... Das wäre im Großen und Ganzen die Geschichte von "Pathology", einem mäßig überzeugenden und sich selbst viel zu ernst nehmenden Thriller, der ob seiner kruden Story recht schnell wieder in Vergessenheit gerät. Regisseur Marc Schölermann, ein Hannoveraner, hat sich weder hiermit noch mit seinen ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von MissVega über Pathology 19.02.2009
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Pfiffige Meuchelmorde
Kontra:
Schöler(manns) Quatsch
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Arrogante Jungmediziner, die sich zu Herren über Leben und Tod der gesellschaftlich abseits Stehenden aufschwingen, um ihrer grenzenlosen Egomanie zu frönen. Das wäre im Großen und Ganzen die Geschichte von "Pathology", einem mäßig überzeugenden und sich selbst viel zu ernst nehmenden Thriller, der ob seiner kruden Story recht schnell wieder in Vergessenheit gerät. Regisseur Marc Schölermann, ein Hannoveraner, hat sich weder hiermit noch mit seinen vorherigen Werken mit Ruhm bekleckert. Bislang tat er sich als Videoregisseur von Scooter (!) hervor, des Weiteren hat er zwei Episoden der überaus beknackten deutschen Serie "Der Clown" gedreht. Dafür hat er sich wahrscheinlich so geschämt, dass er Deutschland lieber schnell den Rücken gekehrt und sich in die Staaten abgesetzt hat, wo die letzten Deppen ja sogar Präsident werden können (zumindest diese Ära ist ja nun glücklicherweise erstmal vorbei). Vermutlich ist er ziellos durch La-La Land (L.A.) geschlendert und hat auf seinem Weg ein paar B-Movie-Darsteller am Straßenrand rumstehen sehen (Alyssa Milano, "Wer ist hier der Boss", "Charmed", Milo Ventimiglia, "Heroes", "Gilmore Girls" und Michael Weston, "Six Feet Under", "Law & Order"). Da er grade ein paar Folgen "Grey's Anatomy" gesehen hatte, hat er a) seinen Hauptdarsteller Ted Grey genannt und b) eine ziemlich unrealistische und unterkühlte Psycho-Version dieser Serie zu seinem Hollywood-Debüt erkoren. In La-La Land mag so was ja vielleicht funktionieren, die gucken ja wirklich jeden Schrott da drüben und produzieren ihn auch massenweise, aber hier, in good old Germany muss sich Schölermann wieder wärmer anziehen und definitiv noch mal in den Hörsaal, damit ihm so ein Murks kein zweites Mal passiert.
Zur Geschichte: Medizinstudent Ted (Milo Ventimiglia) wird von seinen Studienkollegen bedrängt, ihrem geheimen Zirkel beizutreten. Dort, wo der Hippokratische Eid mit Füßen getreten wird, im stillgelegten Flügel des Krankenhauses, soll Ted sich mit seinen pathologischen Kollegen messen, wenn es darum geht, den perfekten Mord zu begehen. Glücklicherweise ist die Unterschicht in Amerika groß, die Auswahl an Menschen, die es laut Aussage unserer Klugscheißer-Studenten nicht verdient haben zu leben, ist somit nahezu grenzenlos. Die als nicht lebenswert erachteten Kreaturen werden hinterlistig und zugegebenermaßen recht pfiffig von unseren zukünftigen Dr. Brinkmanns gemeuchelt, auf den edelstahl-grauen OP-Tisch gehievt und dann müssen die anderen raten, wie derjenige denn nun wohl zu Tode gekommen ist. Anfangs widerstrebend, aber mit zunehmendem außerverlobten Sex und genügend Drogen findet Ted sich alsbald in einer Welt wieder, die ihn gleichermaßen fasziniert und abstößt. Seine ahnungslose Verlobte, Daddy's Girl und angehende Anwältin (Alyssa Milano), die fernab von Ted studiert, bleibt ahnungslos und betrogen. Dann jedoch geraten die Dinge außer Kontrolle, da Ober-Doc Jake (Michael Weston) langsam aber sicher durchknallt und alles niedermeuchelt, was ihm vor's Skalpell kommt. Die bei Ted anfangs kurz aufblitzende Moral bricht sich nun wieder Bahn und er versucht zu retten, was noch zu retten ist. Viel ist das allerdings nicht mehr...
