Ausstattungstechnisch schwach
25.04.2006
Pro:
Handling okay / angenehm zu tragen
Kontra:
Ausstattungsschwach / schwacher Makromodus / nur Plastikgehäuse
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
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E r f a h r u n g s b e r i c h t Pinneberg, 13.04.2006 © Marc Thomalla
Testkamera: Pentax Optio M10
_Allgemeines und Technisches___ Die Optio M10 ist das Nachfolgemodell von der Optio S60, welche ich bereits testen konnte.
Bei der M10 handelt es sich um eine kompakte und ergonomisch ansprechende Allroundkamera für den Digitalfotografie-Einsteiger. Dies macht vor allem die in die Kamera integrierte Hilfe deutlich, welche die wichtigsten Bedienelemente einfach und zuvorkommend erklärt. Die Veränderungen im Gegensatz zur S60 sind teilweise schon ein guter Fortschritt, einiges ist aber auch bloß "Modellpflege". So besitzt die M10 nun die zweite Generation von Pentax´ "Sliding Lens" Technologie, wodurch sich der Gehäuseumfang nochmals verringert hat. Ebenso hat die Kamera an Gewicht verloren. Der interne Speicher wurde auf 22 MB angehoben, das Energie-Management verbessert. So sind deutlich mehr Bilder möglich als noch mit der S60 (nun etwa 280 bis 300 ohne Blitz). Die M10 besitzt nun auch einen Auto-Tracking Nachführfokus, was sich vor allem bei sich dauerhaft bewegenden Motiven auszahlt. So kann der Autofokus permanent geführt werden. Zu guter letzt hat die M10 weitere AF-Punkte spendiert bekommen, hat nun deren neun statt bei der S60 nur fünf. Vom Optischen her bin ich geteilter Meinung. Von vorne und vom Handling her ist die Kamera durchaus gelungen, auch wenn sie durch das Plastikgehäuse ein wenig billig wirkt. Aber der kleine "Griff" (dort stecken 2 AA-Batterien bzw. NiMh-Akkus für die Stromversorgung) ist schon sehr nett anzufassen. Von hinten allerdings wirkt die M10 mehr als billig. Das 2,5" große TFT-Display ist noch mal mit einem Plastikrahmen umgeben, was das Display anscheinend hervorheben soll. Aber so sieht es einfach nur grausam aus. Die Bedienelemente sind wirklich aufs Wesentliche beschränkt: So findet man neben dem Auslöser nur noch auf der Rückseite den 4-Wege-Button, den Button für die Bildwiedergabe, die Zoom-Wippe sowie zwei Button für das Menü und für den "grüne Taste" - Modus, was zugleich auch die Löschtaste ist. Zwar sehr aufgeräumt, aber nicht wirklich schick.
Jetzt gehe ich mal ein wenig mehr auf das Innenleben der Kamera ein. Die M10 bietet 6 Megapixel an Auflösung, was man jedoch auf 5 MP, 4 MP, 3 MP, 2 MP sowie 1024x768 und 640x480 Pixel runtersetzen kann. Teilweise geschieht dies durch die Motivprogramme automatisch. Videos werden nur in maximal 320x240 Pixel aufgenommen - eindeutig zu wenig, wenn man Wert auf Videos legt. Dafür aber kann die Kamera im Videomodus immerhin bis zu 30 Bildern in der Sekunde aufzeichnen - bessere Kameras kommen manchmal nur auf 15 Bilder pro Sekunde. Limitiert wird die Aufnahmedauer von Videos nur anhand der Größe der Speicherkarte.
