Das Buch „Papillon“ von Henri Charrière ist, und dies direkt vorweggenommen, keine normale Unterhaltungsliteratur.
Der Autor berichtet in dieser Erzählung in einfachen Worten von seiner von
13 Jahre währenden Haft in verschiedenen Internierungslagern, den „Bagnos“ ... Bericht lesen
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Ich habe bereits einige Romane gelesen, die als Erzählung verfaßt wurden, wo also der Autor in der „Ich – Form“ schrieb. Einige waren ebenso wie „Papillon“ mehr oder minder Tatsachenberichte in Buchform, jedoch hebt sich „Papillon“ aus diesen Romanen durch das, was er schildert deutlich ab. Im selben Tonfall wie Charrière darüber berichtet wie er einen guten Freund gewann, wird wenige Buchseiten später genau dieser Freund von einem anderem Sträfling hinterrücks ermordet. Dieser Umstand wird genau wie das kennenlernen in ein, zwei Sätzen abgehakt. Alles erscheint irgendwie gleich intensiv, der Leser (so ging es mir zumindest) muß manche Sätze einfach mehrfach lesen um sich der Tragweite des gerade Geschehenen bewußt zu werden und seine Emotionen verarbeiten zu können. Dabei wird dieser Schreibstil nur selten abschweifend und dadurch etwas langatmig. Ganz selten! Immer wieder nämlich kehrt die Handlung durch Zufälle die Richtung, tauchen neue Charaktere auf und verschwinden alte, daß die Geschichte eigentlich nie wirklich langweilig werden kann.
Oft genug stand mir beim Lesen der Mund offen, ob des Wagemuts dieses Menschen und seiner Freunde (zum Beispiel zwei aneinandergenähte Mehlsäcke gefüllt mit Kokosnüssen als Floß benutzend drei Tage über das offene Meer in die Freiheit zu schwimmen?!) der Mund offen und ich schüttelte ob dieser Waghalsigkeit einfach nur den Kopf. Immer wieder fieberte ich mit, wenn eine Flucht stattfand – immer wieder dachte ich erstaunt, daß sie abermals scheiterte – an den dümmsten Kleinigkeiten die man sich zum Teil vorstellen kann.
Eine genaue Inhaltsbeschreibung möchte ich gar nicht erst versuchen – dadurch würden viel zu viele Kehrtwendungen in dem Buch verloren gehen und man bräuchte es nicht mehr selber zu lesen. Vor kurzem kam der gleichnamige, zweiteilige Film (irgendwann in den späten 70ern mit Dustin Hoffman?!?) im Fernsehen und ich war teilweise enttäuscht, teilweise begeistert. Enttäuscht, weil einfach viele Gedankengänge und Überlegungen Charrières in dem Film auf der Strecke blieben, die für das Buch aber elementar wichtig sind, begeistert von der doch relativ buchorientierten Verfilmung (Handlung, Schauplätze usw).
Wer bisher aber nur den Film kennt, der kennt nicht einmal die Hälfte – all die teils lustigen, teils brutalen, teils traurigen Anekdoten aus dem „Bagno“ und den dort Inhaftierten, all die Gedanken Charrières gehen diesem „Nur-Film-Kenner“ verloren. Wer bisher weder das Buch noch den Film kennt sollte unbedingt das Buch lesen :) Ich habe zwar sehr lange dafür gebraucht, was aber hauptsächlich an meinem Studium und Klausuren etc. lag, als an Unwillen – und heute habe ich gleich nach dem Wachwerden das Telefon auf lautlos geschalten, das Handy erst gar nicht angemacht und 6 Stunden am Stück nur im Bett gelegen und gelesen, gelesen, gelesen...
Jetzt muß ich mal notgedrungen meinen AB abhorchen und mir eine gute Ausrede für mein nichterreichbar-sein einfallen lassen, während ihr Euch schnellstmöglich dieses Buch anschaffen müßt!
Viel Spaß beim Lesen und einen schönen, guten Rutsch mit einem perfektem Start ins Neue Jahr wünscht,
Pro: Unvorhersehbare Handlung, Spannung, Dramatik Kontra: Für zarte Gemüter vielleicht teilweise zu brutal
..."Papillon" von Henri Charrière.
