Erfahrungsbericht über

Ocean's Trilogie [3 DVDs] (DVD)

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Ocean's Trilogie [3 DVDs] (DVD)

5 Angebote von EUR 10,99 bis EUR 17,70  

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Futzi's Filme Sammlung (1)

5  28.09.2009

Pro:
3 richtig gute Filme

Kontra:
wenig Extras zum 2 .  Teil

Empfehlenswert: Ja 

Futzi100

Über sich: True perfection has to be imperfect - Mein 3. Diamant *freu* Vielen Dank an alle! :)

Mitglied seit:02.03.2008

Erfahrungsberichte:131

Vertrauende:69

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 289 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ich sehe mir immer wieder gern Filme an. Als ich vor Ewigkeiten einen Videorecorder geschenkt bekommen hatte, fing ich an, Videos zu sammeln. Was gibt’s schon besseres als jeden Film, den man gern sehen möchte, sofort parat zu haben, ohne vorher noch in die Videothek fahren und Geld ausgeben zu müssen? Naja, die Technologie schreitet ja immer weiter voran, deswegen hatte ich mich irgendwann dafür entschieden, meine Videos gegen DVDs zu ersetzen. Die kleinen silbernen Scheibchen brauchen deutlich weniger Platz, bieten zudem meist noch bessere Qualität und zusätzliches Bonusmaterial. Ich möchte nun anfangen, euch einen Teil meiner Sammlung vorzustellen. Den Anfang macht eine DVD-Box zur Ocean’s Trilogie, den Filmen Ocean`s Eleven, Ocean`s Twelve und Ocean`s Thirteen.

~~~Inhalt und Preis~~~

Die DVD-Box beinhaltet die drei Einzel-DVDs der Filme Ocean’s Eleven (2001), Ocean’s Twelve (2004) und Ocean’s Thirteen (2007). Sie war ein Geschenk, deswegen kann ich nicht genau sagen, was sie gekostet hat. Heute kostete die Box bei Amazon.de 29,95 Euro inklusive Versand.

