Erfahrungsbericht über

Panasonic ES 2067

Gesamtbewertung (6): Gesamtbewertung Panasonic ES 2067

 

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Sinnlos und kostspielig

2  19.08.2008

Pro:
Kaum Schmerzen, keine Rötungen, gut für "Anfänger"

Kontra:
Reist kaum ein Haar aus, nichts für "Fortgeschrittene"

Empfehlenswert: Nein 

traumhase

Über sich:

Mitglied seit:19.08.2003

Erfahrungsberichte:3

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 15 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Zunächst zu meiner Vor- und Leidensgeschichte:
Weil ich schon seit ich denken kann unter einer ziemlich starken Behaarung leide, bin ich stets auf der Suche nach DER Enthaarungsmethode schlechthin. Rasieren kann ich knicken. Durch meine helle Haut und die dunklen Haare kann man die Stoppeln schon unter der Haut sehen, wenn die Beine noch frisch rasiert sind. Und spätestens einen halben Tag später fühle ich schon Stoppeln. Das beste Ergebnis lieferte vor ein paar Jahren eine Heißwachs-Entfernung im Ausland. Das war so komisches schmieriges schwarzes Zeug - wie Teer. Aber alles ging weg und ich war tatsächlich zwei Wochen haarfrei. In Deutschland bieten die Kosmetiker aber nur normales heißes Wachs an, das zwar für sensible Haut ideal ist, aber meiner Monster-Behaarung einfach nicht Herr wird. Kaltwachs wiederum hat noch nie etwas gebracht bei mir. Die Haare bleiben dabei einfach wo sie sind. Und Cremes haben bei mir so ziemlich den gleichen Effekt wie eine Rasur. Was mir bleibt ist also die Epilation mit einem Epilierer. Damit komme ich ganz gut klar. Auch wenn meine Beine nach nur einer Woche so aussehen, als ob ich sie schon einen Monat nicht mehr epiliert hätte, so ist das Epilieren doch die schnellste und einfachste Methode für mich. Ich hatte schon Epilierer von Braun und Carrera. Derzeit nutze ich einen Silk Epile X'Elle mit Smartlight, mit dem ich sehr zufrieden bin. Dennoch wurde ich wie meine Vorrednerin durch eine Zeitschriftenanzeige auf den Panasonic ES 2067 aufmerksam. Was mich beeindruckte: Er soll schnell und gründlich unter der Dusche einsetzbar sein. Ich machte mir natürlich keine Hoffnungen, dass ich diesmal ein Gerät finden würde, das mir tatsächlich jene 4 Wochen haarfrei bescherte, die alle Epilierer versprechen. Aber ich hoffte, ich könnte ihn täglich oder zumindest alle zwei Tage unter der Dusche benutzen, um tagtäglich glatte Beine zu haben.

Der Kauf, das Paket und wie ich damit zurecht kam:
Ich kaufte das Gerät für ganze 99 Euro bei Media Markt. Man würde meinen, das Päckchen sei klein, aber weil Sommer ist (war), hat das Panasonic-Team sich etwas einfallen lassen. Mit im Paket waren enthalten neben dem Epilierer: 1 Strandlaken, 1 Schwamm, 1 Duschgel von Fa und 1 Strandtasche (soweit ich mich zumindest erinnern kann, denn es ist jetzt einen Monat her). Ich musste also ziemlich schwer schleppen bis ich nach Hause kam. Die Geschenke waren an und für sich ganz nett. Aber mein Fokus lag dann doch beim Epilierer, der für die 99 Euro etwas leisten sollte. Ich habe den Kauf nicht aufgrund dieser billigen "Gratis"-Geschenke getätigt.

