Payback - Zahltag

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... • F A Z I T • Action bietet „Payback“ genug, Spannung ebenso. Vor allem Mel Gibson und Gregg Henry, aber auch Maria Bello bieten gute Leistungen. Die Geschichte, die Helgeland erzählt, hat mehr Niveau als vergleichbare Filme: ein böser Bube will mit bösen Mitteln aus dem Milieu. Man ... Bericht lesen





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zurückgelassen. Nun ist der taffe Porter (der
angemessen weltenmüde Mel Gibson) zurück, böse bis
aufs Blut, um sich an der Organisation zu rächen,
die ihm so übel mitgespielt hat. Jede Menge Action
folgt. Es gehört für einen Regiedebütanten schon
viel Mut dazu, als Vorlage für den ersten
Spielfilm ausgerechnet Donald Westlakes legendären
Roman The Hunter zu wählen, vor allem, wenn man
bedenkt, dass die erste Verfilmung des Romans von
John Boorman aus dem Jahre 1967, Point Blank, in
dem Lee Marvin die Hauptrolle gespielt hat, heute
als Meilenstein des Thrillergenres gilt. Dennoch
hat der frühere Drehbuch-Autor Brian Helgeland
(L.A. Confidential) mit Payback einen Film
inszeniert, der den Vergleich mit der
Erstverfilmung nicht zu scheuen braucht. Die
Geschichte lässt sich einfach zusammenfassen: Ein
kleiner Gangster (Mel Gibson) wird von seinen
eigenen Leuten kaltgestellt und bestohlen. Nun
aber begehen sie einen Fehler: Sie glauben, er sei
tot. Also lassen sie ihn achtlos zurück. Dies ist
ein tödlicher Irrtum, denn der vermeintlich Tote
erwacht und holt das zurück, was ihm gehört. Und
dafür ist nun auch er bereit, über Leichen zu
gehen. Die Geschichte ist, wie gesagt, simpel,
aber extrem ansehnlich inszeniert. Neben Gibson
wurden viele der Hauptrollen mit bekannten
Gesichtern der 70er Jahre besetzt und so gehören
zur Galerie der Bösewichter solch altbekannte
Namen wie James Coburn, William Devane und Kris
Kristofferson; ergänzt wird diese Altherrenriege
von einer aufrührerisch, boshaften Lucy Liu
(Darstellerin der Ling in der Kult-Fernsehserie
Ally McBeal). In der ersten Rohschnitt-Fassung
soll der Schauspieler Mel Gibson einen wirklich
brutalen, widerlichen Antihelden gespielt haben,
was dem Co-Produzenten Mel Gibson jedoch nicht
wirklich gefiel. Daher wurden nach dem offiziellen
Ende der Dreharbeiten einige Szenen nachgedreht,
in denen seine Figur deutlich mehr sympathische
Wesenszüge aufweist als in der ursprünglichen
Version. Trotz dieses Versuches den Film ein wenig
zu glätten, ist das fertige Werk eine für
Hollywood bewundernswert dreckige, boshafte,
moderne Variante des Film noir, belegt mit Blut,
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FSK: ab 16 Jahre, farbig, Spieldauer: 98 MinutenBild: WidescreenSprache: ... mehr
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Finnisch, Norwegisch, Spanisch, SchwedischNach
einem 140-Tausend-Dollar Coup schießt der Gangster
Val Resnick seinen Komplizen Porter über den
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Mafia, bis es mit dem Boß zu einem mörderischen
Showdown kommt...
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1-6 von 112 Erfahrungsberichten    
> Alle 112 Payback - Zahltag Erfahrungsberichte anzeigen
Pay or die
Erfahrungsbericht von Posdole über Payback - Zahltag
04.11.2003


Produktbewertung des Autors:   

Humor durchschnittlich humorvoll 
Spannung ziemlich spannend 
Action: viel 
Romantik: geht so 

Pro: Guter Thriller, Mel Gibson, Gregg Henry, Maria Bello
Kontra: Etwas zu holzschnittartige sonstige Darsteller

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht


Brian Helgelands Regiedebut – er schrieb u.a. am Drehbuch zu „L.A. Confidential“ mit – über einen Killer und Dieb, der gegen ein Gangstersyndikat kämpft, um ihm abgegaunerte 70.000 Dollar zurückzubekommen, ist vor allem eine Bühne für Mel Gibson. Kaum ein anderer Mime ist denkbar, der die Rolle des Porter hätte besser ausfüllen können. Der Film basiert auf einem Roman von Donald E. Westlake („The Hunter“), der schon John Boormans „Point Blank“ (1967) inspirierte.