Papillon - so wurde Henri C. wegen einer Schmetterlings-Tätowierung (Papillon = Schmetterling) genannt - wurde im Frankreich der 30er Jahre, genau gesagt 1932, wegen eines Mordes zu lebenslanger Zwangsarbeit in einem südamerikanischen Bagno verurteilt. Dies ist eine Strafkolonie, in die hauptsächlich Schwerverbrecher geschickt werden. Trotz Unschuldsbeteuerungen ereilte ihn ein so hartes Urteil. Beileid mit dem jungen ... ...herrschenden Krieg - mittlerweile war Papillon schon über 10 Jahre in Haft - würden sie wohl nicht an Frankreich ausgeliefert. Sollten sie aber doch erwischt werden, hätte es für die den Tod zur Folge.
Die Flucht glückte und vorläufig fing für die Flüchtlinge ein komplett neues Leben an. Doch es war ihnen zu beschwerlich und so verliess Papillon wieder einmal Freunde und auch eine weitere Frau, die er liebte. Letztendlich wurde zwar alles gut, aber ...
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...vorne.
Das Buch Papillon (dt.: Schmetterling) basiert auf einer wahren Begebenheit. Es gibt nur wenige Indizien dafür, dass es sich so zugetragen hat, aber eigentlich lässt sich an der Glaubwürdigkeit des Kleinganoven Charrière, der er einmal war, nicht groß rütteln.
Papillon, das ist Charrière selber, lebt in Paris. Dort geht er seinem Kleinganoventum nach, lebt ein lasterhaftes Leben im Künstlerviertel, ist dennoch gesellschaftlich verwurzelt ... ...Täter wird gebraucht.
Schnell lernt Papillon den harten Gefängnisalltag kennen. Nicht nur das, nein, er lernt davon und arbeitet sich überall dort wo er ist zu einer Führungsperson unter den Bestraften hoch. Es geht zunächst in ein Zwischenlager in Frankreich, dann in das berüchtigte Bagno in Süd- bzw. Mittelamerika. Ein riesiges Freilandgefängnis, umgeben von Dschungel, wilden und gefährlichen Tieren und im Grunde ist es nicht machbar hier zu entkommen. ...
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Pro: Spannend und fesselnd, atemberaubender Roman Kontra: keine
Papillon von Henri Charriere
Als vor kurzem mal wieder der Film Papillon im Fernsehen lief, habe ich mich wieder an das Buch erinnert, welches ich vor langer Zeit einmal gelesen hatte.
Also, auf zum Bücherschrank, und nachgesehen ob das Buch noch da war. Kurz gesucht und schon hatte ich, ich muss zugeben ein durch die lange ungenutzte Zeit, leicht vergilbtes Buch in der Hand.
Und schon ging es los, das Buch aufgeschlagen und die Einleitung mit ... ...ihm den Spitznamen Papillon gab. Und dieser Spitzname gab dann letztlich diesem Buch seinen Titel.
In dem Buch beschreibt er seinen Werdegang von der Verurteilung bis hin zu seiner letzten, dann auch geglückten, Flucht aus dem Gefangenenlager. Diese ganzen Geschehnisse hatte er tagebuchmäßig in dreizehn Schulheften niedergeschrieben, die nun in diesem Buch zusammengefasst wurden.
Dies ist ihm so hervorragend gelungen, dass man meint, man erlebe ...
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...gutes Buch gelesen. Es heißt Papillon (deutsch: der Schmetterling) und wurde von Henri Charrière geschrieben. Das Buch handelt von einem Strafgefangenen, der mit Spitznamen Papillon heißt. Zu diesem Namen ist er gekommen, weil ihm auf die Brust ein kleiner, blauer Schmetterling eintätowiert wurde. Papillon wurde zu lebenslänglicher Zwangsarbeit auf den Îles du Salut (Heilsinseln, die in der Nähe von Venezuela liegen) verurteilt, weil er in Paris ... ...Aus diesem Grund muss sich Papillon die richtigen Freunde aussuchen, auf die er sich verlassen kann und die ihm helfen, seine Fluchtpläne umzusetzen. So, das sollte für euch als kurze Beschreibung genügen, da ich nicht zu viel verraten möchte.
Insgesamt möchte ich noch einmal betonen, dass mir das Lesen dieses Buches viel Spaß bereitet hat. An manchen Stellen, besonders wenn Papillon seine Fluchtversuche plant, ist es so spannend, dass man fast ...