Der Epilierer aus der Nähe betrachtet:
Der Epilierer war noch einmal separat verpackt. Im Lieferumfang enthalten waren neben dem Gerät auch ein Schälchen, in dem man das Gerät lagern konnte, das Ladegerät, ein Täschchen, ein Bürstchen zum Saubermachen, ein Epilier-Aufsatz für die Bikinizone und ein Rasier-Aufsatz (den ich, wie ihr euch sicher denken könnt aber gar nicht gebraucht hätte). Der normale Epilieraufsatz sieht aus wie die modernen Rasierer für Männer: Mit drei rotierenden Epilier-Klingen. Trotz meiner Erfahrung war ich vor diesem Gerät doch ein wenig ehrfürchtig. An und für sich bin ich den Epilierschmerz aber gewohnt. Für mich ist es mehr oder weniger nur noch ein Kitzeln. Sogar unter den Achseln. In einigen Testbeschreibungen las ich zudem, dass der Epilierer sehr leise sein soll. Auch dies war für mich ein Kaufgrund. Meinen Silk Epil hört man selbst durch dicke Wände. Und das, finde ich, muss nicht sein. Als ich den Epilierer angeschaltet habe, war ich aber nicht so begeistert. Als "leise" würde ich das nicht bezeichnen. Leiser als der Silk Epil okay. Aber nicht wirklich leise. Vielleicht ungefähr so laut wie der Rasierer meines Freundes oder meine elektrische Zahnbürste. Gemäß der Bedienungsanleitung habe ich den Epilierer an den Strom angeschlossen und aufgeladen. Ein Lämpchen zeigte mir an, als er fertig geladen war.

Der Epilierer in der Praxis:
Probiert habe ich nur das Epilieren unter der Dusche. Man muss auf den Epilieraufsatz etwas Duschgel aufsetzen und kann direkt mit Epilieren anfangen. Schmerzhaft war es für mich überhaupt nicht. Es fühlte sich eher wie eine Massage an. Da ich aber wie bereits erwähnt den Epilierschmerz gewohnt bin, dürfen sich Anfänger keine Hoffnung machen: Ja, es tut weh. Aber man kann es auf jeden Fall aushalten. Mit diesem Gerät mehr als mit jedem anderen. Die Schwierigkeit war, bei dem ganzen Schaum den Überblick zu behalten, welche Stellen man schon epiliert hatte. Ich ging also "blind" mehrmals über meine Unterschenkel. Nach dem Duschen dann die Ernüchterung: Ein mehr als unbefriedigendes Ergebnis! Viele Haare waren dort geblieben, wo sie waren. Der Epilierer arbeitete also äußerst ungründlich. Kein Wunder, dass es nicht so sehr wehtut - wenn kaum Haare ausgerissen werden! Aus diesem Grund halten sich auch die Rötungen nach dem Epilieren extrem in Grenzen. Aber das kann es doch nicht sein, oder? Ich gab dem Epilierer trotzdem noch eine Chance am nächsten Morgen. Doch alles wiederholte sich: Obwohl ich penibel darauf bedacht war, über alle Stellen mehrmals zu gleiten, blieben viele Härchen unausgerissen. Ich war mehr als enttäuscht.

Die Geld-Zurück-Aktion:
Ich machte also Gebrauch von der Geld-Zurück-Aktion. Bei Nichtgefallen kann man den Epilierer an Panasonic zurücksenden und erhält sein Geld zurück. Das gestaltete sich ein wenig schwierig. Wegen des riesigen Aktionspakets mit Handtuch, Tasche, etc. musste ich ein L-Paket in der Post kaufen. Das ganze kostete mich nochmals um die zehn Euro. Das ist jetzt gut vier Wochen her. Panasonic hat sich bisher nicht gemeldet. Keine E-Mail, kein Anruf. Auf mein Geld warte ich auch immer noch. Alles in allem also eine sinnlose und kostspielige Aktion.

Mein Fazit:
Wer noch nie einen Epilierer ausprobiert hat und wahnsinnige Angst vor Schmerzen hat, für den ist der Panasonic ES 2067 ein guter Einstieg. Aber ich prophezeie, dass man bald über ihn hinauswächst und unbedingt etwas "härteres und schnelleres" braucht. :o)
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
zauberhaft81

zauberhaft81

04.04.2010 22:33

tja, hätte ich deinen bericht vorher gelesen, hätte ich mir einiges an lehrgeld sparen können.. verstehe die anderen positiven bewertungen nicht.. vielleicht sind unsere beine einfach nicht für epilierer gemacht ;-)

knthonhofer

knthonhofer

19.08.2008 09:23

Da behalte ich doch lieber meinen von TCM ... der war billiger und taugt auch was !! LG Natalie

bechermann

bechermann

19.08.2008 08:01

Wenn er was für Luschen ist, ist er bestimmt für mich richtig. Aber er wär mir einfach zu teuer. lg bechermann

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Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 3043 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

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  1. jockel2001
  2. zauberhaft81
  3. Paula680
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