Oskar und die Dame in Rosa / Schmitt, Eric-Emmanuel

Oskar und die Dame in Rosa / Schmitt, Eric-Emmanuel

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... so beginnt ein Büchlein von Eric - Emmanuel Schmitt "Oskar und die Dame in Rosa" das eigentlich ein Brief eines zehnjährigen, todkranken Junges namens Oskar an Gott ist. Dieses Büchlein hat mir meine Schwester Jagoda empfohlen, und ihr hat das Büchlein die Schwester ihres Mannes empfohlen, ... Bericht lesen





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Seine Eltern sind Feiglinge und meiden das Thema.
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1-6 von 6 Erfahrungsberichten    
> Alle 6 Oskar und die Dame in Rosa / Schmitt, Eric-Emmanuel Erfahrungsberichte anzeigen
Sehr geehrter Herr Gott.....
Erfahrungsbericht von carnuntum über Oskar und die Dame in Rosa / Schmitt, Eric-Emmanuel
19. März 2006


Produktbewertung des Autors:   

Niveau: anspruchsvoll 
Unterhaltungswert: recht gering 
Spannung: wenig spannend 
Humor: wenig humorvoll 
Aufmachung: ok 

Pro: Sehr philosophisch und eschatologisch, ein positives Buch
Kontra: nix

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

"Sehr geehrter Herr Gott" ... so beginnt ein Büchlein von Eric - Emmanuel Schmitt "Oskar und die Dame in Rosa" das eigentlich ein Brief eines zehnjährigen, todkranken Junges namens Oskar an Gott ist. Dieses Büchlein hat mir meine Schwester Jagoda empfohlen, und ihr hat das Büchlein die Schwester ihres Mannes empfohlen, die in einem onkologischen Krankenhaus arbeitet. Die Ola (Schwester meines Schwagers) und ihre Arbeitskameradinnen hatten Tränen in Augen, als sie dieses Buch lasen, und das Buch hat sie auch gelernt, dass man den kranken Patienten nicht unbedingt zeigen soll, dass sie bald sterben werden, sondern man soll vor allem immer für sie da sein, und alles zu machen, dass das übliche Leben möglichst schön läuft. Dieses Buch ist auch Lieblingsbuch meiner Schwester, sie behauptet sogar, dass es schöner sei als "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupery. Auch mich hat das Büchlein begeistert, es ist zwar kurz (eine Novelle eigentlich wie alle Erzählungen von Schmitt) aber bis jetzt finde ich dieses Büchlein als sein bester Werk (ich habe schon vier Bücher von ihm gelesen). Jetzt werde ich darüber erzählen.

DATEN ZUR DEUTSCHEN AUSGABE:

Titel: Oskar und die Dame in Rosa
Autor: Eric-Emmanuel Schmitt
Übersetzung: Annette Bäcker, Paul Bäcker
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum: August 2005
Sprache: Französisch
Originalsprache. Französisch
Originaltitel: Oscar et le dame rose
Seitenzahl: 110 Seiten
ISBN: 3596161312

DATEN ZUR POLNISCHEN AUSGABE:

Titel: Oskar i Pani Róża
Übersetzung: Barbara Grzegorzewska
Verlag: Wydawnistwo Znak, Krakow
ISBN: 83-240-0398-3
Seitenzahl: 78

COVER:

Ich hatte nie die Deutsche Ausgabe zur Hand - wie man aber auf dem Bild von Ciao sehen kann handelt es sich um einen weißen Cover mit rotem Titel und einer Zeichnung, die einen Junge in grünen Pyjama darstellt, und hinten eine alte Dame, die beim Krankenhausbett steht. Auf dem Cover der Polnischen Version sieht man einen riesigen Lutschbonbon, der eine Herzform hat.

ÜBER AUTOR:

Eric-Emmanuel Schmitt ist kein Deutsche, wie sein Familienname vermuten lass, sondern ein Franzose, der in 1960 in Paris geboren wurde. Er hat Philosophie in Paris absolviert und wurde bekannt als Autor der Theaterstücke und kurzen Lebenserzählungen. Seine Werke haben einen sehr philosophischen Charakter, betrachten über Existenzkrisen, gemeinsamen Zeichen der verschiedenen Religionen, Lebensproblemen, und Sinne des Lebens. Seine Werken sind eigentlich Dramas in der Form kurzen Erzählungen. Seine bekannte Werke sind: "Enigma", "Der Freigeist", "Hotel zu den zwei Welten", "Kleine Ehebrechen", "Oskar und die Dame in Rosa", "Evangelium nach Pilatus", "Sekte der Egoisten", "Das Kind von Noah".

