Payback Visa Karte

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Payback Visakarte - Erst super, dann voll daneben!

3  06.11.2006

Pro:
Punkte sammeln immer und überall, überall einsetzbar, übersichtliche Abrechnung

Kontra:
nicht besonders flexibel, schon bei Kleinigkeiten größte Probleme, Callcenter

Empfehlenswert: Ja 

PrincessJ76

Über sich: Vielen lieben Dank für die unglaublich tollen Bewertungen zu meinem Filmbericht, DANKE!!

Mitglied seit:03.10.2006

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 159 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ich muss mich outen; ich bin ein riesiger Fan von Payback!
Warum?
Nun, weil im Payback "Pool" so ziemlich jedes Geschäft vertreten ist, dass ich sowieso ansteuere bzw. ansteuern muss!
Und wie groß meine Freude doch war, als ich erfuhr, dass es nun auch eine VISA Karte von Payback gab, die, hurra, im ersten Jahr auch noch kostenlos sein sollte, mit der ich Punkte sammeln konnte UND zu der ich auch noch ein Jahresabo einer Zeitung bekam.
Und da ich über kurz oder lang eh eine Kreditkarte brauchen würde, entschied ich mich, vor ca. 2 Jahren, doch kurzerhand für die Payback Visakarte.
(Da ich schon Payback - Kunde war, beschreibe ich meine Erfahrungen aus dieser Sicht, bitte beachten!)
Allerdings wendete sich meine Begeisterung in schiere Verzweiflung.

Wie bekomme ich eine Payback Visakarte:
Der Kartenantrag ist leicht unter der Payback Seite im Internet zu finden.
Der Antrag besteht aus zwei Schritten:
Online wird der Antrag (PDF) vorab ausgefüllt und weggeschickt.
Außerdem muss dieser Antrag noch ausgedruckt und unterschrieben werden, so kommt er in die Post und wird versendet.
Aus Identifikationsgründen musste ich damals, eine Kopie meines Personalausweises mit schicken, also wirklich simpel.
Im Antrag ist auch eine Einverständniserklärung über eine Schufa - Auskunft enthalten, die ebenfalls unterschrieben werden muss.
Bei mir dauerte es ca. 1 Woche da hatte ich meine Payback Visakarte, einige Tage später folgte dann die PIN Nummer.

Welche Bank steckt hinter der Payback Visakarte:
Bei der Payback Visakarte ist das die BW Bank, also die Baden - Württembergische Bank.
Die Adresse der Payback Visakarte:
Payback Visakartenservice
Postfach 100311
70003 Stuttgart
Tel.: 0180 - 5120400 (gebührenpflichtig)
Negativ zu bemerken: Es handelt sich bei der angegebenen Nummer um ein Callcenter, mit allen Nachteilen eines Callcenters, keinen direkten, immer gleichen Ansprechpartner, etc.

Was kostet die Payback Visa - Karte:
Im ersten Jahr, wie oben schon geschrieben, ist die Payback Visakarte kostenlos, anschließend werden jedes Jahr 20,00€ Gebühren erhoben.
Meines Erachtens noch günstig im Vergleich zu anderen Anbietern.

Was kann die Payback Visakarte:
Zuerst einmal ist die Payback Visakarte zu benutzen wie eine normale Visa Karte mit der man überall und weltweit bezahlen kann und Geld abheben kann. Wenn man Geld am Bankautomaten zieht, werden Gebühren fällig; beim Geldautomaten sind das dann 2% (mind. 3€), am Schalter 3% (min.5€). Bei Zahlungen im Ausland (ohne Euro - Währung) werden 1,5% Gebühren fällig.
Ansonsten unterscheidet die Payback Visakarte nichts von anderen Kreditkarten, ob und wo ihr mit dieser bezahlen könnt, entnehmt ihr einfach im Geschäft (kleinere Aufkleber) oder fragen.
Wie gesagt hatte ich, ob im Ausland oder in Deutschland, nie Probleme mit ihr zu bezahlen; an der Tankstelle, beim buchen einer Reise / eines Fluges, bei Internetkäufen oder sogar im "normalen" Lebensmittelgeschäften war die Payback Visakarte einsetzbar.

