...auf.in.den.kampf...
26.05.2012 (30.05.2012)
Pro:
Stimmige Inszenierung, sehr gute Darsteller . . .
Kontra:
. . .
Empfehlenswert:
Ja
 AnjaS911
Über sich:
♥ ♥ ♥ Noch 71823 bis gold ;-) ♥ ♥ ♥
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Carmen“ ist eine der bekanntesten Opern mit starken Frauen, schönen Männern, jeder Menge Tragik und Eifersucht und feurigen, spanischen Rhythmen, Musik, die ins Ohr geht, ist heute noch so aktuell wie seit jeher. Die Grundlage war die im Jahr 1847 erschienene Novelle „Carmen“ von Prosper Merimee, einem französischen Schriftsteller, in dessen Geschichte ein Wanderer auf den Räuber Don Jose trifft, der ihm seine Lebensgeschichte erzählt – eine Geschichte um Räuberei, Liebe, Zigeunerleben und die schöne Carmen… - ein Stoff, der für eine Oper nahezu perfekt ist. „Sie war von seltsamer, wilder Schönheit“ schrieb Prosper Merimee über Carmen „Ihr Gesicht befremdete einen zuerst, aber man konnte es nicht vergessen. Insbesondere hatten ihre Augen einen wollüstigen und zugleich bösen Ausdruck, wie ich ihn im Blicke keines anderen Menschen wiedergefunden habe. Zigeuneraugen – Wolfsaugen, sagt ein spanisches Sprichwort, das von guter Beobachtung zeugt.GEORGES BIZEIT & CARMEN Geboren wurde der Komponist dieser Oper im Jahr 1838. Schon mit vier Jahren lernte er – der musikalische Sohn einer Pianistin und eines Gesangslehrers – das Notenlesen und bereits im Alter von neun Jahren besuchte er das Konservatorium. Zwölf Jahre war er alt, als er begann zu komponieren und mit siebzehn hatte er seine erste Symphonie beendet. Während er heute als Opernkomponist berühmt ist, hatte er damit Zeit seines Lebens nicht wirklich Erfolg. Drei Monate nach Uraufführung seines heute wohl bekanntesten Werkes – der Oper Carmen (die übrigens ein kompletter Misserfolg war) – starb er an einem Herzleiden...Die Uraufführung von Carmen war ein Fiasko. Vermutlich hatte das Premiere-Publikum ein nettes Stück erwartet und war nun komplett außer sich, als Carmen aufgeführt wurde – so leidenschaftlich, so impulsiv – so ganz anders, als erwartet. Und dann endete das Stück auch noch mit dem Tod der Titelheldin! Anfangs waren die Vorstellungen der Oper so schlecht besucht, dass man die EIntrittskarten sogar verschenkte um nicht vor leerem Haus spielen zu müssen. Erst nach der Inszenierung in Wien wurde Carmen erfolgreich und zur zwischenzeitlich wohl meist gespieltesten Oper der Welt. Schade, dass Biszet die Erfolgsgeschichte seiner Oper nicht mehr miterleben durfte.