"OSKAR UND DIE DAME IN ROSA"

INHALT:

Die Aktion spielt in einem Onkologie - Krankenhaus in Deutschland, dessen Chefarzt gewisser Dr. Düsseldorf ist. Das Büchlein wird in der Form mehreren Briefen geschrieben, die Oskar, ein an Leukämie leidender zehnjähriger Junge täglich an Herrn Gott schreibt. Am Anfang ist der Oskar total bezweifelt, er beginnt einen Brief an Gott schreiben, obwohl er gar nicht weißt, ob es Gott überhaupt gibt - er macht es nur deswegen, dass ihm es seine Freundin, und alte Pflegeschwester namens Tante Rosa (in Deutscher Version Dame in Rosa - weil sie einen rosafarbenen Kittel trug) empfohlen hat. Von mehreren Briefen des Oskars an Gott erfahren wir, dass das Krankenhaus eigentlich ein ganz toller Ort sei, aber nur für diese Kinder, die Chance haben gesund zu werden. Oskar hat diese Chance verloren, die Transplantation des Markes war leider nicht erfolgreich und alle Personen, die Oskar trifft haben seltsam traurige Gesichte und benehmen sich so, wie sie Angst hätten, ihm die Wahrheit zu sagen. Per Zufall hört der junge Oskar, dass Doktor Düsseldorf seinen Eltern die böse Nachricht sagt, und dass sie keine Courage haben, es anzunehmen. Oskar hasst seine Eltern, weil sie einerseits Angst haben ihm die Wahrheit zu sagen, und anderseits denkt er, dass sie hintersichtig seien. Nur Dame in Rosa sagt ihm die Wahrheit, und auch beginnt seine Lebenslehrerin zu sein. Als Oskar heimlich die Wahrheit vom Doktor Düsseldorf hört, lässt der Arzt der Dame zu während letzten 12 Lebenstagen des Oskars dem Junge täglich zu begleiten. Frau Rosa betröstet den Junge täglich, erzählt ihn witzige Geschichten über ihren Ringkämpfe und lässt dem Junge sich vorstellen, dass jeder Tag seines Lebens wie 10 Lebensjahren sind. Der Junge nimmt es sehr ernsthaft, und obwohl er nur eine Woche zum Leben hat, erlebt er sein ganzes Leben - also Pubertät, erste Liebe, fiktive Ehe mit einem Mädchen, das aufgrund eines Lungenfehlers blaue Haut hat und deswegen Peggy Blue heißt, neue Liebe als 50jähriger, dann ruhiges Alter. Auf jeder Etappe seines Lebens also praktisch täglich hat er neue Überlegungen übers Lebens, die er mit Dame in Rosa teilt. Am einem Tag geht er mit sie in die Kapelle, wo er Gott kennen lernt, indem er aufs Kreuz schaut. Er ist sehr bewundert, dass der allmächtiger Gott lies sich zu kreuzigen. Frau in Rosa erklärt ihn dass ein solcher Gott näher dem Mensch ist, als ein Gott Ringer, der keinen Schmerz kennt. Tag nach Tag beginnt Oskar Gott mehr zu lieben, als er an Weihnachten, am Geburtstag Gottes nach Haus der Dame in Rosa flieht. Ganzes Personal und Eltern suchen Oskar, und als Frau in Rosa dem Oskar sagt, dass seine Eltern ihn auch lieben, nur sie Angst haben sich zu bekennen, dass sie auch mal sterben entscheidet sich Oskar mit ihnen zu versöhnen. Der Tag ist der schönte Tag im Oskars Leben - er wird durch Eltern überzeugt, dass er doch geliebt ist, und dass sie Angst haben, sie werden ihn bald verlieren. Der Tag kommt nach zehnten Tag, als Oskar fiktives 100en Jahr seines Lebens erreicht. Das Buch endet sich mit einem Brief - Gebet der Dame in Rosa, die Gott bedankt, dass sie Oskar getroffen hat, und dank ihm wieder an Gott glauben konnte.

