81, 80 cm cm Bildschirmdiagonale - 16:9 Format - nicht 3D-fähig - nein - Kontrastverhältnis: 30000 - Auflösung: 1366 x 768, 1366 Pixel - Bildhelligkeit: 450 Candela mehr
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Güte des anaologen Bildes von Sendequalität abhängig/ keine DVB - T - Antenne im Lieferumfang
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Panasonic TX-L 32 C 10 ES (technisch vergleichbar mit TX-L 32 C 10 E)
Vorbemerkung:
In den letzten 3 Jahren haben wir 2 Röhrenfernseher "verbraucht" ... diese ehemals ausgereifte Technik ist leider qualitativ in den Keller gerutscht. Heuer gibt es keine neuen Markenröhren mehr. Da wir - wie sicherlich auch andere Nutzer - noch analoge Ausgabemedien bzw. Quellen haben, hatte ich die Anschaffung eines Flachbildfernsehers so lange wie möglich hinausgeschoben... Nun bin ich bei dem Einstiegs-Panasonic eher zufällig gelandet. Maßgebendes Suchkriterium war auch ein silbernes Gehäuse, dies bieten nicht viele Hersteller... Die Klavierlackoptik mag sicherlich viele anziehen, ich finde es jedenfalls unpraktisch -> problematische Pflege, Kratzempfindlichkeit... Dass muss aber jeder für sich entscheiden.
Anforderungs-Profil:
Oft analoges Kabelfernsehen DVD (Scart)
Seltener S-VHS-Video MiniDV bzw. D8
Ausstattung:
Anschlüsse: 2 HDMI, 2 SCART, 1 SVHS, 1 Composite, 1 CI-Schacht und ein SD.Karten-Slot -> JPEG-Bilder-Betrachter
Bildqualität:
Ich habe mal die im Ratgeber TV auf computerbild.de empfohlenen Werte anderer Panasonics für die Einstellung herangezogen.
Grundsätzlich kommt es auf die Güte des Signals an. Hinweis: Abstand Fernseher - Betrachter = 3 m.
Analoges Kabel:
tja, die unterschiedliche Güte des Signals macht es teilweise schwierig... bei älteren Fernsehserien neigt der Panasonic zum starken "Weichzeichnen", Details gehen verloren; OK dies ist generell ein Tribut an die LCD-Technologie. Bei aktuelleren Sendungen ist das Bild dagegen teils ganz passabel. Problematisch sind oft Detailbetrachtungen von Baum/ Graslandschaften oder Sand. Bei stoischem Bild ist es natürlich kein Problem, kommt Bewegung rein, schliert es, je nach Signalgüte. Manchmal zeichnen sich auch ähnliche Effekte bei Gesichtsbildern, wie beim Nachrichtensprecher; bei minimalen Bewegungen kommt es dann zu einer gewissen Verzeichnung. Dies ist beispielsweise bei Personen mit einem Bartansatz zusehen. Steht das Bild, dass werden die Details exakt abgebildet, bei Bewegung wirkt es verwaschen. Wiederholt gesagt ist dies von Sender zu Sender unterschiedlich... Ebenfalls beim beliebten Kicken-Kucken neigt der FS zum Weichzeichnen (Beispiel Rasen). Aber im Grunde, wenn man nicht gerade Perfektionist ist, und dieser Gattung Fernseher kompromissbereit gegenüber steh, dann kann man sich mit dem Gerät versöhnlich zeigen.
DVB-T:
Novum bei Panasonic. Ein eingebauter DBV-T Tuner. Prima. Man kann durch das Softmenü, pardon, das Menü zwischen dem analogen Kabeltuner und dem DVB-T umschalten. ABER! Es ist nur ein HF-EIngang, also ein typischer "Koax-Eingang" wie man ihn vom normalen Röhren-FS kennt vorhanden. An diesem kann man nun entweder das analoge Kabel oder eine DVB-T Antenne einstöpseln. Zwei Eingänge bietet das Gerät, wie auch die Mitstreiter, nicht an. Warum, gut Frage. Vermutlich, weil bald sowieso kein analoges Fernsehen ausgestrahlt wird. Hinweis: eine DVB-T-Antenne ist NICHT im Lieferumfang enthalten. Man muss sich also eine solche, wenn man es mag, selbst kaufen. Im großen Elektromarkt mit der "blöden" Werbung gibt’s solche (Aktive) bereits ab 15 EUR.... Falls es interessiert: der Handel bietet sogenannte "Antennenumschalter" an. Beispielsweise von SPAUN die TAR 5, die wohl auch Loewe empfiehlt; das funktioniert nur unter bestimmten Voraussetzungen, und im Internet gibt es hierzu sehr unterschiedliche Erfahrungsberichte, wobei die Probleme wohl eher überwiegen. Was ähnliches gibt es auch von Technisat. Beide Geräte - müssten - automatisch beim Wechsel des gewünschten Eisganges diesen anbieten. Einen manuellen Umschalter gibt es bei Conrad... Ich habe bisher hier außer einer DVB-T-Antenne noch keine weiteren Experimente betrieben.