UM WAS ES GEHT...SEVILLA Ins Jahr 1820 auf den Marktplatz der Stadt führt uns die Oper. Vor der Stadtwache warten die Soldaten ungeduldig darauf, dass für die Arbeiterinnen der Zigarettenfabrik endlich die Mittagspause beginnt und sie den rassigen, andalusischen Fabrikarbeiterinnen den Hof machen, mit ihnen flirten können. Micaela erscheint. Die junge Frau sucht unter den Soldaten ihren ehemaligen Verlobten, einen soldaten mit Namen Don José. Ihm will sie einen Brief seiner kranken Mutter überbringen. Von Morales wird sie bedrängt und so zieht sich Micaela zurück. Nach der Wachsablösung soll ihr Don Jose erscheinen – und dann will sie wiederkommen.Das Pausensignal der Fabrik ertönt, die Arbeiterinnen erscheinen und werden sofort von den wartenden Soldaten belagert. Carmen erscheint, die schöne Carmen, die jeder der Soldaten besitzen möchte. Nur Don Jose scheint sich nicht für die rassige Frau zu interessieren – und das macht ihn natürlich umso interessanter für sie. Nach der Pause erscheint Micaela und übergibt Don Jose den Brief seiner Mutter. Er bereut, will seiner Mutter nun alles recht machen, will Micaela heiraten – doch da war die Begegnung mit Carmen, die ihm nicht aus dem Kopf geht… In der Zigarettenfabrik kommt es zum Streit under den Arbeiterinnen – Carmen hat eine andere Frau mit dem Messer verletzt. Don Jose wird gerufen, soll Ordnung schaffen und Carmen verhaften und ins Gefängnis bringen. Doch diese nutzt ihre Reise aus, verspricht ihm eine Liebesnacht und der Soldat kann ihr nicht wiederstehen und lässt sie laufen. Don Jose wird daraufhin degradiert und inhaftiert IN DER SCHENKE VON LILIAS PASTIA Nach ihrer Flucht genießt Carmen mit ihren Freundinnen den Abend in der Schenke von Lilias Pastia, einem bekannten Treffpunkt der Schmuggler. Von Leutnant Zuniga wird Carmen bedrängt und erfährt schließlich, dass Don Jose noch an diesem Abend wieder aus der Haft entlassen werden soll.Der bekannte Torero Escamillo taucht auf und wird von der jubelnden Menge umringt. Einzig und allein Carmen scheint der staatliche Stierkämpfer nicht zu beeindrucken. Doch insgeheim ist sie fasziniert von ihm…Die Schmuggler wollen Carmen und ihre Freundinnen dazu bringen ihnen zu helfen, doch Carmen lehnt ab, da sie auf da Wiedersehen mit Don Jose wartet. Don Jose erscheint und genießt das Zusajmensein mit Carmen, die für ihn ganz allein tanzt. Als er den Zapfenstreich hört will er –sehr zum Mißfallen der schönen Carmen - zurück in die Kaserne und es kommt zum Streit des Paares. Nun erscheint sein Vorgesetzter Zuniga und zwischen Don Jose und Zuniga kommt es zu einer heftigen Auseinandersetzung. Carmen ruft die Schmuggler herbei um diese zu beenden, um Zuniga zu entwaffnen. Don Jose will nun mit seiner Vergangenheit abschließen und erschießt Zuniga bevor er sich endgültig den Schmugglern anschließt um mit ihnen in den Bergen zu leben. BEI DEN SCHMUGGLERN Es dauert nicht lange, bis Carmen von Don Jose gelangweilt ist und das Paar entfremdet sich immer mehr. Don Joses Eifersucht und sein Besitzanspruch machen die Beziehung mit der freiheitsliebenden Carmen schwer. Als ihre Freundinnen nun die Karten legen, wird für Carmen klar, dass der Tod ihr Schicksal ist. Der Stierkämpfer Escamillo erscheint wieder – auf der Suche nach der schönen Carmen und Don Jose fordert den Torero zum Zweikampf heraus. Carmen stellt sich zwischen die beiden Kämpfenden um das Schlimmste zu verhindern.Inzwischen ist auch wieder Micaela aufgetaucht und schließlich kann sie Don Jose überreden mit ihr zu seiner im Sterben liegenden Mutter nach Hause zu kommen. VOR DER ARENA Die jubelnde Menge wartet vor der Arena auf den Einzug der Stierkämpfer. Escamillo und Carmen sind inzwischen ein Paar geworden. Ihre Freundinnen bemerken in der Menge plötzlich Don Jose und warnen Carmen vor ihm – doch Carmen will mit ihm reden. Eine Carmen hat keine Angst, eine Carmen läuft nicht davon und sie stellt sich ihm. Don Jose fordert sie auf mit ihm zu kommen – doch sie bekennt ihre Liebe zu Escamillo und weist ihn zurück. Don Jose sieht keinen Ausweg mehr und ersticht Carmen…
