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Erfahrungsbericht Paiduniversum.de Vor etwas über zwei Jahren kam ich auf die Idee, mir zusätzlich etwas Geld im Internet zu verdienen. Das Zauberwort hieß damals: Paidmailer. Doch im Internet ist es wie im realen Leben: Es gibt einfach zu viele schwarze Schafe, soll heißen: Viele dieser Anbieter ... Bericht lesen





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Einer der wenigen zuverlässigen Paidmailer, die es gibt !!!
Erfahrungsbericht von Miraculix1967 über Paiduniversum.de
18.10.2010


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Zuverlässiger Anbieter, Auszahlungsgrenze wird schnell erreicht, tolles Design
Kontra: Man kann dadurch nicht reich werden, nervige Mathematik - Aufgaben :  - (

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht
Erfahrungsbericht Paiduniversum.de

Vor etwas über zwei Jahren kam ich auf die Idee, mir zusätzlich etwas Geld im Internet zu verdienen. Das Zauberwort hieß damals: Paidmailer. Doch im Internet ist es wie im realen Leben: Es gibt einfach zu viele schwarze Schafe, soll heißen: Viele dieser Anbieter zahlten gar nicht aus bzw. sind längst schon wieder von der Bildfläche verschwunden. Dass es auch anders gehen kann, zeigt mein heutiger Bericht über diesen Paidmailer hier: Paiduniversum.de.

Der Übersicht halber habe ich diesen Bericht mit einem Inhaltsverzeichnis versehen, so dass jeder ganz schnell den für sich interessanten Teil finden kann.
Inhaltsverzeichnis:

I. Allgemeiner Teil

1. Was sind Paidmailer, und worum geht es?
2. Was ist Paiduniversum.de, und wie bzw. was kann man dort verdienen?
3. Wer bietet diesen Dienst an?
4. Inhalt und Navigation durch die Webseite

4.1. Aussehen der Webseite
4.2. Inhalte der Webseite

4.2.1. Inhalte für Gäste (nicht registrierte oder nicht eingeloggte Besucher)
4.2.2. Inhalte der Seite im eingeloggten Zustand

4.3. Übersichtlichkeit, Ladezeit und Navigation durch die Seiten

II. Eigene Erfahrungen

1. Anmeldung und Erhalt der ersten Paidmails
2. Andere Aktivitäten: Paidbanner, Werbung buchen und ähnliches
2.1. Update: Der "böse" Minusbanner
3. Eigene Refs
4. Auszahlung

III. Fazit
I. Allgemeiner Teil

1. Was sind Paidmailer, und worum geht es?

Paidmailer sind eine sog. " legale Form des Spams". Was zunächst negativ klingen mag, ist aber gar nicht so gemeint, denn: Wenn man sich auf der Seite eines solchen Anbieters registriert (in der Regal kostenlos), erklärt man sich bereit, Werbemails, die sog. Paidmails, zu empfangen. Der Unterschied zu Spam besteht hier darin, dass Spam unerwünscht ist und Paidmails eben erwünscht sind.

Man erhält dann pro Tag eine gewisse Anzahl von Paidmails in seinem E-Mail-Postfach und muss dann eine vorgegebene Anzahl von Sekunden warten, ehe man das Fenster schließen kann. Diesen Vorgang nennt man eine Paidmail bestätigen. Der Empfang dieser Paidmails wird dann vergütet. Das kann entweder in Form von Punkten sein, die einmal im Monat in Euro umgerechnet werden, oder in Euro direkt. Meist sind dies allerdings nur Mini-Beträge, in der Regel 0,1 Cent pro bestätigter Paidmail.

Um sich das gesammelte Geld auszahlen zu lassen, muss man eine sog. Auszahlungsgrenze erreichen. Diese ist vom Anbieter vorgegeben und schwankt je nach Anbieter zwischen 1 und 50 Euro. Erst dann kann man sich auf Antrag den erwirtschafteten Betrag auszahlen lassen. Allerdings sei hier noch erwähnt, dass die meisten Anbieter nicht direkt auszahlen, sondern sich eine Wartezeit vorbehalten, die in der Regel zwischen 30 und 90 Tagen liegt. Man sieht also, dass man hier nicht reich werden kann, sondern auch etwas Geduld haben muss. Aber wenn man ohnehin etliche Stunden vor dem PC sitzt so wie ich, dann kann man das ruhig nebenbei mitnehmen, wie ich finde.