~~~Verpackung und Aufmachung~~~

Die Box hat ein interessantes Design. Die Front zeigt das Menü-Design von Ocean’s Twelve, weißer Hintergrund mit drei gezeichneten schwarzen Figuren, die sich offenbar nach rechts bewegen. Im Original Menü waren auf dem weißen Hintergrund neben den Figuren noch die Zahl 12 zu lesen. Dies wurde für das Box-Cover geändert. Hier sieht man nun eine 11, eine 12 und eine 13, die natürlich für die drei Teile stehen. Dazwischen steht in schwarzen Buchstaben das Wort „Ocean’s“. In der linken unteren Ecke befindet sich ein extrem großes grünes FSK-Zeichen. Wirklich schrecklich dieses neue Design dieser Zeichen, die nun offenbar alle größer gemacht werden müssen. Sie machen damit ganz schön das Design kaputt. Ich finde das nicht gut.
Die Rückseite ist gleich aufgebaut, nur bewegen sich die Figuren nun in die andere Richtung und die Farben rot und weiß wurden vertauscht. Das FSK-Zeichen gibt es auf der Rückseite zum Glück nicht. Der schmale Rücken ist schwarz. Auf ihn steht von oben nach unten mit weißen Buchstaben „Ocean’s“ geschrieben. Darunter befinden sich die drei Filmtitel in rot geschrieben. Darum und dazwischen sind 4 kleine weiße Symbole, die die 4 Kartenfarben, Herz, Kreuz, Karo und Pik, darstellen. Darunter befinden sich zwei weiße Craps-Würfel, die einen 1er-Pasch zeigen.
Die Box ist aus Pappe, die mit einer Hochglanzfolie überzogen wurde. Insgesamt finde ich das Design der Box sehr ansprechend. Es ist sowohl kreativ, als auch gutaussehend. So macht die Box im Regal echt was her. Auch wenn die Farbensymbole und die Craps-Würfel eigentlich kaum was mit der Handlung der Filme zu tun hat, stehen diese Symbole doch für Las Vegas und seine Casinos und zumindest 2/3 der Filme spielen ja in dieser wunderbaren Stadt. Wie gesagt, ich finde das Design sehr ansprechend, irgendwie elegant und voller kleiner Symbole, die genau den Charakter der Filme widerspiegeln.
Das Cover der 1. DVD-Hülle von Ocean’s Eleven zeigt die fünf Hauptdarsteller George Clooney, Matt Damon, Andy Garcia, Brad Pitt und Julia Roberts in ihren Kostümen aus dem Film. Auf der Rückseite befinden sich der Beschreibungstext des Films und die Credits. Zudem gibt es einige kleine Fotos von Szenen aus dem Film. Die Hauptfarbe des Covers ist schwarz.
Das Cover von Ocean’s Twelve ist in einem ähnlichen Design gehalten wie das Design der Box. Die Grundfarbe ist weiß. Auf dem Boden befindet sich eine rote 12. Darauf „gehen“ diesmal sogar acht Personen, nämlich George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Catherine Zeta-Jones, Andy Garcia, Don Cheadle, Bernie Mac und Julia Roberts. Die Rückseite zeigt wieder einige Szenenfotos aus dem Film, enthält den Beschreibungstext und die Credits.
Das Cover von Ocean’s Thirteen zeigt wiederum die Hauptdarsteller George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Andy Garcia, Don Cheadle und Bernie Mac im Vordergrund. Der Hintergrund ist rot. Der Schriftzug Ocean’s 13 befindet sich in einem weißen Rahmen, in dem sich auch Ellen Barkin und Al Pacino befinden. Die Kontrahenten aus dem Film wurden hier also auch räumlich getrennt. Die Rückseite zeigt wieder viele Szenenfotos und den Beschreibungstext.
Insgesamt hat man sich bei der Gestaltung der einzelnen Cover und der Box viel sehr viel Mühe gegeben. Ich finde sie außergewöhnlich gut. Sie gefallen mir sehr.

~~~DVD Nr. 1 – Ocean’s Eleven~~~


***Filmdaten***

Deutscher Titel: Ocean’s Eleven
Originaltitel: Ocean’s Eleven
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 2001
Länge: 112 Minuten
Originalsprache: Englisch
FSK: 12

***Stab***

Regie: Steven Soderbergh
Drehbuch: Ted Griffin
Produktion: Bruce Berman, Susan Ekins, John Hardy, R.J. Louis, Jerry Weintraub
Musik: David Holmes
Kamera: Steven Soderbergh
Schnitt: Stephen Mirrione

***Besetzung***

George Clooney: Danny Ocean
Brad Pitt: Rusty Ryan
Matt Damon: Linus Caldwell
Andy Garcia: Terry Benedict
Julia Roberts: Tess Ocean
Don Cheadle: Basher Tarr
Elliott Gould: Reuben Tishkoff
Bernie Mac: Frank Catton
Carl Reiner: Saul Bloom
Casey Affleck: Virgil Malloy
Scott Caan: Turk Malloy
Eddie Jemison: Livingston Dell
Shaobo Qin: Yen

***Inhalt***

Ich werde hier jetzt nur schreiben, worüber es in dem Film an sich geht. Ich werde weder genaue Handlungsstränge, noch das Ende verraten. Wer genaueres wissen möchte, sollte Google befragen oder noch besser, sich den Film einfach ansehen ;)

