Owda Airport, Eilat

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Owda Airport, Eilat

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Erfahrungsbericht über "Owda Airport, Eilat"

veröffentlicht 23.02.2017 | dieanke
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Endlich wieder Bücher - die werden jetzt nachgetragen! #keepontraveling #daheimistlangweilig
Gut
Pro klein
Kontra Anbindung, High Security
sehr hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

"Der kleine Airport in der Wüste"

Owda Airport, Eilat

Owda Airport, Eilat

Hallo Leute!

Israel ist weder bei der Ein- noch bei der Ausreise leicht. Das Erlebnis hatte ich bereits am internationalen Flughafen von Tel Aviv 2014. Auf unserer Reise nach Jordanien entschieden wir uns, wieder über Israel zu reisen. Auch wenn wir nur wenige Stunden im Land sein sollten, mussten wir natürlich auch die klassische Ein- und Ausreiseprozedur über uns ergehen lassen.

Der Owda-Flughafen ist einer der beiden Airports der Reisemetropole Eilat am Roten Meer. Liegt der Eilat Airport mitten in der Stadt, ist der Owda-Airport etwa 20 km außerhalb in den Bergen und wird hauptsächlich von Billigfliegern wie Ryanair angesteuert. Owda liegt im Militärgebiet und ist im eigentlichen Sinne ein Militärflughafen mit ziviler Nutzung.

Wir kamen pünklich an und mussten uns zunächst einer ausgiebigen Befragung unterziehen. Was wir im Land vorhätten, wie lange wir bleiben usw. Das Ticket für den Rückflug sollte ich da noch zeigen und bekam dann den Stempel.

Eilat ist einer der wenigen Stellen in Israel, an denen man noch einen Stempel bei der Einreise bekommt. In Tel Aviv und auch am Grenzübergang nach Jordanien bekommt man nur einen kleinen Abschnitt für Ein- und Ausreise. Der israelische Stempel im Pass ist ja durchaus ein Nachteil bei der Einreise in arabische Staaten. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass man sich den Stempel auch auf einen Zettel geben lassen kann. Aber nun ja, Dubai und der Iran stehen demnächst ohnehin nicht weit oben auf meiner Reise-Wunschliste.

Als nächstes ging es dann in die Stadt. Wir hatten bereits vorher über Ryanair einen Shuttle gebucht. Der sollte uns für 25 Dollar nach Aqaba bringen - der Shuttle nach Eilat kostet nur 8 Dollar, der war für die Rückreise gebucht. Nun staunten wir nicht schlecht, als wir einfach an der Grenze abgesetzt wurden. Der Bus fuhr weg. wir waren auf uns allein gestellt - na super. Wenn ich schon beim Buchen das Zielhotel angebe, erwarte ich ja schon, dass man mich auch dorthin bringt. War aber leider nicht, ein weiteres Taxi war dann in Jordanien fällig. Es war merkwürdig, aber was sollten wir machen.

Bei der Rückreise verbrachten wir die Nacht vorher ohnehin in Eilat, der Shuttlebus stand pünktlich beim Hotel.

Man muss beachten, dass man hier trotz der geringen Größe unbedingt 3 Stunden einplanen sollte. Der Ablauf ist doch etwas komplizierter als etwa in Frankfurt oder Wien.

Zuerst muss man sich zu einer Sicherheitsbefragung anstellen. Dort mussten wir dann gemeinsam vortreten - mein Mann und ich. Es wurde gefragt, was wir denn in Jordanien gemacht haben, wie wir zueinander stünden, wer den Koffer wo gepackt hat usw. Dann wurden alle Gepäckstücke - Handgepäck und Aufgabegepäck - im Beisein gescannt und dann gab es noch eine Befragung - was denn in der Toilettentasche wäre und ob ich Sand mitgebracht hätte (ich hatte eine Flasche mit buntem Sand aus Petra). Inzwischen hatte mein Hauptgepäck 3 Anhänger, das Handgepäck 2 und auf dem Pass waren 2 neue Sticker.

Das Personal war aber gut geschult und wenn man dabei nicht die Geduld verliert und ein bisschen Verständnnis für die wirklich extrem strengen Sicherheitsvorkehrungen zeigt, dann bekommt man auch in aller Regel keine größeren Probleme.

Anscheinend wurde ich dann doch vorerst als Sicher befunden, denn ich durfte mein Gepäck aufgeben und dann, im nächsten Schritt ging es dann noch zur klassischen Handgepäckskontrolle mit Ausladen aller technischer Geräte.

Die ganze Prozedur dauerte, obwohl nur 3 Flieger gleichzeitig abgefertigt wurden, gut 2 Stunden - dabei hatten wir noch Glück, denn einige wurden auch zur weiteren Befragung mitgenommen.

Die Abflughalle ist dann auch noch eher klein, nach einem Sitzplatz mussten wir etwas suchen. Aber wir hatten ohnehin nicht mehr so viel Zeit, bevor der Flieger kam. Im Sicherheitsbereich gab es dann noch 2 Restaurants und einen Kiosk. Alles sehr sauber, aber wir waren inzwischen ziemlich KO. Wie bei Ryanair häufiger geht man übrigens zum Flieger, der aber nahe parkt. Es ist ja doch ein eher kleiner Flughafen.

Großer Minuspunkt ist für mich die schlechte Anbindung. Nur die teuren Eilat Shuttle (von Ryanair) oder die noch teureren Taxis - das ist meiner Meinung nach viel zu wenig. Kleiner Minuspunkt ist die eher chaotische Abfertigung der Sicherheitskontrolle. Mein Handgepäck wurde 3x durchleuchtet und irgendwann dann doch für okay befunden.

Man muss das Ganze aber mit Humor und einem Lächeln sehen - wenn man nix Böses im Schilde führt, wird man auch wieder rausgelassen. Man muss nur eben ausreichend Zeit einplanen, auch wenn man denkt, dass der Flughafen doch so klein und niedlich ist.

In diesem Sinne

Eure Anke

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • jacquelinestauch veröffentlicht 05.03.2017
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  • hochsauerlaender veröffentlicht 01.03.2017
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  • belli4charlotte veröffentlicht 27.02.2017
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Produktdaten : Owda Airport, Eilat

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Auf Ciao gelistet seit: 19/02/2017