Panasonic DMP-BD 80 EG-K

Panasonic DMP-BD 80 EG-K

DVD-Player - DivX-kompatibel - DVD-R - DVD-RW - DVD+R - DVD+RW - DVD-RAM mehr

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... Wir haben das Gerät schnellstmöglich an den Händler zurückgesandt, uns die Kosten erstatten lassen und stattdessen in das Modell DMP BD 80 EG K von Panasonic investiert. Mit einem Tagespreis von 324,95 € war das Gerät von Panasonic zwar deutlich teurer als das Vergleichsmodell, aber die ... Bericht lesen





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Hurra - dieser Auswechselspieler ist sein Geld wert!
Erfahrungsbericht von Spassprediger über Panasonic DMP-BD 80 EG-K
19.08.2009


Produktbewertung des Autors:   

Bildqualität sehr gut 
Klang gut 
Bedienung gut 
Ausstattung sehr gut 
Zuverlässigkeit ausgezeichnet 

Pro: -  siehe Text  -
Kontra: -  siehe Text  -

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht
Unser erster Versuch, in die Blu Ray-Gefilde aufzubrechen, scheiterte leider bereits beim Stapellauf: Der von uns erworbene Blu Ray-Player der Marke LG erwies sich innerhalb kürzester Zeit als ärgerlicher Fehlkauf. Angesichts der zahlreichen Macken des Geräts verwundert es mich nicht, dass deutschen amazon-Kunden das Modell LG BD 370 beim Kauf von 15 Blu Ray-Discs auch schon mal als kostenlose Dreingabe angeboten wird.


Wir haben das Gerät schnellstmöglich an den Händler zurückgesandt, uns die Kosten erstatten lassen und stattdessen in das Modell DMP BD 80 EG K von Panasonic investiert. Mit einem Tagespreis von 324,95 € war das Gerät von Panasonic zwar deutlich teurer als das Vergleichsmodell, aber die Mehrausgabe hat sich gelohnt – soviel, immerhin, kann ich bereits nach den ersten Wochen sagen.

Kaufgrund: die HDMI-Schnittstelle


Der Grund für die Anschaffung des Panasonic DMP BD 80 EG K war der gleiche, aus dem wir den LG BD 370 gekauft hatten: Unser alter, lang gedienter DVD-Spieler verfügte nicht über eine HDMI-Schnittstelle, und es erschien uns besser, gleich in die neue Technik zu investieren statt den x-ten DVD-Player anzuschaffen. Unsere Überlegung: Solange wir den Blu Ray-Player der Wahl auch für die Wiedergabe unserer umfassenden DVD-Sammlung nutzen können, lohnt sich die Anschaffung für uns. Wir werden auch ganz sicher nicht peu à peu jeden DVD-Titel durch eine Blu Ray ersetzen, sondern vielmehr im Einzelfall genau abwägen, was uns das heimische Kinovergnügen wert ist.


Dass der Player die Wiedergabe verschiedenster Dateiformate beherrscht, legt schon die verwirrende Vielfalt der Logos auf der Umverpackung nahe: von Dvix über avi bis jpeg scheint der Player das Gros der gängigen Bild- und Bewegtbildformate wiedergeben zu können; dass der Allrounder auch Audio-CDs (Achtung: Audio-DVDs scheinen eine der wenigen Ausnahmen zu sein – aber das Format erscheint mir ohnehin arg exotisch) wiedergeben kann, versteht sich da fast schon von selbst.


Getestet haben wir bisher zwar "nur" DVDs, Blu Ray Discs, CDs und CD-ROMs mit .avi-Dateien, aber bei der Wiedergabe sämtlicher Datenträger und Formate hat das Gerät eine blendende Figur gemacht.