Danny Ocean kommt nach vier Jahren auf Bewährung aus dem Gefängnis frei, nachdem er wegen Diebstahl verurteil worden war. Wieder in Freiheit trifft er sich mit seinem alten Komplizen Rusty. Er plant nämlich einen neuen Coup. Er will in Las Vegas den Tresorraum dreier der profitabelsten Casinos, das Mirage, das MGM Grand und das Bellagio, ausräumen. Es geht dabei um mehr als 160 Millionen Dollar. Dafür braucht er allerdings eine große Crew und einen finanzkräftigen Investor. Diesen findet er in dem exzentrischen Reuben. Zusammen mit Rusty heuert er neun weitere Leute, jeder ein Spezialist auf einem bestimmten Gebiet, an und reist mit ihnen nach Las Vegas, um den Coup durchzuführen. Alle drei Casinos gehören übrigens dem Milliardär Terry Benedict, der brisanterweise mit Dannys Exfrau Tess liiert ist.

***Extras***

Die DVD beinhaltet auch einige Extras. So gibt es die Original Dokumentation „Hinter den Kulissen,

Bilder von Ocean's Trilogie [3 DVDs] (DVD)
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Ocean's Trilogie [3 DVDs] (DVD) Ocean's Trilogie
Die DVD-Box und die Einzel-DVDs
ein 15-minütiges Making of, mit vielen Ausschnitten aus dem Film und Kommentaren der Darsteller, des Regisseurs Steven Soderbergh, Produzent Jerry Weintraub und Drehbuchautor Ted Griffin über die einzelnen Charaktere, das Script, den Regisseur und die Dreharbeiten. Die Dokumentation ist auf Englisch, es gibt aber deutsche Untertitel. Ich fand sie durchaus interessant, schließlich fragte ich mich schon lange, wie das wohl damals bei den Dreharbeiten gewesen war, schließlich kommt es nicht sehr häufig vor, dass so viele Topstars zusammen einen Film drehen. Ein bisschen vermutete ich ja eine Art Zickenkrieg zwischen den einzelnen Topstars, so wie man es z.B. von den Mädels von Sex and the City kennt, doch da lag ich wohl falsch. Alle berichteten von tollen, lustigen und sehr relaxten Drehtagen und Brad Pitt meinte, es wäre eine Schande gewesen, „hierfür auch noch bezahlt“ zu werden, es wäre „purer Spaß“ gewesen.
Die Dokumentation „The Look of the Con“ beschäftigt sich mit der Mode und der Ausstattung des Films. Kostümdesigner Jeffrey Kurland berichtet über die Kleidung der Charaktere, über ihre Beziehung zu den einzelnen Rollen und was die Kleidung über sie aussagen soll. Auch diese 9-minütige Dokumentation ist auf Englisch, hat aber ebenfalls deutsche Untertitel.
Dann gibt es noch zwei Möglichkeiten den Film mit Audio-Kommentaren zu sehen. So kann man sich einmal den Film kommentiert von Matt Damon, Andy Garcia und Brad Pitt ansehen. Sie sprechen über ihre Lieblingsszenen, über die Dreharbeiten und de Arbeit mit den Kollegen. Die zweiten Audio-Kommentare kommen vom Autor Ted Griffin und vom Regisseur Steven Soderbergh. Auch diese sind sehr interessant. Man erfährt noch mehr über die einzelnen Szenen, die Locations und die Dreharbeiten, wo es Probleme gab. Natürlich reden auch sie über die Darsteller, was ihnen gefallen hat und was nicht.
Ein US-Kinotrailer und zwei englische Teaser Trailer runden das große Special-Angebot ab. Ansonsten gibt es noch die üblichen Sachen. Natürlich kann man den Film auch im Originalton ansehen. Es gibt auch deutsche Untertitel, sowohl nur für den Text, als auch eine komplette Gehörlosen-Variante. Insgesamt sind die vorhandenen Extras auf der DVD wirklich ausreichend.

***Meine Meinung zum Film***

Der Film hat mir von Anfang an sehr gefallen. Coole Musik, coole Charaktere und eine unglaubliche Story fesselten mich von Anfang an in den Kinosessel. Es war logisch, dass ich mir diesen Film irgendwann auch für meine DVD-Sammlung zulegen würde.
Brad Pitt und George Clooney bilden ein unglaubliches Gauner-Duo. Ihre Gestik und Mimik ist unbeschreiblich. Rusty und Danny verstehen sich blind und teilweise auch stumm. Es gibt einige Szenen mit den beiden, die einen zum Schmunzeln, Staunen oder gar zum Lachen bringen. Auf die beiden trifft ein Wort zu, was besser dieses Zusammenspiel nicht beschreiben kann. Sie sind mit einem Wort „cool“. Dies trifft auch auf Andy Garcia zu, der als Hotel-Tycoon Terry Benedict und als „der Feind“ auftritt. Er spielt seine Rolle so überzeugend und locker, dass es ich dies für seine bisher beste Performance in einem Hollywood-Streifen halte, noch besser als 1991 im dritten Teil des Paten. Einen besseren George Clooney als in Ocean’s Eleven habe ich bisher auch noch nicht gesehen und Brad Pitt, naja, ist eben Brad Pitt (noch Fragen?).
