Gäbe es das „PEZ“-Bonbon nicht, hätte ich für das Waschbecken, das ich neulich gekauft habe,vielleicht erheblich mehr Geld bezahlen müssen. Denn „PEZ“ wäre nicht „PEZ“, gäbe es nicht auch die typischen „PEZ“-Spender.
Die sind, wie so vieles Kinderspielzeug, längst zu Sammelobjekten avanciert. ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Spassprediger über Pez Spender Hello Kitty 24.03.2011
Produktbewertung des Autors:
Pro:
ein billiges Zuckerzeug; die Spender sind billiger Plastikramsch .
Kontra:
Der nostalgische Reiz
Empfehlenswert?
Kompletter Erfahrungsbericht
Gäbe es das „PEZ“-Bonbon nicht, hätte ich für das Waschbecken, das ich neulich gekauft habe,vielleicht erheblich mehr Geld bezahlen müssen. Denn „PEZ“ wäre nicht „PEZ“, gäbe es nicht auch die typischen „PEZ“-Spender.
Die sind, wie so vieles Kinderspielzeug, längst zu Sammelobjekten avanciert. Irgendwann fand eine Sammlerin in den Staaten angeblich, es müsste mal wer so etwas einrichten wie eine Online-Sammelbörse für „PEZ“-Spender – das war, so heißt es, die Geburtsstunde einer Website, die heute für die meisten Internetnutzer rund um die Welt ein ziemlich selbstverständlicher Teil ihres Online-Lebens sein dürfte: Die Rede ist natürlich von Ebay.
Früher hieß die Quengelware im Supermarkt nicht „Chupa Chups“, sondern „Drei Musketiere“, „Caramac“ und „PEZ“. Das ist jedenfalls mein Eindruck: Seine wirklich große Zeit hatte „PEZ“ in den 70er Jahren. Damals waren die Bonbons und die dazugehörigen Spender jedenfalls sehr viel präsenter als heute. Seinerzeit lauerten im Kassenbereich eines durchschnittlichen Supermarktes mit ziemlicher Sicherheit mindestens ein Donald Duck (klasse!), eine Daisy (hmm), eine Micky Maus (na ja), ein Goofy (auch nicht zu verachten), Pluto (leidlich nett) und ein Schlumpf (auch ziemlich klasse!). Und mit hunderprozentiger Sicherheit wurde keiner von ihnen gekauft – jedenfalls nicht von meiner Frau Mama, in deren Augen „PEZ“-Spender sowie die einschlägigen Bonbons Schund waren, mit dem man Kindern das Geld aus der Tasche zog.
Als Kind habe ich das natürlich anders gesehen, heute schließe ich mich dieser Sichtweise an: „PEZ“ ist weniger eine Süßigkeit als ein geschicktes Konzept. Ein Sammelbegriff für billiges Zuckerzeug und Plastikramsch „made in China“. „PEZ“ atmet den Geist von Rummelplatz und buntem, billigem Kirmesbudenflitter. Mit anderen Worten: Auf eine ganz gewisse Art und Weise ist „PEZ“ einfach unwiderstehlich.
Wie alle Kirmes-Süßigkeiten spricht „PEZ“ Kinder an. Kinder von heute und Kinder von gestern. Und weil das Kind von gestern in mir nie einen „PEZ“-Spender hatte, kauft das Kind von heute in mir … nein, ganz so schlimm ist die Lage nun auch wieder nicht. Summa summarum besitze ich ganze drei „PEZ“-Spender, und zwei davon habe ich geschenkt bekommen. Einen hat mir wer aus den Staaten mitgebracht – der stammt noch aus einer Zeit, in der „Garfield“-Merchandise zum ersten Mal en vogue war. Nummer zwo kommt als Außerirdischer „E.T.“ daher, und allein den dritten Spender im Bunde habe ich selbst gekauft: Als „PEZ“-Spender vor ein paar Jahren eine Saison lang die Charakterköpfe des „Star Wars“-Personals trugen, habe ich einen „Darth Vader“ gekauft.
Übrigens nicht im Supermarkt, sondern im Discounter, dortselbst die „PEZ“-Spender, im Blisterpack inklusive Bonbons, in der Grabbeltheke ein trauriges Dasein fristeten. Wie gesagt: „PEZ“ scheint abgewirtschaftet zu haben – gegen die Lollys der Marke „Chupa Chups“, die mit irrwitzigen Zusatzfunktionen um die Gunst der jungen Käuferschar buhlen, nimmt sich die einfache Bonbonspende auf Kopfdruck langweilig und ziemlich gestrig aus; da hilft's auch nichts, wenn der Hersteller Lizenzen für die Nutzung von bei den Kids von heute beliebten Charakteren wie z. B. die "Hello Kitty"-Katze erwirbt.
R e s ü m e e
Hand aufs Herz: „PEZ“-Bonbons sind keinen Deut leckerer als Liebesperlen, die Perlen von Bonbon-Armbanduhren oder Frigeo-Brause. Unwiderstehlich werden die „PEZ“-Bonbons erst durch die Spender. Die halten, so man sie wirklich benutzt, zwar nicht allzu lange – aber darin stehen sie anderen Jahrmarktsvergnügen in nichts nach. Mithin: eher liebens- als kaufenswert.
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Hallo,
und weiter geht es in der Hello Kitty Reihe und diesmal geht es wieder um die Marke PEZ, aber um den Spender, den wohl viele noch aus ihrer Kindheit kennen. Wir haben jetzt schon mittlerweile drei davon, in unterschiedlichen Farben, rot, gelb un ...
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Pro: Lustige Idee, Kinder lieben sie Kontra: nichts gefunden
...) in verschiedenen Geschmacksrichtungen.
Die Zutaten
Bonbons mit Fruchtgeschmack
Dextrose, Maltodextrin, Trennmittel ( Magnesiumsalze von Speisefettsäuren ), Säuerungsmittel ( Citronensäure ), Aroma, Farbstoffe ( Beta Carotin, kupferfarbige komplexe der Chlorophylline, Cochenille )
So sehen sie aus
Ich denke mal, jeder kennt noch die bunten Candy Armbanduhren. Es sind kleine Zuckerbonbons die an einem Band aufgefädelt wurden und in der Mitte befindet sich ein großes Stück, was die Uhr darstellt. Die Zuckerbonbons gibt es in allen möglichen Farben, bei den Uhren waren sie immer sehr bunt, bei Hello Kitty dagegen sind es nur sehr blasse Farben. Die Bonbons schmecke im Grunde wie die PEZ, die man in diese Spender packt. Der Geschmack ist so ziemlich ähnlich. Sie schmecken halt nach Traubenzucker und haben einen ganz eigenen...
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