Was ist der Unterschied zu einer "normalen" Visa Karte:
Der Unterschied liegt in der Nutzung der Payback Visakarte, wie oben beschrieben, kann man nicht nur damit bezahlen und Geld abheben, sondern man kann auch noch damit Payback Punkte sammeln.
Zum einen wird, pro 4 Euro Umsatz ein Punkt, auf das Payback Punktekonto gutgeschrieben.
Zum anderen ersetzt es die normale Payback Karte, denn, auch wenn man bar bezahlt, kann man die Visa Karte vorlegen und die Punkte werden gebucht. Außerdem punktet man, bei Paybackpartner, zweimal; denn nicht nur die Paybackpunkte werden bei einem Einkauf gutgeschrieben, sondern man bekommt auch, als besonderes Goodie, ein paar Extrapunkte, wenn man den Einkauf mit der Payback Visakarte bezahlt.
Allerdings, bei Bargeldabhebungen, egal ob am Schalter oder am Bankautomaten, werden keine Punkte gutgeschrieben!!

Kreditlimit der Payback Visakarte:
Das Kreditlimit hängt von dem einzelnen Nutzer ab.
Bei mir wurde das Limit einfach mal so, ohne Dazutun, erhöht.

Wie wird der Umsatz bezahlt:
Es gibt zwei Wege den Umsatz zu bezahlen, einmal als Gesamtzahlung des Umsatzes oder in Teilzahlung (ist ja schließlich eine KREDITkarte).
Bei der Gesamtzahlung bekommt man einmal im Monat eine Kreditkartenabrechnung, dieser Betrag wird dann komplett vom Konto der Hausbank abgezogen.
Zu Beginn meiner Visakartenzeit bekam ich die Abrechnung immer am Ende des Monats und die Abbuchung erfolgt zu Beginn des nächsten Monats, später (und somit die aktuelle Vorgehensweise) wurde die Rechnung am 10. des Monats erstellt und dann, einige Tage später, erfolgte die Abbuchung.
Die erste Variante gefiel mir da viel besser.
Bei der Teilzahlung bezahlt man nur einen Teilbetrag seines Umsatzes der Payback Visakarte; nämlich 10%, aber 50€ müssen mindestens bezahlt bzw. abbezahlt werden.
Also ähnlich wie bei einem normalen Kredit, bei dem der Zinssatz aber meist wesentlich günstiger ist als die 13,9% die bei der Payback Visakarte fällig werden, also gut überlegen ob man diese Teilzahlungsvariante in Anspruch nimmt.
Die Abrechnungen erhielt ich zunächst per Post, um meinen Umsatz aber besser im Blick zu haben, entschied ich mich für die online Abrechnung.
Übrigens: Es ist auch ein Einzahlen per Übweisung möglich.

Laufzeit des Kartenvertrages:
Der Kartenvertrag läuft unbegrenzt, ist eine Karte abgelaufen bekommt man, ohne weiteres Dazutun, eine neue zugeschickt, mit der Aufforderung die alte Karte zurückzusenden.
Weiterer Vorteil: Die Karte ist jederzeit kündbar!