Die unglaubliche Besetzungsliste wird mit Matt Damon fortgeführt, einem Schauspieler den ich einst als talentierter Mr. Ripley und Will Hunting kennengelernt und eigentlich nicht gemocht hatte. Auch in der Rolle als Private Ryan wirkte er auf mich doch ziemlich unsympathisch. Später bekam ich dann eine Grisham-Verfilmung in die Hand. Als Rudy Baylor in „Der Regenmacher“, einem meiner Lieblingsromane gefiel er mir dann doch aber sehr. Endlich wurde mir der wirklich talentierte junge Mann auch etwas sympathisch. Spätestens mit John Dahls legendärem Pokerfilm Rounders an der Seite von Edward Norton avancierte er zu einem meiner Favoriten. Die Rolle des Linus in Ocean’s Eleven ist ihm förmlich auf den Leib geschrieben. Intelligent, geschickt und unglaublich clever, das ist Linus.
Eine Augenweide ist Julia Roberts als Tess. Obwohl ihre Rolle ja doch relativ klein ist, ist sie doch unglaublich gewichtig, schließlich dreht sich für Danny Ocean eigentlich die ganze Zeit alles nur um sie. Julia ist wie eigentlich immer brillant, schön und bezaubernd.
Mit der Auswahl der Darsteller und der Entwicklung der Charaktere haben sich die Filmemacher selbst übertroffen. Jeder Darsteller passt perfekt in die Rolle. Egal ob das Elliott Gould, den ich aus zahllosen Folgen von Friends kenne, als exzentrischer Hotel-Millionär Reuben Tishkoff ist, Carl Reiner als der etwas in die Jahre gekommene Soul Bloom oder Bernie Mac als gewitzten Kartengeber Frank Catton ist. Auch Casey Affleck und Scott Caan, die das sich immer wieder streitende Mormonen-Bruderpaar spielen, sind eine echte Augenweide. Auch Don Cheadle als Bombenexperte Basher Tarr ist einfach spitze. Ein Gag, der leider nur im Original zur Geltung kommt, ist der dass Basher als einziges einen britischen Akzent hat und ihn seine Kollegen nicht immer ganz verstehen. Ein weiterer Running Gag ist der, dass der unglaubliche Yen kein Englisch spricht, sich alle aber mit ihm unterhalten, er auf Chinesisch antwortet und es alle offenbar verstehen.
Aber nicht nur die Besetzung lädt zum Zunge schnalzen ein. Technisch ist der Film ein absoluter Hingucker. Regisseur Steven Soderbergh, der für den Film Traffic – Die Macht des Kartells einen Oscar bekam, ist bekannt für sein Spiel mit Zeit- und Handlungsebenen. Wie schon in Out of Sight und Traffic - Die Macht des Kartells, vermischt er wieder viele Szenen miteinander. Zeigt bereits Geschehenes erst später oder lässt entscheidende Szenen erst einmal weg. So entsteht ein wunderbares Puzzle, was sich erst ganz zum Schluss zu einem Ganzen zusammenfügt. Das Ende ist dadurch so verblüffend, dass ich beim ersten Ansehen noch Minuten später mit offenem Mund da saß und nicht so recht fassen konnte, was ich da sah. Eine wahre Meisterleistung des Regisseurs. Da sich Soderbergh beim Dreh seiner Filme meist auch um die Kameraregie kümmert, gebührt ihm hierbei sogar doppeltes Lob, denn auch die Kameraführung ist gigantisch. Gern fügt er auch modernere Techniken, wie Splitscreens usw. ein. So zeigt er gern eine Szene gleichzeitig gern aus zwei oder drei Kamerapositionen gleichzeitig. Dies unterstützt natürlich den „Puzzle-Effekt“ des Films noch mehr.
Ein weiteres Highlight sind die Locations, an denen der Film spielt. Las Vegas ist eine traumhafte Stadt, der Strip, das Bellagio und die davor liegenden Fontänen sind weltberühmt und bringen mich zum Träumen. Naja, in knapp einem Monat darf ich sie mir ja endlich mit eigenen Augen ansehen. Die Glitzerwelt von Vegas, die schillernden Figuren, der tolle Soundtrack und die Filmtechnik machen den Film zu etwas ganz besonderem. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt, Charaktere und Darsteller, der Sound und das Flair.
Eigentlich ist der Film ja ein Remake des Films Frankie und die Spießgesellen von Lewis Milestone aus dem Jahr 1960, in dem Frank Sinatra und das Rat Pack die Hauptrollen spielten. Bis auf den Namen der Hauptfigur Danny Ocean und die Idee zu elft Casinos in Las Vegas ausrauben zu wollen (im Original waren es deren 5) hat Ocean’s Eleven allerdings nicht viel mit dem Original mehr gemeinsam.
Der Film ist mit Sicherheit der beste der ganzen Reihe. Er ist spannend und gleichzeitig lustig, verblüfft die Zuschauer immer wieder. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt. Eine perfekte Besetzung, ein perfektes Script, mit einer brillanten Umsetzung des Regisseurs.