DIE BESETZUNG Da ist natürlich Carmen. Sie ist eine junge, leidenschaftliche, stolze und sehr schöne Zigeunerin, die in einer Zigarettenfabrik arbeitet. Carmen verdreht allen Männern den Kopf und ist von ihren jeweiligen Liebhabern schnell wieder gelangweilt. In der Rolle der Carmen sahen wir Merit Ostermann, deren Mezzosopran mir sehr gut gefiel. Auch ihr Spiel, ihre Mimik überzeugten.Don Jose, der Wachsoldat aus Sevilla ist Carmen verfallen, liebt die schöne Zigeunerin über alles. Er neigt zu Besitzansprüchen und es kommt immer wieder zu Eifersuchtsanfällen… In seiner Rolle sahen wir den Tenor Alessandro Rinella. Der gebürtige Italiener, lyrischer Tenor aus Rom absolvierte sein Studium am Konservatorium Gian Battista Martini in Bologna und erwarb zusätzlich ein Diplom in Tanz und Schauspiel. Mit ihm war die Rolle des Don Jose hervorragend besetzt und er überzeugte ebenso stimmlich, wie auch darstellerisch.Micaela, blond und brav - die typische Unschuld vom Lande. Sie ist die ehemalige Verlobte von Don Jose, eine Bauerntochter vom Land. Um Don Jose eine Nachricht seiner kranken Mutter zu überbringen, hat sie die Reise nach Sevilla gemacht. Auch mit Katja Bördner (Sopran) war diese Rolle ganz überzeugend besetzt. Die Sopranistin Katja Bördner begann ihre Gesangsausbildung bereits im Alter von 12 Jahren. Seit 2009 gehört sie dem Ensemble des Theaters Pforzheim an. Ich mag die angenehme Stimme der Sopranistin sehr gerne. Escamillo. Der ebenso staatlich wie selbstbewusste und erfolgreiche Torero hat sich in Carmen verliebt. Máté Sólyom-Nagy (Bariton) spielte die Rolle des Stierkämpfers und dies tat er sehr überzeugend.Zuniga, der Vorgesetzte von Don Jose ist sehr pflichtbewusst, doch auch er ist an Carmen interessiert. Und auch Axel Humbert (Bariton) gefiel in dieser Rolle. Weiterhin sahen wir an diesem Abend als Remendado: Benjamin-Edouard Savoie, in der Rolle des Dancairo: Sebastian Haake, den Moralès spielte Aykan Aydin. Frasquita stellte Franziska Tiedtke dar und als Mercédès sahen wir Haruna Yamazaki . Den Lillas Pastia spielte Brian Garner, als Manuelita standen entweder Marie-Pierre Roy/ Angela Wollschläger auf der Bühne (leider konnten wir dem Aushang an diesme Abend nicht entnehmen, wer diese Rolle spielte, ebenso bei den Flamencotänzerin Sabine Exner/ Merceds Pizarro/ Petra Samenfeld/ Ines Schmidt .
DAS BÜHNENBILD Ganz modern, abstrakt, schlicht und zeitlos kommt das Bühnenbild – bestehend aus podiumsartigen Stahlgerüsten, daher, was es dem Zuschauer einfach macht sich aufs Wesentliche zu konzentrieren – nämlich auf die Geschichte selbst. Mir gefiel dieses Bühnenbild recht gut, ich empfand es als passend. Ein wenig allerdings störte es mich nach der Pause, dass anfangs alles in fast vollkommener Dunkelheit spielte. Ich fand’s einfach anstrengend… Dies ist allerdings auch der einzige Kritikpunkt, den ich persönlich habe.DIE KOSTÜME Natürlich trug Carmen ein rotes Kleid- ein Kleid, um dass die Frauen am Anfang des Stückes kämpften. Carmen ist letztendlich die Stärkste der Frauen. All die anderen müssen sich mit den restlichen Kleidern zufrieden geben. Unter ihren farbenfrohen Kleidern sind alle Frauen in schwarz gekleidet – alle sind gleich… ebenso wie Carmen. Sie alle könnten Carmen sein, hätten sie das rote Kleid… „Die Frau mit dem harten Ellenbogen bekommt das rote Überkleid, die anderen teilen die restlichen gepunkteten und mit Volants verzierten Stücke unter sich auf.“ Hieß es bei den Badischen Neusten Nachrichten. All die Figuren der Oper waren schließlich nur durch ihre Kleidung definiert, was ganz besonders am Schluss der Oper ganz deutlich wird, als Carmen schließlich ihr Kleid auszieht und Don Jose auf ihr Kleid einsticht.