MEINE MEINUNG:

Ich finde dieses Büchlein sehr beeindrückend , klug, sehr philosophisch und nachdenklich. Es ist ein Büchlein über Freundschaft, wahren Werten, Sinn des Lebens und Sinn des Leidens. Ein Büchlein über Gott und Letzten Sachen des Menschen, also etwas philosophisch, theologisch, und auch eschatologisch. Es enthielt kleine Aphorismen, die man auf jedem Fall sich merken sol. Einige von ihnen werde ich jetzt zitieren.

Am Anfang sagt der Oskar zur Tante Rosa, dass Menschen, die das Krankenhaus besuchen das Ort so sehen möchte, wie es ein Ort wäre, wo man gesund wird, wenn man vergisst dass es auch ein Ort ist, wo man stirbt. Frau Rosa antwortet dann, dass man diesen Fehler während ganzes Leben begeht - man benimmt sich so, wie man unsterblich wäre, wenn das Leben doch kurz und brüchig ist. Wie ein wahres Gedanken! Wie sagt ein Dominikaner bei uns, arbeiten Menschen ganzes Leben so fleißig, um möglichst viel Geld zu verdienen, wenn sie aber alt werden geben sie das verdiente Geld aus, um die Medikamenten zu kaufen.

Dann gibt Frau Rosa dem Oskar ein Rat, er solle zu Gott beten, worauf er antwortet er glaubt, kein Gott existierte. Frau Rosa antwortet, er solle also machen, dass er existiert, also ihm über alles erzählen, so wird er nicht mehr so einsam sein.

Einmal war Oskar ganz ratlos, er hat gehört, dass seine Eltern schon darüber wissen, er ist todkrank. Einerseits hat er gesehen, dass sie ganz ratlos waren, anderseits hasste er sie, weil sie ihm nicht gezeigt haben, dass sie ihn auch lieben. Er konnte keine Lösung finden. Da hat ihm Frau Rosa eine Geschichte erzählt über einer Ringerin die ihren Körper mit Öl schmierte und war damit glatt wie ein Aal. Niemand konnte sie bekämpfen - nur Frau Rosa ist auf die Idee gefallen auf sie einen Sack mit Mehl zu streuen, damit sie wie paniert ist - und die Erzählung hat sie dafür geführt ihm zu beraten, Gott über die Lösung zu fragen - er weißt nämlich mehr als ich, was gut ist. Sie hat ihm auch beraten seinen Eltern so hassen, wie er ein Knochen zum Ende gegessen hätte - dann würde er erfahren, dass es sich nicht lohnte seine Eltern zu hassen. Und sie lies ihm wieder über alles Gott zu erzählen. Dame Rosa hatte bestimmt Recht - wir sollen sich nicht schämen und Gott über alles während Gebet zu erzählen - auch über unsere Ratlosigkeit und solchen Emotionen wie Hass oder die Liebe. Nur Er, der unsere Herzen kennt, kennt auch die Lösung, selbst wenn sie uns unmöglich scheint.

Ein kluges Gedanke hatte Frau Rosa auch, als Oskar ihr beklagen hat, dass sein Kollege Pop-Corn bessere Chance bei Peggy Blue hat, weil er großer und starker als er sei. Frau Rosa hat geantwortet, dass der Reiz nicht nur Silhouette und Muskeln seien, aber auch Reiz des Herzens - dieses Satz habe ich mir abgeschrieben, weil ich oft Komplexe wegen meines Gewicht habe.

Das schönste was Frau Rosa gesagt hat war über den Leid, als sie mit Oskar in der Kapelle war und sie aufs Kreuz geschaut haben. Es gibt zwei Arten des Leides - den physischen Leiden, den man ertragen, und den psychischen, den man wählt. Physischen Leid erträgt man, denn man den Schmerz fühlt - man kann ihn nicht vermeiden, Gedanken über Tod müssen dagegen keine Schmerzen verursachen - man weißt nicht was Tod ist, man kennt es nicht - man muss davor also keinen Angst haben. Ob man es hat oder nicht ist ausschließlich von uns abhängig. Es gäbe aber verschiedene Leute - manche haben keinen Angst vor Tod, weil sie neugierig seien, was außer der Erde gibt, andere aber haben so einen Angst vor Tod, dass sie sich so benehmen, um möglichst lang unsterblich zu sein - sie vernichten sich und sterben schneller, als sie wollten. Das Moral dieser Geschichte war, dass Menschen fürchten sich zu sterben, weil sie Angst haben vor Unbekannten. Wenn man aber gläubig ist und an Gott vertraut, hat man keinen Angst vorm Tod - und es hat Frau Rosa sehr schön erzählt. Menschen mögen vor allem diese Sachen nicht, vor welchen sie Angst haben - und es ist nicht nur im Fall des Todes wahr, aber auch im Fall z.B. der Nachbarn, sie man nicht mag, weil sie anders als wir sind, man hat also vor ihnen Angst.

