Olive Garden Male, Male

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Olive Garden Male, Male

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Erfahrungsbericht über "Olive Garden Male, Male"

veröffentlicht 03.03.2017 | karlheinz46at
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Hallo, ich bin Heinz. Manche kennen mich schon von dooyoo oder trivago. Ich bin 70 und lebe in Wien.
Sehr gut
Pro gutes Essen
Kontra nicht viel
besonders hilfreich

"Der Olivengarten in Male auf den Malediven"

Olive Garden Male, Male

Olive Garden Male, Male

Hallo aus Wien!

Wir waren 2016 auf den Malediven und davon 3 Tage in Male. Da haben wir vergeblich nach Fast Food für den schnellen Bissen gesucht. Da gibt es nur einen Burger King am internationalen Flughafen. Mehr ist da leider nicht drin. Also mussten wir uns selbst auf die Beine machen, um etwas zu finden. Das war in dem dicht vebauten Male gar nicht so einfach und nur per Zufall kamen wir auf das Olive Garden in Male. Da waren wir an allen 3 Abenden essen, da wir sonst nix anderes finden konnten.

Am Eingang sah es eher ein wengerl sehr landestypisch aus und das hing schon mal links vom Eingang die Speisekarre mit den Gerichten. Das waren mal viele Speisen, die für die Malediven typisch sind und so aus dem südindischen Raum kommen. Dann hatten die viele Speisen aus der italienischen Küche wie Paste und viele Pizzen.

Dann war dann das Ganze so, dass wir gar nicht in den Innenhof gucken konnten, da da eine weiße Mauer war, um Schaulustige fernzuhalten. Über dem Eingang war nur ein Palmdach zu sehen und darunter der Name in blauer Schreibschrift. Die hohe, weiße Mauer, die das Restaurant umgab, hatte da noch einige schönen, braunen Verzierungen, die mich wiederum sehr an Indien erinnerte.

Auf einer Schultafel ist dann immer das Spezial des Tages mit bunter Kreide angeschrieben gewesen, aber das haben wir nie gegessen. Darunter hat man dann noch einiges an Pflanzen platziert.


Innenhof
++++++
Der Innenhof ließ uns schnell zweifeln, ob wir da richtig waren. Da war mal so ein Bodenmuster mit wabenförmigen Kachelmuster. Dann waren da noch so hellbraune Abflussrinnen längs und quer. Die Tische waren sehr einfach und sahen aus wie alte, weiße Gartenmöbel. Die waren dann rund und hatten immer vier Sessel mit Armlehne. In der Mitte stand da immer ein schwarzer Aschenbecher und da wurde sogar fest geraucht.

Die Mauer rechts vom Innenhof war dann weniger schön und eher schäbig. Das Ganze wurde dann ein wengerl durch Grünpflanzen verbessert. Links unter einem Vordach war dann eine simple Bar. Da wurden nicht nur Getränke ausgeteilt, sondern da konnte man sich aus einer ganz schlichten Theke mal was aussuchen wie Brötchen. Kuchen, Pasteten u.ä. Insgesamt waren da 6 verschiedene Sachen, die dann immer mit der Zange entnommen wurden. Das ist aber echt nur was für Einheimische oder ganz wagemutige Touristen.

Wir gingen dann die nackte Betontreppe hinauf zum Restaurant.


Restaurant
++++++++
Die Treppe hinauf war durch ein schwaches Geländer gestützt. Oben angekommen, sah es dann ein wengerl luxuriöser aus.

Da gab es mal ein Geländer zum Innenhof hin und das war dann nicht so wackelig.

Der Boden war grau und ein Kachelboden. Die Wand war unten mit dunklem Holz vertäfelt und dann hingen da große, kaum erkennbare Zeichnungen an der Wand. Die gingen dann fast in dem weißen Untergrund auf. Das gefiel mir dann nicht so.