DAS KOMMT MIR SPANISCH VOR Auch wenn die Melodien spanisch anmuten, so sind sie es nicht wirklich – denn Georges Bizet war niemals in diesem Land und orientierte sich bei Carmen an den damals in seiner Heimat herrschenden Vorstellungen von spanischen Klängen. Der Rhythmus und die Instrumente sind das, was der Oper diese spanischen Klänge geben. Die Musik geht ins Ohr, ist sehr angenehm, lebhaft und die lebhaften Chorgesänge sind ebenso ergreifend wie die harmonischen Arien. Für mich ist Carmen mit ihren Ohrwürmern musikalisch gesehen eine der schönsten Opern.
FRANZÖSISCH In französischer Originalsprache mit deutscher Übertitelung wurde diese Oper aufgeführt. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass man die Übertitelung in den hinteren Reihen nicht wirklich mehr lesen konnte. Ich persönlich finde das auch nicht wirklich tragisch, denn erstens einmal versteht man bei Operen – auch wenn sie in deutscher Sprache gesungen werden – selten jedes Wort, und weiterhin kennt man in der Regel auch die Handlung. Ich muß nicht jedes Wort verstehen – mir ist die Musik wichtiger… Gesungen wurde in französisch – gesprochen wurde in deutsch.
WANN? Weitere Vorstellungstermine sind geplant für .- Freitag, 25. Mai, 20:00 Uhr
- Sonntag, 10. Juni, 15:00 Uhr
- Mittwoch, 20. Juni, 20:00 Uhr
. Allzu viel Zeit bleibt also nicht mehr um sich diese schöne Oper anzusehen.
WIE LANG? Fast 3 Stunden ging diese Oper, bei der die Zeit wie im Flug verging. Eine etwa 15-minütige Pause gab es nach gut eineinhalb Stunden. „…Doch bis dahin vergehen rund drei Stunden, die sich ziehen können….“ Hieß es in der Kritik der Pforzheimer Zeitung – und ich persönlich kann das absolut nicht nachvollziehen, denn ich war von Anfang bis zum Ende gefesselt vom Geschehen auf der Bühne.
DIE PAUSE Für die ca. 15-minütige Pause bestellten wir uns – wie immer - vor Vorstellungsbeginn auch gleich unsere Getränke. Kommt man dann während der Pause aus dem Vorstellungsraum, findet man am nummerierten Tisch gleich seine Bestellung vor. Ich kenne dies aus keinem anderen Theater und empfinde diesen Service als nicht nur sehr praktisch, sondern auch sehr angenehm, denn man erspart sich die Wartezeit an der Bar – wobei es dort wirklich immer sehr zügig und schnell voran geht.Toilettenbesuche sind in den Pausen für die meisten Theaterbesucher natürlich obligatorisch und meist sehr schnell erledigt, da es hier eine wirklich ausreichende Anzahl an Toiletten (bei den Damen dürften es ca. 15 sein, bei den Herren war ich noch nicht) zur Verfügung steht. Zwar gibt’s meist eine kleine Schlange, aber keine wirklich langen Wartezeiten, so dass noch genügend Zeit bleibt sein Glas Sekt oder die Tasse Kaffee zu trinken.
FOTOS Natürlich darf man während der Vorstellung nicht fotografieren. Zum einen aus urheberrechtlichen Gründen - und zum anderen würde es natürlich fürchterlich stören. Aber einige – und wie ich finde sehr schöne Fotos - Fotos könnt Ihr Euch auf der Website des Theaters unter ansehen. Hier sieht man schon, dass es eine farbenfrohe und schwungvolle Aufführung ist.