Auch ein Gedanken des Oskars über der Liebe und Kinder hat mir sehr gefallen - "Es ist kein Kunst Kinder zu haben - man muss aber auch Zeit haben um sie erziehen zu können" - ein Satz das sich Jugendlichen merken sollen, die früh mit dem Sex beginnen und ganz ratlos sind, wenn ein Kind auf der Welt erschient - viele diesen Jugendlichen denken nur über Vergnügen, aber über Konsequenzen des Vergnügens und Verantwortlichkeit des Elternseins nicht mehr.

Noch ein kluges Satz: "Tod wie das Leid ist keine Strafe, beide sind Fakten"

Die Szene als Oskar sich mit seinen Eltern versöhnt hat, hat mir sehr gefallen. Frau Rosa hat ihm gesagt, dass seine Eltern auch mal sterben werden, nur mit Gewissensbissen, dass sie sich mit ihrem Kind nicht versöhnt haben. Dann hat sich Oskar entschieden mit ihnen zu versöhnen. Die Szene war sehr schön, weil das Leben begann für ihn und für sie sofort leichter zu sein. Wie sagte polnischer Dichter, der vor einem Monat gestorben ist: "Eilen wir Menschen lieben, sie gehen so schnell fort,,,"

Sehr schöne Gedanken hatte auch Frau Rosa über philosophischen Fragen - sie sagte: "Die meist interessante Fragen bleiben ständig Fragen. Jede Antwort auf diese Fragen soll "vielleicht" enthalten. Nur auf uninteressante Fragen kann man entgültige Antworten finden" - wie wahr, wie wahr. Wer kann schon antworten was Leben, Gott oder Tod seien - es gibt verschiedene Antworten und keine ist entgültig.

Als Oskar "90 Jahre" alt wurde erwachte er sehr früh und hat den Tagesanbruch gesehen. Der Himmel wurde blässer und blässer, weißer, grauer, blauer, Gott hat die Nacht abgestoßen und den Tag ins Leben zurückgerufen. Dann verstand Oskar dass Gott ganz anders als der Mensch ist - fleißig und doch nie müde, obwohl er täglich die gleiche Arbeit macht - Tag - Nacht, Morgen - Abend. Frühling - Sommer - Herbst - Winter, Peggy Blue, Oskar, Tante Rosa und doch nie müde. Dann hat er auch verstanden, dass man den Tag und die Welt täglich so bewundern soll, wie er es am ersten man ansehen sollte. Wie wahr - oft habe ich Gelegenheit Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zu bewundern - scheinbar passieren beide täglich und doch jeder von ihnen sind anders und deshalb so schön. Wie sagte Heraklit aus Ephesus: "Man kann nicht dieselbe Fluss eintreten".

Am Ende des Buches spricht Oskar seine Reflexion übers Leben: Am Anfang des Lebens schätzt man es über, dann schätzt man es gar nicht mehr, man denkt, dass das Leben umsonst sei, zu kurz, man wollte es zurückwerfen, dann denkt man, es war kein Geschenk, sonders ein Verleihen, man versucht es verdiene. Je mehr älter der Mensch ist, desto besseren Geschmack muss er haben, um es zu schätzen, muss ein Künstler sein. Es ist kein Kunst mit dem Leben zufrieden zu sein, wenn man 10 oder 20 Jahre alt ist. Wenn man aber 100 Jahre alt ist, muss sich mit Inteligenz beschäftigen, um mit dem Leben zufrieden zu sein. Wie wahr, wie wahr.

Fazit:

Ich finde das Büchlein sehr klug und wertvoll. Es gibt zwar keine Antwort auf die Frage was das Leben ist (es gibt keine entgültige Antwort auf diese Frage), aber gibt Lösungen, wie man das Leben schöner erleben kann. Wichtig sind die Freundschaft, Religion und Glauben an Gott, einen Sinn des Lebens und auch Leidens zu finden, so leben wie ein Tag 10 Jahre wäre, jeden Tag als einen neuen Tag entdecken. Und nicht traurig sein, wenn man frustriert ist, weil man keine Courage hat sich zum Fehler zu bekennen, sondern immer das Leben in schönen Farben zu sehen. Das Büchlein hat verursacht, dass die Schwester meines Schwieger und ihre Kolleginnen die in einem onkologischen Krankenhaus arbeiten, ihren Beziehung zu Patienten geändert haben. Selbst wenn mansche von ihnen an Krebs sterben müssen, betrachten sie ihre Arbeit nicht mahr als "Memento mori" für die Patienten, sondern bemühen sich die letzte Tage der Patienten möglichst angenehm zu machen. Auch ich hatte Tränen in Augen, als ich dieses Büchlein las.

