Erfahrungsbericht über

Palm Tungsten T3

Gesamtbewertung (19): Gesamtbewertung Palm Tungsten T3

 

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TUNGSTEN T3 - Der beste Palm den es je gab!

5  11.10.2003 (13.10.2003)

Pro:
Design, Verarbeitung, Ausstattung, Leistungsfähigkeit, Display etc .

Kontra:
Akkulaufzeit

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Sezzarin

Über sich: Die Community macht viel Spaß und ich surfe jedesmal hier vorbei! Als technisch interessierter Desi...

Mitglied seit:25.01.2002

Erfahrungsberichte:38

Vertrauende:14

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 108 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo,

Bereits zwei Monate nach dem Launch des Tungsten T2 stellte PalmOne am 1.10. bereits das dritte Modell des Business Handhelds Tungsten T vor. Angesichts des kurzen Abstandes von T2 und T3 könnte man befürchten, dass die Firma Palm bei ihrem Streben nach Profit und schwarzen Zahlen ähnlich kurze Produktzyklen wie Sony an den Tag legt, und somit die Qualität darunter leiden könnte! Als Technik Freak wollte ich dies geanu wissen und habe mir daher einen Testkauf bei Saturn gegönnt.

Erster Eindruck:
***************
Das Gerät wirkt trotz des grösseren Schiebeteils dezent und wertig. Die Grösse wird designtechnisch durch die leicht geschwungenen Seitenlinien kaschiert und das Gerät liegt dadurch auch noch angenehmer in der Hand. Das Design überzeugte mich auf anhieb und ich kann den T3 nur noch schwer aus der Hand nehmen. So "schön" und elegant sieht er aus und angenehm fühlt er sich in der Hand....
Das Gehäuse ist aus hochwertigem Metall gefertigt, auch der Slider. Der T3 wurde mit einem neuen und auffäligen Tastenlyout versehen, der ihn unverwechselbar zu den Vorgängermodellen Tungsten T und T2 macht. Die Tasten selbst erwecken einen stabilen und zuverlässigen Eindruck mit entsprechend gutem, fühlbaren Druckpunkt was nicht zu letzt der Wölbung des Tastenbereiches zu verdanken ist. Das
Navigationspad liegt höher als die anderen Tasten und ist bei dieser neuen Tastenanordnung dadurch automatisch vor Fehlbedienung geschützt. Das ovale Navigationspad lässt sich gut bedienen. Der Slidermechanismus ist schlichtweg genial und das große hochauflösende Display sowie der "Landscape Modus" faszinieren.... Die virtuell einblendbare Grafitti Schreibfläche ist ja schon von den Sony Clie PDAs bekannt und einfach genial. Der Spieltrieb ist in mir erwacht....

Performance
**********
Definitiv schneller als der T2 und T1. Die Intel 400 Mhz CPU macht sich sofort bemerkbar z.B.: wenn man MP3s hört und gleichzeitig eine Bilder Slideshow mit Überblendeffekten ansieht oder etwa in Dateien löscht und kopiert etc. Ich schätze ihn auf gleich hohes Niveau wie Pocket PCs mit dem selben Prozessor und Arbeitsspeicher (64 MB). Mit dem Tungsten C auf jedenfall die schnellsten und leistungsstärksten PDAs, die Palm je hergestellt hat.

Benachrichtigungs LED
********************
Zwar ist wieder oben links im Gehäuse eine Status und Benachrichtigungs LED vorhanden, aber allerdings kann man sich die LED quasi komplett sparen da sie eh nur 3x aufblinkt bei einem Alarm und dann sofort wieder ausgeht. So weiß man also nicht vor dem Einschalten ob das Gerät irgendetwas wollte oder nicht. Hier besteht dringender Nachholbedarf seitens Palm!

Bluetooth
********
Ist auch wieder im T3 vorhanden und sehr bedienerfreundlich integriert. Sehr löblich ist der schnellere Zugriff auf der Oberfläche über die Statusleiste. Somit sieht man wenigstens ob's an- oder ausgeschaltet ist da Palm selbst es ja wieder nicht geschafft hat eine kleine, blaue Status-LED in's Gerät zu integrieren wie's z.B. bei HP und Sony schon länger der Fall ist.