Meine Erfahrungen mit der Payback Visakarte / Fazit:
Wie man meinen oberen Erläuterungen wohl entnehmen kann, war ich mit der Visakarte eigentlich immer sehr zufrieden.
Aber ich bin da auch eher unbedacht hineingetappt; ich konnte damit bezahlen, gut, und ich konnte Punkte sammeln, an Stellen an denen ich eh schon Punkte gesammelt habe, ebenfalls gut.
Meine Ansprüche waren da wohl eher gering.
Der Ärger begann im August 2006, zu dem Zeitpunkt nämlich als ich mich entschied, meine Hausbank zu wechseln, also das Konto kündigte von dem meine monatlichen Payback Visakartenumsätze abgebucht wurde, dies sollte zum 01.08.2006 geschehen.
Also rief ich dort an und zeigte den Wechseln meiner Hausbank / die Änderung meines Kontos an; dort gab man mir die Auskunft, dass ich diesen Wechsel schriftlich anzeigen muss, entweder per Post oder per Email (ob Telefon unsicherer ist als Email wage ich hier mal zu bezweifeln).
Also schrieb ich eine Email.
Die Überraschung kam, als ich auf meiner Kreditkartenabrechnung ersehen konnte dass das Konto nicht aktualisiert worden und immer noch die alte, nicht mehr existierende, Kontoverbindung aufgeführt war.
Schock!
Also noch einmal angerufen, wieder die Information, dass ich den Wechsel schriftlich einzureichen habe. Das habe ich, diesmal, per Post, aber da war es eigentlich schon zu spät, denn die BW - Bank hatte inzwischen schon versucht den Gesamtumsatz meiner Karte abzubuchen, ging natürlich nicht.
Also wurde meine Karte gesperrt und 8 Euro Gebühr veranschlagt.
Lange Rede, kurzer Sinn, ich meldete mich noch einmal schriftlich, man entschuldigte sich bei mir, ich bekam die Gebühren von 8 Euro gutgeschrieben und überwies den fälligen Betrag.
Aber was für eine Überraschung, man versuchte den fälligen Betrag noch einmal einzuziehen, diesmal zwar vom richtigen Konto, aber ich hatte doch schon bezahlt!
Den Betrag ließ ich also zurückbuchen, und das Ergebnis war; die Karte wurde wieder gesperrt, obwohl das Visakartenkonto ausgeglichen war und alles eigentlich in bester Ordnung.
Seitdem gab es ein großes Durcheinander, eigentlich war seitdem meine Karte mehr gesperrt als dass ich die Karte verwenden konnte, obwohl alles, laut Callcenter, in Ordnung und ausgeglichen war, konnte man mir leider auch nicht sagen wo der Fehler lag.
Zum Supergau kam es allerdings vor zwei Wochen, als ich im Urlaub in der Schweiz war und Geld ziehen wollte, meine Karte wurde eingezogen, im Ausland, im Urlaub, ich war fertig.
Für diesen und vorherige Zwischenfälle entschuldigte man sich, indem man mir 500 Paybackpunkte gutschrieb und mir die Jahresgebühr von 20€ erstattete, aber ehrlich mir reichte es und ich kündigte die Karte sofort.
Denn problematisch wäre es wohl geworden, wenn ich nicht in der Schweiz gewesen wäre, wo ich Freundin und Mann an meiner Seite hatte.
Stellt man sich das Ganze mal im weiteren Ausland vor, ohne Begleitung, hätte ich wahrscheinlich ganz schon blöd aus der Wäsche geguckt, und mit meinen Paybackpunkten kann ich da auch nichts anfangen.
Außerdem war es mehr als unangenehm, dass Rechnungen zurück gebucht wurden, dass muss man erstmal klären und dann erklären!

Fazit:
Eigentlich war ich mit meiner Payback Visakarte sehr zufrieden, die 20 Euro Jahresgebühr empfand ich als nicht zu hoch und die Benutzung war sehr simpel und leicht.
Das Problem fing erst mit dem Wechsel meiner Hausbank / des Kontos an und erst dann wurden die Nachteile sichtbar, denn wenn man Hilfe braucht, hat man nur das CallCenter und keinen direkten, wiederkehrenden Ansprechpartner, wie zB. bei der Hausbank.
Das wird aber wohl in den meisten Fällen so sein und geht somit nicht zu Lasten der Payback Visakarte.
Ich würde sofort wieder eine Payback Visakarte nehmen, wenn eine andere Bank diese anbieten würde, denn die BW - Bank hat sich da nicht besonders empfohlen bzw. deren Callcenter.
Also, Payback Visakarte so gut wie jede andere auch, aber vielleicht doch besser ohne Callcenter, wenn überhaupt möglich.
Also vergebe ich 3 von 5 möglichen Sternen.

C u sag ich mal;-))
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
reggie1

reggie1

14.03.2012 22:34

gut zu lesen, dass im Grunde die Karte was taugt - ich hab nen KK nur proforma - falls es mal nicht anders geht - da sind 20 Euro pro Jahr angenehmer als die jetzige Gebühr

lafferlarry

lafferlarry

06.11.2011 20:45

Ärgerliche Geschichte und auch der Grund, warum ich mich nie im Ausland auf solche Karten verlassen würde - egal ob Wechsel der Bank oder nicht. Ist zwar gefährlicher, aber ich nehme dann doch lieber Bargeld oder Reiseschecks mit! Gruß laff

Rollersfan

Rollersfan

11.03.2011 15:41

Ich habe auch eine Paybackkarte, aber ohne Visa, *gg* Die Karte kommt aber erst seit unserem Umzug richtig zur Geltung, da ich hier keinen Edeka mehr habe, sondern hauptsächlich beí Real einkaufe. LG!

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