Erfahrungsbericht über

Opel Astra 1.6

Gesamtbewertung (184): Gesamtbewertung Opel Astra 1.6

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Astra-Entdeckungsreise - ein echter Fahrbericht!

4  17.02.2002

Pro:
gute Verarbeitung, gutmütiges Fahrverhalten, niedriger Verbrauch, einfache Bedienung

Kontra:
schlechte Übersicht, durzugsschwacher Motor, Mängel in der Ergonomie

Empfehlenswert: Ja 

fman1de

Über sich:

Mitglied seit:17.12.2000

Erfahrungsberichte:25

Vertrauende:11

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 43 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

In meinem gerade beendeten Kurzurlaub hatte ich die Gelegenheit, den aktuellen Opel Astra 1,6 eine Woche lang ausgiebig zu testen.
Wie ich meine eine gute Zeit um sich ein objektives Bild zu machen, sinnvoller als eine kurze Probefahrt und ehrlicher als ein Lobgesang eines langjährigen Markenfans.

Um es kurz vorwegzunehmen, ich bin weder Opel-Fan, noch besitze ich eines der unmittelbaren Konkurrenzprodukte aus Köln oder Wolfsburg. Privat setze ich lieber auf Hecktriebler älteren Baujahres, vorzugsweise aus Münchener Produktion. Daher hoffe ich, dass mein Bericht objektiv und hilfreich für diejenigen ist, die ebenfalls unvoreingenommen den Kauf eines Astra erwägen.
Eine Ode an den Blitz aus Rüsselsheim ist hier also ebensowenig zu erwarten wie ein Verriss mit Verweisen auf die Vorteile der Mitbewerber.

****

Jetzt aber zu meinen Eindrücken:

Bei dem getesteten Fahrzeug handelt es sich um den 3-türigen Astra mit 1,6l 4-Zylinder Benzinmotor und gehobener Ausstattung (Basis-Version plus Zentralverriegelung, E-Fensterhebern, Klima) also entsprechend der "Comfort"-Ausstattung nur mit der Polsterung der Basisversion.
Gefahren habe ich den Astra als Mietwagen von der Firma Sixt/Cicar auf Teneriffa (bis auf die fehlenden Radkappen absolut identisch zum deutschen Modell). Das Fahrzeug war quasi neu Baujahr 12/01 mit gerade 3000km auf der Uhr und topgepflegt.

****

Der erste Eindruck - Die Optik:

Der 3-Türer sieht gut aus, die Linie ist sportlich gehalten, Stosstangen und Spiegel sind serienmässig in Wagenfarbe lackiert und passen sich mit den Klarglasscheinwerfern und Rückleuchten harmonisch in das Gesamtbild ein, nichts wirkt angesetzt oder aufgeklebt. Insgesamt erscheint der Astra kompakt aber nicht klobig.
Die Mineraleffektlackierung "Mirage" (silbermetallic mit bläulichem Schimmer) sieht sehr gut aus und passt zum dynamischen Auftritt (hab ich erst am nächsten morgen bemerkt, sieht aber auch im Dunkeln gut aus).

****

Bitte einsteigen - Der Innenraum:

Alltagsgerecht zäumen wir das Pferd von hinten auf und wenden uns zunächst dem Kofferraum zu, nachdem uns das laute Klacken der Zentralverriegelung und das einmalige Aufleuchten der Blinker nach kurzem Druck auf die im Schlüssel eingebaute Fernbedienung den Weg zum richtigen Fahrzeug gewiesen haben.

Positiv: Mit der Entriegelung geht die Innenbeleuchtung an, so dass man auf dem dunklen Parkplatz etwas mehr sehen kann.

Per gut erreichbarem Druckknopf öffnet die grosse Heckklappe weit nach oben, ohne dass ich mir den Kopf anschlage oder ihn zur Befüllung des Kofferabteils einziehen muss. Der Laderaum entspricht den Erwartungen an diese Fahrzeuggrösse, nicht besonders gross, nicht zu klein. Schätzungsweise 4 normale Reisekoffer dürften reinpassen. Für unsere 2 grossen Reisetaschen und zwei Rucksäcke ist allemal Platz satt. In der linken Seitenverkleidung findet sich ein gut zugängliches Schubfach mit Gummilasche, wohl für den Verbandkasten, in unserem Falle leider leer (wohl spanische Risikobereitschaft oder sollte man es doch eher Nachlässigkeit nennen?).
Die Ladekante befindet sich zwar auf Stosstangenhöhe, entsprechend dem modernen Design muss ich unser schweres Gepäck trotzdem ordentlich hochhieven um es in das Stummelheck zu bewegen.

