Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Preis, Aussehen, Faltmechanismus |
| Kontra: |
rostanfällig, kleinere Kinderkrankheiten |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Vor einem Jahr habe ich mir für die tägliche Bahnfahrt ein Faltrad gegönnt - denn seit Kurzem gelten diese bei der Deutschen Bahn (auch ohne dass sie in einer Tasche verpackt sind) als Handgepäck und kosten daher nichts extra. (http://www.pd-f.de/2007/070808-Ende-der-Verpackungspflicht.html)
Ich habe schnell die Marke Dahon entdeckt und gesehen, dass diese Räder etwas über meinen Preisvorstellungen lagen. Dann stieß ich auf das Pegasus Faltrad von ZEG, das mir erstens optisch und zweitens preislich gut gefielt (229 Euro).
Nun fahre ich es seit einem Jahr alle 2-3 Tage zum Bahnhof und von dort wieder zur Arbeit.
Beschreibung:
Das Faltrad ist schwarz und sieht ganz gut aus. Es hat einen Nabendynamo (Dahon steht drauf) der das Vorderlicht speißt. Die Leuchtkraft ist ok, der Schalter etwas anfällig, daher fahre ich immer mit Licht. Das Rücklicht wird mit Batterie betrieben und leuchtet hell - die Batterie hält seit einem Jahr ohne nachzulassen.
Mein Modell hat Kettenschaltung mit 6 Gängen, es gibt es aber wohl auvch mit Dreigangnabe und als Ein-Gang-Modell. Bis auf die fehlende Klingel ist es ansich Straßenverkehrstüchtig.
Der Lenker ist nicht höhenverstellbar. zusammengeklappt ist es tatsächlich in 15-20 Sekunden, der Faltmechanismus ist einfach und zuverlässig und was mir wichtig war - ohne Schnellspanner an Lenker und Rahmen. Nur am Sattel, aber da gehört er ja auch hin. Und Klapppedale hat es auch.
Das Rad steht selbstständig, auch im Zug, wenn es nicht zu sehr ruckelt, in zusammengeklapptem Zustand. Aufgefaltet hat es hinten einen zuverlässigen Ständer und einen Gepäckträger, an dem ich meine großen Ortlieb-Packtaschen mühelos befestigen kann. Allerdings hat der Gepäckträger keine Spann-Befestigung für Gepäck. Der Sattel ist breit und bequem.
Nachteilig ist, dass die Bremsen zwar gut bremsen, aber die Felgen einen Grat haben und an dem ruckelt es beim Bremsen, Abhilfe fand ich etwas durch abschleifen mit Schmirgelpapier.
Der Lenker hat leichtes Spiel im Faltmechanismus, was zu einem leichten Wackeln führt, was anfangs irritiert. Der 1. Gang streift leicht am Kettenschutz. Außerdem fahre ich auch im Winter - und da setzt das Salz den Pedalarmen und dem vorderen Kettenblatt ordentlich zu. Das Faltrad bietet sich nicht für Personen über 1,80 Meter an, da die Sattelstange dann zu kurz wird.
Fazit:
Ich bin mit meinem Faltrad zufrieden. Für mehr Geld gibt es mehr, aber in der Preisklasse ist es soweit ich es sehe das Schönste und ordentlich ausgestattet.
Für meinen Zweck - zum Bahnhof - falten - zur Arbeit - und wieder zurück genügt es und es macht Spaß.