Auf einem gelb gedeckten Tisch an der Wand gab es dann die Möglichkeiten, sich einen eigenen Salat zusammenzumischen. Das haben wir nicht gemacht, aber da waren mal Brötchen und dann noch Oliven, Paprika, Saucen usw.

Wir haben und dann an einen Tisch in der Nähe zum Balkongeländer gesetzt und da mal gewartet. Die Beleuchtung am Abend war da nicht so überwältigend, aber es ging mit dem runden Lampen von der Decke, die ein gelbes Licht verbreiteten.

Die Tische waren alle gleich groß und es waren am ersten Abend nicht so viele Leute da. Der eckige Tisch war da eher klein und quadratisch. Über der roten Decke lag dann noch quer ein dunkelrotes Tischtuch mit weißen Tupfen. Die Sessel waren da aus Holz, aber gut gepolstert mit grau-weiß karierten Polstern.

Nach 5 Minuten kam ein Kellner und bracht uns mal die Karte und sprach uns recht nett auf englisch an. Die Kellner hatten da so eine weiß-schwarze Uniform.


Erstes Essen
++++++++++
Beim ersten Mal haben wir ein wengerl länger gebraucht und das lag daran, da wir wirklich mal die gesamte Karte durchlasen. Dann winkten wir dem Kellner zu, dass wir bereit zum Bestellen wären.

Bevor ich es vergesse, für 2 Cola, 1 Pizza Hawaii und eine Pizza Hawaii haben wir gleich vorab bezahlt und das waren 15,80 USD. Also das ganze war schon im Bereich der normalen Preise und nicht überteuert.

Auf die Pizzen mussten wir dann mehr als 20 Minuten warten. Das Cola kam dann nach 5 Minuten und war dann gleich im Glas, aber ohne Eiswürfeln. Das war aber Ok, da wir dann wussten, dass es nicht aufgewärmte Pizzen waren, sondern frisch und das sah man.


Pizza Hawaii

Die Pizza Hawaii war dann schon ziemlich groß und hoch und ging da ganz schön über den Tellerrand hinaus. So eine große Pizza hätte ich mir da gar nicht erwartet und die war gut für den großen Hunger, den ich schon den ganzen Tag aufgebaut hatte. Der Rand war fast verdeckt, naja, auf einer Seite war die Pizza nackt. Der Teig ist hell und weicher gewesen. Der Rand war dann nicht so knusprig gewesen, wie man glauben würde.

Dann war es noch gut, dass die Pizza in achte Teile unterteilt war. So konnte ich immer einen kleinen Teil auf einen leeren Teller heben und einzeln essen. Die Pizza war dann ziemlich wild belegt. Da war dann viel an geschmolzenem Käse, der sehr weißgelb war. Dann war einiges an kleinen Schinkenstücken auf der Pizza. Insgesamt waren dann mehr in der Mitte mehr als 20 Ananasstücke und die waren ziemlich frisch und schmeckten gut. Was ich nicht so gut fand, waren die dünnen, grünen Paprikascheiben. Die hätte da nicht dazugehört und haben das Ganze ein wengerl säuerlich gemacht! Am Rand war dann noch ein wengerl was an Tomaten und Käse. Die Pizza ließ sich dann noch gut zerschneiden und der Boden war ziemlich dick und fast schon wie ein heißes, belegtes Brot. Die Pizza habe ich dann nicht ganz aufessen können, da alles zu viel war.


Pizza Margherita

Die Pizza Margherita war ebenso wenig klein und ebenso gebaut wie meine Pizza. Alles war da in Achteln vorgeschnitten. Der Rand war da ebenso wenig knusprig und hatte eine blasses Aussehen. Dafür war alles mehr mit Käse und Tomaten voll und das schon teilweise auf den Rand hin. Der Käse war aber noch recht hell und blähte sich auf. Dann war da noch die Tomatensauce und die war dunkler und fleckiger. Unter dem Ganzen waren da noch dünne Tomatenscheiben zu sehen. Der Geschmack war gut, aber ein wengerl anders als daheim. Das Ganze hatte dann noch einen indischen Einschlag im Geschmack und das störte mich doch ein wengerl.


