Warum diese Digicam (Inkl. Update)
21.08.2007 (23.11.2008)
Pro:
Super Bildschirm, 10fach opt . Zoom, vielseitig, . . .
Kontra:
kein Sucher, Bilder wirken etwas unterbelichtet, spezieller Akku, Schwächen bei dunklen Motiven, . . .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 Gut-Drauf
Über sich:
Es ist schön seine Meinung veröffentlichen zu können.
Natürlich könnt Ihr auch mehr über uns erf...
Mitglied seit:05.02.2000
Erfahrungsberichte:92
Vertrauende:3
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 45 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Früher fotografierte ich mit einer normalen Spiegelreflexkamera (Minolta Dynax 7000i) und schleppte immer die ganze Ausrüstung mit. Später bin ich vom Dia fotografieren auf die digitale Fotografie umgestiegen und kaufte mit die Minolta Dimage 7 mit fünf Megapixeln. Eine ganze Zeit lang schleppte ich in der Fototasche die Dimage 7 und einen Canon Camcorder mit. Leider passt die erwähnte Digicam nicht in die Jackentasche. Somit wollte ich schon lange eine digitale Pocketkamera. Bei der heutigen Vielfalt der Modelle und deren einzelnen Eigenschaften machte ich mir zuerst Gedanken, was mir denn wichtig ist. Schon von der Spiegelreflexkamera mit deren verschiedenen Objektiven konnte ich die Vorzüge einer großen Brennweite geniesen. Auch hatten meine bisherigen Kameras eine untere Brennweite von 28mm. Das macht sich natürlich bei Gruppen oder Landschaftsaufnahmen sehr schön bemerkbar. Da Digitalkameras die Möglichkeit bieten die Bilder gleich vor Ort zu begutachten, sollte der Bildschirm nicht so klein - wie bei der Dimage 7 - sein. Natürlich sollten die Geschwindigkeiten der sog. Auslöseverzögerung und die Dauer vom Einschalten zum Bild in akzeptablen Grenzen sein! Eine Sache wollte ich noch auf jeden Fall und das war einen universellen Speichertyp. Ansonsten war ich zu allem offen und fing an zu suchen. Meine Wahl fiel auf die DMC-TZ3! Nun habe ich diese schon ein paar Wochen und ca. 500 - 600 Bilder mit gemacht. Hier meine Erfahrungen:
- Größe (105mm x 59mm x 37mm) und Gewicht (260g) Die Kamera hat eine nicht zu kleine Baugröße und liegt auch durch ihre Gehäuseform gut in der Hand. Man merkt sie zwar, auch durch ihr Gewicht, in der Hemd- bzw. Jackentasche, aber eine zu leichte Kamera irritiert etwas. Ein großes Plus ist die geringe Strecke, welche das Leicaobjektiv ausfährt. - Optisches Zoom 28 - 280mm inkl. optischer Bildstabilisator Wie ich schon vorher erwähnte ist es super bei Landschafts- oder Gruppenaufnahmen viel auf das Bild zu bekommen, aber dann auch an gleicher Stelle manche Szene sehr nah zoomen zu können. Man braucht keine globigen Objektive zu wechseln usw. Auch macht sich der abschaltbare optische Bildstabilisator macht seine Arbeit hervorragend. Erst wenn mal ohne ihn Arbeitet weiss man seine Dienste zu schätzen. Die kleinen Verzerrungen, welche so mancher Test erwähnt, finde ich persönlich für vertretbar.
- Bildschirm Der 3 Zoll Display spiegelt zwar sehr, aber er ist, mit seinen 230.000 Pixeln, sehr schön anzusehen. Man erkennt beim Ansehen der Bilder sehr viel und kann auch noch die Leuchtstärke beeinflussen. So gibt es einen extra Bildschirmmodus für Aufnahmen über Kopf oder bei starker Sonneneinstrahlung. Darauf legte ich eigentlich keinen Wert, aber mittlerweile möchte ich diese Funktion nicht mehr vermissen. Einen Tipp möchte ich hier noch erwähnen. Ich habe zum Schutz des Displays sog. Schutzfolien gekauft. Ob diese von Hama oder einen anderen Hersteller waren, sie haben mich alle nicht überzeugt. Die Oberfläche des Bildschirmes scheint sehr Kratzerunentpfindlich zu sein und ausserdem rauben die Folien die Brillianz und Klarheit des Displays. Ich habe sie alle wieder entfernt und passe lieber doppelt auf! - Handhabung und Bedienung Die Grundfunktionen zum Bilder fotografieren erlernt man sehr schnell und sind auch selbsterklärend. Das Menü ist vielfältig und trotzdem übersichtlich. Es gibt viele Spezialprogramme, wie Sport, Feuerwerk, Portrait, usw. Es lassen sich aber nicht die Blende und die Belichtungszeit beeinflussen. Auch muss man aufpassen, dass man den Blitz nicht mit einem Finger verdeckt. Mir ist dass am Anfang sehr oft passiert! Man kann mit zwei, aber auch nicht mit einer Hand fotografieren.