2. Was ist Paiduniversum.de, und wie bzw. was kann man dort verdienen?

Paiduniversum.de ist ein sog. „Paidmailer“ (siehe dazu Punkt 1 weiter oben), bietet also die Möglichkeit an, sich etwas Geld nebenher zu verdienen. Man kann sich dort kostenlos anmelden ohne vertragliche Verpflichtungen. Woher kommt der Name Paiduniversum? Nun, die Währung dieser Seite sind die sog. Planeten, die einmal im Monat in Euro umgerechnet werden. Die einzelnen Rubriken werden jeweils Universum genannt. Allerdings ist Paiduniversum.de nicht nur ein Paidmailer. Die einzelnen Universen bezeichnen unter anderem auch noch zusätzliche Verdienstmöglichkeiten. Welche es gibt und wozu sie dienen, siehe dazu weiter unten unter Punkt 4.2. Inhalte der Webseite.

Dazu gibt es noch die Möglichkeit, selbst Werbung über diese Seite zu schalten, und zwar indem man selbst Paidmails verschickt oder Werbebanner (die sog. „Paidbanner“) schaltet. Wer also seine eigene Homepage damit bewerben möchte, der kann das auch recht kostengünstig – teilweise kostenlos – über Paiduniversum.de tun.

Und wer dann immer noch nicht genug hat, der kann diese Seite sogar für Spiele nutzen, um sich die Zeit zu vertreiben.

Nach Erreichen einer Auszahlungsgrenze kann man sich seinen erwirtschafteten Verdienst auszahlen lassen. Je nachdem, welche Auszahlungsart man gewählt hat, ist diese unterschiedlich. Derzeit liegen die Auszahlungsgrenzen wie folgt (Stand: 18.10.2010):

• Bei Banküberweisung: 10 Euro
• Paypal: 5 Euro
• Klamm-Lose: 0,10 Euro (Kurs: 1: 8 Millionen)
• Primera: 0,10 Euro (Kurs: 1: 10.000)
• Amazon-Gutschein: 10 Euro
• Spenden: 0,10 Euro
3. Wer bietet diesen Dienst an?

Laut Impressum der Homepage ist PaidUniversum.de ein Projekt der

Primus New Marketing GmbH
Letzengasse 22
D-96052 Bamberg

Geschäftsführer: Christian Thomann

Telefon: 0173/1598645 (KEIN Support)

Internet: www.paiduniversum.de
E-Mail: info@paiduniversum.de

4. Inhalte und Navigation durch die Webseite

4.1. Aussehen der Webseite

Die Webseite fällt schon einmal durch ein sehr klares Design auf: Der Hintergrund ist Schwarz, die Schrift weiß – das alles ist schon einmal sehr gut lesbar. Außerdem sind die wichtigsten Oberpunkte in Gold gehalten, was die Seite sehr übersichtlich macht. Die Seite selbst ist in ein Rahmen-Menü mit mehreren Frames unterteilt, und den Hintergrund dieses Menüs bildet ein Sternenhimmel im Weltraum.
4.2. Inhalte der Webseite

4.2.1. Inhalte für Gäste (nicht registrierte oder nicht eingeloggte Besucher)

Die Inhalte der Webseite unterscheiden sich dadurch, ob man als registriertes Mitglied eingeloggt ist oder nicht. Wer nicht eingeloggt ist, bekommt links folgende Menüpunkte zu sehen:

• Login: Hier können sich registrierte User einloggen.
• Menü: Hier kann man sich selber neu anmelden, einloggen oder Werbepreise erfahren.
• Rallys: Hier gibt es die unterschiedlichsten Wettbewerbe, an deren Ende als Gewinn eine höhere Anzahl von Planeten oder auch ein Geldgewinn stehen können.

Auf der rechten Seite sieht man folgende Rubriken:

• Top-User: Wer besonders aktiv ist, der kann sich eine Zusatzprämie verdienen. Dies sind:
• Top-User des Tages: 5.000 Planeten
• Top-User der Woche: 25.000 Planeten
• Top-User des Monats: ein jeweils neu ausgeschriebener Sachpreis

Ruft man also einen dieser Menüpunkte auf, so wird dessen Inhalt im mittleren Frame angezeigt.

