Osann picostar

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Osann picostar

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Trägst du noch oder fährt es schon???

5  30.04.2007

Pro:
bequem, einfach, praktisch, Erleichterung,

Kontra:
Preis wirkt etwas abschreckend

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Design:

Handhabung/Komfort:

Qualität/Verarbeitung:

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SvenHandisson

Über sich:

Mitglied seit:29.04.2007

Erfahrungsberichte:16

Vertrauende:5

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 41 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ich möchte gern einen Erfahrungsbericht schreiben. Mein Thema worüber ich gern schreiben möchte, ist die Babyschale von Osann mit dem praktischen Fahrgestell.

1. Einleitung
Einleitend möchte ich sagen, dass ich so etwas gern auch bei meinem 1. Kind gehabt und mir gewünscht hätte, zu wissen, dass es eine fahrbare Babyschale gibt.

Der 1. Babyautositz ist in den meisten Fällen eine Babyschale. Wer schon Kinder hat, der weiß, wie unhandlich diese sein können. Es gibt da doch mehrere verschiedene Ausführungen, auch vom Griff her. Mit jedem Kilo, was die Kleinen zunehmen, und darüber freuen wir uns auch, wird aber auch die Babyschale schwerer und wenn wir die Kleinen tragen, dann schwenken wir die Schale entweder am Unterschenkel schleifend oder in der Armbeuge eingeknickt an der Hüfte entlang und auch nur 50 Meter Fußweg fühlen sich an wie 100 m oder noch länger.

Ich wollte das nicht mehr und bereits beim 1. Kind hatte ich, nachdem ich aber eben das unpraktische Modell bereits hatte, gesehen, da gibt es auch was anderes.

2. Das fahrbare Modell
Das fahrbare Modell, also die Babyschale mit dem Fahrgestell (meine ist von Osann und nennt sich Osann picoStar - auch da gibt es Varianten) setzt sich, wie schon aus dem Namen erkennbar zusammen aus dem Babyautositz (Babyschale) und dem Fahrgestell. Wer es noch komplizierter möchte, der kann dazu auch noch den Sicherheitssitz (genannt die Basis für den Pkw) kaufen, der verbleibt dann im Auto. Darin lässt sich die Babyschale einrasten, so dass man nicht immer mit den Gurten die Festschnallerei hat. Ich hatte das zunächst auch als 3er-Set gekauft. Mein Problem dabei war und das muss man vor Kaufentscheidung beachten, dass mein Auto und auch das meines Mannes (ich: Suzuki Alto; er: 4er Golf) zu klein waren. Man hätte also nicht so händeln können, wie es eigentlich vorgesehen war.

Zum besseren Verständnis liste ich mal die einzelnen Zubehörteile auf, sonst wird es vielleicht zu verwirrend:

a) picoStar Kinderautositz (Babyschale)
Diese ist geeignet von ab Geburt, also Gruppe 0+ bis ca. 15 Monate, wobei es dabei auf das Gewicht ankommt. Ein Körpergewicht von 13 Kilogramm sollte nicht überschritten werden. Aber im Laufe der Zeit merkt man schon, dass das Kind sich ohnehin nicht mehr im kleinsten Sitz wohlfühlt. Auch der ADAC (wenn ich den Vergleich mal kurz anführe) hat geäußert, dass Babys/Kleinkinder solange wie möglich in der Babyschale verbleiben sollen, weil sie durch das Rückwärtsfahren auf dem Rücksitz noch mit die größte Sicherheit haben. Aber wie von mir erwähnt, das geht irgendwann nicht mehr, weil die Beinchen dann so lang sind, dass die Kinder nicht mehr rückwärts fahren können.

Die Babyschale hat weiterhin eine Schaukelfunktion. Diese wird eingestellt durch den "Ergonomischen Tragebügel", der entweder, wenn die Babyschale sich auf dem Fahrgestell befindet als Schiebebügel verwendet wird oder als Tragebügel oder Schaukelfunktion oder nach hinten geklappt als Sitzposition. Der Tragebügel hat somit 3 Funktionen. Des Weiteren hat die Babyschale ein Windelfach (hinten), worin auch gleichzeitig die Gurte reguliert werden. Vorn ist aber auch auch noch der zentrale Gurtversteller. Die meisten neu gekauften Babyschalen dieser Marke haben ein Sonnendach und noch eine Beindecke dazu. Diese gibt es in verschiedenen Farben und auch Materialien. Das ist dann individuell Geschmacksache.

b) Das Fahrgestell
Dass es so etwas gibt, war für mich das Ausschlaggebende. Als ich von meiner 2. Schwangerschaft erfuhr, wusste ich, nach allen anderen wichtigen Dingen natürlich die zu klären sind, dass ich diesmal die Schlepperei nicht wollte - um keinen Preis. Also habe ich mich gezielt auf die Suche gemacht und bin dann durch Internetrecherchen auf den picoStar gekommen.