Negativ: Beim Reinwuchten der reichlich voluminösen Taschen löst sich die federleichte Heckablage durch geringes Anstossen von unten aus ihren Scharnieren und bammelt unkontrolliert an den beiden Gummibändern herum, mit denen sie an der Heckklappe befestigt ist (verdammt, noch keinen Meter gefahren und schon den Mietwagen kaputtgemacht *Fluch!). Nach einigen fummeligen Versuchen lässt sie sich aber wieder einhängen und alles wird gut.
Nächster Negativpunkt: Die Kofferraumbeleuchtung befindet sich unter dem linken Seitenteil der Laderaumabdeckung, nachdem ich die erste Tasche an die Seite gestellt habe wird es dunkel im Abteil.

Trotzdem kriege ich alles unter und die Klappe schliesst satt und beim ersten Versuch.

Jetzt aber bitte einsteigen: die grossen Türen öffnen weit und der Einstieg gestaltet sich problemlos ohne grossartiges Zusammenfalten oder Kopfeinziehen (Mittelmass 184cm).

Das Cockpit ist ordentlich gestaltet, Zündschloss rechts und Drehschalter für das Licht links finde ich blind. Das griffige dicke Dreispeichenlenkrad behindert nicht den Blick auf die zwei grossen Rundinstrumente Tacho und Drehzahlmesser, Tankanzeige rechts und Temperatur links davon, klassisch übersichtlich, alles gut im Blick.
Die orange-gelbe Beleuchtung ist augenschonend und dimmbar. Sehr angenehm auch das bernsteinfarbene Mäusekino mittig auf dem Armaturenbrett mit digitaler Uhrzeit/Datum, Aussentemperaturanzeige und (wenn eingeschaltet) Radiodisplay. So lenken diese weniger wichtigen Informationen nicht ab, bei Bedarf hat man sie aber im Blick ohne die Augen von der Strasse zu nehmen.

Die Ablagemöglichkeiten sind dürftig, in der Mittelkonsole ist ein leerer Dinschacht vorhanden, Kleinkram verschwindet darin, ist aber nur umständlich wieder hervorzukramen. Die Seitenfächer in den Türen sind ausreichend dimensioniert und am vorderen Ende zu einem Dosenhalter ausgebeult.

Auf Teneriffa ist es auch jetzt Anfang Februar lecker warm, also Fenster auf. Die Wippschalter für die elektrischen Fensterheber sitzen griffgünstig vorne oben im Türgriff und sind mit zwei kleinen Lichtpunkten dezent illuminiert (schönes Wort nicht?) und so leicht zu finden.

Die Sitze sind etwas fest aber bequem, irgendwie sitze ich trotzdem noch nicht richtig irgendwie Bus-mässig hoch. Ob es wohl eine Höhenverstellung gibt? Jawohl, links neben meinem Sitz findet sich ein langer Hebel, der sich nicht ziehen lässt, aber mich auf mehrfachen Druck in Ratschentechnik sanft nach unten sinken lässt.

OK, Ihr wartet sicher darauf, dass es endlich losgeht (falls Ihr überhaupt bis hier durchgehalten habt). Eigentlich steht dem ja auch nichts mehr im Wege.

Noch schnell die Spiegel eingestellt: links kein Problem über den manuellen Hebel aber rechts? Elektrische Spiegelverstellung für die Beifahrerseite? Fehlanzeige! Negativ!

