Lumix DMC-FZ3: 12-fach Zoom und OIS! Die 3 Megapixel FZ3 erreicht mit ihrem 12-fach optischen Zoom eine fantastische KB-Brennweite. Zusammen mit dem OIS: optischen Bildstabilisator... mehr
Maße: 44,63 × 36,11 × 12,8 mmQualitäts-Akku ist baugleich mit: DMW-BM7 / CGA-S002 Es handelt sich bei unserem Angebot um einen qualitativ hochwertigen und voll kompatiblen Akku mit exakter Passgenauigkeit. Dieser Akku kann ohne weiteres anstelle des Originalakkus verwendet werden. Er hat sich schon tausendfach als Ersatz- bzw. Zweitakku bewährt.Besonderheiten des Akkus: - Überladungs- und Überhitzungsschutz- kein Originalprodukt / 100% kompatibel zum Original-Akku- Passgenauigkeit wie beim vergleichbaren Originalakku- bewährte geprüfte QualitätswareRechtlicher Hinweis: Dieser Artikel ist kompatibel und damit kein Originalprodukt des Geräteherstellers. Er wird nicht von den Geräteherstellern hergestellt, lizenziert und/oder empfohlen. Alle verwendeten Markennamen und Bezeichnungen sind eingetragene Warenzeichen und Marken der jeweiligen Eigentümer. Sie dienen nur zur Verdeutlichung der Kompatibilität unserer Produkte mit den Produkten verschiedener Hersteller.
Input: 12-24V - Output: 4,2V oder 8,4V - Stromstärke: 600 mA - Außenmaterial: Kunststoff - Kabellänge Netzteil: 1,4m - Kabellänge Kfz-Ladekabel: 1,2m - Farbe: black - Lieferumfang: Netzteil, Kfz-Ladekabel, LadeschaleRechtlicher Hinweis: Dieser Artikel ist kompatibel und damit kein Originalprodukt des Geräteherstellers. Er wird nicht von den Geräteherstellern hergestellt, lizenziert und/oder empfohlen. Alle verwendeten Markennamen und Bezeichnungen sind eingetragene Warenzeichen und Marken der jeweiligen Eigentümer. Sie dienen nur zur Verdeutlichung der Kompatibilität unserer Produkte mit den Produkten verschiedener Hersteller.
(Status) und Lade-LED (Charge) - Erhaltungsladefunktion - inklusive 12-24V Adapter(KFZ) - Input: 100-240V AC / 12V DC - Stromstärke: 460mA - Außenmaterial: Kunststoff - Kabellänge Netzteil: 1,8m - Kabellänge Kfz-Ladekabel: 0,9m - Farbe: silver - Lieferumfang: Ladegerät, Netzteil, Kfz-Ladekabel,LadeschaleRechtlicher Hinweis: Dieser Artikel ist kompatibel und damit kein Originalprodukt des Geräteherstellers. Er wird nicht von den Geräteherstellern hergestellt, lizenziert und/oder empfohlen. Alle verwendeten Markennamen und Bezeichnungen sind eingetragene Warenzeichen und Marken der jeweiligen Eigentümer. Sie dienen nur zur Verdeutlichung der Kompatibilität unserer Produkte mit den Produkten verschiedener Hersteller.
USB-Port an Ihrem PC bzw. Notebook. Zudem kann der Digicam-Akku auch im Auto/Kfz über 12/24V oder Zuhause über das Stromnetz 100-240V geladen werden. Daten:- Laden über Micro-USB Anschluss (Handy-Netzteil, 5V) - Laden über USB-Port (PC oder Notebook , 5V) - Laden über Steckdose (100-240V) - Laden über Auto/Kfz (12V/24V)-Anschluss - Außenmaterial: Kunststoff - Kabellänge Netzteil: 1,4m - Kabellänge Kfz-Ladekabel: 1,2m - Farbe: black - Lieferumfang: Netzkabel, Kfz-Ladekabel, Ladeschale Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel ist kompatibel und damit kein Originalprodukt des Geräteherstellers. Er wird nicht von den Geräteherstellern hergestellt, lizenziert und/oder empfohlen. Alle verwendeten Markennamen und Bezeichnungen sind eingetragene Warenzeichen und Marken der jeweiligen Eigentümer. Sie dienen nur zur Verdeutlichung der Kompatibilität unserer Produkte mit den Produkten verschiedener Hersteller.