Darüber hinaus runden noch folgende Reiter oberhalb der Frames das Bild ab:

• Startseite: Die Seite die beim Aufruf von www.paiduniversum.de erscheint
• Mediadaten: Eine Statistik über die derzeit aktiven Mitglieder und deren Aktivität (Stand per 18.10.2010: 5.778 Mitglieder)
• AGB: Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die man sich sehr gut durchlesen sollte, bevor man sich anmeldet
• FAQ: Die am häufigsten gestellten Fragen (sehr hilfreich für Neulinge!)
• Kontakt: Hier wird ein Online-Formular zur Kontaktaufnahme bereitgestellt. Für eingeloggte User heißt dieser Reiter Support.
• Impressum: Name und Anschrift des Anbieters (siehe Punkt 3 weiter oben)

4.2.2. Inhalte der Seite im eingeloggten Zustand

Wer bei Paiduniversum.de registriertes Mitglied ist, der bekommt ein ganz anderes Menü zu sehen. Hier werden links folgende Menüpunkte angezeigt:

• Account: Hier kann man alle Einstellungen zu seinem Account machen inklusive eine Auszahlung beantragen.
• BannerUniversum: Hier gibt es eine zweite Verdienstmöglichkeit: Durch Abklicken von Paidbanner kann man sein Planeten-Guthaben und damit seinen Verdienst erhöhen.
• StartUniversum: Ruft man die Seite in dieser Rubrik auf, kann man zusätzliche Planeten ergattern. Man kann allerdings nur einmal pro 60 Minuten davon Gebrauch machen (die sog. „Reload-Sperre“)
• MailUniversum: Das ist das Herz des Universum – die Paidmails. Was praktisch ist: In der sog. „History“ kann man auch nachgucken, ob man ein paar Paidmails verpasst hat und diese ggf. noch nachträglich bestätigen.
• BonusUniversum: Durch Teilnahme an Gewinnspielen oder Abos kann man sich hier sein Planeten-Guthaben erhöhen.
• RefUniversum: Ein Ref ist ein User den man geworben hat, und von dessen Punkteguthaben man einen kleinen Teil, i. d. R. 10 %, als Prämie bekommt. Mit Hilfe von Reflinks oder Refbannern, die man z. B. auf seiner Homepage einbindet, kann man hier versuchen, User zu werben.
• GameUniversum: Hier kann man bei einigen Spielen mitmachen, und zwar bei Zeche, Erde vs. Mars oder beim Buli-Tippspiel (Tippen der Spiele der Fußball-Bundesliga) mitmachen. Um mitmachen zu können, muss man seine Planeten einsetzen.
• RallyUniversum: Hier kann man bei diversen Wettbewerben mitmachen, den sog. „Rallys“. So gibt es z. B. jeden Monat eine Ref-Rally (Werben der meisten neuen User) und andere. Auch hier kann man einiges gewinnen.
• WerbeUniversum: Hier kann man Werbung gegen klingende Münze buchen oder aber seine Planeten einsetzen, um Werbung von Paidmails oder Paidbannern zu buchen.

Rechts seht ihr folgende Rubriken:

• Guthaben: Die erwirtschafteten Planeten und das aktuelle Guthaben in Euro.
• Aktiv: Die Aufdröselung der erwirtschafteten Planeten pro Tag, Woche und Monat
• Top-User: Hier werden die aktivsten User pro Tag, Monat und Woche angezeigt, und was sie für ihre Aktivitäten gewonnen haben.

4.3. Übersichtlichkeit, Ladezeit und Navigation durch die Seiten

Zur Übersichtlichkeit ist zu sagen: Die Seite ist sehr übersichtlich: Man muss nur geringfügig nach unten scrollen, um alle Menüpunkte nacheinander zu Gesicht zu bekommen.

Die Ladezeiten sind recht flott: Ich habe bei einer DSL-6000-Leitung jede Seite innerhalb von Sekundenbruchteilen angezeigt bekommen. Hier konnte ich nichts beanstanden.