DREI SPARTEN Das Theater Pforzheim ist ein Drei-Sparten-Theater. Drei-Sparten-Theater bedeutet, dass die Kunstgattungen Oper, Operette, Musical, Schauspiel und Ballett zur Aufführung kommen. Auf der schön gestalteten Website des Theaters findet Ihr alle Infos zum derzeitigen Programm: http://www.theater-pforzheim.de
TICKETS UND VORVERKAUF Tickets gibt's an der Theaterkasse, die von Dienstags bis Freitags von 10 bis 19 Uhr, Samstags von 10 bis 13 Uhr und Sonn- und Feiertags eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet hat. Jeweils fünf Wochen vor den Vorstellungen beginnt der Vorverkauf. Tickets können auch telefonisch oder übers Internet bestellt werden. Vorbestellte Karten müssen bis spätestens 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden. Anschließend werden sie dem Freiverkauf zugeführt. Das Ticketcenter im Theater befindet sich am Am Waisenhausplatz 5, 75172 Pforzheim und ist unter Telefon: 07231 / 39 24 40, Fax: 07231 / 39 16 10 oder E-Mail: ticket@stadt-pforzheim.de zu erreichen. Weitere Vorverkaufsstellen sind auf der Website des Theaters unter http://www.theater-pforzheim.de/portal/page?pageid =124,76074&dad=portal&schema=PORTAL zu finden. Weiterhin können Karten für den Großteil der Veranstaltungenüber das Ticketsystem ReserviX erworben werden und direkt zu Hause ausgedruckt werden.
PREISE Die Normalpreise für die musikalischen Aufführungen haltensich im Vergleich zu anderen Theatern durchaus im Rahmen. Wir haben für unsere Plätze in der 3. Reihe um die 24,-- Euro gezahlt (allerdings per Wahl-Abo). Einzeln erstandene Karten liegen etwas höher. Die aktuellen Preise findet Ihr jeweils auf der Website des Theaters. Ermäßigungen erhalten Schüler und Jugendliche, Studenten, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende, Schwerbehinderte sowie kinderreiche Familien der Stadt Pforzheim (gegen Vorlage eines gültigen Ausweises).
PARKMÖGLICHKEITEN Unter dem Theater befindet sich eine öffentliche Tiefgarage. Dort finden sich immer ausreichend Parkplätze. Bei Theaterveranstaltungen gibt es einen so genannten Kulturtarif von 3,-- Euro, der neuerdings allerdings erst ab einer Einfahrt nach (ich meine) 18.30 Uhr ins Parkhaus gültig wird. Ansonsten kostet jede angefangene Stunde 1,50 Euro... Nur wenn im nebenan gelegenen Congresszentrum eine Veranstaltung ist, kann's etwas eng werden im Parkhaus...ZUSAMMENFASSEND Was ich von dieser Aufführung halte und wie sie mir gefallen hat, wisst Ihr nach dem Lesen meines Berichtes bereits. Aber ich fasse hier natürlich nochmals kurz zusammen… Sehr gut inszeniert, sehr gut gesungen und sehr gut gespielt war die Carmen, die wir an diesem Abend sehen durften. Die Führung der Charaktere war sehr gelungen, was die Geschichte (auch wenn man sie schon kannte) ebenso spannend wie auch ergreifend werden ließ. Mir gefiel diese so klischeefreie und absolut stimmige Inszenierung. Die wunderschöne und schwunghafte Musik und die wirklich tollen Solisten und die so ausdrucksstarke Aufführung und die heute noch so aktuelle Handlung ließen den Abend zu einem tollen Theatererlebnis werden. „Pforzheim sein hohes Niveau einmal mehr anschaulich unter Beweis gestellt. Der Besuch der Aufführung ist sehr zu empfehlen!“ hieß es in „Der Opernfreund“ und diesem Ratschlag kann ich mich voll und ganz anschließen. Carmen ist eine Oper, die man einfach einmal gesehen haben sollte. Von mir gibt’s die volle Punktzahl und eine Empfehlung.
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11.11.2012 20:21
BH
30.06.2012 22:45
Das Ereignis habe ich leider verpasst. VLG - Olaf
16.06.2012 22:06
klasse =)