Dieser Erfahrungsbericht wurde von 23 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Heute möchte ich den Film "Papillon" vorstellen. Den Film habe ich vor ca. 6 Jahren das erste Mal gesehen und seitdem läßt er mich nicht mehr los. Mittlerweile kenne ich fast jeden Dialog auswendig und darum möchte ich mal ein wenig darüber berichten.
In dem Film spielen ein mehr als hervoragener Steve Mc Queen (Papillon) und Dustin Hoffman (Dega) zusammen. Es geht um zwei Sträflinge die nach Französich-Guyana verbannt werden und den Rest ihres Lebens dort zu verbringen. Papillon's erster Gedanke ist sofort die Flucht, die ihm jedoch nicht gelingt. Er wird zu zwei Jahren Einzelhaft unter absolut unmenschlichen Bedingungen verurteilt. Sein erster Gedanke nach Aufhebung der Einzelhaft ist sofort wieder die Flucht. Mit einem enormem Freiheitswillen und einer besessenen Energie schmiedet er den nächsten Fluchtplan. Dieser wäre gleich zu Beginn gescheitert wäre Deger nicht eingeschritten um Papillon zu helfen. Er begleitet Papillon und noch einem weiterem Sträfling bei der Flucht, verstaucht sich jedoch beim Sprung von der Umauerung den Fuß. Die drei flüchten mit Hilfe eines Bootes das sie von Einheimischen bekommen haben nach Kolumbien. Gerade am Strand angekommen, werden sie von der Polizei gestellt. Papillon jedoch kann fliehen und landet schwer verletzt in einem Indianerdorf, wo er wieder gesund gepflegt wird. Papillon zieht es aber weiter in die Zilivisation, gerät dabei an einen Kontrollpunkt bei dem er von einer Nonne gerettet wird. Sie nimmt ihn mit ins Kloster und er bekommt Unterschlupf gewährt. Die Oberin jedoch mißtraut Papillon und liefert ihn wieder der Polizei aus. Er wird sofort wieder nach Guyana gebracht, wo er fünf Jahre Einzelhaft bekommt. Völlig zerstört und dem Wahnsinn nahe übersteht er auch diese Zeit und wird auf die Teufelsinsel gebracht, auf der er nun die letzten Tage seines Lebens verbringen soll. Auf dieser Insel angekommen, ist sein erster Gedanke wieder die Flucht. Er schmiedet einen fast aussichtslosen Plan .....aber das Ende wird nicht verraten. :o)
Fazit: Der mit Abstand beste Film den ich je gesehen habe, der sogar meine Tränendrüse immer wieder auf's neue in Anspruch nimmt. Die schauspielerische Leistung des Steve Mc Queen ist hier mehr als gigantisch. Der Film dauert ca. 3 Stunden, wirkt aber in keiner Minute irgendwie langezogen. Mittlerweile ist er sogar auf DVD erhältich auf denen auch Making Off- Aufnahmen zu sehen sind und auch die grausamen Verhälnisse auf dieser Insel gezeigt werden.
30.12.2000 17:28
Ganz schön sturer Hund der Papi, oder??