Endloser Spielspaß - Endlose Möglichkeiten
14.09.2007
Pro:
Langer Spielspaß
Kontra:
mir fällt nix ein
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
mehr
 dove-networks
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:51
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 33 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Nachdem ich das Spiel jetzt schon so lange habe, will ich mich jetzt endlich mal dazu durchringen, einen Bericht darüber zu schreiben. Wenn er ein wenig durcheinander wirken sollte, entschuldige ich mich dafür … Weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll. Naja, beginnen wir zunächst mit den einfachen Sachen: SYSTEM ------------ Wie schon beim Vorgänger Morrowind sind die System-Voraussetzungen von Oblivion gar nicht so hoch… Minimale Systemanforderungen (laut amazon.de): - 2 GHz Intel Pentium 4 oder gleichwertig - 512 MB RAM - 128 MB Direct3D kompatible Grafikkarte und DirectX 9.0 kompatibler Treiber - 8x DVD-ROM Laufwerk - 4.6 GB freier Festplattenspeicher - DirectX 9.0c (enthalten) - DirectX 8.1 kompatible Soundkarte
Empfohlene Systemanforderungen (laut amazon.de): - 3 GHz Intel Pentium 4 oder gleichwertig - 1 GB RAM - ATI X800 Serie / NVIDIA GeForce 6800 Serie oder besser Mein System: ASUS Notebook mit - Intel Core Duo 1.73 GHz - 2 GB RAM - NVIDIA GeForce Go 7300 (512 MB shared Memory)
GRAFIK ----------- Die Grafik wirkt optisch recht ähnlich zu der des Vorgängers. Die Landschaft ist allerdings deutlich detailreicher. Auch bei nicht voll aufgedrehten Grafikeinstellungen kann man erstaunlich weit sehen, wenn man eine erhöhte Position eingenommen hat. Und je höher die Grafikeinstellungen sind, desto mehr Details kann man auch auf weite Entfernungen sehen. Den Nebel, der in vielen Spielen eingesetzt wird, um weite Entfernungen zu verschleiern, gibt es hier quasi nicht. Die grafische Gestaltung allgemein finde ich persönlich sehr gut gelungen. Freunde von mir behaupten, die Texturen wären eintönig. Das finde ich nicht. Ich finde es gut, dass es ziemlich realistisch wirkt. Vor allem das Licht wirkt realistischer und nicht so künstlich, wie z.B. bei Gothic III. Die Farben sind nur da grell, wo sie grell sein sollen, und es gibt nicht nur scharfe Kontraste, sondern auch Verschwommenes und Weiches, wie es in der Natur auch vorkommt. Die Pflanzen sind nicht stereotyp, sondern kein Exemplar gleicht dem anderen; es gibt kleinere & größere, mit mehr oder weniger Blüten…. Alles in allem sehr realistisch, man fühlt sich wohl in dieser Welt.
GAMEPLAY ---------------- 1. Steuerung Die Steuerung funktioniert eigentlich wie bei den meisten Spielen in der Ego-Perspektive: Bewegen mit „wasd“, Waffe und Blickrichtung mit der Maus; die Tastatur lässt sich individuell einstellen. Quicksave-Funktion ist vorhanden, meiner Ansicht nach ein wichtiges Tool, auf das ich schwer verzichten kann. 2. Navigation Es gibt, wie bereits bei Morrowind so gewesen, nur eine Taste, mit der sich ein Menü öffnet, wo alle wichtigen Funktionen vorhanden sind. Öffnet man dieses Menü, kann man wechseln zwischen Charakterinformationen, Inventar, Zauberbuch und Karte/Tagebuch. Das ständige Switchen dieser Ansichten kann ein wenig nervig sein, aber man gewöhnt sich dran. Die Menüs sind deutlich übersichtlicher als in Morrowind. Vor allem das Tagebuch. Musste man sich bei Morrowind mühsam durch das zeitlich sortierte Tagebuch quälen, hat man jetzt ein nach Quests sortiertes Tagebuch. Man kann Quests aktiv schalten; auf einem kleinen Kompass am unteren Rand des Bildschirms wird die Richtung angezeigt, die man zur Lösung der Quest einschlagen muss. Auch auf der Karte wird der Ort markiert, an den man gehen muss. Man kann über die Weltkarte teleportieren, allerdings nur in Städte, oder in Orte, wo man schon war. Die Umgebungskarte hilft vor allem, in den Städten bestimmte Orte zu finden, oder sich in Dungeons zurechtzufinden. Das Spielen