Der Schnurlose von Olympia
03.11.2002
Pro:
Preis, Akkuleistung, Gewicht
Kontra:
zu helle Leuchtdiode an der Basisstation
Empfehlenswert:
Ja
 tana35
Über sich:
Mitglied seit:16.07.2002
Erfahrungsberichte:95
Vertrauende:105
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 157 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Da bei uns zu Hause 80% aller Anrufe für mich sind und meine Eltern es satt haben, dass wenn sie den Hörer abnehmen, nach mir gefragt wird musste ein Telefon in mein Zimmer. Im Geschäft hatte ich eine ziemlich große Auswahl. Zu meinen Auswahlkriterien gehörten, dass das Telefon klein, schnurlos und nicht zu teuer sein sollte. Ich entschied mich spontan für den 5201-M von Olympia, da es allen meiner Anforderungen zutraf. Verpackung: Die Verpackung ist ein schlichter, weißer Karton, auf dem man das Telefon in der Basisstation sehen kann. Daneben liegen zwei austauschbare Schalen in den Farben dunkelgrün und weiß. Am linken Rand sieht man außerdem zwei Personen, die telefonieren und dabei ziemlich glücklich aussehen. Zusätzlich ist oben links bzw. oben rechts der Name der Firma und des Models gedruckt. Auf der Rückseite der Verpackung stehen die Funktionen des Telefons in den Sprachen Deutsch, Dänisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Niederländisch, Russisch, Spanisch, Türkisch und Englisch.
Lieferumfang: Zum Lieferumfang gehören außer dem Telefon eine Basisstation, ein Aufstellfuß für die Basisstation, ein Netzteil, zwei Akkus vom Typ Micro AAA und eine Bedienungsanleitung. Die Basisstation: An die Basisstation muss man einfach nur das Netzteil und das Telefonkabel mit dem TAE-Anschluss anschliessen und den Aufstellfuß befestigen, damit die Basisstation nicht umfällt. Mehr muss man nicht tun. Die Station ist ca. 12cm breit und 10cm hoch und dazu in schwarz. Wenn das Telefon in der Basisstation ist leuchtet rechts ein Lämpchen, dass das Telefon ausgeladen wird. Dies ist ziemlich störend, vor allem nachts, da mein Zimmer dann rot leuchtet. Trotzdem kann man bei einem Anruf das Telefon gut aus der Basisstation befördern.
Das Telefon: Nachdem die Basisstation installiert ist, legt man die Akkus ins Telefon und stellt es in die Basisstation um die Akkus aufzuladen. Nach ca. 12 Stunden kann man anfangen zu telefonieren. Das Telefon ist nur 13x4x2cm groß, nur 113g schwer und liegt sehr gut in der Hand, da es zum Teil ergonomisch geformt ist. Das Display befindet sich im oberen Drittel des Telefons, welches leider nur eine Zeile hat. Um dem Display herum gibt es eine kleine Schale in hellblau, die man zum Glück durch eine weiße und dunkelgrüne ersetzen kann. Der Rest des Telefons ist schwarz. Unter dem Display befinden sich hellgraue Tasten, mit denen man das Menü steuert, sowie ein Telefonbuch, das 40 Nummern speichert, aufrufen kann. Es gibt auch noch eine Taste zum ein- und ausschalten des Geräts, eine Stummtaste sowie eine Anruftaste, die man betätigen muss um zu telefonieren. Im unteren Drittel sind die Nummerntasten, mit denen die gewünschte Nummer gewählt wird oder mit denen man auch Namen ist Telefonbuch schreiben kann. Hinten am Telefon gibt es einen abnehmbaren Gürtelclip. Alles in einem kann ich sagen, dass das Telefon ein schickes Design hat. Das Display ist ein bisschen zu klein geraten, aber es ist trotzdem gut ablesbar. Zu den Tasten ist nicht viel zu sagen. Sie sind groß genug, auch gut ablesbar und haben einen guten Druckpunkt. Das Telefon kann bis zu 150h im Standby-Modus sein. Dazu kann man auch noch bis zu 12h telefonieren, ohne den Akku zu laden. Man kann es auch noch an bis zu 4 Basisstationen anschliessen. Im Menü sind fast alle Kategorien abgekürzt, aber man kann sich trotzdem vorstellen was für Funktionen sich dahinter verbergen. Dort kann man zwischen den Kategorien Telefonbuch, Mobilteil-Einstellungen, Basis, Anmelden und Sprache wählen.
Im Telefonbuch kann man die Nummern mit Namen speichern, bearbeiten, löschen oder einem bestimmten Anrufer einen Klingelton zuordnen. In der Kategorie Mobilteil-Einstellungen wird die Rufton-Melodie, die Rufton-Lautstärke oder die Warntöne geändert bzw. aktiviert oder deaktiviert. Die Rufton-Melodien finde ich ziemlich schlecht, da außer dem Standard-Rufton die Töne ziemlich hoch sind.
Dank der Kategorie Basis ist es möglich dem Telefon einen Namen zu geben, die Gesprächsdauer anzeigen zu lassen oder in den Energiesparmodus zu wechseln, bei dem dann das Display ausgeschaltet ist. Zusätzlich kann auch noch die Tastensperre aktiviert oder deaktiviert werden. Beim Punkt Anmelden kann man das Telefon so einstellen, dass man beim einschalten einen Pin-Code eingeben muss. Falls man aus irgendeinem Grund ein zweites Telefon des selben Models hat, kann man es in diesem Menüpunkt an eine Basisstation anmelden.
Zum Schluss kann im Menüpunkt Sprache zwischen Deutsch und Englisch gewählt werden. Die Anleitung: So stelle ich mir eine Anleitung vor. In der 30-Seiten langen Anleitung wird alles Schritt für Schritt sehr gut erklärt. Dort kann man alles von der Installation bis zum anmelden einer zusätzlichen Basisstation nachschlagen.
Fazit: Falls man ein zweites Telefon haben will, kann man ruhig auf dieses zugreifen, da es nicht nur auf dem DECT/GAP-Standard ist, sondern auch noch viele zusätzlich Funktionen bietet und für 40€ zu erwerben ist. Zudem ist es auch sehr platzsparrend und die Reichweite zwischen Telefon und Basisstation ist optimal. Bisher hatte ich keine Probleme damit, dass einzige was mich stört sind die Klingeltöne und dass man beim Anrufen die ersten 5 Sekunden seine eigene Stimme beim Sprechen durchs Telefon hört. Obwohl es keinen Anrufbeantworter hat, kann ich es als Zweit-Telefon nur weiterempfehlen. Danke für’s lesen, bewerten und kommentieren!
MfG tana35
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23.12.2002 14:33
Na ja! Schnurlose Telefone brauch ich nicht aber Dein Bericht ist echt super! LG Andi!!!
11.12.2002 16:57
Ich hätte auch gern ein Telefon in meinem Zimmer. Ciao Wadmaster!
08.12.2002 13:38
Wieder mal ein sehr guter Bericht.