Was jetzt noch? Na klar, Anschnallen nicht vergessen.
Bei laufendem Motor, Gang schon drin, Fuss auf der Kupplung greife ich reflexartig über die linke Schulter nach hinten und versuche den Gurt zu erwischen. Aber was ist das? Kein Gurt? Das mit dem Verbandkasten hatte ich schon wieder vergessen, aber dass man mir hier ein Auto ohne Gurte andrehte, das konnte ja wohl nicht wahr sein.
Also umgedreht, gesucht und: es gab doch einen Gurt. Der baumelte aber friedlich ca. 40cm hinter meiner Schulter senkrecht an der B-Säule, die wegen der grossen Türen sehr weit hinten sitzt.
Das Angeln mit dem linken Arm brachte keinen Erfolg, also: Gang wieder raus, Fuss von der Kupplung, Handbremse angezogen, komplett umgedreht und mit dem rechten Arm nach dem Gurt gefischt.

Negativ: auch für Menschen mit langen Armen sehr schlecht zu erreichende Gurte für Fahrer und Beifahrer. Offenbar hat man beim Hersteller diese Problem schon erkannt und den Hebel zum Umlegen der Vordersitze mit einer kleinen Nase versehen, an der man den Gurt einhängen kann um ihn leichter zu greifen. Beim Lösen/Aussteigen schnurrt er jedoch automatisch immer wieder zurück an die B-Säule. Theoretisch müsste man also jedesmal vor dem Einsteigen mit dem halben Oberkörper in den Fond kriechen, den Gurt hervorholen und einhängen, sich dann erst ins Auto setzen. Auf Dauer sehr nervig und ergonomisch ganz schlecht gelöst!

Der Fussraum für die Rücksitzpassagiere ist eng, die Kopffreiheit gering, was aber wohl dem Standard in dieser Klasse entspricht. Ebenso Standard: die asymmetrisch geteilt umlegbare Rückbank.

****

Nun kann es endlich losgehen - Der Motor:

Der Vierzylinder mit 1598ccm und 62kW/85PS läft im Leerlauf ruhig und kaum hörbar leise. Einmal in Bewegung gesetzt reagiert er prompt aufs Gas und dreht freudig hoch.
Verfügt man über einen beherzten Gasfuss, lässt sich der Astra mit dieser Maschine und dem serienmässigen 5-Gang Getriebe auch spritzig bewegen, insgesamt ist er jedoch mit einem relativ niedrigen Drehmoment von 138Nm bei 2600 U/Min eher etwas schwach auf der Brust und giert nach entsprechend hohen Drehzahlen.
Elstizität ist ein Fremdwort für dieses Aggregat. Die Auffahrt auf eine Autobahn muss in jedem Fall im 3. Gang erfolgen, der 4. Gang ist im Stadtverkehr unter 60km/h praktisch nicht nutzbar.
Die vom Hersteller angegebenen 13 sek. von 0 auf 100km/h belegen diesen Eindruck, die Höchstgeschwindigkeit von 180km/h (Herstellerangabe) ist auch nicht gerade berauschend. Überholvorgänge auf der Landstrasse bedürfen fleissigen Schaltens.
Insgesamt ist der Astra mit der 1,6l Maschine zwar nicht untermotorisiert, aber auch nicht besonders angenehm zu fahren. Unangenehm ist, dass der Motor in Drehzahlbereichen über 2500/Min, also dann, wenn er beginnt dem Wagen etwas Leben einzuhauchen, laut und brummig wird.

Fazit: Etwas mehr Power würde dem Astra besser stehen.

****

Schaltwerk - Das Getriebe:

Der kurze Schalthebel liegt griffgünstig, was auch wichtig ist, da man ihn wie oben angemerkt sehr häufig benutzen muss.
Das serienmässige Fünf-Gang-Getriebe ist in den unteren Gängen gut abgestimmt, der 4. und 5. erscheinen aber etwas zu lang für den durchzugsschwachen Motor. Sonst gibt es nichts aussergewöhnliches, es handelt sich um eine normale H-Schaltung. Ärgerlich: der fünfte Gang geht beim Hochschalten sehr hakelig und nur schwer rein. Das hat mich im Laufe der Woche fast wahnsinnig gemacht. Runterschalten ist dementgegen überhaupt kein Problem.
Der Rückwärtsgang verfügt über eine normale Zugsperre und ist gut zu finden.