~~~DVD Nr. 2 – Ocean’s Twelve~~~

***Filmdaten***

Deutscher Titel: Ocean’s Twelve
Originaltitel: Ocean’s Twelve
Produktionsland: USA, Australien
Produktionsjahr: 2004
Länge: 120 Minuten
Originalsprache: Englisch
FSK: 6

***Stab***

Regie: Steven Soderbergh
Drehbuch: George Nolfi
Produktion: Bruce Berman, Frederic W. Brost, Susan Ekins, John Hardy, Gregory Jacobs, Jerry Weintraub
Musik: David Holmes
Kamera: Steven Soderbergh (als Peter Andrews)
Schnitt: Stephen Mirrione

***Besetzung***

George Clooney: Danny Ocean
Brad Pitt: Rusty Ryan
Catherine Zeta-Jones: Isabel Lahiri
Matt Damon: Linus Caldwell
Don Cheadle: Basher Tarr
Julia Roberts: Tess Ocean/ Julia Roberts
Vincent Cassel: Francois Toulour
Andy Garcia: Terry Benedict
Elliott Gould: Reuben Tishkoff
Bernie Mac: Frank Catton
Carl Reiner: Saul Bloom
Casey Affleck: Virgil Malloy
Scott Caan: Turk Malloy
Eddie Jemison: Livingston Dell
Shaobo Qin: Yen
Robbie Coltrane: Matsui

***Inhalt***

Seit dem Casinoraub aus dem ersten Teil ist einige Zeit vergangen. Danny und Tess haben sich ins Privatleben zurückgezogen und versuchen sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren, als am Tag ihres zweiten 3. Hochzeitstages plötzlich Terry Benedict bei Tess auftaucht. Er hat herausgefunden, dass Danny und seine 10 Komplizen seinen Tresorraum ausgeräumt haben. Natürlich verlangt er sein Geld zurück. Mit Zinsen beläuft sich die Summe auf 190 Millionen Dollar. Er gibt Danny und seinen Jungs zwei Wochen Zeit, das Geld zu beschaffen. In der Zwischenzeit sind die USA allerdings zu heiß, um dort einen großen Coup zu landen, deswegen machen sie sich auf den Weg nach Europa. In Amsterdam versuchen sie eine wertvolle Aktie zu stehlen. Allerdings kommt ihnen dort Francois Toulour zuvor. Ein erfolgreicher Dieb, der sich selbst der Nachtfuchs nennt. Dieser wurde vom Oceans Casino-Coup angestachelt und hat die ganze Gruppe bei Benedict verpfiffen. Toulours zwingt Danny zu einer Wette. Sie sollen das Fabergé-Ei aus einem Museum in Rom zu stehlen. Wenn sie das schaffen, begleicht Toulour die Schulden bei Benedict. Also machen sich Danny und seine Kollegen an die Planung des Coups. Dabei funkt ihnen allerdings immer wieder die hübsche Europol-Agentin Isabel Lahiri dazwischen, die zufälligerweise Rustys Ex-Freundin ist.

***Extras***

Was der 1. Teil an großartigen Specials mitliefert, bleibt der zweite Teil leider schuldig. Neben dem Standardrepertoire, dem Film in Originalsprache und den Untertiteln wird lediglich noch der US-Kinotrailer mitgeliefert. Der macht zwar definitiv von Anfang an gleich Lust auf mehr, ist doch aber doch ziemlich dürftig als einziges Bonusmaterial. Eigentlich schade, denn gerade bei diesem Teil hätte ich mir doch eine Making-of-Dokumentation gewünscht. Diese bleibt man aber doch leider schuldig.