Zweiter Abend
++++++++++
Am zweiten Abend haben wir dann ein wengerl länger warten müssen. Das war nicht so ägerlich, da wir eh nix zu tun hatten. Dafür habe ich schneller bestellen können, da ich bereits wusste, was ich wollte. Keine Pizza mehr, sondern nur mehr Spaghetti. Das waren Spaghetti Carbonara und das zweite war dann eine Speise mit Nudeln und Ei und so was wie Chips.


Spaghetti Carbonara

Die Spaghetti Carbonara dauerten dann so 20 Minuten und die wurden dann serviert. Die waren nicht ganz so gemacht, wie daheim, aber es war dann eine ordentliche Portion. Die Spaghetti Carbonara waren da mit Ei gemischt und bekamnen dann so eine gelbe Farbe. Die Spaghetti Carbonara waren dann noch mit Rahm vermischt und mit Speck versehen. Die schmeckten dann gar nicht so übel, waren mir aber dann am Abend doch zu fettig.


Nudelmischmasch

Das Ganze sah dann schon wild aus. Viele Nudeln mit etwas durchmischt, das so indisch war. Keine Ahnung, aber es hat dann schon spicy geschmeckt. Dann lag da obenauf noch ein Spiegelei. Daneben gab es dann sowas wie Chips mit einem indischen Geschmack. Naja, ich hätte mir das nicht bestellt, habe aber davon gekostet.


Dritter Abend
++++++++++
Da ging alles wieder sehr schnell. Das waren dann wieder mal eine Pizza Hawaii und mal eine andere, eine Prosciutto. Der Kellner brachte die Getränke wieder sehr schnell und das waren mal wieder 2 Colas. Wir haben dann wieder gleich die Rechnung verlangt. Die kam dann gleich wieder in einer kleinen Mappe und die war wieder 19,80 USD.


Pizza Prosciutto

Die Pizza sah aus wie immer, wieder so etwas mit einem sehr breiten Rand und eher so roh aussehend. Der Rand war da echt nicht so der Hit, aber war essbar. Die Pizza kam wieder vorgeschnitten in 8 Teile daher und ich musste immer nur einen entnehmen und auf das kleiner Tellerl nebenan legen.

Die Pizza war vollbelegt mit Käse und Tomatensauce und dann lag sehr klein zerstückelt der Schinken schmeckte dann nicht alt. Wo der herkam, weiß ich nicht, aber auf den Malediven muss eh alles importiert werden.


Resumee
++++++++
Der Besuch im Lokal hat sich dann schon gelohnt. Das Ganze war keine Touristenfalle, sondern da ging echt jeder hin. Die Kellner waren gut, aber eher nüchtern im Umgang. Die Toiletten habe ich nicht aufgesucht, da wir vorher immer aus dem Hotel in der Nähe in Male kamen.

Der Innenhof war nicht so meine Sache, aber die Einheimischen fanden den mit den primitiven Gartenmöbel schon interessant und ansprechend. An der Bar unten hätte ich nix bestellen wollen, aber anscheinend hat es aber den Leuten geschmeckt.

Im ein wengerl gehobenerem Teil oben im oberen Bereich, habe ich mich deutlich wohler gefühlt und das Essen war schon voll in Ordnung und die Portionen immer beachtlich und die Preise waren sehr vernünftig.

Bis bald

Heinz

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Velu1961 veröffentlicht 22.03.2017
    BH und lg Sylvia
  • Oskar2014 veröffentlicht 13.03.2017
    BH
  • Sommergirl-Mary veröffentlicht 08.03.2017
    ehrlich, du bist auf Male und dann isst Du Pizza????
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Produktdaten : Olive Garden Male, Male

Produktbeschreibung des Herstellers

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 24/02/2017