PDAs & Organizer - Tipps & Tricks

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Entscheidungshilfe Pocket PCs
Erfahrungsbericht von MCSEnf über PDAs & Organizer - Tipps & Tricks
25.06.2001


Produktbewertung des Autors:   


Pro: sollte man haben
Kontra: kostet was

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

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Update 12.09.2001
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Durch das kürzlich erschienene Windows CE 3.1 hat sich die Lage stark verändert.
Wer jetzt einen der Windows CE 3.0 PDAs kauft investiert in eine Sackgasse.

Einzig der Ipaq von Compaq bietet hier die Möglichkeit des Upgrades. Wer bis zum 30.November diesen Jahres einen IPAQ kauft, der erhält das Upgrade auf Windows CE 3.1 kostenlos.
Alle anderen Hersteller muessen da passen.
HP hat schon neue Geräte angekündigt, Casio, Toshiba und alle anderen werden wohl demnächst folgen.

Alle, die jedoch eine relativ zukunfssichere Investition planen, sollten entweder einen IPAQ kaufen oder warten bist die Pocket PC 2002 von HP, Casio und eventuell Toshiba erhältlich sind.

Denn in Zukunft sollen in Pocket PCs nur noch Strong ARM CPUs verbaut werden, (wie dies schon beim IPAQ der Fall ist) wodurch Entwickler nicht mehr für drei verschiedene Architekturen kompilieren müssen (MIPS, SH3 und Strong ARM).

Wer ein Schnäppchen machen will, für den ist nun die Zeit gekommen bei den Pocket PC 2000 zuzuschlagen, denn die Windows CE 3.0 PDAs werden jetzt wohl gnadenlos günstig werden.

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Wer einen kleinen, digitalen Begleiter sucht, der hat es nicht leicht.
Epoq, Palm OS oder Windows CE?
Compaq, HP oder Casio?

Weil ich selber einen neuen PDA suchte und mitbekommen habe, wie schwer es ist brauchbare Informationen für einen Vergleich zu finden, hier ein paar Infos.

Im Folgenden beziehe ich mich nur auf Pocket PCs. Als Pocket PCs gelten tastaturlose, PDAs (Personal Digital Assistants) bzw. PIMs (Personal Informationen Manager), mit Windows CE 3.0.
Alle Geräte weisen eine Auflösung von 240 * 320 Pixeln auf. Ausserdem führe ich nur aktuell im Handel befindliche PDAs mit Farbdisplays auf.

Die derzeitige Situation:
Einfach ist es ja nicht, etwas passendes zu finden. Drei Hersteller buhlen zur Zeit mit unterschiedlichsten Geräten mit Farbdisplay um die Käuferschaft.
Hewlett Packard mit seinen Jornada 545, 548 und Jornada 525,
Compaq mit dem Ipaq H3630 und Ipaq H3660,
sowie Casio mit den Cassiopeia E-125 und EM-500G.
Zur Zeit gibt es auch noch den Ipaq 3100, der aber ein Graustufendisplay besitzt. Da Windows CE jedoch für Farbdisplays entwickelt wurde, lasse ich diesen hier aussen vor.

Wie so oft gibt es auch bei den Pocket PCs nicht das ideale Gerät für jeden und alles.
So unterscheiden sich die Geräte von HP, Compaq und Casio in diversen Punkten.
Im Folgenden stelle ich die einzelnen Geräte, sowie ihre Stärken und Schwächen kurz gegenüber, im Anschluss folgt dann eine ausführlichere Beschreibung um die Entscheidungsfindung zu vereinfachen.


