verzettelt, kümmerte sich um sonstwas, nur nicht um das, was wir von ihm wissen wollten ### gelöscht ###. Manche Extrawünsche, wie ein zusätzliches Dachfenster, konnte er uns gleich mit einem Preis belegen, bei anderen führte da überhaupt kein Weg hin. Wir hatten uns entschlossen, nicht mit Gas zu heizen, sondern mit einer Wärmepumpe. Ob Luft, Erde oder sonstwas, wussten wir noch nicht. Für welchen Preis kann uns OKAL sowas anbieten? ---???--- keine Reaktion. Statt dessen brachte er uns ein Angebot einer regionalen Handwerksfirma für eine Gasbrennwerttherme und war sauer, dass wir das nicht annahmen. Schließlich bezeichnete er sogar die Verkäufer unseres Grundstücks (das wir dann hatten, als sich diese Episode abspielte) als Lügner, weil die angeblich gesagt hätten, dass Gas anliege.
Irgendwie hat AP uns mit seiner konfusen Art davon überzeugen können, dass wir am günstigsten fahren, wenn wir die niedrigste Ausbaustufe nehmen. Ausbauvorbereitet hieß das und bedeutete, dass das Haus von außen schlüsselfertig ist und innen nichts, gradeso noch die Treppe und die Innenwände, aber noch nicht verspachtelt usw. Den Rest erledigen wir noch, hieß es. Alles das, was wir nicht selber machen wollen, könnten wir immernoch seperat in Auftrag geben oder über andere Handwerksfirmen erledigen lassen. Klang uns alles plausibel.
Vertrag
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Drei Wochen, nachdem wir zum ersten mal das Haus betreten hatten, unterschrieben wir. Wir hatten immernoch kein Grundstück gefunden, das uns gefiel und bisher nur mit einem Banker gesprochen, den uns AP vorbeigeschickt hatte und dessen Rechnung mir spanisch vorkam. Daher hatten wir 2 Zusatzvereinbarungen getroffen, die uns ein kostenfreies Rücktrittsrecht sicherten, falls wir nicht bis zu einem bestimmten Datum ein passendes Grundstück finden könnten und/ oder die Finanzierung des Gesamtvorhabens nicht zustande kommt. Wir fühlten uns sicher - kann ja nix passieren; wenn was schiefgeht, sind wir raus aus dem Vertrag. Wir waren auch guter Hoffnung, dass wir diese beiden Unsicherheitsfaktoren ausräumen könnten.
Update-Einschub 07.06.2005:
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Der Fairness halber soll gesagt sein, dass solche Zusatzvereinbarungen auch bei anderen Firmen Usus sind und dort meist noch schwammiger formuliert werden. Hier waren die Vereinbarungen in der Form: "wenn bis zum xx.xx.xxxxx die Unsicherheitsfaktoren nicht ausgeräumt werden können, dann kann der Rücktritt erklärt werden und dies geschieht kostenlos für den Käufer." Anderswo fehlt der zeitliche Aspekt, der aber sehr wichtig ist. Wenn man z.B. partout kein Grundstück findet und zurücktreten will, kann es durchaus sein, dass es heißt: "Suchen Sie doch noch ein bisschen weiter, Sie finden schon noch was" und genau das kann einem bei OKAL nicht passieren. Wenn bis zum Tag X die Faktoren nicht ausgeräumt werden konnten, kann man den Rücktritt erklären. Punkt. Ob das sofort klaglos akzeptiert wird, ist eine andere Frage. Auf jeden Fall sollte man darauf achten - egal bei welcher Firma - dass evtl. Zusatzvereinbarungen, die den Käufer absichern sollen, klar definiert sind, sonst sind sie nichts wert.
weiter im Text
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Ein Grundstück war bald gefunden ### gelöscht ###, jedoch die Finanzierung wollte partout nicht gelingen. Zum einen hatten die Banken damit ein Problem, dass ich derzeit nicht berufstätig war - und es war denen herzlich egal, dass ich als Beamtin also wirklich wieder arbeiten gehen kann und einen sicheren Job hatte und dass wir sowieso nicht vor März (meinem Arbeitsbeginn, damals ca. 3-4 Monate in der Zukunft) bauen wollten. Zum anderen war aber auch unser gemeinsames Einkommen nicht ausreichend.
Rücktritt
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Wir traten von dem Vertrag zurück, beriefen uns auf die Zusatzvereinbarung, hielten uns an alle Fristen und fügten unserem Schreiben Bestätigungen von 2 Banken bei, dass sie uns nicht finanzieren. Postwendend erhielten wir eine Eingangsbestätigung mit der Bitte um Geduld - man müsse noch prüfen und werde auf uns zurückkommen.