• I N H A L T •

Porter (Mel Gibson) und sein sadistischer Kompagnon Val Resnick (Gregg Henry) haben mit Hilfe von Porters drogenabhängiger Frau Lynn (Deborah Unger) 140.000 Dollar erbeutet. Val allerdings spielt falsch. Er hatte Lynn von einer Affäre Porters mit der Prostituierten Rosie (Maria Bello) erzählt. Lynn schießt nach dem gelungenen Coup ihren Mann aus Rache nieder und Val entkommt mit dem ganzen Geld. Fünf Monate später ist Porter wieder auf den Beinen und hat nur eines im Sinn: Er will seinen Anteil am Raub zurück und Val töten.

Lynn ist kurze Zeit darauf tot. Überdosis? Mord? Die beiden korrupten Polizisten Hicks und Leary jedenfalls (Bill Duke, Jack Conley) erpressen Porter: Entweder er besorgt ihnen bei dem Verbrechersyndikat, bei dem sich Val mit der Beute eingekauft hatte, eine hübsche Summe Geld oder sie nehmen ihn wegen des Todes von Lynn fest. Über einen Drogendealer namens Stegman (David Paymer) und seine Ex-Geliebte Rosie kommt Porter an Val Resnick heran. Rosie, die Porter noch immer liebt, ist die einzige, die ihn bei seinem Versuch unterstützt, das Geld wiederzubekommen. Porter steht vor einer schwierigen Aufgabe. Er hat nicht nur die beiden Cops im Nacken, „wie Läuse im Pelz“, sondern auch Carter (William Devane), Fairfax (James Coburn) und Bronson (Kris Kristofferson) und deren Aufpasser vom Syndikat. Nicht nur das. Val bedient sich zu seinem Schutz der Domina Pearl (Lucy Liu) und ihrer wenig zimperlichen Männer ...


• I N S Z E N I E R U N G •

Düster geht es zu in Helgelands Film noir, der allerdings stark von Hollywood-eigenen Mechanismen des Kriminalfilms geprägt ist. Der Held, irgendwo zwischen Bogart, Pacino und de Niro, ist ein eiskalter Killer, wenn es um seinen Job geht. Mel Gibson ist neben Maria Bello der einzige Sympathieträger in einer kriminellen Umgebung, in der uns etliche Figuren vorgeführt werden, die den Streifen zu einer spannenden und kurzweiligen Unterhaltung werden lassen. Gibson spielt einen einsamen Wolf, der nur, wenn es nicht anders geht, sich der Hilfe anderer bedient. Mitglied eines Verbrechersyndikats zu sein, käme für diesen Porter einer Selbstaufgabe gleich. Deshalb fällt es ihm umso leichter, das Syndikat auffliegen zu lassen, in dem sich Resnick mit dem erbeuteten Geld eingekauft hat. Porter liebt Rosie, die Prostituierte, die sich als Angestellte des Syndikats an gut zahlende Männer verkauft. Vice versa. Beide hatten bislang nicht den Mut, aus der Szenerie auszusteigen. Jetzt eröffnet sich eine Chance. Das Spiel zwischen Rache und Hoffnung auf ein anderes Leben lässt uns zusätzlich die Daumen für Porter und Rosie drücken.