Auspacken, einschalten, freuen


Vor dem Hintergrund unserer wirklich bestürzend schlechten Erfahrungen mit dem Modell BD 370 des Herstellers LG haben wir den ersten Tests natürlich mit Spannung entgegengesehen – übrigens nicht zuletzt auch deshalb, weil der BD 370 offenbar eine treue Fanbase hat, welche die Schilderung negativer Erfahrungen mit dem geliebten Produkt qua Vergabe negativer Bewertungen abstraft und so offenbar den Eindruck zu erwecken versucht, bei offensichtlichen Mängeln eines bestimmten Geräts handele es sich um Kinderkrankheiten, mit denen man bei sämtlichen derzeit erhältlichen Blu Ray-Playern rechnen müsse.


Offensichtlich scheint es eine gewisse von der Industrie entsprechend erzogene Käuferfraktion inzwischen auch für selbstverständlich zu halten, Geld für ein Produkt zu bezahlen, das nicht ohne weiteres in Betrieb genommen werden kann – etwa, weil irgendeine „Firmware“ erst ein „Update“ erfahren muss. Ich für meinen Teil finde es reichlich vermessen, wenn ein Hersteller nicht nur wie selbstverständlich voraussetzt, dass ich über einen allzeit funktionierenden Web-Zugang verfüge, sondern dass ich sie ihm auch ganz selbstverständlich als Ressource zur Verfügung stelle, um aus einem potenziell funktionierenden Gerät ein tatsächlich funktionierendes zu machen.


Die diesbezügliche Ansicht von Panasonic ist erfreulicherweise eine andere – jedenfalls verlief die Inbetriebnahme des neu erworbenen Geräts problemlos und ohne dass irgendwelche Wenns und Abers zu beachten gewesen wären: Auspacken, einschalten, Film gucken – genau so stelle ich mir das vor; die Pseudo-Fachgespräche über Treiber, Firmware-Updates und andere Quisquilien überlasse ich nur allzugern LG-Fanboys und bekennenden Windows-Besserfindern.

Erster Test: DVD


Wie würde der Player von Panasonic mit einer DVD zurechtkommen? Testweise servierten wir ihm die DVD-Version des 1962er Edelwesterns „So war der Wilde Westen“. Ergebnis: Die Wiedergabe war so, wie sie sein sollte – frei von Klötzchenbildung und Pixelfehlern, Blitzern, Aussetzern, Moiré-Effekten oder anderen Auffälligkeiten, die nicht der eigentlichen Bildquelle geschuldet wären. Im Klartext: Die DVD-Version des Western-Klassikers aus dem Jahr 1962 bietet eine angesichts des Alters des Films gute Bildqualität, ist aber nicht frei von kleinen Makeln.


Verbessern lässt sich die Qualität der Wiedergabe, indem man den Player per „Display“-Funktion auf der Fernbedienung aus dem werkseitig voreingestellten Modus „Auto“ in den Modus „Film“ schaltet und außerdem die Wiedergabeart „Cinema“ wählt – das Bild wirkt dann etwas weicher, gleichzeitig werden störende Kantenpixel reduziert. Überhaupt bietet der Player eine erfreulich große Anzahl von Möglichkeiten zur Feinjustage des Bildes: Kontrast, Helligkeit, Schärfe und ein paar andere Parameter lassen sich ebenso anwählen und einstellen wie der eigene Rauschfilter (noise reduction „NR“).


Auch im anschließenden Test, in dem der Player die DVD-Version „Star Wars Episode III – Die Rache der Sith“ wiedergeben musste, schlug sich das Gerät von Panasonic wacker. Ein Test der DVD-Version von „Lawrence von Arabien“ wiederum brachte Erstaunliches zutage: Während der in den 90er Jahren aufwendig restaurierte Film auf TV-Bildschirmen eine fabelhafte Figur macht, enthüllt die Leinwandprojektion per Blu Ray-Player deutliche Unschärfen – im Vergleich mit „So war der Wilde Westen“ fällt der aus dem gleichen Jahr stammende Film ab, Fans dürfen also gespannt auf die bereits angekündigte Veröffentlichung von „Lawrence von Arabien“ als Blu Ray-Disc sein.