Maße: 44,63 × 36,11 × 12,8 mmQualitäts-Akku ist baugleich mit: DMW-BM7 / CGA-S002 Es handelt sich bei unserem Angebot um einen qualitativ hochwertigen und voll kompatiblen Akku mit exakter Passgenauigkeit. Dieser Akku kann ohne weiteres anstelle des Originalakkus verwendet werden. Er hat sich schon tausendfach als Ersatz- bzw. Zweitakku bewährt.Besonderheiten des Akkus: - Überladungs- und Überhitzungsschutz- kein Originalprodukt / 100% kompatibel zum Original-Akku- Passgenauigkeit wie beim vergleichbaren Originalakku- bewährte geprüfte QualitätswareLadegerät-Daten:- Laden über Steckdose (100-240V)- Laden über 12V/24V-Anschluss(KFZ-Adapter)Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel ist kompatibel und damit kein Originalprodukt des Geräteherstellers. Er wird nicht von den Geräteherstellern hergestellt, lizenziert und/oder empfohlen. Alle verwendeten Markennamen und Bezeichnungen sind eingetragene Warenzeichen und Marken der jeweiligen Eigentümer. Sie dienen nur zur Verdeutlichung der Kompatibilität unserer Produkte mit den Produkten verschiedener Hersteller.
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nicht manuell fokussierbar, schlechte Vollautomatik
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Einführung
Auch im Jahr 2004 machte ich mich auf den Weg zur Photokina nach Köln, um mir die neuen Kameras der verschiedenen Hersteller anzusehen. Besonders interessierte mich natürlich dabei die Panasonic Lumix DMC-FZ3, die mit hervorragenden technischen Angaben schon auf sich aufmerksam gemacht hat. Durchgehend eine Lichtstärke von 2.8, 35-420 mm Brennweite und ein Bildstabilisator ließen das Herz eines jeden Fotografen höher schlagen.
Während ich mir die Kamera ganz genau am Panasonic Stand anschaute, kam ein Ehepaar mittleren Alters dazu, und die erste Frage, die der Mann dem Standbetreuer stellte, war, wieviel Megapixel die Kamera denn habe.
Das war schon lustig, denn obwohl die Hersteller mit immer höheren Auflösungen ihrer Kameras aufwarten, war ich der Meinung, daß es sich mittlerweile herumgesprochen haben müßte, daß eine hohe Auflösung einer digitalen Kamera absolut nichts mit guten Bildern oder der durch einen Hersteller versprochenen „Brillanz durch Megapixel“ zutun hat. Immerhin hat Pentax in seinem aktuellen Prospekt den Mut, nicht auf der Megapixel-Welle mitzureiten und (sinngemäß) zu brüllen: „wir mit unserm Produkt mit 7 Megapixeln Auflösung machen die besten Fotos“, sondern drückt es schon etwas vorsichtiger aus: „Es ist nicht allein die Anzahl der aufgezeichneten Bildpunkte, die aus einer Digitalkamera eine gute Digitalkamera machen. Erst durch die Kombination und die optimale Abstimmung der besten Komponenten entstehen scharfe und brillante Fotos.“
Der Standbetreuer am Beamer-Stand von Epson drückte es noch deutlicher aus: „Die Kamera-Hersteller sollten endlich mal anfangen, vernünftige Objektive zu bauen, als immer höhere Auflösungen anzubieten.“
Natürlich muß man alle diese Aussagen relativieren. Kein Hersteller kann es sich aus wirtschaftlichen Gründen erlauben, keine Kamera mit vielen Megapixeln im Programm zu haben, denn Otto Normalverbraucher kauft seine digitale Kamera getreu dem übertragenen Motto aus der HiFi-Welt: viel Watt=guter HiFi-Klang, sprich: viele Megapixel=gute Fotos.