***Meine Meinung zum Film***

Im Vergleich zum ersten Teil hat sich bei Ocean’s Twelve in Sachen Besetzung nicht so viel geändert. Die Hauptdarsteller sind immer noch die gleichen. Mit Catherine Zeta-Jones kommt ein weiterer wichtiger Charakter hinzu. Sie spielt Isabel Lahiri, die Ex-Freundin von Rusty und nebenbei Europol-Agentin. Sie jagt einen geheimnisvollen Dieb, der sich selbst „Der Nachtfuchs“ nennt. Dieser heißt in Wirklichkeit Francois Toulour, ist Franzose und wird von Vincent Cassell gespielt. Toulour ist eifersüchtig, weil dessen Mentor Gaspar LeMarque offenbar Danny und seine Jungs für die besseren Diebe hält.
Cassell spielt Toulour unglaublich arrogant und eingebildet, dadurch aber sehr überzeugend. Catherine Zeta-Jones ist mit Sicherheit eine Bereicherung für das Cast. Sie ist eine tolle Schauspielerin, eine echte Augenweide und passt zum Rest der Truppe einfach perfekt dazu. Sie hat ja schon im Film Verlockende Falle neben Sean Connery gezeigt, dass ihr Heist-Movies (von engl. heist „Raubüberfall“) liegen. Im Film macht Isabell eine Wende durch, von der knallharten Agentin, die später selbst zu einer Kriminellen wird. Catherine ist die perfekte Besetzung für die toughe Isabell. Ansonsten ist so gut wie alles beim alten. Die Hauptcast spielt immer noch die gleichen Rollen, die sich kaum verändert haben. Maximal das Zeigen von Rustys romantischer Ader, ist eine neue Seite an einem Charakter.
Im Gegensatz zum ersten Teil spielt Ocean’s Twelve nicht nur in einer Stadt, sondern in mehreren und das auch noch in Europa. Zuerst reisen die Jungs nach Amsterdam, dann nach Paris und zum Schluss noch nach Rom. Inhaltlich steigt man mit dem Film in eine neue Ebene ein. Ging es im ersten Teil noch um einen einzelnen großen Coup, so wird das Stehlen nun als eine Art Arbeit dargestellt. Man wirft mit Begriffen einer Art Gaunertrick-Liste um sich. Jeder Coup bekommt einen Namen, der quasi in einer Art Gaunerlehrbuch steht. Das ganze macht den Film um einiges interessanter und hebt auch di Figuren auf eine neue Ebene.
Filmtechnisch bleibt Regisseur Soderbergh dem alten Erfolgsrezept treu. Er macht wieder aus dem Film ein großes Puzzle, was sich erst kurz vor Schluss mit einer Art Paukenschlag zu einem verblüffenden Ende zusammenfügt. Die Darsteller liefern wieder eine beachtliche Leistung ab. Sie schmeißen sich wieder in Verkleidungen und spielen ihre Figuren einwandfrei. Gerade das Zusammenspiel zwischen Brad Pitt und George Clooney ist wieder mal eine Augenweide und einfach nur zum schieflachen.
Ein weiteres Highlight ist der Cameo-Auftritt von Bruce Willis, der sich selbst spielt. Auch wenn ich den Part an sich, in der Julia Roberts alias Tess plötzlich Julia Roberts spielen soll, ziemlich merkwürdig, aber durch den guten alten Bruce, wird das ganze doch ziemlich amüsant.
Insgesamt finde ich die Story zwar spannend und abwechslungsreich, allerdings bei weitem nicht so gut, wie die des ersten Teils. Naja, es ist ja oft genug so, dass die Fortsetzung nicht an das Niveau des Originals heran kommt. So ist es auch bei Ocean’s Twelve. Dennoch bleibt der Film immer noch gut und bietet wie auch der erste Teil Material für einen unterhaltsamen Filmabend.

~~~DVD Nr. 3 – Ocean`s Thirteen~~~

***Filmdaten***

Deutscher Titel: Ocean`s Thirteen
Originaltitel: Ocean`s 13
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 2007
Länge: 122 Minuten
Originalsprache: Englisch
FSK: ohne Altersbeschränkung

***Stab***

Regie: Steven Soderbergh
Drehbuch: Brian Koppelman, David Levien
Produktion: Bruce Berman, Frederic W. Brost, Susan Ekins, Gregory Jacobs, Jerry Weintraub
Musik: David Holmes
Kamera: Steven Soderbergh
Schnitt: Stephen Mirrione

***Besetzung***

George Clooney: Danny Ocean
Brad Pitt: Rusty Ryan
Matt Damon: Linus Caldwell
Don Cheadle: Basher Tarr
Al Pacino: Willie Bank
Andy Garcia: Terry Benedict
Vincent Cassel: Francois Toulours
Elliott Gould: Reuben Tishkoff
Bernie Mac: Frank Catton
Carl Reiner: Saul Bloom
Casey Affleck: Virgil Malloy
Scott Caan: Turk Malloy
Eddie Jemison: Livingston Dell
Shaobo Qin: Yen
Eddie Izzard: Roman Nagel
Ellen Barkin: Abigail Sponder
David Paymer: 5-Diamonds Juror

***Inhalt***

Reuben bekommt ein Angebot, dass er einfach nicht abschlagen kann. Zusammen mit der Las Vegas-Größe Willie Bank will er ein neues Hotelcasino am Strip errichten. Trotz vieler Warnungen seiner Freunde lässt sich Reuben auf den Deal ein, wird aber von Bank ausgebootet. Daraufhin erleidet Reuben einen Herzinfarkt. Um Reuben wieder aufzubauen, beschließen Danny und die Jungs, sich an Bank zu rächen. Sie wollen ihm die Eröffnungsfeier des Hotels versauen. Sie wollen alle Spiele, egal ob Automaten, Roulette, Craps oder Black Jack so manipulieren, dass einfach jeder Spieler gewinnt. Gleichzeitig wollen sie Bank auch die höchste Auszeichnung für Hotels, den Five-Diamond-Award, vermasseln. Für dieses Vorhaben schleusen sie sich in alle möglichen Positionen ein, in die Herstellerfirmen der Craps-Würfel und der Kartenmischmaschinen, in die Softwarefirma, die die Programme für die Spielautomaten schreibt und natürlich in Banks Casino selbst. Sie investieren ihr ganzes Vermögen für einen Tunnelbohrer, der am Eröffnungsabend ein künstliches Erdbeben erzeugen und die Gäste aus dem Casino flüchten lassen soll. Als dieser kaputt geht und sie ein Ersatzgerät brauchen, bitten sie ausgerechnet Terry Benedict um Hilfe. Dieser willigt ein, verlangt aber, dass Danny und Co. auch noch Banks millionenschweren Diamant-Colliers stehlen soll, die im obersten Stockwerk des Hotels ausgestellt sind. Ein schwieriger Plan, doch die Freunde geben nicht auf, um ihre Pläne in die Tat umzusetzen, Bank zu ruinieren und damit Reuben zu rächen.