Es ist meine erste Buchempfehlung für Bücherfrühling von StonerMcT 

weitere Erfahrungsberichte
"Nur der liebe Gott darf mich wecken"
Bewertung für Oskar und die Dame in Rosa / Schmitt, Eric-Emmanuel von BillMaplewood

Pro: ergreifend und humurvoll, wunderbar, gut zu lesen
Kontra: für manche vielleicht zu kitschig oder zu sehr in der Art eines Kinderbuchs geschrieben?

...einem Brief den der zehnjährige Oskar an denen lieben Gott schreibt. Oskar liegt im Krankenhaus weit weg von zu Hause. Seine Eltern können ihn aufgrund der Entfernung nur Sonntags besuchen, doch eines Tages kommen sie schon Samstags, besuchen aber nicht Oskar, sondern nur den behandelnden Arzt. Oskar hört das Gespräch heimlich mit und erfährt so, dass er nur noch wenige Tage zu leben hat. Oskar leidet an Krebs, sieht aus wie ein Alien, wie er selbst ...
...hundert Jahre alt, - wie Oskar meint - die zweimal die Woche die Kinderstation im Krankenhaus besucht, immer ein rosa Gewand trägt und für Oskar deswegen Oma Rosa heißt, spricht mit ihm über seinen baldigen Tod. Oma Rosa, die sagt, dass sie früher Catcherin war, gibt Oskar zwei Ratschläge: Er soll von nun an jeden Tag so leben als wäre der Tag zehn Jahre lang. Außerdem soll er am Ende jeden Tages einen Brief an Gott schreiben. Sie kommt ihn jeden ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
Humor:
Aufmachung:
sehr hilfreich

30.04.2005
Sich vom Gedanken an den Tod...
Bewertung für Oskar und die Dame in Rosa / Schmitt, Eric-Emmanuel von alteSchwedin

Pro: berührt, wunderbar geschrieben, einfach alles!
Kontra: nichts

...mir gefallen hat. Oskar ist ein Kind, er hat Krebs und weiß, dass er nur noch wenige Tage zu leben hat. Die Operation, die ihm das Leben retten sollte, ist leider nicht geglückt. Nun muss Oskar nicht nur begreifen, dass er bald sterben wird, dass sein letztes Weihnachtsfest bald stattfindet, sondern er muss auch noch mit seinen Eltern klar kommen. Diese können mit der Gewissheit, dass ihr Sohn sterben wird, nicht umgehen. Sie schauen an ihm vorbei, ...
...sie Oskar mit ihrer gespielten Zuversicht auf die Nerven gehen. Viel besser gefällt ihm da die Dame in Rosa, eine der Schwestern der Station. Diese redet ganz offen mit Oskar über den Tod, mit dem er sich abfinden muss. Sie regt Oskar dazu an, über Gott nachzudenken, obwohl er nie gläubig war und auch seine Eltern ihm nie so etwas vorgelebt haben. Die Dame in Rosa ist es auch, die Oskar vorschlägt, in den ihm bleibenden ungefähr zehn Tagen ein ganzes ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
Humor:
Aufmachung:
sehr hilfreich

17.02.2008
Traurig aber wahr! Die Guten trifft's zuerst...
Bewertung für Oskar und die Dame in Rosa / Schmitt, Eric-Emmanuel von JennyN

Pro: herzergreifend, moralisch, religiös, einfach geschrieben, realistisch und aus dem Leben gegriffen!
Kontra: nichts...