Schauen wir uns die Auflösungsfrage noch einmal genauer an, z. B. anhand eines Beamers für den Heimkino-Bereich. Diese Beamer können natürlich auch digitale Fotos auf die Leinwand werfen und so manch einer hat sich vielleicht schon mal gedacht, seinen Diaprojektor auszumustern und rein auf digitale Projektion umzusteigen. Natürlich ist das kein billiges Vergnügen, denn so ein Teil für den Heimbereich kostet, will man etwas vernünftiges haben, immerhin um die 1.500,-- Euro. Dann bietet solch ein Beamer eine Auflösung von 1280 x 960 Punkten, vielleicht auch 1600 x 1200. Die erstgenannte entspricht in etwa einer Auflösung von ca. 1,3 Megapixeln, und die zweite 2,1 Megapixeln. Was, bitte schön, soll man dann mit einer Kamera mit 5 oder 7 Megapixeln? Auch wenn man seine Werke auf Fotopapier bringen will, reichen bis zu einer Größe von 10 x 15 cm 2 Megapixel vollständig aus, oder wie oft druckt Ihr Fotos im A4 Format oder in Postergröße aus?
Bleibt das Argument der Ausschnittsvergrößerung. Bei einem 5 Megapixel-Bild kann man z. B. per Bildbearbeitungsprogamm einen Ausschnitt aus dem Originalfoto in benötigter Größe markieren, und den Inhalt als separates Foto speichern. Die Sache hat nur einen Haken: stellt mal Euer Bildanzeigeprogramm so ein, daß es nicht das Bild auf Bildschirmgröße anpaßt, sondern in Originalgröße wiedergibt, und betrachtet jetzt ein 5 Megapixel Foto. Ihr werdet feststellen, daß ganz deutlich ein Bildrauschen zu erkennen ist. Und genau dieses Bildrauschen speichert Ihr ebenfalls in separatem Foto ab. Es ist nicht möglich, Bildausschnitte in genau derselben Qualität zu speichern, die das Originalfoto komprimiert besitzt (vielleicht ist das bei Profikameras anders, aber nicht bei 5 Megapixel Consumer-Kameras).
Bis heute fotografiere ich persönlich immer noch mit einer Kamera, die eine maximale Auflösung von 1360 x 1024 schafft, also etwas über 1,3 Megapixel, und suche immer noch eine Kamera, die die gleiche Qualität bietet, aber kleiner ist. Ich konnte sie noch nicht finden. Mit Qualität meine ich in erster Linie Schärfe und eine ausgewogene Belichtung, gepaart mit natürlicher Farbwiedergabe und einem in allen Bereichen zuverlässigen Autofokus.
Zwar gibt es immer wieder technische Neuerungen bei den Kameras, die aber hauptsächlich in einer höheren Auflösung münden, womit die Panasonic FZ3, zu der ich jetzt mal langsam kommen möchte, ja beinahe wieder etwas veraltet wirkt, hat sie doch „nur“ 3,1 Megapixel.
Wie immer versuche ich meine persönlichen Erfahrungen so gut es geht wiederzugeben. Vielleicht ist die eine oder andere Information nützlich für Euch.
Die FZ3 zeigt sich in einem Kunststoffgehäuse, welches durchaus solide und nicht so gebrechlich wie das von so manch einer anderen Kamera wirkt, mit einem Metallring an der Objektivspitze. Über diesen Metallring kann ein Adapterring gestülpt und arretiert werden, auf den man eine Sonnenblende oder diverse Filter schrauben kann. Adapter und Sonnenblende sind erfreulicherweise bereits im Lieferumfang enthalten.
Die Kamera liegt sehr gut in der Hand und kann intuitiv bedient werden. Alle wichtigen Funktionen sind schnell über das Drehrad oder die Drucktasten auf der Rückseite auswählbar. Der eingebaute Blitz fährt nur dann aus, wenn man den Knopf zum Öffnen drückt. So kann man sicher sein, nicht zu blitzen, wenn blitzen nicht erlaubt ist, oder auf den Blitz verzichten, wenn man - trotz Aufforderung der Kamera - gar nicht blitzen möchte. In aufgeklapptem Zustand befindet er sich standardmäßig in Stellung „forciert“, und kann auf Rote-Augen-Blitz und Langzeitblitz eingestellt werden. Der Blitz selbst wird mit einer Reichweite bis 4,6 Meter angegeben. Mit einer Geschwindigkeit von 3,1 Sekunden (stopuhrgemessen) für 3 geblitzte Bilder ist die FZ3 extrem schnell und stellt einen neuen Rekord der von mir getesteten Kameras auf (zuletzt hatte ich die Olympus C765, die schon sehr schnell war). Ohne Blitz schafft die FZ3 3 Bilder in 2,3 Sekunden. Vergleichen kann man solche Werte zwischen den unterschiedlichen Kameras diverser Hersteller nur dann, wenn man sie selbst unter immer halbwegs gleichen Lichtverhältnissen ermittelt hat. Besonders beim Scharfstellen gibt es mitunter spürbare zeitliche Unterschiede. Jede Kamera benötigt bei Dämmerlicht nun mal mehr Zeit dafür, als im hellen Tageslicht.