***Extras***

Im Gegensatz zum zweiten Teil wurden zum dritten Teil wieder ein paar Specials mitgeliefert. Die 22-minütige Dokumentation Las Vegas: Eine eindrucksvolle Illusion bietet einen eindrucksvollen Blick hinter die Kulissen von Amerikas Spielplatz. Sie behandelt die Geschichte der Stadt, die einzigartige Architektur der Hotels und das Glücksspiel im Allgemeinen. Hierbei wurden Hotelbesitzer, Architekten und Lichtdesigner interviewt. Archivaufnahmen wurden mit neuen Aufnahmen gemischt, während im Hintergrund die Filmmusik aus Ocean’s Thirteen läuft. Sehr gut finde ich auch, dass immer wieder Szenen aus dem Film so mit eingebaut wurden, dass sie den Eindruck erwecken, sie wären echt und das neue Hotel von Willie Bank würde tatsächlich am Strip von Vegas stehen. Die Doku ist ziemlich interessant. Sie ist wie auch schon die Dokus vom ersten Teil komplett auf Englisch, es sind aber deutsche Untertitel vorhanden.
In der zweiten Dokumentation nimmt uns Produzent Jerry Weintraub mit auf eine Tour durch das Bank Casino. Die Casinoräume wurden am Set in Hollywood sehr detailiert nachgebaut. Weintraub erzählt uns kurz, was wo passiert, welcher Darsteller wo stand, warum sie sich für bestimmte Themen entschieden haben und macht uns auf kleine, bemerkenswerte Details aufmerksam. Diese Doku ist mit 3 Minuten ziemlich kurz, aber durchaus interessant. Auch sie ist komplett auf Englisch, verfügt aber wieder über deutsche Untertitel.
Zu guter letzt gibt es hier sogar noch einige zusätzliche Szenen, die wohl dem Cutter zum Opfer gefallen waren. Auch diese sind sehr interessant, bringen sie doch noch etwas zusätzliches Licht ins Dunkel. Da es diese Szenen natürlich nicht in der Kinoversion gab, gibt es keine deutsche Synchronisation, allerdings wurden deutsche Untertitel dafür angefertigt. Man erfährt also auch, worum es geht, wenn man nicht des Englischem mächtig ist.
Insgesamt finde ich das Angebot an Bonusmaterial durchaus ok, obwohl ich mir auch hier eine richtige Making-Of-Dokumentation mit Kommentaren der Darsteller gewünscht hätte. Naja, man kann ja leider nicht alles bekommen. Dennoch bin ich damit doch zufrieden.

***Meine Meinung zum Film***

Back to Vegas, so könnte man den Film auch betiteln. Die Crew um Danny, Rusty und Linus ist zurück. Diesmal wollen sie sich einen scheinbar übermächtigen Gegner vornehmen, der Hotel-Tycoon Willie Bank hat Dannys Freund Reuben Tishkoff übers Ohr gehauen und dieser wäre dadurch durch einen Herzinfarkt beinahe ums Leben gekommen. Nun schwören sie Rache.
An der Besetzung des Films hat sich nun auch etwas getan. Julia Roberts spielt nun leider nicht mehr mit. Auch Catherine Zeta-Jones taucht nicht wieder auf. Dafür wurde die Rolle des Roman Nagel, gespielt von Eddie Izzard, nun um einiges größer angelegt. Im Ocean’s Twelve hatte er noch eine ziemlich kleine Rolle, der das Hologramm des Fabergé-Ei hergestellt hatte. Nun gehört er quasi mit zur Crew. Während Terry Benedict nun offenbar die Seite gewechselt und mit Danny gemeinsame Sache macht, gibt es einen neuen Feind. Der große Al Pacino spielt Willie Bank. Das ist natürlich ein unglaublicher Zugewinn für das Cast. Pacino gehört zu den ganz großen in Hollywood und die Rolle des Willie Bank ist eine Paraderolle für ihn. Die weibliche Hauptrolle gehört nun Ellen Barkin, die als Abigail Sponder, Banks rechte Hand, auftritt. Auch sie spielt ihre Rolle ziemlich gut.
Diesmal ändert sich ein wenig an der Art und Weise des Films. Das „Puzzlespiel“, was noch die ersten beiden Teile ausgemacht hat, ist fast verschwunden. Alles zielt von Anfang an darauf hinaus, den Coup gegen Bank durchzuziehen. Natürlich tritt das ein oder andere Problem auf, aber diese werden Stück für Stück aus dem Weg geräumt. Die große überraschende Wende bleibt diesmal aus. Das ist natürlich schade, denn gerade das machte den Reiz der anderen Teile aus. Bildtechnisch und vom Soundmanagement her ist der Film natürlich wieder 1a. Auch tricktechnisch hat man diesmal tief in die Trickkiste gegriffen und mal so eben ein riesiges Hotel am Strip von Las Vegas platziert. Ein sehr ungewöhnlicher Riesenbau mitten im Zentrum der Glitzerstadt.
Die Rückkehr nach Las Vegas finde ich natürlich aller erste Klasse. So kommt ein wenig des Flairs des ersten Teils zurück. Ich liebe diese Stadt und das ganze Ambiente ist einfach klasse. Auch wenn sich an der Art und Weise der Darstellung ja etwas grundlegend geändert hat, macht das der Auftritt von Al Pacino wieder wett. Der Film strotzt nur so vor Weltstars und Humor. Er kommt zwar auch nicht an das Niveau des erstens Teils heran, übertrifft allerdings meiner Meinung nach das Niveau des zweiten. Das kann natürlich auch sein, dass ich durch die Rückkehr nach Vegas etwas voreingenommen bin.