Ipaq 3630 / Ipaq 3660
CPU 206 MHz StrongARM
Speicher 32MB RAM / 64MB RAM
16MB Flash ROM
Display 4096 Farben reflektiv TFT
Steckplätze optional CF II (ca. 115 DM)
optional PC Card (ca. 288 DM)
B/H/D 8,4 / 13 / 1,6 cm (ohne Jacket)
Gewicht 189g (ohne Jacket)
Besonderheiten über Jackets erweiterbar
reflektives Display
Flash ROM


Casio Cassiopeia E125
CPU 150 MHz VR4122
Speicher 32MB RAM
16MB ROM
Display 65536 Farben HAST TFT
Steckplätze CF II
B/H/D 8,3 / 13 / 2,1 cm
Gewicht 254g
Besonderheiten Sehr gutes Display


Casio Cassiopeia EM-500G
CPU 150 MHz VR4122
Speicher 16MB RAM
16MB ROM
Display 65536 Farben HAST TFT
Steckplätze MMC
B/H/D 8,1 / 12,7 / 1,9 cm
Gewicht 217g


Hewlett Packard Jornada 545/548
CPU 133 MHz Hitachi SH3
Speicher 16MB RAM / 32 MB RAM
Display 4096 Farben TFT
Steckplätze Compact Flash Typ I
B/H/D 7,7 / 13,1 / 2,2 cm
Gewicht 253g
Besonderheiten praktischer Klappdeckel

Hewlett Packard Jornada 525
CPU 133 MHz Hitachi SH3
Speicher 16MB RAM
Display 256 Farben DSTN
Steckplätze Compact Flash Typ I
B/H/D 7,8 / 13,1 / 1,8 cm
Gewicht 220g


Compaq Ipaq 3630 und 3660, die beliebten:

Der Ipaq ist zur Zeit der kleinste und leichteste unter den Pocket PCs. Nicht zuletzt deswegen hat Compaq damit inzwischen 1 Million Ipaqs verkauft.
Um das Display des Ipaq beim Transport zu schützen wird standardmässig ein Kunstlederetui mitgeliefert.

Im inneren des Ipaq 3630 verbergen sich ein nicht austauschbarer Lithium-Polymer-Akku,
32 MB RAM (beim Ipaq 3660 sind es 64MB),
16 MB Flash ROM und eine 206 MHz schnelle Strong ARM- CPU von INTEL.
Damit ist der Ipaq der zur Zeit schnellste Pocket PC. Durch das Flash- ROM ist bei ihm zudem als einzigem möglich Updates und Servicepacks direkt in das ROM zu integrieren, was wertvollen Arbeitsspeicher spart.
Linux- Freaks werden ohnehin zum Ipaq greifen, da es zur Zeit nur mit ihm möglich ist, statt Windows CE ein anderes Betriebssystem aufzuspielen.

Als Display kommt ein reflektives TFT mit 4096 Farben zum Einsatz. Dieses Display kann man als eines der einzigen auch bei stärkerer Sonneneinstrahlung noch gebrauchen. Des weiteren wird Akkuleistung gespart, wenn man sich in heller Umgebung befindet, da die Displaybeleuchtung dann automatisch deaktiviert bzw. heruntergefahren wird.

In Sachen Erweiterbarkeit sieht es im Lieferzustand eher mau aus. Um die kleinen Gehäuseabmessungen zu verwirklichen mussten Erweiterungsslots eingespart werden.
Als Alternative ist es jedoch möglich sogenannte Jackets zu erwerben, die den Ipaq mit der Möglichkeit versehen Compact Flash- Cards oder sogar PC- Cards zu verwenden. In diese wird der Ipaq eingeschoben und verfügt anschliessend über die zusätzliche Funktionalität des Jackets. Brandneu angekündigt ist das Tri-Band-GPRS-Jacket.Zur Zeit gibt es nach meinen Informationen nur ein Compact Flash und ein PC Card Jacket. Weitere Jackets, zum Radio und/oder Fernsehempfang sollen folgen.

Leider besitzt der Ipaq keine Sicherungsbatterie, so dass bei absoluter Akkuflaute auch mal ein Datenverlust nicht ungewöhnlich ist.
Gerade wegen der fehlenden Möglichkeit einen Ersatzakku einzulegen ist eine Sicherungsbatterie meiner Meinung nach unverzichtbar.