Was mag Schölermann nur zu diesem Film bewogen haben? Hehre Vorsätze, Hollywood mal zu zeigen, wo der (deutsche Ideen-)Hammer hängt? Geldnot? Geltungssucht? Oder einfach die totale Abstinenz von Talent, die uns in Ami-Land eh latent unterstellt wird? Man weiß es nicht. Ich vermute, Regisseur und Cast brauchten einfach Geld, mehr mag man in diese realitätsferne und blasse Story einfach nicht reininterpretieren. Was natürlich überhaupt kein Grund ist, dem Zuschauer diesen Blödsinn volle 95 Minuten lang zuzumuten.
Unzumutbar ist auch die überaus reduzierte Ausstattung der Scheibe: Ton in deutsch (DD 5.1 und DTS, Englisch in DD 5.1, Untertitel in deutsch). Einziges Extra: drei Trailer. Fertig.
Die Story ist mehr als hanebüchen. Ein Haufen zugegebenermaßen intelligenter Medizin-Studenten, die nichts Besseres zu tun haben, als sich ihre vermutlich ansehnliche Karriere mit ein paar überaus weit hergeholten Morden zu versauen. Angeführt von einem psychopatischen Alphatier, welches schon völlig den Bezug zur Realität verloren hat, seine Jünger aber dennoch hörig um sich zu scharen weiß. Alle Darsteller agieren auf Vorabend-Soap-Niveau und können die hohle Story weder animieren noch reanimieren. Endloses Klugscheißer-Gelaber, dummdreiste Dialoge, die ihresgleichen in den Annalen der B bis C-Thrillergefilden suchen und durch die (Hörsaal-)Bank weg unsympathische bis strunzlangweilige, eindimensionale Protagonisten, die sich durch das wirre Storygeflecht stottern, ohne auch nur einen Funken Menschlichkeit zu vermitteln. Lässt man all dies einmal beiseite, bleiben zumindest recht nett ausgedachte Methoden, den perfekten Mord zu begehen. Aber auch diese werden irgendwann so surreal, dass man nur noch fassungslos den Kopf schütteln kann. Natürlich rastet der Medizinmann-Anführer irgendwann komplett aus und gibt jegliche rationale Kontrolle über sich auf, natürlich erwacht im feigen Mitläufer irgendwann Moral und Anstand und natürlich erst, wenn eh alles zu spät ist. Bis man aber an diesem Punkt angelangt ist, hat man schon lange das Interesse an diesem Film verloren, weil einem die Protagonisten eh alle gestohlen bleiben können und die Story so stümperhaft umgesetzt wurde, dass mit-dem-Kopf-gegen-die-Wand-der-Leichenhalle-schlagen als durchaus bessere Alternative dazu empfunden wird, sich so einen Mumpf anzusehen. Wenn Ted dann beim Besuch seiner Verlobten mit Daddy plauscht und man dem nachfolgenden Dialog lauschen darf, verliert man endgültig die Geduld mit Schölermann und seinen Drehbuchautoren Mark Neveldine und Brian Taylor ("Crank" & "Crank 2"): Daddy: "Und? Wie war's in Afrika? Konntest du jagen?" Ted: "In der Stadt jagt es sich besser". Aha...
"Pathology" ist ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn man eine völlig unausgegorene Story strickt, die Rollen derselben mit Darstellern in Leichenstarre besetzt und weder Botschaft noch Sinn eines Werkes zu irgendeinem Zeitpunkt erkennbar sind. Der Zuschauer wird mit Sinnleere, Überflüssigkeit und Dilettantismus so lange malträtiert, bis er sich wünscht, selbst ein kleines Zettelchen am großen Zeh zu tragen, um diesem Schwachsinn zu entkommen. Einzig die bereits erwähnten Morde zeugen von einer gewissen Kreativität, können aber keinesfalls den ganzen Film tragen. So verfolgt man den Film - ob eigener Unwissenheit - anfangs mit mildem Interesse, welches sich aber schnell in Langeweile und Gewaltphantasien gegen den Regisseur wandelt. Ich empfehle stattdessen einen Besuch beim Zahnarzt, da weiß man wenigstens, warum man leidet. Somit gnädigerweise grade mal einen von fünf Liegeplätzen in den kalten Schubladen der Pathologie, wo man wenigstens seine Ruhe hat.
Pro: Kann sich handwerklich buchstäblich sehen lassen. Kontra: Stirnrunzelblöde Story, deutsche Fassung zensiert.