Der rückseitige LCD-Monitor ist zwar etwas klein, reicht aber zu Kontrollzwecken völlig aus. Ohnehin bin ich ein „Sucher-Fotograf“, der nur in Ausnahmefällen den LCD-Monitor verwendet. Sucher und Monitor könnten bei schlechten Lichtverhältnissen ein helleres Bild zeigen. Das Bild ist mitunter doch etwas sehr dunkel und ich hatte mir schon manches mal einen so tollen Videosucher gewünscht, wie er in der Kodak DX6490 eingebaut ist.
Auf der Rückseite des Gehäuse befindet sich eine Taste namens „Focus“. Ich konnte mir zunächst keinen Reim darauf machen, wofür die Taste gut sein sollte. Ein Drücken darauf führte zu keiner sichtbaren Reaktion und ich mußte im Handbuch nachlesen (welches manchmal übrigens nicht ganz so einfach zu verstehen ist). Es verbirgt sich hier eine Methode der Fokussierung, die mal wirklich etwas (für mich) Neues darstellt. Normalerweise drückt man den Auslöser immer halb bis zum Druckpunkt durch, so daß die Belichtung gemessen und die Schärfe eingestellt wird. Bei der FZ3 gibt es im Menü die Funktion „AF-Trigger“, welche man auf „Focus“ stellen kann. Die Schärferegelung erfolgt nun nicht mehr über den Auslöser, sondern durch die Taste „Focus“. Drückt man diese, wird das Objekt scharfgestellt und die Position gespeichert. Solange die Taste nicht wieder gedrückt wird, erfolgt keine erneute Schärferegelung. Beim Auslösen werden nur noch, je nach Programm oder manueller Einstellung, die Blende oder die Verschlußzeit ermitteln. Dadurch wird die Kamera nochmals um einiges schneller, da ja keine Schärfe mehr ermittelt werden muß.
Diese Art der Schärferegelung macht sich dort bezahlt, wo Geschwindigkeit benötigt wird, oder bei schwierigen Aufnahmesituationen. Es scheint ein Manko der heutigen Autofokus-Technologien zu sein, daß diese mit Aufnahmen von weit entfernten Objekte mit wenig Kontrast nicht zurechtkommen. Ich wollte einen Sonnenuntergang und danach die tollen Verfärbungen der Wolken fotografieren, das ganze bei 12fach Zoom. Die Kamera konnte nicht immer scharfstellen und hatte bei diesen Motiven dieselben Schwierigkeiten, wie schon die Olympus C765, wenn auch bei weitem nicht so häufig. Im Gegensatz zu dieser, haben die Entwickler außerdem einen „Trick“ eingebaut. Die Kamera signalisiert zwar, daß sie die Schärfe nicht ermitteln konnte, stellt aber auf Verdacht das Objektiv auf „unendlich“ ein. Natürlich funktioniert das nur, solange mit vollem Zoom fotografiert wird. Bei weniger wird das Bild unscharf. Hier kann jetzt die Funktion „Focus“ helfen. Man visiert den Horizont an, stellt mittels „Focus“ scharf und kann nun die Belichtung der Wolken am Himmel ermitteln.
Natürlich braucht man solche Tricks nicht, wenn man das Objekt manuell fokussiert. Genau dieses wollte ich mit der FZ3 tun, konnte aber nicht finden, wie man von automatischer auf manuelle Fokussierung umstellt. Auch das Handbuch lieferte keinen entsprechenden Hinweis. Die Beschreibung der Kamera auf der Panasonic Webseite spricht nur von Auto und Makro-Fokussierung. Sollte sich mein aufkommender Verdacht bestätigen? Ein Anruf bei der Panasonic Hotline brachte Gewißheit: die Lumix FZ3 besitzt keine Möglichkeit zu manuellen Schärferegelung - ein klares, dickes Minus!