Display
******
Die Qualität entspricht subjektiv der des Tungsten T2. Praktisch z.B. für Tabellen oder Textverarbeitung ist die Möglichkeit den Bildschirminhalt quer anzeigen zu lassen. Linkshänderfreundlich ist dies von beiden Seiten möglich.

Lederdeckel
**********
Palm hat den praktischen Lederdeckel der m500er und Ver-Serien wiederbelebt. Viele mochten ihn, weil er das Display schützt ohne das Gesamtpaket wie eine Tasche unverhältnismäßig zu vergrößern und damit die "Hosentaschentauglichkeit" einzuschränken. Beim T3 ist der Deckel nicht mehr schwarz sondern grau, wird an der Rückseite in zwei Mulden im Gehäuse befestigt, ist gut verarbeitet und erfüllt seinen
Zweck. Auch der Befestigungsmechanismus ist gelungen. Die Unterseite besteht aus rauem Wildleder und hat Einbuchtungen für das Palm Logo und die Tasten.

Virtuelle Schreibfläche
**********************
Die feste Schreibfläche wurde durch eine virtuelle ersetzt, die sich auf Wunsch ausblenden lässt und so mehr Platz für das eigentliche Programm schafft - vorausgesetzt dies wird von dem Programm unterstützt. Bisher funktioniert es nur bei wenigen Anwendungen von Drittanbietern sowie mit einigen mitgelieferten Titeln. Der zweite Vorteil des virtuellen Graffiti ist, dass man sieht, was man schreibt - die Striche werden angezeigt. Zudem lässt sich die Graffiti-Fläche in 3 Formen anzeigen: 1. im "Classic"-Modus, 2. dreigeteilt für Zahlen, Groß-
und Kleinbuchstaben sowie 3. als Minitastatur.
Die vier Silkscreen-Buttons sind nicht mehr fest "Anwendungen", "Menu", "Favoriten" und "Suchen" zugeordnet sondern lassen sich durch Halten mit dem Stylus frei belegen.

Statusleiste
***********
Unter der Schreibfläche, bzw. im Vollbild-Modus und bei geschlossenem Slider unter dem eigentlichen Bildschirminhalt, befindet sich die neue Statusleiste. Auf ihr befinden sich Schaltflächen für "Anwendungen", "Suchen", "Menü", "Bildschirm Drehen", "Schreibfläche ausblenden" und "Schreiben auf dem Display". Die Uhrzeit wird angezeigt - ein Tap darauf zeigt Displayhelligkeit, Speicherstatus und Lautstärke an.Ein weiteres Feld zeigt ob Bluetooth eingeschaltet ist, ein Tap darauf öffnet die Bluetooth-Einstellungen. Halten der "Anwendungs"-Schaltfläche öffnet ein PopUp zum Starten der vier zuletzt benutzten Anwendungen. Ein Symbol für den Ereignismanager zeigt z.B. fällige Termine an.

Akku:
****
Während der T2 rund 7 Stunden am Stück läuft, macht der T3 schon nach rund 3 1/4 Stunden das Licht aus (Beleuchtungsintensität 1/3, kein Bluetooth). Die Brisanz der kurzen Laufzeit hängt jedoch vom Nutzverhalten ab! Wer den Palm sowieso abends auflädt und am Tag nicht länger als 3 Stunden nutzt wird keine Probleme haben. Insgesammt ist die Akkulaufzeit jedoch sehr enttäuschend und ist der größte Nachteil an dem wirklich gutgelungenen PDA.

Pro:
***
- HighRes+ Display
- Kompaktes Design
- Geräteergonomie
- Portrait-/Landscapemodus
- Displayorientierung für Rechts- und Linkshänder
- Sound (Lautsprecher u. Kopfhörer)
- differenzierte Systemsounds
- Schutzklappe im SD-Slot
- Leistungsfähige CPU (XScale 400MHz)
- 64MB RAM (52MB nutzbar)
- SD-Slot SD-I/O kompatibel
- Softwareausstattung (mitgeliefert + ROM)
- Angenehme, durchdachte Integration von Hard-und Software
- Statusleiste inkl. Schnellzugriff(z.B.Bluetooth...)
- Bluetooth integriert
- Quicktour Erinnerungen für neue User
- Lautstärke der Alarmsounds
- Verarbeitung
- Design
- freie Konfigurationsmöglichkeit der Schreibfläche
- separate CD für Mac und Windows
- Dank Software native Unterstützung von Word- und Exceldateien
- Sehr gute MP3-Wiedergabe Qualität über Köpfhörer (PocketTunes)
- Praktische und gute Diktiergerätefunktion