Die Farbtiefe beträgt 3x12 Bit, der optische Zoom beträgt 3fache Vergrößerung (35-105mm im KB-Format), zusätzlich kann ein 4fach Digitalzoom hinzu geschaltet werden. Die ISO-Stufen lassen sich von Hand einstellen (wenn man leider schon kaum was anderes manuell einstellen kann…), betragen 64, 100, 200 oder 400. Zum Rauschverhalten komme ich später. Gespeichert wird auf einer SD-Karte (nicht im Lieferumfang enthalten) oder auf dem internen Speicher, welcher mit 22 MB recht groß ausfällt (wenn man einmal mit anderen Herstellern vergleicht). Neben dem normalen AF-Modus kann man auf Spot oder Auto-Tracking umschalten. Beim Thema Belichtung kann die M10 nur bedingt überzeugen, da auch erstaunlich wenig Motivprogramme (Nacht, Landschaft, Blume, Porträt, Strand & Schnee, Sport, Kinder, Haustiere, Soft, Feuerwerk, Selbstporträt und Food) zur Verfügung stehen. Abgeblendet werden kann in 1/3 Schritten von +2 bis -2. Die Verschlusszeiten liegen bei 1/1500s bis 4s - das ist okay!
Das 2,5" TFT-Display ist eine Spezialanfertigung und soll so deutlich weniger reflektieren - das kann ich bestätigen, dafür hat es aber auch nur eine Auflösung von 115.000 Pixel, was für 2,5" wirklich zu wenig ist. Der Weißabgleich in der Kamera kann automatisch geschehen, man kann hier aber auch von Hand eingreifen. Es stehen Tageslicht, Bewölkung, Glühlampenlicht und Leuchtstofflicht zur Verfügung, auch kann man den WB manuell von Hand einstellen. Die Blitzreichweite liegt bei bis zu 4 Metern im Weitwinkelbereich und bis zu 2,5 Metern im Telebereich; das ist durchaus in Ordnung. Schön ist, dass man den Blitz in einen Soft-Modus schalten kann und er somit weniger Schlagschatten bildet.
Als Aufnahmearten stehen neben der Einzelaufnahme auch eine Serienaufnahme sowie der Selbstauslöser zur Verfügung (2 und 10 Sekunden Verzögerung), zudem können Rahmen um Motive gelegt werden; man guckt praktisch durch einen Rahmen hindurch und kann dann das Motiv ablichten. Die Maße der Kamera betragen 89mm x 59,5mm x 24,5mm - somit ist die Kamera sehr kompakt und mit 165g betriebsbereit auch angenehm in der Hemdtasche zu befördern.
_Bildqualität___ Bevor ich die Bildqualität beurteilen möchte, werde ich noch ein paar Details zur Aufnahmeart von mir geben.
Um ein "normales" Foto zu machen, muss ein Mindestabstand von 70cm bis unendlich eingehalten werden, da die Kamera ansonsten nicht scharfstellen kann. Im Makrobereich sind es bei 35mm Zoom (also Weitwinkel im KB-Format) 10cm bis 80cm, im Telebereich 40cm bis 80cm - einen Supermakromodus gibt es nicht, sodass ich hier leider sagen muss, dass mich der Makromodus keinesfalls überzeugen kann. 10cm sind einfach zuviel Abstand für die Nahgrenze, das ist nicht mehr zeitgemäß. Die Fotos an sich sind ansonsten in Ordnung, könnten teilweise ein wenig leuchtender in den Farben sein. Der Autofokus braucht bei Zimmerlichtstärke ein wenig zu lange, um das Hauptmotiv scharf zu stellen, meiner Meinung nach. Dies kann teilweise mehrere Sekunden dauern.
Gefallen hat mir die Kantenschärfe, diese war sehr gut. _Preis___
Die M10 kam im April 2006 auf den Markt und kostete am 13.04. in einem Onlineshop 190 Euro - der Preis erscheint mir ein wenig hoch, da es doch eine reine Anfängercam ist. Für 150 Euro würde ich sie durchweg weiterempfehlen.
_Fazit___ Nun, die M10 ist vom Handling her okay, ausstattungstechnisch könnte aber durchaus mehr drin sein.
Bilder von Pentax Optio M10
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26.04.2006 08:47
wirklich nicht sehr attraktiv die Kamera
25.04.2006 21:46
Liebe grüße und noch eine schöne Woche, Saskia
25.04.2006 17:45
thx für den bericht, sh von mir