****

Komfort - das Fahrwerk:

Das Fahrwerk bietet einen guten Kompromiss aus Komfort und Sportlichkeit. Auf gerader Landstrasse und Autobahn läuft der Astra gut geradeaus, kleine Unebenheiten und längere Bodenwellen werden unmerklich geschluckt. In schnell gefahrenen Kurven neigt sich die Karosse zwar deutlich zur Seite, man hat aber trotzdem ein sicheres Gefühl. Der Wagen neigt etwas zum Untersteuern, was sich aber gut korrigieren lässt. Auch beim Bremsen in der Kurve bleibt er brav in der Spur. Die Bremsen arbeiten schnell und gut, auch auf längeren Bergabfahrten durch die engen Serpentinen der tenerfinischen Gebirge gab es keinerlei Probleme. Einmal wurde ich zu einer unfreiwilligen Gewaltbremsung gezwungen, auch hier blieb der Wagen gut in der Spur und dank dem serienmässigen ABS weiter steuerbar.
Auf Teneriffas Pisten abseits der Landstrasse mit ihren vielen Löchern und kurzen Bodenwellen hatte man häufiger das Gefühl auf einem bockigen Pony zu sitzen, die Bodenfreiheit war aber ausreichend um uns vor grösseren Schäden zu bewahren.
Die serienmässige Servolenkung ist leichtgängig und präzise und bietet einen guten Fahrbahnkontakt. Bei höheren Geschwindigkeiten fallen die Frontriebler-typischen Rückstellkräfte auf, die bei Heckantriebs-verwöhnten Fahrern wie mir manchmal zu etwas unruhigerem Cruisen führen dürften.

Insgesamt ist das Fahrverhalten gutmütig und der Wagen komfortabel ohne sänftenartig zu wirken.

****

Ein gutes Gefühl - Die Sicherheit:

Serienmässig ist der Astra bereits ab der Basisversion mit 4 Airbags (Fahrer, Beifahrer und Seitenairbags vorne) ausgestattet. ABS, Gurtstraffer und das "Opel-Sicherheitsfahrwerk" (was immer damit gemeint ist) gehören zum Lieferumfang, ebenso wie die dritte Bremsleuchte.
Angenehm auch, dass der Seitenspiegel auf der Fahrerseite im äusseren Drittel asphärisch gewölbt ist und so die Übersicht beim Ausparken und Überholen erleichtert.

Insgesamt gute Sicherheitsausstattung, ESP gibt es erst ab der 1,8l Version gegen Aufpreis.

****

Rundblick - Die Übersichtlichkeit:

Die Übersichtlichkeit ist aufgrund der modernen Karosserie ausgesprochen schlecht!! Das hohe Stummelheck und die stark geneigte Heckscheibe in Verbindung mit den breiten C-Säulen lassen nach hinten nur ein kleines Guckloch frei. Da man im Prinzip nach hinten oben rausguckt beginnt der einsehbare Bereich ca 2-3m hinter dem Fahrzeug. Das hintere Fahrzeugende ist nicht sichtbar. Ebensowenig sieht man aus der normalen Fahrposition das vordere Ende des Wagens, da die Motorhaube stark abfällt.

Sonst - genetisch determiniert - grosser Einparker vor dem Herrn *ggg* (auf dass alle Frauen mich jetzt verfluchen mögen), musste ich bei den ersten Parkversuchen meine Freundin um Einweisung bitten. Negativ!!

Besonders unangenehm ist aber die sehr breite A-Säule mit den grossen Spiegeldreiecken. In engen Linkskurven und besonders bei den Gebirgsabfahrten liegt der Scheitelpunkt der Kurve ebenso wie der Gegenverkehr genau vor der A-Säule, die hier auf ca 25cm Breite die Sicht unmöglich macht. Man fährt also quasi blind in die Kurve. Das hat echt genervt und das Adrenalin bei den sowieso nicht einfachen Abfahrten in die Höhe getieben.

Insgesamt bietet die moderne Karosse zeitgemäss eine schlechte Übersicht. Man muss öfters nach Gehör und Urin fahren, nicht sehr angenehm.

****

Trinklust - Der Verbrauch:

Der Astra bevorzugt Super bleifrei, hat aber keinen grossen Durst. Für mein Empfinden sehr angenehm, da bin ich schlechteres gewohnt.

Der Hersteller gibt den Verbrauch mit 9,6l in der Stadt und 5,6l auf dem Land, im Durchschnitt 7,1l/100km an.

