Papillon

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Steve McQueen landet in der Hölle

5 14. Apr 2001

Pro:
spannend, ansprechend

Kontra:
-  -  -

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor:

Spannung:

Anspruch:

Action:

Romantik:

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Simpsomania

Über sich:

Mitglied seit:08.01.2001

Erfahrungsberichte:102

Vertrauende:4

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Gestern abend sah ich auf Sat.1 den Klassiker "Papillon" und will euch hierüber mal berichten:
Der wegen seiner Tattowierung genannte "Papillon" (=Schmetterling) (Steve McQueen) wird wegen Mordes zu lebenslanger Sklavenarbeit verurteilt. Er wird Sklave in Französisch-Guyana. Doch er ist in Wirklichkeit unschuldig. Die Lebensbedingungen sind äußerst hart: Den ganzen Tag Bullenhitze zum Verrecken, dazu schmeckt das Essen wie Scheiße und ist auch noch viel zu wenig. Ständig bringen sich Sklaven um weil sie es nicht mehr aushalten wollen oder sterben vor Hunger. Auch die Fluchtgedanken sollen den Gefangenen ausgeredet werden: Bei erfolglosem Fluchtversuch kommt man zwei Jahre in Einzelhaft, bei zweitem erfolglosem Fluchtversuch für fünf Jahre in Einzelhaft und bei schwererern Vergehen fliegt der Kopf. Bei solchen Strafen will niemand fliehen, nur Papillon natürlich. Er lernt Louis Dega (Dustin Hoffmann) kennen. Der will nach einigem Überlegen zusammen mit ihm fliehen. Papillon hat sich schon ein Boot dafür gekauft. Bei einer Revolte kann er fliehen. Doch der Verkäufer hat ihn geleimt. Papillon sitzt die nächsten zwei Jahre in Einzelhaft. Dort ist es noch grausamer. In seiner Zelle kriegt er nur eine Brühe zu essen. Doch er isst alles und trainiert um sich zu stärken. Dega lässt derweil Kokosnüsse in Papillons Zelle schmuggeln. Der isst jetzt zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder was Gutes. Doch er wird dabei bemerkt. Papillon will Dega nicht verpfeifen und sagt nichts. Zur Strafe wird seine Zelle abgedunkelt und seine Essensration halbiert für ein halbes Jahr. Er kann nach der Einzelhaft kaum noch reden, ist fast blind und kann nicht mehr gerade laufen. Doch auch jetzt denkt er nur an Flucht. Er liegt noch im Lazarett. Er bestellt wieder ein Fluchtboot. Zusammen mit zwei anderen, aber ohne Dega, der immer noch an seine vorzeitige Entlassung durch seine Frau denkt, schlägt er während einer Theateraufführung im Gefangenenlager einen Mithäftling nieder. Sie sagen, er wäre tot und schleppen ihn aus der Zelle. Dann können sie den Wachmann niederschlagen, der vor der Zelle aufpasst und ihnen die Tür geöffnet hat. Papillon schleicht sich dann an den zweiten Wachmann draußen und schlägt auch den nieder. Sie bezwingen die sehr hohe Gefängnismauer. Doch einer fehlt, der kommt zu spät, wird von einer Wache entdeckt und mit dem Gewehr bewusstlos geschlagen. Dann will er auf Papillon schießen, doch Dega schlägt ihm einen Stuhl auf den Rücken und beschließt spontan auch zu fliehen. Als er dann die Mauer hinunterspringt, bricht er sich ein Bein. Die anderen beiden müssen ihn tragen. Doch man hat ihn schon wieder geleimt. Das Boot ist verfault. Ein bedrohlich wirkender Fremder schickt sie zu ein paar Leprakranken, die ihnen ein Boot geben um nach Honduras zu gelangen. Dort müssen sie erstmal vor Wachen fliehen. Die Wege der drei trennen sich. Papillon trifft Eingeborene. Diese sind äußerst nett zu ihm. Doch eines Morgens sind alle weg. Papillon findet Unterschlupf bei einer Nonne. Sie verpfeift ihn aber. Jetzt sitzt Papillon die nächsten fünf Jahre in Einzelhaft. Nach seiner Entlassung ist er schon alt, da bringt man ihn auf die Teufelsinsel, wo er Dega wieder trifft. Doch das Thema Flucht hat Papillon immer noch nicht aufgegeben...

Papillon ist ein hervorragender Abenteuerfilm über die Qualen in Gefangenschaft und Flucht. Der Film ist ein Klassiker. Regie: Franklin J. Schaffner, USA 1973, 141 Minuten
 
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