Im Bildvergleich zum analogen Kabel ist nur eine winzige Verbesserung zu erkennen. Tja, das terrestrische Digitalfernsehen ist eben auch das schlechteste der Digitalen...
Vorteil gegenüber dem analogen Kabel ist natürlich der EPG, der komfortabel die weitere Fernsehplanung optimal abbildet.
SCART:
DVD ansehen. Dieses Bild ist gut. Ich merke keinen Unterschied zum Röhrengerät - oder bin wegen des Flachmanns kompromissbereiter ?? - jedenfalls kann ich bei Szenen wie beispielsweise aus EPISODE 2, wo Anikan seine Mutter sucht und in die gleißende Abendsonne rast, oder die Jagd im Asteroidenfeld von Django Fett und Obi Wan, mich nur begeistert in den Sessel zurücklehnen. Details werden gut wiedergegeben.
S-VHS-Video (Anschluss per SCART). Auch dieses Bild geht ist ganz passabel.
Composite:
Anschluss des DV-Camcorders. Grundsätzlich die technisch schlechteste Anschlussmöglichkeit. Aber ich muss sagen, dass Bild ist ganz OK. Könnte schlechter sein.SD-Schacht
Hier können SD-Karten JPG-Bilder darstellen. Hübsches Gimmick.
HDMI:
Da noch kein Receiver (DBV-C) vorhanden ist, können hierzu keine Aussagen getroffen werden. Da noch kein DVD-Recorder mit HDMI-Ausgang un Upscaling-Funktion vorhanden ist, wird auch hier ein Test geschuldet.
Verarbeitung:
Da gibt es nichts zu meckern. Da wir ein silbernes Gerät wollten und somit auch nicht das "Fingerdapscher und Kratzemfindlcihkeits-Problem" von den so angesagten Klavierlackmeiern ist das prima... Der Standfuss ist robust und wackelt nicht (Problem bei einigen Samsung...).
Komfort:
- Beim Einschalten:
Der FS fragt nach den Basics und such dann die Programme. Zu erst DVB-T und dann analoges Kabel. Doof nur, dass die DVB-T-Antenne fehlt und ebenfalls ein 2. HF Eingang. S. Hierzu meine Hinweise unter DVB-T- Insgesamt durchdachtes Konzept.
- Bedienung:
Die Fernbedienung ist ergonomisch. Die Tasten sehr gut lesbar. Die Menüs intuitiv bedienbar. Andere Geräte des Herstellers können mit dieser Fernbedienung ebenfalls angesteuert werden. Hier gibt es nichts zu Meckern. Das ist Qualität.
Lautsprecher:
Nun keine Riesenkisten, wo sollen die auch untergebracht sein. Aber für den Hausgebrauch ist die Tonqualität ausreichend.
Bildformatumstellung:
Der FS bemüht sich um eine korrekte Formatausnutzung, die in der von mir beobachten Vielzahl der Fälle auch korrekt ist. Ab und zu muss bzw. sollte nachjustiert werden; dies ist aber kein allzu großes Problem, welches nach wenigen Tastendrückern behoben ist.Preis/Leistung:
OVP 549,00 EUR, das ist im Vergleich zum vorherigen Einstiegsgerät um 200 EUR weniger, mit mehr Ausstattung (nun mit DVB-T-Tuner, allerdings ohne Antenne!), aktuelleres Panel mit besserem Kontrastverhältnis, also OK. Im Handel liegt das Gerät beginnt das Gerät bei ca. 430 EUR.
Zusammenfassend ist also festzuhalten:
für den NORMALEN Nutzer ist dieser Fernseher aus rennmonierten Hause sicher ein guter und günstiger Kompromiss (DVD-Wiedergabe gut, analoges Kabel FS geht so, kommt auf die Sendungsgüte an, DVB-T ähnlich wie das analoge). Sicher gibt es auch bessere Geräte, aber die kosten eben auch mehr. Wenn erst mal das HD-Fernsehen kommt, kann dieser Apparat, wie seine Funktionsgenossen, seine Vorzüge ausspielen. Aber im Grunde, wenn man nicht gerade Perfektionist ist, und dieser Gattung Fernseher kompromissbereit gegenüber steht, dann kann man sich mit dem Gerät versöhnlich zeigen. Ich habe jedenfalls den Kauf bislang nicht bereut.