...rechts sehr groß der Junge Oskar zu sehen ist, der auch die Hauptfigur des Buches ist. Links im Hintergrund sieht man eine Krankenhausschwester mit rosa Kittel und ein bisschen von Oskars Zimmer im Krankenhaus. Darüber in roter Schrift "Oskar und die Dame in Rosa" und der Autor in schwarzer Schrift… aber jetzt zum Inhalt, der ist nämlich viel wichtiger als das Cover. <<< U M < W A S < G E H T `S? >>> Oskar, ein Junge von 12 Jahren liegt mit Leukämie ...
...der, der ihn operierte und Oskar weiß, dass er diesen nicht dafür verantwortlichen kann, was schief gelaufen ist. Die Ärzte sind hoffnungslos und wie Oskar sagt :"Ich mache die Ärzte traurig, weil sie mir nicht mehr helfen können" (so ungefähr). Seine Eltern arbeiten täglich sehr lange und besuchen ihn nur sonntags. Aber da ist ja noch "Oma Rosa", die wie alle anderen Krankenschwestern einen rosa Titel trägt und sich nur mit ihrem hohen Alter von ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
Humor:
Aufmachung:
sehr hilfreich

30.09.2006
Oskar und die Dame in Rosa
Bewertung für Oskar und die Dame in Rosa / Schmitt, Eric-Emmanuel von Gemini_

Pro: Das Buch gibt einem Mut, obwohl es ein sehr trauriges Thema behandelt.
Kontra: ---

"Oscar und die Dame in Rosa" Das vorgestellte Buch handelt von Oscar, einem todkranken Kind. Durch die Handlung vermittelt Eric-Emmanuel Schmitt Weisheiten über Liebe, Tod, Freundschaft und den Mut, sich mit seinem Schicksal abzufinden. Oscar ist 10 Jahre alt und todkrank. Er leidet an Leukämie und liegt im Krankenhaus, weil ihm nur noch wenige Tage zu leben bleiben. Ganz schrecklich ist für ihn die Tatsache, dass man ihm nicht sagt, dass sein ...
...dass nicht einmal seine eigenen Eltern den Mut haben, ihm die Situation zu erklären. In seiner Verzweiflung und Traurigkeit freundet er sich mit der Dame in Rosa an, eine Art Krankenschwester, die ihm die Wahrheit nicht verschweigt und die ganz offen mit ihm redet. Sie behandelt ihn auch nicht wie ein Kind und das gefällt Oscar. Er fasst Vertrauen und die beiden Hauptpersonen schmieden einen Plan. Die Dame in Rosa gibt Oscar den Rat, dass er jeden ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
Humor:
Aufmachung:
sehr hilfreich

10.06.2006
Unglaublich
Bewertung für Oskar und die Dame in Rosa / Schmitt, Eric-Emmanuel von Franzi-NDH

Pro: sehr mitreißend und tiefsinnig
Kontra: nichts

...schön. Das Schicksal des kleinen Oskar beweg den Leser zu tiefst. Beim lesen kullerten sogar ein paar Tränen über meine Wangen. Die Geschichte wird durch Briefe des Kindes an Gott erzählt, was das Buch noch ehrlicher macht. Das lesen dieses Buches habe ich nicht bereut Eric Emmanuel Schmitts Stil ist echt einzigartig. Mit jedem Buch das ich von ihm lese werde ich immer mehr Fan von seinem Schreibstil. In dem Buch beschönigt er nichts, auch nicht ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich
Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
Humor:
Aufmachung:
weniger hilfreich

14.07.2006

Berichte die interessant sein könnten für Oskar und die Dame in Rosa / Schmitt, Eric-Emmanuel    
Oskar ist sehr krank.........
Bewertung für Oskar und die Dame in Rosa / Schmitt, Eric-Emanuel von  robbse1

Pro: Schreibstil für diese empfindliche Geschichte
Kontra: ******

...Ein kleines Geschenk zu meinem Krankenhausaufenthalt: Eric-Emmanuel Schmitt ,ein französischer Autor mit dem Büchlein: Oskar und die Dame in Rosa aus dem Fischer Verlag Für 7,00 ?uro im Buchhandel, im Internet bei Ebay sicher günstiger und evtl. bei Buchticket schon zum Tausch bereit ? Das Buch ************ Es ist ein kleines Büchlein im Hardcover Format mit knapp 100 Seiten, die in schöner großer Schrift geschrieben sind. Ich hatte bislang von diesem Autor nichts gelesen und war gespannt. Auf der Vorderseite des Covers ist ein Junge im Vordergrund zu sehen, im Hintergrund ein gefliester kahler Raum mit einem Krankenhausbett und einer älteren Dame mit einem Buch ? in der Hand. Das Buch handelt von dem Jungen Oskar, der mit Blutkrebs (Leukämie) im Krankenhaus auf einer Kinderstation liegt. Viele Kinder... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich

sehr hilfreich
20.01.2006

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