Auch die Navigation ist kinderleicht, denn: Man gelangt recht schnell von Überall nach Nirgendwo! Will sagen: Jeder Menüpunkt ist von überall her anklickbar, denn es ändert sich nur der jeweilige Inhalt in der Mitte des Frames – die Menüpunkte links und rechts bleiben stets bestehen, so dass man blitzschnell und problemlos zwischen den einzelnen Menüpunkten hin- und her wechseln kann.
II. Eigene Erfahrungen

1. Anmeldung und Erhalt der ersten Paidmails

Am Donnerstag, dem 24. September 2009, wurde ich über ein Paidbanner bei XXLPool.de auf diesen Anbieter aufmerksam. Damals wurde mit einer Auszahlungsgrenze von nur 2,50 Euro geworben. „Oh, das klingt ja verheißungsvoll!“ Und ich meldete mich noch am gleichen Tag dort an. Die Anmeldung selber war und ist immer noch kostenlos; allerdings konnte ich die einmal eingegebenen Daten nicht mehr selber ändern, selbst die E-Mail-Adresse nicht.

Und schon am gleichen Tag bekam ich die ersten Paidmails: Wie von anderen Paidmailern gewohnt, klickte ich den Bestätigungs-Link, woraufhin sich eine neue Seite in einem neuen Fenster öffnete. Nach Verstreichen der vorgegebenen Zeit wurde mir angezeigt, wie viele Planeten ich als Guthaben erhalten hatte und konnte das Fenster wieder schließen.

Doch was mir direkt auffiel: Es gab verschiedene Typen von Paid-Mails! Die klassischen Paidmails hatte ich ja schon oben beschrieben, aber es kamen noch mehrere hinzu, nämlich die QMails, Aktiv-Mails und die Bonus-Mails. Worin bestand der Unterschied? Nun, bei den Q- und Aktiv-Mails musste man in der Regel nach dem Ablauf einer bestimmten Zeitspanne eine Frage beantworten. Dazu musste man in der Regel eine vorgegebene Seite besuchen und den Anweisungen folgen, damit man die Frage aus drei vorgegebenen Multiple-Choice-Antworten beantworten konnte. Aber Vorsicht: Verließ man sich aufs Raten, wurden bei falscher Antworten eine vorgegebene Anzahl von Planeten abgezogen. Bei richtiger Beantwortung wurde eine entsprechende Punktezahl hingegen gutgeschrieben. Wer ganz faul war, konnte auch einfach die Frage nicht beantworten und eine sog. „Grundvergütung“ bekommen, die allerdings deutlich geringer war, als die Planetenzahl bei richtiger Beantwortung der Frage.

Bei den Bonus-Mails musste man – um die Vergütung zu erhalten – bei einem Gewinnspiel oder einer ähnlichen Aktion teilnehmen.

Und hier kam bereits der erste Pferdefuß zum Tragen: In meinem Firefox funktionierten die QMails nicht! Warum dieses? Nun, nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne sollte sich die Frage in einem zweiten Pop-Up-Fenster öffnen, die man dann beantworten oder die Grundvergütung erhalten konnte. Und genau das passierte bei mir eben nicht! Das Pop-Up-Fenster tauchte überhaupt nicht auf! Ein Blick auf das Guthaben in meinem Account bestätigte meine Befürchtungen: Es hatte sich nicht verändert!

Was machte ich also daraufhin? Ich bestätigte die QMails zwar, nahm aber die Nicht-Vergütung billigend in Kauf. Warum das? Nun, laut AGB muss man eine Mindestbestätigungsquote von 25 Prozent haben, damit ein erwirtschaftetes Guthaben überhaupt ausgezahlt werden kann. Das bedeutete für mich: Jede weggeklickte und damit nicht bestätigte QMail ließ meine Bestätigungsquote von 100 % gen Null sinken! Also hieß es pro Forma öffnen und die 30 Sekunden oder was auch immer abzuwarten und dann auf die Vergütung zu verzichten.

Für Benutzer des Internet Explorers sei hingegen gesagt: Bei euch funktioniert es! Ich weiß das deswegen, weil ich auf dem Laptop meines Vaters – wenn ich dort zu Besuch bin – dort den Internet Explorer 8 benutze. Und hier ließen sich die Fragen auch einwandfrei beantworten, weil das entsprechende Pop-Up-Fenster angezeigt wurde.