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Pro: spannend vom Anfang bis zum Ende Kontra: keine
Mein Ältester (18) beginnt so langsam, sich auch für meinen Bücherschrank zu interessieren und fragt mich hin und wieder um Rat, nach einer spannenden Lektüre. Bei der Durchsicht nach einem spannenden Roman fiel mir "Papillon" von Henri Charriere in die Hände. Augenblicklich waren mir die schlaflosen Nächte in Erinnerung, in denen ich diesen dicken Schmöker vor gut 25 Jahren gelesen habe. Zur Story: In dieser angeblichen Autobiographie (für mich ... ...unschuldig verhaftet und in die Strafgefangenenlager in Französisch-Guayana verbracht. Schon die Beschreibung dessen, was die Gefangenen auf der Überfahrt erlebten fesselt den Leser und macht ihn gierig auf das was noch kommt.
Im weiteren Verlauf des Buches werden das Leben in diesen Bagnos und Papillons Fluchtversuche so echt und wahrheitsgetreu erzählt, daß man unwillkürlich in die Szenerie dieses Buches eintaucht und es einfach nicht mehr aus ...
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Pro: Toller Film mit starken Darstellern und beindruckenden Szenen Kontra: Schlechte DVD Features, lausiger Ton
...Die dramatische Flucht des Häftlings Papillon von der gefürchteten Todesinsel in Französisch-Guayana. Eine aufwendige und mitreißende Verfilmung des autobiographischen Romans von HenriCharriere.
Der Safeknacker Henri “Papillon” Charriere (Steve McQueen) wird zu Unrecht wegen eines Mordes zu lebenslanger Haft auf der Gefängnisinsel Cayenne verurteilt. Auf der Überfahrt dorthin macht er die Bekanntschaft mit dem Fälscher Louis Dega (Dustin Hoffmann), aus der sich eine für beide Seiten lohnende Partnerschaft entwickelt. Papillon beschützt Dega vor den anderen Gefangenen und er finanziert Papillon’s Fluchtversuche, denn mit Geld läßt sich auch im Gefängnis alles kaufen. Nachdem Papillon’s erster Fluchtversuch mangels guter Vorbereitung gescheitert ist, wird er für mehrere Jahre in Einzelhaft und später...
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Pro: McQueen, Hoffman, wunderbar und erschreckend fotografiert Kontra: Nichts
...Ein Mörder und ein Betrüger werden zu langen Haftstrafen in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in Frankreich verurteilt und nach Französisch-Guyana deportiert. Der Mörder, HenriCharrière, den alle Papillon nennen, also Schmetterling ? und ein solcher ist ihm auch auf die Brust tätowiert worden ?, ist kein Mörder. Er war Safeknacker und wurde zu Unrecht des Mordes an einem Zuhälter beschuldigt. Der Betrüger, ein Fälscher, wurde zu Recht verurteilt, hofft aber, dass seine Frau und sein Anwalt ihn mit seinem Geld nach wenigen Monaten wieder freikaufen werden.
So beginnt die Geschichte zweier Männer, von denen der eine, Papillon (Steve McQueen), wirklich in den 30er und 40er Jahren in Französisch-Guyana eingesperrt war, während der andere, Louis Dega (Dustin Hoffman), wahrscheinlich eine fiktive Person ist, die Charrière (1906...
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Pro: sehr gute schauspielerische Leistung, exakt nach der Romanvorlage verfilmt Kontra: ziemlich grausam, nichts für "schwache" Nerven
...Zum Inhalt:
HenriCharriere (Steve McQueen), nach seiner Brusttätowierung Papillon genannt, wird beschuldigt, einen Mord begangen zu haben und dazu verurteilt, den Rest seines Lebens auf der berühmt-berüchtigten Teufelsinsel, auf die die Franzosen früher ihre Straftäter verbannten, zu verbringen.
Schon die Überfahrt auf dem Schiff ist furchtbar, eingepfercht unter Deck, kaum Frischluft, kaum Bewegung. Es kommt zu Streitigkeiten unter den Gefangenen. Er lernt seine Mitgefangenen kennen und freundet sich mit dem etwas ängstlichen Louis Dega (Dustin Hoffman), einem Betrüger, an. Gemeinsam beginnen sie bereits hier, Fluchtpläne zu schmieden.
Das Leben auf der Teufelsinsel ist geprägt von harter Arbeit, Hitze, wenig Essen und sonstigen Gefahren. Grausamkeiten der Bewacher sind an der Tagesordnung. Bestrafungen erfolgen hauptsächlich...
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hilfreich 23.10.2003
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