Pastinakensuppe

Pastinakensuppe

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... In England ist Pastinakensuppe weitverbreitet und auch Frankreich, USA und Skandinavien, aber auch in Österreich wird sie zu Eintopf verarbeitet. Mit der Verbreitung von Vollwertküche und biologischem Gartenanbau wurde auch in Deutschland die Pastinake verstärkt angebaut. In den Wintermonaten ... Bericht lesen





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Es ist Pastinakensuppen-Zeit
Ein Rezept von hipster für Pastinakensuppe
30.01.2003


Produktbewertung des Autors:   


Pro: lecker und gesund, sehr gut zuzuberieten
Kontra: gibt es meiner Meinung nach nicht

Empfehlenswert? ja 

Das ganze Rezept

Eigentlich wollte ich ja nur über die Pastinake an sich schreiben, da es aber keine Rubrik Gemüse oder so gibt, habe ich diese gesucht und werde also ein Rezept vorstellen und die Pastinake vorstellen.

Leider ist die Pastinake in Deutschland etwas aus die Mode gekommen. Was schade ist, da sie ein sehr leckeres und gesundes Gemüse ist, dazu ist sie sehr vielseitig verwendbar.

Der Reihe nach.

Die Pastianke ist ein Wurzelgemüse. Es ist hell bis weiß von der Farbe, in der Form länglich etwas bauchig, wie eine Mischung aus Möhre, Sellerie und Petersilienwurzel. Und so schmeckt sie auch, wie eine bunte Mischung. Sie wächst in der Erde ist da nicht so sehr anspruchsvoll. Verträgt Frost. Was sie zum idealen Wintergemüse macht. Sie soll erst richtig gut nach dem ersten Frost schmecken (wie auch der Grünkohl). Sie wird allerdings recht früh ausgesät, ab Mai, und erst im Winter geerntet. Sie braucht also viel Fläche, da es oft nicht möglich sein wird, mehrere Pflanzen im Jahr auf der gleichen Fläche anzubauen. Zur Ernte wird sie ausgegraben, wo bei man Verletzungen vermeiden sollte. Sie ist dann ein paar Tage bei kühler Lagerung haltbar. Das Grün wird abgeschnitten und die Pastinake kann geschrappt werden. Ist sie sehr sauber und ohne dunkle Stellen, kann auch putzen reichen. Bei größeren, älteren Exemplaren kann eine leichte Verholzung auftreten. Diese entfernt man oder je nach Verwendung ißt sie mit.

Bis Mitte des 18. Jahrhunderts war die Pastinake in Deutschland weit verbreitet. Erst mit Einführung der Kartoffel und Möhre wurde sie immer stärker verdrängt. In den letzten Jahren ist sie wieder vermehrt in den Gemüsegeschäften anzutreffen. In anderen Ländern ist sie nach wie vor ein beliebtes Gemüse für Suppen und andere Zubereitungsformen. In England ist Pastinakensuppe weitverbreitet und auch Frankreich, USA und Skandinavien, aber auch in Österreich wird sie zu Eintopf verarbeitet. Mit der Verbreitung von Vollwertküche und biologischem Gartenanbau wurde auch in Deutschland die Pastinake verstärkt angebaut. In den Wintermonaten kann man eine Packung Pastinaken mit ca. 500 Gramm für rund 2,50 Euro kaufen.

Der Geschmack variiert stark. Es ist eine eigentümliche Mischung aus Möhre, Petersilienwurzel und Sellerie. In den letzten Wochen haben wir Pastinaken gegessen, die mal süßlich mehr an Möhren erinnerten, dann etwas schärfere wie die Petersilienwurtel oder herbe wie die Sellerie. Das Spektrum kann von süßlich-nussig bis würzig-scharf reichen. Aber auch alles zu gleich, denn der erste Eindruck kann süßlich sein, während dann der würzige Geschmack durchkommt.

Die Verwendung ist vielseitig:
als Suppengemüse,
Junge Blätter sind gut geeignet zum Würzen für Salate oder Suppen,
in der Pfanne gebraten,
geraspelt als Bratlinge
kleingeschnitten und gekocht als Beilage

Allgemein lässt sie sich zubereiten wie die Karotten.

Pastinake enthält kaum Fett, dafür aber viel gutes:
B-Vitamin Niacin, Vitamin C, A und E.
100 g rohe Pastinake haben 22 kcal, 80 g Wasser, 1,3 g Eiweiß, 8 mg Natrium, 469 mg Kalium, 51 mg Kalzium, 73 mg Phosphor, 22 mg Magnesium, 2,9 g verwertbare Kohlenhydrate und 11,6 g Ballaststoffe

Hört sich doch gut an, oder. Auf gut Deutsch heißt das, man kann soviel davon essen wie man will. Man wird wohl kaum von der Pastinake dick, bekommt dafür aber viel gutes. Das alles macht die Pastinake zu einem idealen Gemüse gerade im Winter, da sie da auch frisch geerntet werden und nicht wie anderes Gemüse von weit her eingeflogen werden muss.

Das Rezept

500 Gramm Pastinaken
300 Gramm Kartoffeln (am besten fest kochend)
100 – 200 Gramm Möhren
1 – 2 Zweibeln
Butter
Salz
ein gehäuften Teelöffel Zucker
diverse Gewürze nach Geschmack (Lorbeer, Rosmarien, Pfeffer, Basilikum)

Zwiebeln schälen und würfeln
Kartoffeln schälen und würfeln.
Butter im Topf schmelzen.
In die heiße Butter die Zwiebeln kurz andünsten.
Mit Wasser löschen.
Die Kartoffeln zugeben und kochen.
Die Pastinaken putzen und würfeln zu den Kartoffeln geben (die Kartoffeln müssen länger kochen)
Die Möhren schruppen und würfeln in das kochende Wasser geben.
Zucker zu geben.
Kräftig salzen
Gewürze zugeben
Nach dem die Kartoffeln ins kochende Wasser gekommen sind, sollte ca. 20 Minuten später alles gar sein. Eventuell auch früher.
Dann den Großteil des Wassers abgießen.
Mit einem Pürierstab alles zerkleinern zu einem zähen Brei.

Dazu schmeckt geröstetes Brot ganz hervorragend.

Guten Appetit.


   

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