Kurzinfo für Ungeduldige Eine Gruppe gelangweilter Ärzte ermordet Außenseiter, wobei es gilt, die Todesursache zu verschleiern bzw. nachzuweisen. Als ein Neuling dazu stößt, wird aus dem 'Spiel' ein blutiger Konkurrenzkampf, der seine Opfer auch innerhal ...
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Pro: ähm Kontra: geschnittene Fassung unzumutbar, kaum Spannung, unwürdiges Ende
Halbgötter in Weiß, das sind sie unsere Pathologiestudenten um den jungen Dr. Jake Gallo. Dr. Ted Grey bekommt durch seinen Schwiegervater in spe die Chance eine Aus- (oder Weiter-?)bildung am Universitätsklinikum anzufangen, mit dem ihm danach alle Türen ...
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...Am Samstag war ich wieder im Kino um mir Pathology anzusehen. Daran hatte ich an eine Art "Anatomie" gedacht, für alle die den Film kennen. Ob er meine Erwartungen erfüllt hat? Lest selbst.
Handlung
Ted Grey (Milo Ventimiglia) war in Harvard ...
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...in die Pathologie, in der man auch einiges an Leichen, Herzen und andere Organe zu sehen bekommt, aber unterm Strich konnten auch diese Aufnahmen mich nicht begeistern.
Wer es dennoch bis zum Ende hin geschafft hat, kann sich dann noch kurz über die Extras aufregen, die passend zum Film, auch total langweilig waren. Juhu. Was für ein Film!
Daten zur Blu Ray
Titel: Pathology
Genre: Horror - Thriller ( Weder noch)
FSK: Ab 18 Jahre und dennoch geschnitten .. Pfui
Blu Ray Qualität: Die Optik war ok, aber nicht berauschend. Einige Aufnahmen waren sogar dann etwas unscharf und auch die Farben hätten etwas satter sein können. Der Ton hat sich auch mehr im Hintergrund gehalten und ist auch nicht wirklich aufgefallen. Positiv aufgefallen. Im Grunde hätte es da auch eine DVD getan.
Schauspieler: Cast...
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Pro: Knallbunter und blutiger Halloweenfilm... Kontra: ...der aus einem bekannten Sub-Genre das Beste rausholt
...unter anderem Dylan Baker (?Happiness?), Anna Paquin (?X-Men?), Leslie Bibb (?Iron Man?), Lauren Lee Smith (?Pathology?) und Britt McKilip (?Dead like me?) ein Stelldichein. Auch das Set an sich ist perfekt ausgestattet und inszeniert, dass hier ein für einen Horrorfilm großzügiges Budget zur Verfügung stand, sieht man fast in jeder Szene. Perfekt illuminiert, von den duzenden Kürbisköpfen bis hin zu den gruseligen Außen-Sets ist Dougherty hier eine gespenstische Atmosphäre gelungen. Das Thema der Story ist wie gesagt nicht neu, aber Dougherty, der auch das Script verfasst hat, verknüpft hier äußerst kurzweilig eine bunte Halloween-Anthologie, die sich aus insgesamt fünf nach und nach überlappenden Handlungssträngen zusammensetzt.
Zuerst wären da Emma und Henry, die von einer Party nach Hause kommen. Emma ist schwer genervt von Halloween...
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Pro: Sehr informativ, originell und kurzweilig? Kontra: ?wenn man das Konzept akzeptiert & gut englisch kann
..., fast alles auf Anhieb verstehen.
Weitere Themen des Filmes sind z.B. die Frage, wie Konzerne zukünftige Konsumenten bereits im Kindesalter ansprechen oder wie firmenintern MitarbeiterInnen geschult werden. Hier das gesamte Inhaltsverzeichnis:
1. What is a Corporation?
2. Birth
3. A Legal "Person"
4. Externalities
5. Case Histories
6. The Pathology of Commerce
7. Monstrous Obligations
8. Mindset
9. Trading on 9/11
10. Boundary Issues
11. Basic Issues
12. Perception Management
13. Like a good Neighbour
14. Private Celebration
15. Triumph of the Shill
16. Advancing the Front
17. Unsettling Accounts
18. Expansion Plans
19. Taking the Right Side
20. Hostile Takeover
21. Democracy Ltd.
22. Psycho Therapies
23. Prognosis
24. Credits
Wie man sieht, schließt der Film mit dem Versuch...
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hilfreich 01.01.1970
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