- Bildqualität und Auflösung Mit ihren 7,2 Megapixeln macht sie schöne Bilder. Das Bildrauschen hält sich in Grenzen und ist auch bei ISO800 noch akzeptabel für mich. Die Farben sind klar, nur den Weißabgleich habe ich etwas verändert, da die Bilder eine Spur zu dunkel waren. Die Auflösung ist hervorragend und läßt sich auch in verschiedene Stufen verändern, was natürlich eine Veränderung der Dateigröße zur Folge hat. Ich mache eigentlich nur Bilder in der Auflösung von 3.072 x 2.304 Pixel. - Moviefunktion Eine schöne Eigenschaft ist auch, dass man auch ein wenig filmen kann. Zwar wird hier nur in einer Auflösung von 848 x 480 Pixel aufgenommen, aber mit 30 Bilder in der Sekunde. Der Ton ist allerdings sehr schlecht und man kann auch nicht zoomen während der Aufnahme. Die maximale Aufnahmedauer beträgt hier 15 Minuten und es wird der Film mit der Dateiendung "mov" abgespeichert. Ich habe diese Funktion schon ab und an verwendet. Gerade dann, wenn man seinen Camcorder nicht dabei hat kann man hier doch noch so manche bewegte Szene festhalten.
- Verarbeitung Das Gehäuse wirkt qualitativ hochwertig und zeigt keinerlei Grund zum Augenbrauenrunzeln. Ich selbst habe mich für die silberne Geäusefarbe entschieden, da man bei der fast schwarzen doch so manchen Fingerabdruck bzw. Kratzer leichter sehen wird. Im Ausland ist noch eine dunkelblaue Variante erhältlich, habe ich im Internet gesehen. - Zubehör Neben dem Spezialakku ist auch ein seperates Ladegrät dabei. Das hat natürlich den Vorteil, wenn man einen zweiten besitzt, den einen in der Kamera zu verwenden, während der andere läd. Auch ist ein USB-Kabel dabei, damit man die Bilder bzw. Filmchen auf den PC übertragen kann, aber ich mache es durch umstecken der SD-Karte. Leider ist diese im Zubehör nicht enthalten und man kann ohne eine Speicherkarte nur zwei Bilder auf den internen Speicher ablegen. Die SD-Karten sollten nicht zu langsam sein, da sich das sonst nachteilig auf die Dauer des Abspeicherns hat. Ich habe hier zwei SD-Karten von der Firma SanDisk (Typ Extreme III mit 2GByte), das reicht für etwa 500 Bilder pro SD-Karte. Ein weiteres Zubehörkabel ermöglicht den Anschluss an einen Fernseher oder Videorekorder über Chinchbuchsen. Auch ich nutzte hier schon des öfteren das direkte Ansehen der Bilder oder der Filmchen von der Kamera aus. Vor allem, wenn man zu Besuch ist und die Aufnahmen gleich mal presentieren möchte.
- Mein Fazit Ich bin mit dieser Kamera sehr zufrieden und möchte sie nicht mehr hergeben. Die Aufnahmen gefallen mir von der Bildqualität. Die Bedienung ist einfach und doch sehr vielfältig. Natürlich lernt man immer dazu und es wird auch noch einige Aufnahmen dauern bis ich die Funktionen einigermaßen beherrsche. Ich kann sie nur empfehlen und würde sie auch wieder kaufen. - Nach über einem Jahr Mittlerweile sind einige hundert Bilder gemacht. Vom Schnappschuss über "gestellte" Urlaubsbilder war alles dabei und meine Meinung hat sich etwas verändert! Kein Zweifel, die TZ3 macht - unter gewissen Umständen - sehr gute Bilder, wobei man auch auf jeden Fall die integrierte Rauschunterdrückung im kleine bemerkt, sobald man die Feinheit sucht. Die sog. Venus-Engine sorgt dafür, dass selbst Bilder nicht so rauschen, aber bei ISO100 sollte das aber nicht notwendig sein! Ein wesentlich größeres Ärgernis ist, dass ich bei vielen Bildern mit schlechten Lichtverhältnissen Probleme bei der schärfe hatte. So waren Bilder von Fussballspielen meiner Söhne fast dem Zufall überlassen scharf zu sein, wenn es bewölkt war. Auch Innenaufnahmen beim Kindergeburtstagskegeln gingen in die Hose. Obwohl ich sehr viele Programme probierte entstanden von den 30 Bildern kein einziges mit einer zufriedenstellenden Schärfe. Dagegen sind die Bilder aus dem Urlaub bzw. bei hellem Wetter farblich natürlich und zufriedenstellend. Der Zoombereich ist immernoch ein Superzoom und einfach genial. Genauso der große Bildschirm. Die TZ3 bleibt unsere Alltagskamera, aber ich werde jetzt wieder in die Spiegelreflexsparte wechseln, da ich doch höhere Ansprüche habe. Hier weiß ich noch nicht ob es die Canon 40D oder die Nikon D90 wird. Wer eine Digicam mit großem Zoom benötigt ist mit der TZ3 gut bedient, man sollte aber ihre Schwächen bei schlechter Ausleuchtung beachten!
### Eines noch am Rande. Es wäre schön, wenn sich die Leser bei Ciao einloggen würden und meinen Bericht bewerten. Danke.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Das könnte Sie interessieren
Verwandte Tags für Panasonic Lumix DMC-TZ3
|
|
29.08.2007 20:10
Ich bin so gar kein Filmfreund...trotzdem, ein schöner Bericht....LG D.
24.08.2007 12:31
ich wusste gar nicht, dass Panasonic jetzt auch Kameras herstellt
22.08.2007 12:30
Sehr interessant und da meine Digitalkamera wahrscheinlich demnächst den Geist aufgibt, wäre das vielleicht was für mich... deshalb von mir ein ~bh~, da ich alle für mich Informationen im Bericht gefunden hab... LG, Flo