Das Fahrgestell zusammen mit der Babyschale sieht aus wie ein kleiner Kinderwagen. Wer es nicht kennt, könnte auch glauben, es wäre ein Kinderwagen. Dann sage ich aber, dass es sich hier eigentlich um einen Autokindersitz mit Fahrgestell handelt.

Woraus besteht es: Das Fahrgestell ist sozusagen aus einem Teil, abgesehen von Rädern und so, aber es besteht aus 2 fest installierten Gelenken (die Beschreibung fällt mir etwas schwer, aber ich hoffe auf eure Fantasie). Nach vorn hin ist es etwas schmaler und da sind jeweis schwenkbare Doppelräder (lassen sich aber beide separat noch mit einer eigenen Bremse leicht feststellen) dran und nach hinten ist es breiter, da sind etwas größere Räder, aber keine Doppelräder dran. auf der rechten Seite hinten bei den großen Rädern befindet sich eine kleine Bremse. Das Fahrgestell hat auch einen Tragegriff. Wenn die Babyschale sich nicht daran befindet, kann man diesen greifen und automatisch, sobald man das Fahrgestell anhebt, klappen Vorder- und Hinterteil zusammen. Dadurch wird es schmaler und man kann es im Auto entweder im Kofferraum (bei mir geht es nicht, der ist selbst dafür zu klein) oder aber auf der Hinterbank (so mache ich es, neben das Baby) legen. Das Fahrgestell hat innen hängend, also unter dem Tragegriff zwischen Vorder- und Hinterrädern ein Säckchen hängen, das ist der Einkaufskorb (eher Körbchen), welcher bis max. 2 Kg beladen werden kann. Also eine Kiste Pampers geht nicht hinein, aber allemal ein paar Pakete Feuchttücher. Ich habe immer eine Baby-Einsatztasche darin. Etwas über dem Tragegriff befinden sich die Halteschlitze für die Babyschale. Wenn also die Babyschale draufgesetzt wird, dann liegt sie auf dem Tragegriff des Fahrgestelles auf.

Aufgesetzt wird die Babyschale, indem man (Frau) den verstellbaren Tragebügel der Babyschale nach vorn zieht. Zunächst sollte man sich aber vergewissern, dass die Schale wirklich links und rechts richtig auf den Haltesitzen des Fahrgestelles steht. Bei unvorsichtiger Montage könnte sonst das Baby samt Autositz herunterfallen. Nach ein- bis zweimal probiert, geht das wie selbstverständlich ins Blut über. Keiner möchte ja, dass sein Kind zu Schaden kommt. Wenn dann der Bügel also nach vorn gezogen wird, dann rastet es ein und das Einrastegeräusch sagt aus, alles fest. Ich mache dennoch immer noch mal Probe, indem ich den Schiebebügel (denn das ist aus dem Tragebügel ja nun geworden) nach oben ziehen, heben sich die Räder vom Boden ab, dann ist die Schale fest mit dem Fahrgestell vereint.

c) Die Basisstation für den Pkw
Diese ist nicht klein und bei uns hat sie nicht ins Auto gepasst. Da ich aber vorher keine Ahnung hatte, habe ich alles zusammen als Set gekauft. Vorteil der Basis, wenn ihr denn ein Auto habt, wo die Rückbank nicht direkt bei den Vordersitzen hängt, ist, dass du sie nur einmal verankern musst. So hat man das ja immer, dass du das Baby ins Auto stellst und dann geht es los mit den Gurten und der Umschnallerei. Bei meinem Auto kam immer noch hinzu, dass er sich unwahrscheinlich schnell feststellte, wie beim Unfall. Klick - fest - wieder von vorn. Nervig! Aber das war damals bei meinem 1. Kind und die hatte eine etwas noch größere Babyschale. Hier ist es doch etwas einfacher, so dass ich den Gurt bequem um die Babyschale legen kann und auch ordentlich befestigen. Dennoch macht es die Basis noch leichter. Wie gesagt, einmal richtig im Auto verankert, brauchst du die Gurte auch nicht mehr zu betätigen.

Der Vorteil ist, du kommst vom Einkaufen oder was auch immer, Baby schläft, vom Fahrgestell ablösen, Klick in die Basisstation und fertig. Fahrgestell am Tragegriff geschnappt ins Auto verstaut und los. Habt ihr den Vorteil erkannt: es ist praktisch, einfach und schnell. Vielleicht warten ja zu Hause noch 3-5 Kinder und wenn Mami nach dem endlos langem Einkauf auch noch ewig am Auto herumkramt und der nächste vielleicht in die Parklücke will.... okay, lassen wir das.