Etwas Nerviges gab es allerdings bei den AktivMails: Dort wurde man gezwungen, nach Ablauf der Zeit eine Mathematik-Aufgabe – zum Beispiel: 2+2 – zu lösen und das Ergebnis dann in ein Kästchen einzutragen. Also ehrlich: Dümmer geht’s nimmer!

Ein besonderer Clou waren dann noch die MultiMails: Jede Mail enthielt vier Bestätigungs-Links (je 8 Planeten pro Link), und diese konnte ich jeweils problemlos bestätigten.

Nicht zu vergessen sind auch die WinMails. Das waren Paidmails vergleichbar mit Losen: Mit etwas Glück hatte man gewonnen und konnte 100 Planeten abstauben. Hatte man dagegen eine „Niete“ gezogen, bekam man zum Trost immerhin noch 4 Planeten gutgeschrieben. Auch eine feine Sache, wie ich finde.

Die Anzahl an empfangenen Paidmails beträgt übrigens ca. 25 bis 30 am Tag, auch am Wochenende und an Feiertagen. Wem das zuviel ist, der kann auch in seinem Account unter MailUniversum Urlaub buchen – dann kann er bis maximal 60 Tage im Jahr den Empfang von Paidmails deaktivieren.

2. Andere Aktivitäten: Paidbanner, Werbung buchen und ähnliches

Eine weitere Möglichkeit, mein Planeten-Guthaben zu erhöhen, bestand darin, Werbebanner, die sog. „Paidbanner“ abzuklicken. Hiervon machte ich regen Gebrauch: Ich klickte zahlreiche Banner ab, die sich in mehreren Tabs nebeneinander öffneten. Hatte ich das letzte Fenster geöffnet, konnte ich das erste bereits wieder schließen, da für dieses die vorgegebene Zeitspanne bereits abgelaufen war.

Allerdings muss ich dazu sagen: User des Tages oder der Woche bin ich nie geworden. Dazu hätte ich mich quasi den ganzen Tag über dumm und dusselig klicken müssen! Was ich natürlich nicht gemacht habe, selbst wenn ich die Zeit dazu gehabt hätte. Denn irgendwo – so meine ich – hört der Spaß ja wohl auf, nicht wahr?

Werbung habe ich ein einziges Mal gebucht, und zwar ein Paidbanner im WerbeUniversum unter Buchung. Dort konnte ich dann auswählen, ob ich Paidmails versenden oder ein Paidbanner einstellen wollte. Ich entschied mich für Letzteres. Dazu musste ich dann noch den Link eingeben, wo sich das Banner befand sowie den Link der Seite, die damit geöffnet werden sollte. Als Bezahlung setzte ich dann meine Planeten ein: Hier wurden mir für 100 Banner je 3 Punkte berechnet, und diese wurden mir von meinem Guthaben auch sofort abgezogen, wie ich mit einem Blick auf meine Statistik direkt feststellen konnte.

Beworben hatte ich mit diesem Banner übrigens meine Homepage, wo ich pro Aufruf meiner Seite dann wiederum eine Vergütung erhalte. Also eine saubere Sache, mit dem Einsatz von Planeten kostenlos Werbung buchen zu können!

2.1. Update: Der "böse" Minusbanner

Einen ganz fiesen Trick haben sich die Macher von Paiduniversum einfallen lassen: den berühmten Minusbanner: Klickt man aus Versehen darauf, werden einem gleich 50 Punkte abgezogen! Manchmal tauchen diese Minusbanner gleich zwei- oder dreimal auf der Seite auf! Was dieser Schwachsinn soll, entzieht sich meiner Kenntnis.Offenbar sollen wohl die User daran gehindert werden, zu schnell die einzelnen Banner - pro Seite sind es 15 und können pro Sitzung bis zu 200 sein - abzuklicken.

Wie umgeht man diese böse Falle?

Ich habe eine für mich sehr interesante Variante herausgefunden, diese böse Falle zu umgehen: Man klickt einfach unten auf den Button PaidBanner neu laden. Dann wird die Seite neu geladen, und meistens ist der Minusbanner dann verschwunden. Nach meinen Erfahrungen kann es schon mal sein, dass man bis zu drei Mal den Button klicken muss, damit der oder die böse Minus-Banner endlich verschwunden sind! Mein Rekord waren hier übrigens 6 Mal (!), bis ich endlich "minusfrei" war. Das war aber ein absoluter Einzelfall.