Zwischenfazit: In der Disziplin „DVD“ fuhr der Player schon mal eine gute Note ein – wir hatten jedenfalls nichts zu beanstanden.

Zweiter Test: Blu Ray


„Twilight“


Den Blu Ray-Test führten wir mit zwei fabrikfrischen Blu Ray-Discs durch, von denen eine dem Vernehmen nach den Playern manch anderer Hersteller schon mal Probleme bereitet. Unser Panasonic DMP BD 80 EG K kam mit der Blu Ray-Version des Teenie-Grusel-Melodrams „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ allerdings vom problemlosen, verhältnismäßig noch recht zügigen Einlesen der Disc bis zum Ende der Wiedergabe fabelhaft zurecht. Angenehme Überraschung: Den Layerwechsel, der dem LG BD 370 Probleme bereitete, haben wir beim Panasonic DMP BD 80 EG K nicht wahrgenommen. Auch was das angeht, schlägt sich der Player übrigens grundsätzlich recht wacker – zuweilen wird die Wiedergabe durch den Layerwechsel zwar ganz kurz unterbrochen, bei vielen Discs bemerkt man den Schichtwechsel aber nicht einmal.


Die Wiedergabe von Bild und Ton erfolgte auch hier ohne Defizite; für Zuschauer, die sich vom deutlichen Qualitätsvorsprung der Blu Ray gegenüber dem Medium DVD überzeugen möchten, ist „Twilight“ aber trotz der durchaus beeindruckenden Schärfe der Blu Ray-Version wahrscheinlich nicht die allererste Wahl – dafür ist die Farbgebung des Films etwas zu eigenwillig. Bereits hier fiel aber die Brillanz und Plastizität einzelner Szenen auf.


„Der seltsame Fall des Benjamin Button“


Für echte visuelle wie akustische Aha-Erlebnisse sorgte dann der Blu Ray-Transfer von David Finchers hoch gelobter Literaturverfilmung „Der seltsame Fall des Benjamin Button“.


Nichts, aber auch wirklich gar nichts trübt hier das Vergnügen am Film; die Bildqualität des Films stellt einfach alles in den Schatten, was ich bisher im heimischen Kino gesehen habe.

Detailgetreue Bildwiedergabe, die Maßstäbe setzt


Ob es die Schrift in einem aufgeschlagenen Buch ist oder die gehäkelte Spitze an einem Kleidungsstück – die Blu Ray-Disc enthüllt bei der Wiedergabe auf dem Player von Panasonic einfach jedes Detail und gibt sämtliche Texturen in nie gesehener Originaltreue wieder; auch die Darstellung von Nebel, Rauch und anderen atmosphärischen Effekten meistert der Panasonic DMP BD 80 EG K bravourös.


Ein Darstellungsproblem ist mir lediglich in einer einzigen Szene des 166 Minuten langen Films aufgefallen, und es war wirklich minimal: In der Bildfolge, in der Button die junge Daisy auf den Schlepper „Chelsea“ mitnimmt und beide den Kapitän des Schiffs aus seinem Rausch wecken, ist bei genauem Hinsehen zu erkennen, dass der Player leichte Probleme bei der Darstellung zweier paralleler Linien hat. Zum Vergleich: Was hier bei der Projektion des Films auf eine Leinwand mit etwas mehr als 3m Diagonale einmalig auffällt, fällt Nutzern von minderwertigen DVD-Laufwerken in der Regel schon aufgrund schlichter Gewöhnung nicht auf. Will sagen: Der zitierte Darstellungsfehler tritt bei den meisten DVD-Playern der Preisklasse bis 60 Euro sehr häufig und so deutlich auf, dass er sich selbst bei Wiedergabe des Films auf einem TV-Gerät störend bemerkbar macht.


Was für das Bild gilt, gilt auch für den Ton, der meine Erwartungen übertroffen hat.