3. Preis - Leistung (am eigenen Beispiel)
Der Preis einzeln ist ziemlich happig. Das gebe ich zu. Ihr könnt rechnen: Fahrgestell: um die 50 Euro, Basis und Babyschale je um die 100 Euro. Das ist schon ein anständiger Preis. Wenn ihr alle 3 Sachen kaufen wollt, dann empfehle ich euch den Setpreis. Gibt es in gängigen Katalogen, aber auch bei Ebay (Händler). Bei Einzelteilen zahlt man drauf, aber das ist ja auch bei anderen Produkten so. Wenn ihr aber nicht alle Teile haben wollt und auch wisst, es passt möglicherweise die Basis nicht ins Auto, dann könnte ihr einzeln oder im Set kaufen. Das kommt auf den Anbieter an. Ich habe zunächst die Babyschale für zufällig 7 Euro ersteigert (neu vom Händler) plus Versand kam ich auf 21 Euro. Dann wollte ich separat das Fahrgestell kaufen und das war nicht preiswert zu kriegen. Durch Zufall habe ich dann das Set für 100 Euro ersteigert. Die gebrauchte Babyschale (hatte ich ja nun doppelt) habe ich wieder verkauft, Basis und Fahrgestell behalten. Basis stellte sich raus, passte nicht - also auch verkauft. Nun hatte ich also noch Fahrgestell (gebraucht) und Babyschale (neu) und wenn meine Tochter da nicht mehr hineinpasst, verkaufe ich es als Set, entweder über eine Babybörse oder im Internet.

In dem Fall ist es echt gut, wenn man sich vorher informiert und dann je nachdem ob man alles kaufen möchte oder nur einzeln oder neu oder gebraucht, entsprechend zu kaufen. Alles in allem hat es für mich gelohnt und ich würde es jederzeit wieder so machen. Wenn ich jetzt nen Passat fahren würde, dann hätte ich auch auf jeden Fall die Basis behalten.

4. Grund: mich für diese Variante einer Babschale zu entscheiden

Ich habe es schon mal erwähnt, aber für mich war das Ausschlaggebende, ich wollte die Schlepperei nicht mehr. Die Babys werden ja nicht leichter und die Schale selbst wiegt auch sein eigenes. Wenn ich also zur Babymassage fahre oder mal schnell zur Freundin oder wie oben erwähnt zum Einkaufen. Da ist das eine absolute empfehlenswerte Erleichterung. Sowieso nach der Entbindung soll man (Frau) gar nicht so viel und schwer tragen, weil es dann zum Gebärmuttervorfall kommen kann, aber das ist gerade auch die Zeit wo man zu den ersten U-Untersuchungen geht. In anderen Fällen kommt die Hebamme, ist klar. Aber warum soll man es sich schwerer machen, wenn es doch einfacher geht. So kann ich, wenn es schnell gehen soll oder Klick - Klick und los geht es. Auf langen Strecken, Spaziergänge, da habe ich natürlich den Kinderwagen genommen, damit der Rücken meines Babys nicht so belastet wird. Aber wenn ich irgendwohin das Auto nutzen musste und das Baby mitkam, dann habe ich mich für die andere Alternative entschieden. Es ist auch zunehmend spaßig für die Kleinen. Anfangs liegen sie nur da, aber gerade heute, ich musste zum Arzt, konnte das Baby nirgends lassen, also habe ich sie mit dem Osann picoStar mitgenommen. Auf dem Heimweg haben wir gespaßt und geschmust und das geht nicht, wenn das schwere Ding (Babyschale - nicht Baby!) an meinen Beinen schlenkert und der noch so kürzeste Weg kein Ende nimmt.

Zusammenfassung

Werdende Eltern, wenn ihr noch nicht so richtig wisst, für welche Babyschale ihr euch entscheiden sollt: bedenkt, ihr müsst sie später auch tragen. Die Montage Babyschale-Fahrgestell oder/und Babyschale - Basisstation ist nachher super einfach, praktisch und zeitsparend und bequem. Dieses Modell hier ist bis 15 Monate (13 Kilogramm), stellt euch das auch mal vor. Dann kann eine fahrbare Babyschale zu einem enormen Vorteil werden. Es ist echt eine gute und auch sichere Sache. Im Auto eine ganz normale Babyschale und draußen wie ein kleiner Kinderwagen für zwischendurch.

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren, besonders werdenden Eltern, die sich noch nicht entschieden haben, einen kleinen Anstoß geben, auch mal in die Richtung zu schauen.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
s-runschke

s-runschke

13.07.2007 13:41

Sehr Pracktisch, ich habe immer geschleppt, bis er so schwer wurde, das ich den Maxi Cosi im Auto gelassen habe und den kleinen lieber auf dem Arm genommen habe, muß auch immer 3 Treppen bis zur Wohnung hoch, da wurden die Arme immer länger. LG Steffi :-)

Dr.Ed

Dr.Ed

26.05.2007 22:28

Praktische Sache! Jetzt fehlt mir "nur" noch ein Baby ;-))

badenpower60

badenpower60

12.05.2007 09:18

sehr schöner, ausführlicher und interessante Bericht !!!

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