Über sich:Auszeit dauert noch an, aber Ende rückt näher....(Drohung oder Versprechen?) ;-) Gruß Der Olle
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Heute gibt es mal wieder einen kleinen Ausflug in „Teddys Saftladen“; diesmal allerdings „außer Konkurrenz“, was die Suche nach dem Frühstückssaft angeht, da der heutige Kandidat „Oberselters Fresh Blutorange“ von vornherein hierfür bei uns nicht in Frage kam.
- „Technisches“ -
Bei Oberselters Fresh Blutorange handelt es sich laut Hersteller um eine kalorienarmes Erfrischungsgetränk Blutorange mit den Vitaminen C und E sowie Provitamin A. Der Saftanteil beträgt ärmliche 12%, was die „rote Laterne“ im Test bedeutet. Neben einer Reihe von Süßstoffen findet sich auch der künstliche Farbstoff E129, der auch in Einzelfällen Allergien auslösen kann, auf der Inhaltsliste - muss so was sein? Positiv ist der mit 6,1 kcal je 100 ml sehr niedrige Brennwert, der einen Spitzenwert darstellt - was aber bei dem hohen Anteil an natürlichem Mineralwasser nicht weiter verwundert. Der Vitaminanteil ist hingegen recht dürftig, so dass über 0,6l vonnöten sind, um den Vitaminbedarf der Vitamine A, C & Provitamin E zu decken.
Näheres zur OberSelters Mineralbrunnen Vertriebs GmbH aus dem hessischen Bad Camberg ist unter www.oberselters.de zu finden.
- Preis & Erhältlichkeit -
Zum regulären Preis kann ich leider nichts sagen, da meine Eltern drei verschiedene Saftgetränke, die jeweils in einer 1l-Mehrweg-Kunstoffflasche (siehe Bild) abgefüllt waren, mit sechs Oberselters-Gläsern für 2 Euro im Rahmen einer Aktion in Bad Camberg als „Mitbringsel“ gekauft haben - eigentlich ein wahres Schnäppchen. Die Produkte der Marke Oberselters sind nach meinem Wissen überwiegend regional im erweiterten Rhein-Main-Gebiet erhältlich.
- Geschmack & Co. -
Das erste, was bei Oberselters Fresh Blutorange förmlich ins Auge springt, ist der sehr „blutige“ rote Farbton, der beinahe an Tomatensaft erinnert. Jedoch ist das Getränk deutlich dünnflüssiger, was am sehr hohen Wasseranteil liegt.
Immerhin setzt sich dieser blutige und tomatige Eindruck auch nicht beim Geruch fort; das Getränk riecht leicht fruchtig nach Blutorange mit einer leicht säuerlichen Note. Beim Ansetzen des Glases zieht Anfangs ein leicht stechender säuerlicher Geruch in die Nase - alles andere als ein viel versprechender Anfang.
Der „Genuss“ beim Trinken setzt sich durch einen süßlichen und leicht künstlichen Geschmack fort, der aber nicht unangenehm ist. Die bereits erwähnte feinperlige Säure macht sich durch ein leichtes Prickeln auf Zunge und im Gaumen bemerkbar. Die Süße weicht dem Geschmack von Blutorange, der für meinen Geschmack viel zu bitter - beinahe ekelhaft - ausfällt. Direkt nach dem Trinken habe ich das Bedürfnis, den bitter-dumpfen Nachgeschmack, der noch eine Weile präsent ist, mit etwas Süßem bekämpfen zu müssen.
Wenn des Saft nicht ganz so bitter wäre, könnte er durch die Kohlensäure recht gut als Durstlöscher fungieren – ein Erfrischungsgetränk stelle ich mir anders vor. Aber „hätte“, „wenn“ und „aber“ zählen hier ja nicht, so dass Oberselters Fresh Blutorange wohl das erste Saftgetränk bei meinem Saftladen-Test sein wird, dessen Rest im Abfluss landen wird.
- Fazit -
Eigentlich habe ich nichts gegen Blutorange – im Gegenteil, ich bin ein Freund dieser Geschmacksrichtung, doch das was Oberselters mit „Fresh Blutorange“ daraus gemacht hat, kann in meinen Augen nur als abschreckendes Beispiel dienen. Das Saftgetränk ist für meinen Geschmack viel zu bitter und geschmacklich unausgereift, so dass ich meine Saftschorle in Zukunft lieber selber mischen werde.
21.01.2005 16:22
Irgendwann bin auch ich mit meinem CIS durch ;-))) Lieben Gruss, Andrea
24.09.2004 17:44
Na Frank, wenn ein Blutorangensaft nach Tomate schmecken würde, müsste man sich auch Gedanken machen, hihi. Viele Grüße, Stefan
22.09.2004 16:11
dann eben nicht! Wobei ich Blutorange eigentlich mag! GLG, luna74