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Obwohl ich kein Süßer bin, überkommt es mich doch manchmal und ich brauche ein Stück Schokolade oder neuerdings auch mal einen Cappuccino. Allerdings nicht so regelmäßig wie meine Familie.
Da man für eine große Tasse bei allen Sorten ziemlich viele (warum eigentlich) gehäufte Teelöffelchen braucht um den entsprechenden Geschmack in das Wasser zu beamen, kommen bei uns nur noch große Packungen in die Tüte bzw. den Einkaufswagen. Da nicht alle Handelsketten das gleiche Sortiment haben, muss man ab und zu schon mal flexibel sein und das nehmen was da ist, wenn man nicht extra deswegen unnötig Benzin verfahren will. .
Bei Netto hatte ich letztens nur die Wahl zwischen Krüger und Onko. Da meiner Familie Krüger nicht schmeckt, griff ich zu Onko. Der Bohnenkaffee von Onko ist uns durchaus ein Begriff. Wenn der Krönung-Preis manchmal dem Ölpreisindex folgt, greifen wir zu Onko und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Dass wir mit dem Onko-Cappuccino allerdings vom Regen in die Traufe kommen würden, das konnten wir nicht ahnen.
Der Harmonische nennt er sich bzw. das Pulver, das in einer praktischen runden 400g Vorratsdose daher kommt. 2,99 € haben die 400g gekostet.
Dass Harmonie damit erreicht werden soll, dass man möglichst wenig Kaffee in das Pulver mischt, war mir nicht bekannt.
Was mir nach dem Öffnen der Büchse in die Augen sprang war ein weißliches Pulver, das an Spachtelmasse aus dem Baumarkt erinnert, mit einigen Verunreinigungen, die wohl durch einige Kaffeekrümel entstehen. Rein optisch habe ich den Eindruck, dass der Kaffeeanteil max. 10% beträgt. Dass sich dieser optische Eindruck mit dem tatsächlichen Geschmack in ziemlicher Übereinstimmung befindet, kann ich hier schon vorwegnehmen. Und tatsächlich, wie ich das hier jetzt schreibe, werfe ich erstmals meinen Blick auf die Zutatenliste und was steht da: 8% löslicher Bohnenkaffee !!! Fast richtig geraten. Die restlichen 92% des Büchsenvolumens werden mit Zucker, Glucosesirup, gehärtetem Pflanzenöl, Milchzucker, Magermilchpulver, Süßmolkenpulver, Milcheiweiß, Stabilisator, Aromen, Trennmittel und nicht zu vergessen mit viel Luft ausgefüllt. Er ist somit wahrscheinlich prächtig als Babynahrung geeignet. Stärkere Herzklopfen als im Halbschlaf sind nicht zu befürchten.
Die Zubereitung ist wie bei allen Cappuccinos: Tasse oder Becher, 3-4 (Tasse) 6 (Becher) gehäufte Teelöffel, heißes Wasser, umrühren, trinken. Er lässt sich gut portionieren und klumpt nicht. Am Schaumkrönchen ist nicht zu mäkeln. Es hält sich. Aber der Geschmack......Leute......so was fades habe ich noch nicht getrunken. Positiv ist, dass er nicht so süß wie andere schmeckt. Eine Koffeinwirkung bleibt aus.
Vielleicht sollte man statt 4 Löffel Pulver in die Tasse lieber eine Tasse Wasser in die Büchse geben......
Fazit: Nicht ungenießbar aber wer unter Cappuccino nicht nur gequirltes Milchpulver versteht, sondern Wert auf Geschmack und Aroma legt und auch das Koffein spüren will, der sollte zu anderen Sorten greifen.
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04.08.2005 00:04
Für mich reicht das Beschriebene.
14.03.2005 12:17
Kurz und bündig, gefällt mir, den Cappo werde ich nicht probieren. Gruß S
14.03.2005 02:34
Ich mag Cappuccino, aber 400 g ohne Geschmack? Ist ja sehr mager... :-( Gruß Made