In der Realität habe ich es sogar noch etwas besser hingekriegt. Wir sind in einer woche knapp 1000km gefahren und haben nur erfreuliche 66l Sprit verbraucht. Dabei waren wir sowohl im nervigen Stadtverkehr, als auch auf der Inselautobahn sowie auf Landstrassen und im Gebirge unterwegs. Besonders wegen der vielen Gebirgpassagen auf denen der kleine Motor lautstark nach hohen Drehzahlen verlangte, hatte ich eigentlich mehr Durst erwartet.

Bei einem Durchschnittsverbrauch von 6,6l/100km haben wir bei den niedrigen Spritpreisen auf Teneriffa (0,55 €/l) für die 1000km gerade mal für 35 € Benzin verfahren.

Fazit: Es gibt sicher Autos, die weniger verbrauchen, aber in dieser Klasse finde ich den niedrigen Verbrauch sehr ordentlich.

****

Und auf Dauer? - Zuverlässigkeit:

Über die Zuverlässigkeit und Haltbarkeit kann ich nach einer 7 Tagen natürlich keine Aussagen machen. Während unseres Urlaubs jedenfalls gab es keinerlei Störungen, und obwohl wir dem Wagen einiges abverlangt haben hat er sich als treuer und solider Begleiter erwiesen und uns die kurze Zeit auf der Insel deutlich verschönert.

****

Nervensache - Die kleinen Gemeinheiten:

Einige Punkte sind mir schon auf die Nerven gegangen, besonders was die Gimmicks angeht.

Die Fenster lassen sich nur bei eingeschalteter Zündung schliessen. Also immer erst Fenster zu, dann Schlüssel abziehen.

Lässt man den Schlüssel stecken und öffnet die Tür ertönt ein lauter Signalton, gut für vergessliche Menschen aber sehr belastend, wenn man nur kurz was aus dem Kofferraum holen will.

Lässt man gar das Licht an und will das Fahrzeug verlassen geht ein regelrechtes Alarmgetöse los. Auch sicher sinnvoll aber etwas dezenter hätte ausgereicht.

********

Fazit:

Pro: Der 3-türige Astra 1,6 ist ein solides, leicht zu bedienendes, für zwei Personen mit grossem Gepäck völlig ausreichendes Fahrzeug, das zudem noch gut aussieht und über eine gute Sicherheitsausstattung verfügt.
Er ist gut verarbeitet und lässt sich bei allen Strasenverhältnissen bei erfreulich niedrigem Verbrauch nicht gerade sportlich, aber souverän bewegen.

Contra: Die Übersichtlichkeit ist ausgesprochen schlecht und die Position der vorderen Sicherheitsgurte ist wohl passend für Orang-Utans, nicht aber für Menschen.
Der 1,6l Motor ist etwas zu schwach auf der Brust und der hakelige 5. Gang ein echtes Ärgerniss.

*********

Ach ja, fast vergessen, wie kommt man jetzt an so ein Auto, wenn man es nicht nur leihen sondern auch besitzen möchte?

****

Geldsache - Der Preis:

Der Astra 1,6 kostet laut Opel Preisliste Stand 12/01 in der Basisversion ab: € 13.885

In der von mir getesteten Ausstattung entspricht er dem "Comfort" Modell, dieses schlägt mit € 15.295 zu Buche.

******************

So, dass soll es gewesen sein. Wer bis hierhin durchgehalten hat, dem sei gedankt, dass er die viele Arbeit, die ich in diesen Bericht gesteckt habe honoriert hat indem er ihn bis zum Ende gelesen hat.
Über Eure Kommentare würde ich mich entsprechend freuen.


Allzeit gute Fahrt,

Euer fman1de


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
bkuemper

bkuemper

27.06.2003 23:43

super gute Arbeit toller Bericht und alles drin was drin sein muss

osef3

osef3

07.03.2003 23:28

Das ist ein geiles Auto

LoveShines

LoveShines

07.03.2002 20:31

Toller Bericht, aber ich glaube auch wenn er mich von fast allem überzeugt, würde ich nie zu einem Opel-Fahrer werden :-) Grüßerle Nadine

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"sehr hilfreich" von (98%):
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