Noch ein Tipp: Das Drücken der Aktualisierungs-Taste des Browsers bzw. die Taste F5 bewirken übrigens gar nichts - es muss ausdrücklich der Butteon PaidBanner neu laden sein! Dann kann das "Dauerfeuer" des Abklickens beginnen!

3. Eigene Refs

An einer sog. „Ref-Rally“, wo es gilt, möglichst viele neue User, die sog. „Refs“ anzuwerben, habe ich zwar noch nicht teilgenommen. Aber einen User hier auf Ciao habe ich schon werben können, und er ist genauso begeistert von diesem Anbieter wie ich. Da Ref-Links hier verboten sind, kann ich nur sagen: Wer sich von mir werben lassen möchte, der kann mich dies ja per Eintrag im privaten Gästebuch hier wissen lassen.
4. Auszahlung

Ich komme jetzt zu der wohl wichtigsten Frage: Zahlt der Anbieter auch zuverlässig aus? Ich könnte jetzt ganz kurz antworten: Ja! Aber der Reihe nach:

Ein erstes Mal habe ich die Auszahlungsgrenze nach dreieinhalb Monaten am 11.01.2010 erreicht: Das betrug sie allerdings nur 2,50 Euro für eine Auszahlung durch den Online-Bezahldienst Paypal. Da ich ein solches Konto habe, und die Grenze hierfür niedriger lag als bei einer Überweisung aufs Girokonto, da dachte ich mir: „Okay, probierst Du das doch mal aus!“

Gesagt, getan. Ich beantragte also die Auszahlung von seinerzeit 3,54 Euro via Paypal und – o Wunder! – bereits einen Tag später erhielt ich eine E-Mail von Paypal, dass ich die Zahlung erhalten hatte. Wunderbar! Und was das Tollste war: Paypal hat mir KEINEN Cent abgezogen! Normalerweise behalten die doch immer einen Teil an Gebühren ein! Bei diesem Anbieter aber nicht! Offenbar hat der wohl Sonderkonditionen als Großkunde, wie auch immer. Mich hat es jedenfalls gefreut.

Doch zahlte der Anbieter auch weiterhin? Auch hier antworte ich wieder ganz kurz: Ja!

Es gab noch zwei weitere Auszahlungen, und zwar wie folgt jedes Mal ohne Abzug:

• 2,92 Euro, beantragt: 01.03.2010, ausgezahlt: 10.03.2010
• 5,44 Euro, beantragt: 02.08.2010, ausgezahlt: 09.08.2010

Der Transfer von meinem Paypal-Konto auf mein Girokonto erfolgte ebenfalls ohne Probleme, denn der ist schließlich immer gebührenfrei.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es seinerzeit allerdings: Am 01.03.2010 hat PaidUniversum.de die Auszahlungsgrenze von 2,50 Euro auf 5 Euro (Paypal) und von 5 auf 10 Euro (Banküberweisung) erhöht. Offenbar hat die Finanzkrise auch hier ihre Spuren hinterlassen.

Ich bin heute noch dabei – derzeit steht mein Konto auf 3.506,60 Planeten und 1,62 Euro – und ich werde das nebenher noch eine ganze Weile wohl weitermachen.

III. Fazit

Okay, reich werden kann man durch solch einen Paidmailer wohl kaum. Aber wer ohnehin etliche Stunden am Tag vor dem PC sitzt, der kann ruhig auch diesen kleinen Verdienst mitnehmen: Die Seite ist übersichtlich und schnell, die Anzahl an Paidmails ist gut und nicht zuviel, die Auszahlungsgrenze schnell erreichbar, und was das Wichtigste ist: Der Anbieter zahlt auch zuverlässig aus. Was will man mehr?

Von mir gibt es für diesen Paidmailer jedenfalls „Full House“, also eine glasklare Empfehlung und demzufolge alle fünf Sterne als Bewertung!

In diesem Sinne einen ganz lieben Gruß an alle Ciao-Mitglieder und an alle Gäste von draußen:-)!

Euer „oller Druide“ Miraculix1967 aus dem gallischen Dorf:-)

Düsseldorf, den 18. Oktober 2010
   

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