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Alternativurlaub, scheint mir immer mehr zu einem Konsumgut der Gesellschaft aufzusteigen. Man bucht im Reisebüro mal schnell eine geführte Reise nach Nepal oder, wenn man es noch etwas exklusiver und teurer haben möchte, gleich auf den Mount Everest. Der eigentliche Aspekt der meiner Meinung hinter Individualurlaub steht-die Beisterung am aktiven Erleben der Natur-rückt immer mehr in den Hintergrund zugunsten der Konsumorientierung.
Dies wird, so muß ich leider feststellen, auch von der OUTDOOR-Redaktion unterstützt. Denn die Zeitschrift war mal eine wertvolle Lektüre mit vielen interessanten Reiseberichten von reizvollen Orten. Heute, so scheint es mir, hat sich OUTDOOR weit weg von den Interessen der einstigen Leser entwickelt. Die Zeitschrift ist zu kommerziell geworden, die Berichte zu oberflächlich, mit wenigen Geheimtipps. War ich früher noch begeisterter Leser jeder Ausgabe, begnüge ich mit seit etwa 4 Jahren mit einem kurzen Durchblättern im Zeitschriftenladen.
Immerhin ist die Zeitschrift etwas aus ihrer Nische herausgetreten, nur wem hilft dies wirklich? Außerdem will jeder sein Geld verdienen, schade, daß dabei sehr viel auf der Strecke bleibt.