Für die Tonausgabe im heimischen Wohnzimmer nutzen wir derzeit einen Röhrenverstärker von Luxman, an den zwei Hochtöner und ein Subwoofer angeschlossen sind – sprich: der Ton wird „nur“ in stereo ausgegeben. Der „Button“-Test hat uns einmal mehr in unserer Ansicht bestärkt: Eine großzügigere Konfiguration wäre ein „nice-to-have“, ist aber für uns definitiv kein „must-have“. Schon bei vergleichsweise sehr geringer Lautstärke wirkte der Ton ungemein dynamisch und transparent – die Dialoge waren jederzeit bestens zu verstehen, die Geräuscheffekte wurden vom leisen Zischen eines Heizkörpers bis zum überraschend volltönenden Nebelhorn sämtlich sehr überzeugend abgebildet; Effekte, Dialog und Alexandre Desplats wunderschöne Musik wirkten auf mich perfekt austariert.


"Jumper"


Auch den etwas blassen Fantasyfilm mit Hayden Christiansen haben wir schon über den Player von Panasonic wiedergegeben. Ergebnis: Die schon eingangs erwähnten guten Eigenschaften (fehlerfreie Wiedergabe, tadelloser Layerwechsel etc.) kamen auch hier zum Tragen, der Film erreicht allerdings weder optisch inhaltlich die Klasse der vorgenannten zum Test herangezogenen Blu Ray-Discs.

Bedienungskomfort


Schon wenn man die übersichtliche Fernbedienung zum ersten Mal zur Hand nimmt, fällt die sinnvolle Anordnung der Tasten auf. Die Größe der Tasten „Play“ und „Stop“ wird ihrer Bedeutung ebenso gerecht wie ihre zentrierte Platzierung – daran dürfen sich zahlreiche andere Hersteller gern ein Beispiel nehmen. Kleiner Wermutstropfen: Das Tastenfeld ist nicht beleuchtbar.

Die Einstellmöglichkeiten für Bild und Ton sind jedoch zahlreich, die betreffenden Tasten sind sehr selbsterklärend beschriftet und nach einer kleinen Eingewöhnungsphase manövriert man ohne jede Schwierigkeiten durch die verschiedenen Menüs, die Optionen zur Feinregelung von Ton und Bild bieten (als sehr angenehm habe ich schon jetzt die Blu Ray-typischen Pop-up-Menüs empfunden, die sich in den laufenden Film einblenden lassen, ohne dass die Wiedergabe unterbrochen werden muss).


Das unaufgeregte Design des Players bietet gestalterische Einheitskost ohne erwähnenswerte Besonderheiten; im Unterschied zu anderen Herstellern hat Panasonic die Tasten zum Einschalten und zum Auswurf des Datenträgers nicht an der Front des Geräts angebracht, sondern auf der Abdeckung des Gehäuses. USB-Anschluss und SD-Kartenleser hat man hinter einer Frontklappe versteckt. Leider wirken weder die verwendeten Materialien noch deren Verarbeitung besonders hochwertig – keine Frage: der Panasonic DMP BD 80 EG K nimmt eher durch makellose Wiedergabequalität für sich ein als durch optischen Einfallsreichtum oder handschmeichlerische Eigenschaften.

R e s ü m e e :


Bislang erweist sich der Player als absolut zuverlässiger Entertainer, der neben brillanter Wiedergabequalität außerdem mit tadellosem Verhalten beim Layerwechsel punktet. Auch die Wiedergabe von herkömmlichen Audio-CDs bereitet dem Player keine Probleme; das Klangbild wirkt ausgewogen und transparent. Fazit: Der Panasonic DMP BD 80 EG K ist das ideale Gerät für den Einstieg in die Blu Ray-Welt.

   
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich
Bildqualität
Klang
Bedienung
Ausstattung
Zuverlässigkeit
weniger hilfreich

30.07.2010


Panasonic DMP-BD 80 EG-K

Haupteigenschaften

MPN: DMP-BD80EG-K

EAN: 5025232510849

Colour: schwarz

Hersteller: Panasonic

Standgerät/tragbares Gerät: Standgerät

DVD-Player / -Recorder: DVD-Player

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