~~~Mein Fazit~~~

Die DVD-Box der Ocean’s Trilogie bietet drei wirklich außergewöhnliche Filme mit einem unglaublichen Staraufgebot. Brillante Darsteller, eine beeindruckender Kameraführung und ein immer wieder exzellenter Soundtrack zeichnen die drei Filme aus. Jeder für sich ist ein abendfüllender Blockbuster. Zusammen bilden sie ein Filmvergnügen für satte sechs Stunden. Die Filme sind spannend, abwechslungsreich und haben auch viel Humor.
Mein Favorit der drei Filme ist Ocean’s Eleven. Er ist für mich einer der besten Filme überhaupt und einer meiner persönlichen All-Time-Favorites. Aber auch die anderen beiden Teile sind sehr gut, erreichen zwar nicht das Niveau des ersten Teils, liefern aber dennoch fantastisches und kurzweiliges Filmvergnügen.
Mit der DVD-Box gibt es aber nicht nur die Filme, sondern gerade für die Teile eins und drei eine Menge Specials, interessante Dokumentationen, Interviews und Kommentare von den Darstellern und den Filmemachern. Diese bereichern natürlich das Angebot der DVDs noch um einiges. Auch wenn die Specials alle auf Englisch sind, stört das nicht besonders. Mit Hilfe der deutschen Untertitel erfährt man alles Wichtige.
Die Ton- und Bildqualität der Scheiben ist einwandfrei. Die Menüführung ist kinderleicht. Die DVDs sind von sehr guter Qualität. Hier gibt es absolut keinen Grund zu meckern.
Auch wenn ich die DVD-Box nicht selbst gekauft habe, kann ich sie jedem Fan des Genres und von guter Unterhaltung auch zum aktuellen Preis von 29,95 Euro wärmstens empfehlen. Auch wenn die Einzel-DVDs bei Amazon derzeit zusammen für 27,85 Euro zu haben sind, lohnt es sich meiner Meinung nach dennoch, die Box zu kaufen. Auch wenn sie kein zusätzliches Material im Vergleich zu den Einzel-DVDs mit sich bringt, macht die Box doch einiges mehr her im DVD-Regal, als die einzelnen, normalen Hüllen.
Ich bin mit der DVD-Box hochzufrieden, halte sie für eines meiner absoluten Highlights meiner DVD-Sammlung. Von mir gibt es dafür volle Punktzahl und natürlich eine Empfehlung.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
a_lisa

a_lisa

02.02.2012 09:11

bh

titus01

titus01

26.01.2012 08:58

I love it....

sammelmeilen

sammelmeilen

25.01.2012 18:41

Auch hier bh & lg Antje

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  2. a_lisa
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  1. Shiva121
  2. lassie222
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