Contra:
******

- Akkuleistung
- Akku nicht austauschbar
- keine Status-LED (Bluetooth)
- Alarm LED nicht wirklich brauchbar

Daten:
*****
- Prozessor: Intel XScale 400 MHz ARM Prozessor
- Betriebssystem: Palm OS 5.2.1
- Arbeitsspeicher: 64 MB (Tatsächlich verfügbare Speicherkapazität 52 MB) 16 MB ROM
- Display: Hochauflösendes, transflektives 320 x 480 Display mit 65.536 Farben. Arbeitet im Hoch-und Querformat
- Docking-Station: HotSync USB-Kabel (USB1.1) und Netzteilanschluss
- Bluetooth/Infrarot: Bluetooth: entspricht den Bluetooth 1.1 Spezifikationen; Infrarot: IRDA 1.1
- Abmessungen (BxHxT): 10,8 x 7,6 x 1,6 cm
- Gewicht: 153 g
- Systemanforderungen: Windows: PC unter Windows 98/2000/Me/NT4.0/XP / Macintosh: Mac OS 9.1 oder X 10.1.2


Software (mitgeliefert):
***********************
Enthaltene Handheld-Anwendungen: Grundlegende Anwendungen (Kalender, Kontakte, Aufgaben, Memos, Notizen, Weltzeituhr, Rechner HotSync Technologie); Produktivität (DataViz Documents To Go Professional Edition 6.0: Anlegen und Bearbeiten von Word, Excel und PowerPoint Dateien - Nur Windows-Kompatibilität); Kommunikation (VersaMail, Setup-Assistent für PhoneLink, Wählprogramm Palm Dialer,
SMS); Unterhaltung (Palm Photos, RealOne Mobile Player, Kinoma Player)Anwendungssoftware auf der mitgelieferten CD: Installationssoftware (Palm Desktop 4.1 mit den Erweiterungen Sprachnotiz, Notizen und Palm Photos, PIM-Conduits für Outlook, Phone Link Updater, Palm Quick Install, DataViz Documents To Go Desktop-Komponenten); Bonus-Software: Adobe Reader, Palm Reader, powerOne Rechner, BlueBoard, BlueChat , Java (kostenloser Download aus dem Internet), Palm Web Pro, RealOne Desktop - nur Windows-Kompatibilität, Kinoma Producer, Solitaire)

Lieferumfang:
************
Handheld
Stift
Schutzabdeckung
HotSync USB-Kabel
Netzteil
Palm Desktop 4.1 für PC und Mac
Multimedia-Handbuch
Graffiti 2-Aufkleber

Preis:
******
UVP: 445.- Euro
Internet: 399.- Euro (cyberport.de) oder noch günstiger

FAZIT:
*****
Der Akku inkl. fehlender Austauschmöglichkeit mit knapp 3 1/2 Stunden am Stück ist der größte Nachteil, des eigentlich hervorragend gelungenen digitalen Assistenten. Der T3 ist, wie ich finde, Palm bester je produzierter PDA: top in Größe, Design, Verarbeitung, Leistungsfähigkeit und Ausstattung! Allerdings sollte man sich unbedingt einen zusätzlichen mobilen Akuuauflader zulegen, damit der Spaß am T3 nicht schon nach ein paar Sunden abrupt endet! Wenn man bereit ist diese Einschränkung hinzunehmen, ist der T3 eine absulte Kaufempfehlung!!!

Lieben Gruß

Sezzarin

P.s.: Eigentlich wollte ich ihn ja wieder zu Saturn zurückbringen, aber ich glaub ich behalte ihn!....... ;-)


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
schlagergalaxie

schlagergalaxie

27.06.2011 17:21

fake

kathrinmfg

kathrinmfg

23.04.2006 16:32

s.u.

elfang18

elfang18

23.04.2006 12:29

FAKE

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