Nach fast 2 Monaten hatten wir Nachricht von OKAL, dass wir für den Rücktritt auch die Beantragung der Gesamtfinanzierung vorzulegen hätten. ### gelöscht ###
### Neu eingefügt, zum besseren Verständnis ### Dummerweise sind wir nicht taubstumm, haben also zuerst mit den Bankmenschen geredet, bevor wir zur schriftlichen Beantragung kommen konnten und schon in diesem mündlichen Stadium war den Banken klar, dass sie uns nicht finanzieren wollen/ können. Demnach war es uns unmöglich, OKAL die schriftliche Beantragung vorzulegen. Geradeso, dass wir von 2 Banken einen Dreizeiler hatten, wie oben schon geschrieben, der zugegebenermaßen nicht sehr vielsagend war. Irgendwie verständlich, dass OKAL damit nicht zufrieden war.
Es folgte reger Briefwechsel, irgendwann kommunizierte man nur noch über die Anwälte und dann haben sie uns verklagt.
Fazit
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Schickes Haus, sicher alles nicht verkehrt, wenn man einen vernünftigen Bauberater hat, der einem wirklich weiterhilft und wenn bei der Finanzierung nichts schief gehen kann. Die Zusatzvereinbarungen mit kostenlosen Rücktrittsrechten sind leider nicht das sichere Netz, für das man sie halten könnte. ### gelöscht ###
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### ein paar Worte zum 1. Update ########################
### Ich bekam gestern einen netten Brief, dass jemand bei OKAL meinen Bericht gelesen hätte und sich an zwei Worten so sehr stört, dass ich sie unbedingt entfernen müsse und außerdem über 800 € Schadensersatz zahlen. Mein Anwalt meint, ich sollte das wirklich tun (Worte entfernen, nicht zahlen), auch wenn die bisher nur behaupten und nicht beweisen können, dass wirklich ich das geschrieben habe und ich mich mit dieser Reaktion als ich oute. War der Satz jetzt veständlich? Ich habe ein paar mehr Worte entfernt, eigentlich alles, was nicht Lob ist. Wer den Bericht so zum ersten Mal liest, wird sich wundern, aber ich sage nichts mehr in der Öffentlichkeit. ###########################################
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Update 06.02.06:
Wir haben gewonnen! Der Richter war zum Glück der Auffassung, dass die "ordnungsgemäße Beantragung" auch schon gegeben sein kann, wenn man bei der Bank vorspricht und dabei der mündliche Vortrag ausreicht, um die Entscheidung der Bank herbeizuführen. Wir sind aber erst in einem Monat wirklich sicher, da OKAL in Berufung gehen könnte (ich wiederhole jetzt nicht das Wort, das unser Anwalt verwendete, als er diese Möglichkeit andeutete). Hoffen wir das Beste und sind "verhalten optimistisch".
Update 19.04.06:
OKAL sind nicht in Berufung gegangen, jetzt muss das Gericht nur noch einen Kostenfestsetzungsbescheid erlassen (und das dauert...), damit wir unsere gerichtlich veranlassten Anwaltskosten zurückbekommen. Auf ca. 800 € bleiben wir sitzen, den Rest muss uns OKAL erstatten. Hoffen wir, dass sie sich als gute Verlierer geben und anstandslos zahlen.
letztes Update 07.06.06
Nachdem wir OKAL freundlich, aber bestimmt darauf hingewiesen haben, dass wir noch Geld von ihnen zu bekommen haben und notfalls vollstrecken lassen, haben sie vorigen Monat gezahlt. Lächeln ist die höflichste Art, jemandem die Zähne zu zeigen.
Der Groll ist größtenteils verflogen und mit ein bisschen Abstand kann ich feststellen, dass sich OKAL wahrscheinlich nicht anders verhalten hat, als es die meisten ihrer Konkurrenten tun würden. Wer unterschreibt, soll an die Firma gebunden sein und man kämpft um jeden Kunden - leider nicht im positiven Sinne (das sicher auch, aber nicht mit uns), sondern dass man sie nicht gehen lassen will. Also: Augen auf, das Vertragswerk inkl. Bauleistungsbeschreibung in Ruhe zu Hause (ohne Verkäufer daneben) studieren und am besten noch einem Anwalt oder anderen bau- und rechtskundigen Personen zur Überprüfung geben und dann entweder die Finger davon lassen oder hart verhandeln.
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fairpreis0
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tangiu
Pro: sehr gute Qualität, Markenprodukte, professionelle Partner, Anprechpartner
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15.01.2012
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Immer wieder ...
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Urlauber45
Pro: kompetenter freundlicher Verkaüfer
Kontra: Subunternehmen / Elektriker : unsaubere Instalation- inzwischen nicht mehr für Okal tätig -
Hallo zusammen,
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der Renovierung und Neubaukosten, schne ...
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25.06.2011
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