Dafür besitzt sie etwas, was manch andere Kamera nicht hat: ein Autofokus Hilfslicht, welches bei schlechten Lichtverhältnissen das Objekt mit einer LED-ähnlichen Lampe anleuchtet. Die Reichweite beträgt lt. Handbuch 1,5 Meter.
Der Autofokus selbst arbeitet sehr schnell und sehr zuverlässig - wenn man nicht gerade Wolkenbänder fotografieren möchte.
Was die Belichtung angeht, stehen dem Fotografen alle gängigen Methoden bis hin zur manuellen Einstellung von Verschlußzeit und Blende zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Motivprogrammen. Neu hierbei sind solche Programme wie „Feuerwerk“ oder „Party“. Gefallen hat mir das Nachtprogramm. Nachtaufnahmen gelingen einfach und die Bilder sind nahezu rauschfrei. Selbst bei manueller und maximaler Einstellung mit Blende 2.8 und 8 Sekunden Verschlußzeit (aber 100 ASA, nicht 400) zeugt das Bild von einer hohen Qualität. Ein Beispiel hierfür (und auch andere Bilder) habe ich auf meine Webseite unter http://parolando.funpic.de gestellt (ohne www eingeben).
Leider neigt die Kamera zum Überbelichten bei Aufnahmen im hellen Sonnenlicht oder des Himmels nach oder bei Sonnenuntergang, aber wirklich nicht mehr so extrem wie die Panasonic FZ1. Ich empfehle jedem, die manuelle Belichtungskorrektur (EV) auf -1 oder -2/3 stellen, um Überbelichten vorzubeugen. Schade, daß die Automatik das nicht hinbekommt. Ich bin immer noch überzeugt davon, daß 95% alle Digitalkamerabesitzer ausschließlich mit der Automatik der Kamera fotografieren, und die sollte schon so gut wie möglich arbeiten.
Bei geblitzten Aufnahmen im Automatikmodus stellt die Kamera übrigens 400 ASA ein. Das Ergebnis hiervon sind unangenehm helle Bilder, die zudem noch seltsamerweise ein deutliches Bildrauschen zeigen.
Was die Schärfe der Aufnahmen betrifft, hat sich auch hier etwas im Vergleich zur ersten Kamera der FZ-Serie getan. Die Bilder lassen nun endlich die erwartete optische Qualität des Leica Objektivs erkennen, vom 12fach Zoom- bis hin zum Makro-Bereich bei 5 cm Abstand. Wer es noch schärfer liebt, kann den Vivid-Modus der Kamera aktivieren. Hier hilft dann die Software noch ein klein wenig nach, was aber jetzt anfängt, Geschmackssache zu werden, ebenso, wenn die Farbtreue auf „weich“ oder „kühl“ eingestellt wird. Verglichen mit der Olympus C765 sind die Aufnahmen der FZ3 jedoch leider nicht ganz so scharf. Der Unterschied wird freilich nur im direkten Vergleich der Aufnahmen sichtbar. Wer einen solchen Vergleich nicht durchgeführt hat, wird die Aufnahmen der FZ3 durchaus als scharf bezeichnen.
Interessant ist auch die Auto Bracket-Funktion. Wenn eingeschaltet, werden beim Auslösen drei Fotos angefertigt. Eines mit Standardbelichtung, und zwei mit jeweils manueller Belichtungskorrektur (EV) im vorher einzustellenden Schritt von 1/3 bis max. 1 EV. Stellt man also z. B. den Wert 2/3 ein, wird ein Bild normal, eines mit -2/3 EV und eines mit +2/3 EV Belichtungskorrektur erstellt. Den Auto Bracket Modus kann man nicht vollständig individuell einstellen. Ich würde dann nur in den Minusbereich gehen, da die Kamera ja nur zum Überbelichten neigt.