Man steht natürlich auf seiten des Killers, ohne sein Handeln gutheißen zu müssen. Vor allem die Perspektive eines Ausstiegs Porters mit Rosie aus dem Milieu trägt dazu bei. Und unsympathische Ganoven sind mehr als genug vorhanden, von denen man sich abgrenzen kann, um mit Porter zu zittern. Gregg Henry spielt einen sadistischen Killer, der zugleich Freuden empfindet, wenn ihn die Prostituierte Pearl mit der Peitsche oder anderen Utensilien „verwöhnt“. Seine Rolle erinnert manchmal an Dennis Hoppers Frank Booth in „Blue Velvet“ (1986), auch wenn Henry nicht immer an Hoppers Schauspielkunst herankommt und Hopper sicherlich keinen masochistisch veranlagten Killer spielte. William Devane und Kris Kristofferson spielen skrupellose Syndikats-Bosse, deren Charaktere allerdings arg den üblichen Klischees solcher Rollen angepasst sind. Ähnliches gilt für Bill Duke und Jack Conley als korrupte Cops, wie man sie schon hundertfach gesehen hat, und auch Lucy Liu als leicht over-the-top-S&M-Prostituierte. Andererseits stört dies nur wenig, da Helgeland mit einigen Überraschungen aufwarten kann. Wir erleben gescheiterte und geglückte Bombenattentate, eine Folterszene, eine Hinrichtung und einen Showdown der nochmals Spannung bringt.


• F A Z I T •

Action bietet „Payback“ genug, Spannung ebenso. Vor allem Mel Gibson und Gregg Henry, aber auch Maria Bello bieten gute Leistungen. Die Geschichte, die Helgeland erzählt, hat mehr Niveau als vergleichbare Filme: ein böser Bube will mit bösen Mitteln aus dem Milieu. Man sympathisiert mit seinem Ziel und kann seine Mittel bis zu einem gewissen Grad verstehen, wenn auch nicht entschuldigen. „Payback“ ist summa summarum spannende Unterhaltungskost für die, die das Genre mögen. That’s all about it.

Wertung: 8,5 von 10 Punkten.

Payback – Zahltag
(Payback)
USA 1999, 100 Minuten
Regie: Brian Helgeland

Drehbuch: Terry Hayes, Brian Helgeland, nach dem Roman „The Hunter“ von Donald E. Westlake
Musik: Chris Boardman
Director of Photography: Ericson Core
Schnitt: Kevin Stitt
Produktionsdesign: Richard Hoover, Troy Sizemore, Sandy Struth
Hauptdarsteller: Mel Gibson (Porter), Gregg Henry (Val Resnick), Maria Bello (Rosie), David Paymer (Arthur Stegman), Bill Duke (Detective Hicks), Jack Conley (Detective Leary), Deborah Unger (Lynn Porter), John Glover (Phil), William Devane (Carter), Lucy Liu (Pearl), Kris Kristofferson (Bronson), James Coburn (Fairfax)

Internet Movie Database:
http://german.imdb.com/title/tt0120784

Weitere Filmkritik(en):
„Chicago Sun-Times“ (Roger Ebert) (3 von 4 Punkten):
http://www.suntimes.com/ebert/ebert_reviews/1999/02/020503.html

„Movie Reviews“ (James Berardinelli) (3 von 4 Punkten):
http://movie-reviews.colossus.net/movies/p/payback.html

© Ulrich Behrens 2003 für
www.ciao.com
www.yopi.de
www.dooyoo.de

   

weitere Erfahrungsberichte
Hart, brutal aber auch spannend und gut
Bewertung für Payback - Zahltag von Miara

Pro: sehr spannend, interessante Rächergeschichte
Kontra: ziemlich brutal und hart

EINLEITUNG Der Film Payback mit Mel Gibson war damals ziemlich bekannt, als er in die Kinos gab. Es wurde sehr viel darüber geredet, da Mel Gibson hier untypisch brutal und hart in der Rolle ist. Ich habe mir den Film jetzt auf Video gekauft und möchte ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

06.06.2001
Ohne Rücksicht auf Verluste
Bewertung für Payback - Zahltag von HarryF

Pro: Solide Inszenierung
Kontra: Überaus brutal und mit zweifelhafter Altersfreigabe

