Wie auch schlechtes Wetter schön aussehen kann
22. Feb 2009
Pro:
optisch sehr schön, sehr gute Prognosen,
Kontra:
recht teuer
Empfehlenswert:
Ja
 Mattha
Über sich:
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Hallo zusammen, nach langer Zeit berichte ich über ein neues Spielzeug, welches ich im vergangenen Jahr ergattern konnte, nämlich die Oregon Wetterstation Crystal. Aussehen Die Wetterstation besteht aus zwei Teilen: der untere Bereich ist ein schwarzer Block aus Kunststoff, welcher die digitalen Anzeigen der Wetterstation und die drei farbigen Leuchtdioden enthält. Hinten kommt das Kabel für die Stromversorgung heraus. Die Station ist 11,2 cm hoch, 17,7 cm breit und 4 cm tief. Der zweite Teil ist ein Quader aus Glas, welche drei verschiedene Wettersymbole anzeigt. Von links nach rechts ergibt sich folgendes Bild: Sonnig = Rot: Bei der Prognose "Sonnig" leuchtet ganz links eine in das Glas eingravierte Sonne, wobei die Färbung eher einem Orange als einem Rot entspricht. Es ist bei Tageslicht das am schlechtesten sichtbare Symbol. Wolkig = Blau: In der Mitte des Glasblocks finden sich zwei Wolken, die in einem klassischen Blauton leuchten. Dieses Symbol ist auch im Hellen am Besten zu erkennen. Regnerisch = Grün: Rechts außen befindet sich die grüne Anzeige für Regen - es handelt sich um eine Reihe von unterschiedlich großen Regentropfen. Es ist das optisch schönste Symbol. Der Zusammenbau Der Zusammenbau ist denkbar einfach: Der untere Teil der Wetterstation wird an einen ebenen Ort gestellt und an eine Steckdose angeschlossen - das Kabel ist ausreichend lang. Der oberen Teil der Station wird einfach lose auf den unteren Block draufgestellt - fertig. Es lagen einige "Gummifüße" bei, die man zwischen Ober- und Unterteil legen kann, um ein Verrutschen zu verhindern - ich habe darauf verzichtet. Die Farbgebung Es dauert eine gewisse Zeit, bis man alle Symbole in der Realität einmal an der Wetterstation beobachten konnte. Zu Beginn war ich über die Farbgebung ein wenig enttäuscht: ich hatte für "Sonnig" ein leuchtendes Gelb erwartet und nicht ein Orangeton. Auch das leuchtende "Grün" für Regen wirkt im ersten Moment eher deplaziert. Nach einiger Zeit hat man sich allerdings an die Farben gewöhnt - es tritt dann eher folgendes Phänomen in den Vordergrund: Je schlechter das Wetter, umso schöner und leuchtender das Symbol. Es ist fast so, dass man sich über Regen freut, weil die Wetterstation dann so schön aussieht. Die Funktionen Die Wetterstation hat im Prinzip drei Funktionen: 1. Zeitanzeige: die Station beinhaltet eine Funkuhr, welche sich automatisch stellt, sobald sie an Strom angeschlossen wird. Dieser Vorgang dauert etwa 1 Minute. Die Anzeige ist digital und ausgesprochen gut zu sehen - auch bei Sonneneinstrahlung. 2. Temperaturanzeige: Fährt man mit der Hand knapp vor der Station her, schaltet die Station von der Uhr auf die Temperaturanzeige um - dabei ertönt ein leiser Piepton. Das Umschalten funktioniert auch, wenn man nur sehr nahe an der Station vorbeikommt. Die Anzeige ist ebenfalls digital mit einer Nachkommastelle und ist offensichtlich genau - der Wert entspricht genau dem Wert eines anderen Thermometers im gleichen Raum. Die Anzeige ist ebenfalls ausgesprochen gut erkennbar und schaltet sich nach einigen Sekunden automatisch wieder auf die Uhrzeit zurück. Eine permanente Umschaltung auf die Temperaturanzeige ist nicht möglich. 3. Die Wetterprognose: Je nach Wetterlage zeigt die Station dauerhaft durch die oben beschriebenen Symbole die Wetterprognose für den kommenden Tag an. Wie beschrieben ist das Symbol mit den Wolken am Besten zu erkennen, das Symbol mit der Sonne am Schlechtesten. Die Prognosegenauigkeit Das Gerät zeigt grundsätzlich die Wetterprognose für den kommenden Tag an - genauer gesagt, es zeigt an, wie das Wetter werden wird. Die Prognose ist dabei ausgesprochen verlässlich: Wird Regen angezeigt, gibt es tatsächlich am kommenden Tag Regen - gleiches gilt für bewölktes Wetter oder auch für Sonne. Allerdings kann sich die Wetterlage ja ständig ändern, d.h. ein einmaliger Blick auf die Station ist nicht richtig aussagekräftig. Schaut man aber mehrmals täglich zur Station, kann man ein sehr gutes Gefühl für das kommende Wetter erhalten. Spring die Station im Laufe eines Tages ständig zwischen den Wetterlagen hin und her, so wird auch der Folgetag eher wechselhaft. Insg. ist die Prognosegenauigkeit ausgesprochen gut. Lieferumfang Im Lieferumfang gibt es die zweiteilige Wetterstation und eine sehr kurze Bedienungsanleitung, die aber bei der extrem einfachen Zusammenbauweise des Geräts mehr als ausreichend ist. Sonstiges Der oben liegende Glasteil der Station ist um ein Vielfaches schwerer als der Unterbau - die Station ist daher ausgesprochen "kopflastig" und neigt dazu, umzufallen, wenn man sie z.B. zwecks Staubputzens einmal wegstellen möchte. Das gilt insb. auch deshalb, weil das Glasteil nur lose aufliegt. Man muss daher wirklich aufpassen, damit sie nicht einmal herunterfällt. Preis Nun zum unangenehmen Teil dieses Berichtes: Die Wetterstation von Oregon ist ein ausgesprochenes Luxusgut - sie kostet im Versandhandel oder in gutsortierten Fachgeschäften etwa 120,- Euro. Meine Station habe ich von Webmiles - dort "kostet" sie zur Zeit 34.900 Meilen. Fazit Die Oregon Wetterstation Crystal ist ein wirklich tolles Teil: sie zeigt eine verläßlich genaue Wetterprognose, die Zeit und die Temperatur an und ich habe täglich Spaß daran, dieses schöne Objekt zu betrachten. Sie sorgt durch den tollen Anblick von schlechtem Wetter dafür, dass ich dem Regen auch etwas Positives abgewinnen kann.
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05.05.2009 19:05
Da würde ich mir jetzt noch Fotos wünschen, zur besseren Vorstellung :o) LG!
23.02.2009 16:42
Und warum kommt der Bericht über dieses Spielzeug erst jetzt ?? Schön mal wieder was von dir zu lesen . LG Bruno
22.02.2009 21:41
:-) viel geld, aber wenn man dafür immer den passenden schuldigen für das schlechte wetter hat .... :-)))) lg detlef