Auch die Serienbild-Funktion sollte nicht unerwähnt bleiben. 4 Bilder pro Sekunde bei max. 7 Bildern in Folge bei niedriger Komprimierung und max. 13 Bildern bei hoher Komprimierung, sollten für die meisten Anwendungszecke ausreichend sein.
Aufgefallen ist mir (das dürfte eingefleischte Fotografen interessieren), daß die Werte der Lichtstärke nicht unbedingt bei jeder Kamera genormt, sprich gleich sind. Ein Beispiel: habe mit der FZ3 ein Bild angefertigt, mit Blende 2,8. Die Kamera hat die Verschlußzeit auf 1/80stel eingestellt. Habe dasselbe Motiv mit meiner alten Kamera aufgenommen. Sie stellte Blende 3,5 ein und als Zeit 1/125stel. Das deckt sich mit der Erkenntnis, daß die FZ3 zum Überbelichten neigt. Weiterhin resultiert daraus, daß der Vorteil gegenüber anderen Kameras, also die hohe Lichtstärke von 2,8 in Verbindung mit dem Bildstabilistator, dadurch aufgehoben wird, daß die FZ3 länger als andere Kameras belichtet. Verständlicher ausgedrückt: die FZ3 belichtet z. B. (praktisch getestet) ein Objekt bei schlechtem Licht mit Blende 2,8 und Verschlußzeit 1/15, während meine alte Kamera hierfür Blende 3,5 und Verschlußzeit 1/30 wählt. Die FZ3 Aufnahme war im Test - trotz Stabilisator - leicht verwackelt, während es bei meiner alten Olympus (ebenfalls mit Stabilisator) nicht verwackelt aussah.
Man kann dem aber entgegenwirken. Wie schon weiter oben erwähnt, kann man die Belichtung manuell korrigieren, und zwar dauerhaft. Ich persönlich würde die Kamera immer auf -2/3 EV eingestellt lassen. Diese Korrektur gilt dann für alle ungeblitzten Aufnahmen. Die Korrektur für Aufnahmen mit Blitzlicht läßt sich separat einstellen. Allerdings sieht man nur im Nahbereich (bis ca. 1 Meter) einen Unterschied zu Blitzaufnahmen ohne Korrektur. Um die manuelle Belichtungskorrektur einzustellen, muß man zunächst mal eine Taste drücken. Das schützt von unbeabsichtigtem Verstellen durch versehentliches Drücken der Korrekturtasten.
Energiemanagement
Panasonic setzt für die FZ3 ein Akku mit 7,2 Volt und 680 mAh ein. Damit kommt man auf eine Leistung von 4896 Milliwatt, welche sich durch den Einsatz von Fremdakkus erhöhen läßt. Habe schon Akkus gesehen, mit 7,2 Volt und 800 mAh, was immerhin 5760 Milliwatt ergibt. Besorgt Euch am besten direkt ein zweites Akku, um vor unliebsamen Überraschungen durch verbrauchte Akkus geschützt zu sein.
Fazit:
Die Panasonic Lumix FZ3 ist eine hervorragende Kamera mit guter optischer Abbildungsleistung, ausgezeichnetem Brennweitenbereich und kaum sichtbaren chromatischen Aberrationen (Farbsäumen). Rückt man der Belichtungsautomatik durch eine dauerhafte manuelle Korrektur zu Leibe, ist man vor überbelichteten Aufnahmen halbwegs geschützt. Wer ausschließlich im Vollautomatikmodus fotografieren möchte und von seinen Bilder ein Maximum an Schärfe erwartet, sollte besser nach einer anderen Kamera Ausschau halten.
Die FZ3 glänzt weiterhin mit einem schnellen und in der Regel sehr zuverlässigen Autofokus, einer hohen Blitz- und Verarbeitungsgeschwindigkeit und einer guten Serienbildfunktion.
Leider läßt sich der Autofokus nicht manuell einstellen, um auch schwierige Situationen zu meisten. Was Handling und Geschwindigkeit betrifft, halte ich persönlich die FZ3 für eine der besten aktuellen Megazoom-Kameras, die zur Zeit auf dem Markt sind, und vielleicht für die beste, die ich bis heute getestet habe (Stand Oktober 2004).
Der im Preis von rund 400,-- Euro enthaltene Adapter für Filter und die Sonnenblende machen auch finanziell die Kaufentscheidung leicht.