Jornada 545 und 548, die Robusten:

Die Jornadas sind ohne Zweifel die robustesten Pocket PCs. Das anthrazitfarbene Gehäuse besteht aus dünnem Blech und ist mit Kunststoffeinlagen verstärkt. Zusammen mit der Displayschutzklappe kann man so, ohne weiteres auf eine Tasche für das Gerät verzichten.
Im Inneren werkelt ein Hitachi SH3 Prozessor mit 133 MHz, der inzwischen das untere Ende der Pocket PC Performance markiert. Die Geräte von Casio und Compaq sind teilweise erheblich schneller. Der einzige Punkt, in denen sich Jornada 545 und 548 voneinander unterscheiden ist der Speicherausbau, wobei der 545 mit 16 MB Arbeitsspeicher auskommen muss und der 548 auf 32 MB zurückgreifen kann. Ansonsten wirken alle Jornadas etwas altbacken. Als einzige Pocket PC Familie besitzen die Jornadas keinen Vier-Wege-Taster, wie er gerade bei Actionspielen hilfreich ist. Hierfür muss man die Belegung der Schnellstartbuttons anpassen, was allerdings nicht allzu schwierig ist. Zum Diplay mit 4096 darstellbaren Farben gibt es nichts besonderes zu berichten.
Der Lithium- Ionen Akku ist nicht wechselbar, dafür existiert eine Sicherungsbatterie, die allerdings auch nicht ausgetauscht werden kann. Ein Highlight ist bei allen Jornadas die eingebaute Möglichkeit die Displayanzeige um 90 Grad zu drehen, was gerade beim surfen im Internet sehr praktisch ist. Die Funktionalität muss man bei den anderen Pocket PCs extra dazukaufen (www.jimmysoftware.com). Als Erweiterung kommen Compact Flash Karten vom Typ I in betracht. Das IBM Microdrive ist also nicht verwendbar, da es einen CF- Slot des Typs II (und einen prall geladenen Akku) voraussetzt.


Jornada 525, der Billige:

Erst vor einigen Wochen erschien der Jornada 525 auf dem deutschen Markt, um den unteren Preissektor abzudecken. Leider hat Hewlett Packard dabei meiner Meinung nach zu viel des Guten, bzw. Sparsamen getan. Gegenüber dem Jornada 545/548 wurde nur ein 256-farbiges DSTN Display verbaut. Bei DSTN Displays wir nicht jeder Bildpunkt direkt über einen Transistor angesteuert, daher reagieren DSTN Displays wesentlich träger auf rasche Bewegungen.
Das Gehäuse wird von HP eher heruntergespielt, obwohl es denen seiner grossen Brüder in nichts nachsteht. Schmerzlich vermissen wird man den praktischen Displayschutzdeckel, wie man ihn von den anderen Jornadas her kennt. Dieser wurde eingespart, stattdessen liegt im Lieferumpfang eine Tasche bei. Tipp: Für die Jornadas 545 und 548 sind farbige Displayschutzdeckel erhältlich, die man aber auch am 525 verwenden kann.

Casio Cassiopeia E-125, die nicht ganz so graue Maus:

Der Cassiopeia E-125 ist der jüngste Spross aus der Familie der Cassiopeia E-1x5 Reihe.

..............................
Wie ich gerade feststellte gibt es gar keinen Bereich mit Tipps und Tricks für Pocket PCs.
Also werde ich jetzt erst mal eine Kategorie einrichten.
Aufgrund der Gefahr, dass dieser Bericht eventuell niemals freigeschaltet wird belasse ich es erst mal dabei.
Wenn der Bericht dann irgend wann einmal zu lesen ist werde ich den zweiten Teil schreiben.

Also, more to come
   

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