in der Ego-Perspektive ist ziemlich einfach; man hat sein Fadenkreuz, muss, ganz realistisch, etwas höher zielen mit dem Bogen, ansonsten bewegt man sich wie in einem Ego-Shooter. Wem die Ego-Perspektive nicht passt, der kann auch vom Charakter wegzoomen. Aber ich komm mit der Ego-Perspektive besser klar, da ich hauptsächlich mit Bogen attackiere. Zielen ist dann einfacher. Alles, was einen Namen hat, kann man mit SPACE anwählen, und das ist fast alles! Nicht alles, was man findet, ist wertvoll, oder kann man verwenden. Aber es gibt auch viel, wo man lang braucht, bis man weiß, dass man es verwenden kann…
3. Spielstart Wie schon bei Morrowind, so wird auch hier in den ersten Spielszenen die Steuerung erklärt. Das heißt, man lernt das Spiel, während man schon mitten in der Story steckt. Das Besondere hierbei: Man wählt zu Anfang nur seine Rasse aus. Dann spielt man erstmal ein bisschen, und zu einem späteren Zeitpunkt bekommt man, je nachdem auf welche Art und Weise man bisher gespielt hat, eine Klasse vorgeschlagen. Diese kann man natürlich auch ändern und so einstellen wie man möchte… 4. Klassen und Stufen Man kann aus ziemlich vielen verschiedenen Rassen und Klassen wählen, das ist dem Vorgänger entnommen. Im Vergleich zu herkömmlichen Rollenspielen kann man sich auch nicht unbedingt selbst aussuchen, welche Fähigkeiten man sich hochlevelt. Zumindest nicht direkt. Die Fähigkeiten steigen, je öfter man sie einsetzt. Wie im richtigen Leben halt: Wenn man nie oder nur selten schleicht, weiß man auch nicht, wie es wirklich gut geht. Das macht auf jeden Fall auch den Reiz dieses Spiels aus: Dass man gezwungen ist, Fähigkeiten wirklich zu erlernen, und nicht nur beim Stufenaufstieg Punkte auf eine Fähhigkeit zu vergeben….
5. Spielwelt Die ist riesig. Man kann endlos in der Gegend rumlaufen, neue Gebiete erforschen, einfach nur rumlaufen und die Hauptquest Hauptquest sein lassen. Und es gibt so viele Höhlen, Dungeons, Minen, Ayleiden-Ruinen, verfallene Festungen … dementsprechend auch viele Nebenquests. Aber dazu später. Wie bereits im Punkt GRAFIK erläutert, ist die Welt ziemlich realistisch gestaltet. Und man kann soooo viel machen! Es gibt hunderte verschiedener Pflanzen, die man mit Hilfe von Alchemie zu Tränken und Giften für die Waffe verarbeiten kann. Überall in den Wäldern und Bergen gibt es Tiere, von denen manche gefährlich sind und angreifen (Wölfe, Bären etc.), während andere friedlich sind (z.B. Hirsche, können auch getötet werden). 6. Story / Quests Einerseits typisch Fantasy: Ein längst vergessener Kult versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen. Andererseits aber dennoch interessant gemacht, mit interessanten Aufgaben. Auch die Neben-Quests sind relativ einfallsreich und verlängern die Spieldauer sowie den Spielspaß enorm.
FAZIT --------- Das Spiel ist realistisch (so realistisch wie Fantasy eben sein kann), leicht zu steuern und seeeehr umfangreich. Man hat sehr lange Spaß daran; ich finde auch es wird nicht schnell langweilig. Sehr zu empfehlen!! Viel Spaß!! Gûlin Thalid
The Elder Scrolls IV - Oblivion PC-DVD Preis: 29,95
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21.05.2008 19:02
+das spiel hab ich auch .. allerdings für die PS 3 .. ich weiß nicht.. hmm.. ich glaube, für den Pc ist das irgendwie besser.. oder ich kann mich dafür einfach nicht begeistern, ich trau mich gar keinen bericht schreiben, weil ich n ed mehr wie 3 1/2 sterne vergeben würde.. *gg ich häng da irgendwie bei einer Kirche fest.. ganz am anfang, vielleicht liegts auch dadran, dass ich mehr der egoshooter mensch bin lool .. klasse bericht..
19.09.2007 15:39
Daran habe ich auch eine Ewigkeit gezockt und bin immer noch nicht durch. Ist ein tolles Spiel! Steffi
14.09.2007 13:16
Interessant und informativ beschriebenes Spiel. Um eine Kaufentscheidung treffen zu können auf jedenfall eine sehr hilfreiche Produktvorstellung. LG Andrea