Schufa-Einträge sind zwar ärgerlich, aber dennoch kann man unter Umständen ein Mal in die Situation kommen, dass man einem solchen negativen Eintrag nicht mehr ausweichen kann. Ist ein solcher erst mal vorhanden, geht dieser auch nicht mehr so schnell weg – weiss ich aus eigener Erfahrung, leider ïŒ Entsprechend schwierig gestaltet sich beispielsweise das Onlinebuchen von Flügen. Auch ich wollte gerne Schnäppchenflüge billig ergattern, konnte dies jedoch nicht, da ich aufgrund meines Eintrages keine Kreditkarte zur Verfügung gestellt bekomme. Sämtliche Finanzdienstleister verwehrten mir die Kreditkarte, sobald sie nach der herkömmlichen Schufa-Auskunft erfahren haben, dass ich einen solchen Eintrag besitze.
Das Unternehmen dahinter
Nach langem Suchen bin ich auf Payango gestoßen. Dabei handelt es sich um einen Anbieter, der einem eine so genannte Visa Prepaid Kreditkarte zur Verfügung stellt. Payango arbeitet mit Visa Europe und der Baden-Württembergischen Bank zusammen, weswegen meiner Meinung nach auch die Transaktionen auch sicher sind.
Voraussetzung, Bestellung, Aktivierung
Grundlegend für die Bestellung sind ein Girokonto, das in Deutschland geführt wird und ein Mindestalter von 12 Jahren. Man zahlt für die Bestellung eine Gebühr von 25 Euro (bei Jugendlichen sind es nur 20 Euro) und erhält nach dem regulären Identifikations-Verfahren (unter anderem das Ausfüllen des Freischaltungsbogens) nach spätestens sieben Tagen die Kreditkarte zugeschickt. Man muss dabei weder einen Einkommensnachweis liefern, noch wird eine Schufa-Auskunft eingeholt. Nachdem die Antragsunterlagen von der BW-Bank geprüft wurden, erhält man eine Email, kann anschließend das Guthaben via Bankeinzug aufladen und die Kreditkarte für Zahlungsvorgänge nutzen. Trotzdem dass es sich dabei um eine Prepaid-Kreditkarte handelt, hat man 2% Guthabenverzinsung, kann am Geldautomaten Geld abheben und erhält eine monatliche Kartenabrechnung.
Nachteile
Der einzige feststellbare Nachteil ist meiner Meinung nach, dass man zu Beginn rund sieben Tage auf die Freischaltung der Karte warten muss. Was den einen oder anderen Jugendlichen stören könnte, ist vermutlich die Einwilligungserklärung der Eltern.
Vorteile
Der größte Vorteil ist meiner Meinung nach, dass man sich mit der Prepaid-Kreditkarte nicht verschulden kann. Ist das Guthaben aufgebraucht, kann man nicht überziehen, sondern muss erneut Guthaben aufladen. Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr benötigen eine Zustimmungserklärung der Eltern. Sollte man Probleme oder Fragen haben, hilft einem der BW-Bank Karten Service. Verliert man seine Kreditkarte, gibt es selbstverständlich auch eine 24-Stunden-Notrufnummer.
Besonderheiten
Das besondere Extra an dieser Kreditkarte ist meines Erachtens nach, dass man zusätzlich ein individuelles Kartenmotiv buchen kann – gegen eine Gebühr von 5 Euro stehen einem sogar ausgefallene, stylische Premiummotive zur Verfügung. Meins habe ich ganz Lady-like in Pink bestellt ;)
Meine anfänglichen Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Zahlungen haben sich schnell zerschlagen, nachdem ich bei Fragen die BW-Bank Service-Mitarbeiter kontaktiert habe. Die waren vermutlich nicht ganz so glücklich, dass ich zu Beginn irgendwie alles zwei Tage angerufen haben, aber sie waren letztendlich immer noch nett zu mir :-) .
Schlussendlich kann ich die Prepaid-Version der originalen Kreditkarte nur jedem empfehlen!
Das war mein erster Bericht. Also hoffe ich ihr seht es mir noch nach, wenn ich einige Formfehler gemacht habe. Werde mir noch andere Schreiber angucken - das wird mit der Zeit ;)
Liebe Grüße,
Tine Jane
10.02.2010 12:11
Als Erstbericht ist dieser hier ganz in Ordnung. Er ist klar strukturiert. Dafür gibts eine hilfreiche Bewertung. Aber auch mir fehlen die Informationen über die weiteren Kosten. Wie lange nutzt du diese Karte schon, wie sind in dieser Hinsicht deine eigenen Erfahrungen. Also, genau wie Micaela030 schreibt, diese Infos wären interessant. :-)))
28.01.2010 02:23
gefällt mir! Vorher noch nicht davon gehört. Ein paar Infos zu den Gebühren die es bestimmt gibt wären noch gut ^^
11.12.2009 01:23
Hier wären aber noch die Gebühren interessant. Was kostet das Teil jährlich, was zahlt man bei Nutzung zur Barzahlung, was kosten Abhebungen am Automaten usw. Und auch wichtig, wie sieht es mit der Akzeptanz aus? Wird die überall angenommen?