Mel Gibson ist seit der Mad-Max-Serie als Actiondarsteller bekannt und auch wenn er sich in Laufe seiner Karriere oft anspruchsvolleren Genres zuwandte, begibt er sich immer wieder gerne auf das harte Terrain. Allerdings gibt es doch teilweise gravierende ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

10.03.2002
Mel Gibson - Härter denn je zuvor
Bewertung für Payback - Zahltag von chriskuehler

Pro: Geniale Actionszenen, Coole Sprüche, Mel Gibson
Kontra: stumpfe Story

1: Vorwort 2: Story 3: Schauspieler 4: Daten + Fakten 5: "Witzige" Stellen + Coole Sprüche 6: Die Videohülle 7: Fazit *** Vorwort *** Dear Readers! Da ich ein absoluter Filme-Fan bin, und die Filme wozu ich gerade Lust habe nicht immer gena ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

19.03.2002
HEUTE IST ZAHLTAG
Bewertung für Payback - Zahltag von SANDY1234

Pro: /
Kontra: /

Porter (Mel Gibson) ist ein Typ der besonders üblen Sorte: Dieb, Schläger, Räuber. Seinen neuesten Clou plant er zusammen mit seinem Kumpel Val Resnick (Gregg Henry) - sie wollen der Chinesischen Mafia einen Geldkoffer abnehmen. Alles läuft nach Plan, sie ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

06.03.2001
jetzt wird der nette böse
Bewertung für Payback - Zahltag von Jericho_Crane

Pro: besser als das original
Kontra: habe ich keine gefunden

PAYBACK ist ein böser kleiner film von brian helgeland. wie ich denke ist der film weit aus besser als das original point blank. mel gibson spielt hervorragend den bösen porter, der zurück gekommen ist um seine 70.000 dm von seinem EX kumpel (Val) zu h ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Humor
Spannung
Action:
Romantik:
sehr hilfreich

30.07.2000

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Payback - Zahltag
Bewertung für Payback - Zahltag (DVD) von  Cpt.JamesKirk

Pro: Mel Gibson mal anders
Kontra: DVD-Ausstattung

...... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970
Payback-x Der Zahltag x
Bewertung für Payback - Zahltag (DVD) von  Cycomaxxx

Pro: Mel ist cool
Kontra: Zusätze auf der DVD fehlen

...Payback-x Der Zahltag x Die Diebe Porter (gespielt von Mel Gibson) und Val Resnick (Gregg Henry) kommen durch ein Zufall auf die Idee die janp. Mafia zu überfallen. Durch diesen Überfall kommen sie schließlich auch an das ,,große Geld",das wie vorher abgesprochen halbe halbe aufgeteilt werden soll. Sein Kumpel Val kann sich nach dem Überfall anscheindend jedoch nicht mehr an die Abmachung erinnern. Er stiehlt Porters Anteil, brennt mit dessen Frau die drogenabhänig ist durch und schießt Porter nieder. Der überlebt und will natürlich Rache, d.h. sein Geld. Leider hat sein Freund Val dieses aber investiert, in ein Verbrechersyndikat. Der Kampf um das Geld beginnt......... Mir hat an dem Film vorallem die Art von Porter gefallen, brilliant gespielt von Mel!!!... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970
Payback-Zahltag
Bewertung für Payback - Zahltag (DVD) von  martin156

Pro: Cool
Kontra: etwas zu kurz

...Also ich finde das Payback ein richtig guter film ist der auch etwas anders ist der ein ganove der "gute" ist.Der Film ist von seiner Art her einfach cool. Aber das einzig dumme ist das die Story bzw.Handlung also der ganze film etwas (zu)kurz ist.Sonst ist der film spitze.Ich denke das diese DVD bestimmt kein Fehlkauf ist da auf der DVD auch noch ein Trailer und Original Interviews drauf sind welche gar nicht mal so schlecht sind.Auch toll ist das man zwischen dem format 4:3 und 16:9 wählen kann so kann jeder es in seinem "Lieblings-format" gucken.... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970

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