Fahrzeugbewertung des Autors:
| Pro: |
Für den Winter ideal |
| Kontra: |
Steht oft in der Werkstatt |
Deutsch-japanische Freundschaft:
Was man selbst nicht hat, besorgt man sich von anderen. So das kurze Motto für die Rüsselsheimer Autoschmiede Opel.
Die hatte für den stark boomenden Markt an Off-Road-Fahrzeugen erst einmal Nichts zu bieten, also machte man den Isuzu Rodeo, der zur Konzernmutter GM gehörte, kurzerhand zu einem Opel-Geländewagen mit dem Kunstnamen Frontera.
Kein Problem, denn konzerninterne Mitbewerber gab es in Deutschland nicht mehr, da sich doch Isuzu Anfang der 90er Jahre mit seinen leichten Nutzfahrzeugen vom deutschen Markt verabschiedet hatte. Dieser Coup schien soweit kein Kunststück. Eine Meisterleistung aber war es, den 1992 eingeführten Allradler gegen die etablierte Konkurrenz aus Fernost zum lange Führende auf der Bestseller-Liste zu machen. Zuerst als Langversion, Geländelimousine mit vier Türen und je einem Benziner und einem Dieselmotor im Angebot.
Später schob man die Zweitür-Variante Sport mit einem 2.0 l i-Motor mit 85 kW / 115 PS hinterher. Zwar mußte der Geländewagen nicht wie andere Produkte aus dem Haus mit fast wöchentlichen Rückrufaktionen kämpfen, man merkte jedoch deutlich, daß man ein Fernost-Gefährt unter dem Allerwertesten hatte. Billige Armaturen und Schalter, viel Plastik im Innenraum und eine teilweise mangelhafte Verarbeitung trat gerade bei Modellen der Jahre ´92 und ´93 auf.
Dazu gesellten sich konstruktive Mängel wie zu schwach ausgelegte Aufhängungen und eine begrenzte Zuladung. Alles das konnte den Siegeszug des heckgetriebenen Frontera mit dem zuschaltbarem Frontantrieb nicht aufhalten. 1994 wurde eine Faltdach-Version, der Frontera Softtop, vorgestellt, der 1995 eine komplette Überarbeitung des Programmes und neuen Motoren folgte
Auf Wunsch war jetzt ABS lieferbar, eine neue Hinterachse mit Schraubenfeder ersetzte die anfällige Achse mit Blattfeder und erstmals war ein TDi-Diesel lieferbar, der aus 2,8 l Hubraum 83 kW / 113 PS leistete. 1996 erhielt der Opel Frontera eines neues Cockpit und eine weitere Dieselmaschine, der 2,5 l TDS mit 84 kW / 115 PS nahm seinen Dienst auf. Trotzdem war aufgrund sinkender Verkaufszahlen ein Modellwechsel überfällig.
Mit der völlig überarbeiteten Frontera-Generation will Opel seit 1998 wieder an die Erfolge vergangener Tage anknüpfen. Dank umfangreicher Verbesserungen an Karosserie, Fahrwerk und den Motoren stehen die Zeichen dafür nicht schlecht.
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Der starke Opel
Fahrzeugbewertung für Opel Frontera 2.4 von
Opperer
Pro: stark, sicher, geländefreudig, viel Platz, zuverlässig
Kontra: Verbrauch
Ein sehr starkes Auto (Jeep) mit 4 Türen und viel Platz. Der Motor ist im unteren Drehzahlbereich sehr stark. Das Getriebe 2H (2 Hinterrad),4H (Allrad schnell), 4L (Allrad langsam). Vorallem der 4L ist gigantisch gut im Gebirge. Stark.
Das Auto ist massi ...
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17.10.2000
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